UVP 9.495 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der kleine Sport-Tiger - gar nicht so klein.
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
  • quirliger Motor
  • fauchender Triple-Sound
  • Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
  • sehr leicht zu fahren
  • aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
Kontra:
  • kein Hauptständer erhältlich
  • Bremsen könnten besser sein
  • Zubehörpreise teilweise ambitioniert
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht207kg
Radstand1.418mm
Länge2.020mm
Radstand1.418mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.398mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V
Hubraum660ccm
Hub51mm
Bohrung74mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 8.250 U/Min
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite388km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorne41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarm-Stahlprofilschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.
 
Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.

 
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.495 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500 €
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: rot, grün, schwarz, weiß

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Triumph Tiger Sport 660 vs. BMW F 450 GS – welcher Allrounder passt besser?

Wenn zwei Motorräder aus dem ähnlichen Segment kommen, aber unterschiedliche Philosophien mitbringen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Tiger Sport 660 und die BMW F 450 GS zielen beide auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes, vielseitiges Motorrad für Alltag und Tour suchen. Doch während die Triumph spürbar auf sportliche Leichtigkeit und agiles Handling setzt, wirkt die BMW stärker wie ein klar strukturierter Reise- und Abenteueransatz – mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, Technik und einem „GS“-typischen Anspruch.

Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Ergonomie, Elektronik und das Gesamtpaket? Dabei werden die genannten Werte der beiden Modelle miteinander eingeordnet – und daraus abgeleitet, welche Stärken und Schwächen im Alltag sichtbar werden.

Grundidee im Vergleich: sportlicher Allrounder vs. GS-orientierte Vielseitigkeit

Die Triumph Tiger Sport 660 ist als „Sport-Tourer im Abenteuergewand“ zu verstehen. Das zeigt sich im Gesamtgefühl: Das Motorrad wirkt kompakt, will zügig bewegt werden und fühlt sich auf kurvigen Strecken besonders lebendig an. Die BMW F 450 GS dagegen bringt eine deutlich „GS“-geprägte Haltung mit. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur auf Asphalt Spaß macht, sondern auch für Schotterpisten und längere Touren vorbereitet ist.

Beide Modelle nutzen moderne Technik und sind auf ein breites Publikum ausgelegt. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie die jeweiligen Stärken in der Praxis zusammenwirken: Triumph setzt stärker auf Dynamik und intuitive Bedienbarkeit, BMW auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Elektronik und Reise-Logik.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik fällt auf: Die Triumph wirkt im Ansprechverhalten direkter und „sportlicher“, während die BMW eher den Eindruck vermittelt, dass sie gleichmäßig und souverän über den Drehzahlbereich arbeitet. Genau das spiegelt sich auch in den typischen Einsatzprofilen wider: Wer häufig zügig beschleunigt, gern dynamisch aus Kurven herausfährt und das Motorrad als „leicht zu bewegen“ empfindet, wird an der Tiger Sport 660 mehr Freude haben.

Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo moderat bleibt, aber die Strecke länger wird. Durch die Abstimmung und die Art, wie die Kraft anliegt, fühlt sich das Motorrad wie gemacht für gleichmäßiges Fahren an – auch wenn die Straße mal wechselt. Im direkten Vergleich wirkt die Triumph dabei „spritziger“, die BMW „ruhiger“ und kontrollierter.

Getriebe, Kupplung und Fahrbarkeit

Beide Motorräder sind auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Triumph vermittelt ein sehr direktes, sportlich abgestimmtes Gefühl beim Wechseln der Gänge. Die BMW wirkt etwas „systematischer“ – was nicht negativ gemeint ist. Es bedeutet eher, dass die BMW das Fahren stärker in ein kontrolliertes Gesamtbild bringt, besonders wenn man nicht ständig am Limit fährt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk ist der Unterschied zwischen beiden Konzepten deutlich. Die Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das Kurven gern „mitnimmt“. Die Kombination aus kompakterem Handling und dem sportlichen Setup sorgt dafür, dass Richtungswechsel leicht wirken. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das man schnell als „macht Spaß“ einordnet.

Die BMW F 450 GS hingegen wirkt stabiler und souveräner, sobald die Strecke unruhiger wird oder man längere Zeit konstant fährt. Das zeigt sich auch im Vergleich der angegebenen Fahrwerks- und Geometrie-Ansätze: Die BMW ist so gedacht, dass sie nicht nur auf glattem Asphalt überzeugt, sondern auch auf weniger perfekten Untergründen.

Reifenbild und Untergrund

Beide Motorräder sind nicht als reine Offroad-Maschinen zu verstehen. Trotzdem zeigt sich im Vergleich: Die Triumph fühlt sich auf Asphalt besonders wohl, während die BMW mehr „Reserve“ vermittelt, wenn der Untergrund wechselt. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichem Schotter pendelt, wird die BMW als entspannter empfinden. Wer dagegen vor allem kurvige Strecken auf Asphalt fährt und das Motorrad als sportliches Werkzeug nutzen möchte, wird die Triumph bevorzugen.

Ergonomie und Sitzposition: wer sitzt entspannter?

Ergonomie ist bei solchen Vergleichen oft entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „macht Laune“ und „ermüdet schnell“ ausmachen kann. Im Vergleich der Sitzhöhe und der allgemeinen Körperhaltung wirkt die Triumph tendenziell zugänglicher und sportlicher. Die BMW positioniert den Fahrer eher so, dass man eine aufrechte, kontrollierte Haltung einnimmt – passend zum GS-Gedanken und zur Tourenlogik.

Das bedeutet nicht, dass eine Maschine „besser“ ist. Es bedeutet: Die Triumph belohnt eine dynamischere Fahrweise und eine etwas aktivere Haltung. Die BMW belohnt eine entspanntere, stabilere Sitzposition und ein Fahren, bei dem man mehr Strecke „abarbeitet“.

Bedienung im Alltag

Auch die Bedienbarkeit spielt hinein: Die Triumph wirkt im Handling und in der direkten Reaktion sehr unkompliziert. Die BMW wirkt ebenfalls leicht zu bedienen, aber mit einem stärkeren Fokus auf klare Systemlogik und moderne Assistenz. Wer gern schnell „losfährt“ und sich auf das Fahren konzentriert, wird an beiden Modellen Freude haben. Wer aber Wert auf ein durchdachtes Technikpaket legt, wird die BMW als runder wahrnehmen.

Elektronik und Assistenz: moderne Helfer im Vergleich

Bei der Elektronik unterscheiden sich die beiden Ansätze. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das besonders viel Wert auf digitale Unterstützung und ein stimmiges Gesamtpaket legt. Das zeigt sich im Vergleich der genannten Elektronik-Features: Die BMW bietet einen spürbaren „Sicherheits- und Komfort-Mehrwert“, vor allem für Fahrer, die nicht ständig alles manuell feinjustieren wollen.

Die Triumph Tiger Sport 660 setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber im Gesamteindruck etwas „fahrorientierter“. Das heißt: Die Elektronik unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Im Vergleich entsteht der Eindruck, dass die Triumph stärker darauf ausgelegt ist, dass das Motorrad sich auch ohne viel Eingreifen sportlich anfühlt.

Fahrmodi und Traktionsgefühl

Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem in der Art, wie man die Kontrolle wahrnimmt. Die BMW vermittelt mehr „Systemkontrolle“, was gerade bei wechselnden Bedingungen beruhigt. Die Triumph vermittelt mehr „Fahrgefühl“, was besonders dann Spaß macht, wenn man bewusst dynamisch fährt und das Motorrad direkt reagieren lassen möchte.

Bremsen, Fahrgefühl und Sicherheitsreserve

Beim Vergleich der Bremsanlage und des allgemeinen Sicherheitsgefühls fällt auf: Beide Motorräder sind auf ein modernes Niveau ausgelegt. Die BMW wirkt dabei tendenziell „berechenbarer“ in Situationen, in denen man schnell reagieren muss oder wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Die Triumph wirkt im sportlichen Einsatz sehr harmonisch und lässt sich gut dosieren – besonders, wenn man die Maschine aktiv bewegt.

Unterm Strich ist die Sicherheitsreserve bei beiden vorhanden. Der Unterschied liegt im Charakter: BMW eher „kontrolliert“, Triumph eher „direkt und sportlich“.

Alltagstauglichkeit: Verbrauch, Reichweite und Wartung im Blick

Bei der Alltagstauglichkeit zählen Faktoren wie Effizienz, praktische Reichweite und die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Im Vergleich der angegebenen Werte zur Effizienz und den typischen Einsatzprofilen zeigt sich: Beide Motorräder sind für regelmäßige Fahrten gedacht, aber die BMW wirkt im Gesamtkonzept stärker auf „Tour und Routine“ ausgelegt. Die Triumph ist eher die Wahl für Fahrer, die täglich oder regelmäßig fahren und dabei gern die Dynamik nutzen.

Auch das Thema Wartung und Service spielt indirekt hinein: Ein Motorrad, das sich gut in den Alltag integrieren lässt, wird weniger „geplant“ und mehr „gefahren“. Hier wirkt die Triumph besonders unkompliziert im Fahrgefühl, während die BMW durch ihr Technik- und Systemkonzept eher das Gefühl von „rundem Paket“ vermittelt.

Stärken und Schwächen: direkt gegenübergestellt

Triumph Tiger Sport 660 – Stärken

  • Agiles, sportliches Handling – macht auf kurvigen Strecken schnell Spaß.
  • Direktes Fahrgefühl – unterstützt eine dynamische Fahrweise ohne viel „Umdenken“.
  • Intuitive Bedienung – wirkt unkompliziert, wenn man einfach fahren möchte.

Triumph Tiger Sport 660 – Schwächen

  • Weniger „Reise-Reserve“ im Vergleich zur BMW, wenn es deutlich unruhiger wird.
  • Elektronik-Fokus wirkt weniger „systemisch“ als bei der BMW – wer maximale Assistenz erwartet, könnte weniger begeistert sein.

BMW F 450 GS – Stärken

  • Stabile, souveräne Fahrcharakteristik – besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen.
  • Starkes Elektronik- und Assistenzpaket – sorgt für Kontrolle und Komfort.
  • GS-orientierte Vielseitigkeit – fühlt sich auch abseits perfekter Straßen wohler an.

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Sportliche Agilität wirkt im direkten Vergleich etwas weniger „leichtfüßig“ als bei der Triumph.
  • Technik-Ansatz kann für Fahrer, die möglichst „pur“ fahren wollen, etwas mehr im Vordergrund stehen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie man fährt. Wer vor allem kurvige Landstraßen genießt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich schnell und direkt anfühlt, findet in der Triumph Tiger Sport 660 den passenden Charakter. Sie ist besonders stark, wenn das Motorrad als sportlicher Allrounder genutzt wird – für Feierabendrunden, Wochenendtouren und dynamische Fahrten.

Wer dagegen ein Motorrad sucht, das Tourenkomfort mit moderner Technik verbindet, bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt und auch mal abseits des perfekten Asphalts entspannt weiterfahren soll, wird mit der BMW F 450 GS glücklicher. Sie passt besonders gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die ein „GS-Gefühl“ möchten: kontrolliert, systematisch und mit viel Unterstützung durch Elektronik.

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 660 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit klar sportlichem Charakter suchen: leicht zu bewegen, direkt im Ansprechverhalten und besonders stark auf kurvigen Strecken. Ihre Stärken liegen im agilen Handling und im Fahrgefühl, das Lust auf Dynamik macht. Wer häufig dynamisch fährt und das Motorrad als Allrounder für Asphalt-Touren nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die BMW F 450 GS empfiehlt sich vor allem dann, wenn Vielseitigkeit und Technik im Vordergrund stehen: souverän über längere Strecken, kontrolliert bei wechselnden Bedingungen und mit einem Elektronikpaket, das den Alltag spürbar erleichtert. Wer Touren plant, gern entspannt fährt und auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, findet in der BMW den passenderen Ansatz.

Kurz gesagt: Triumph für sportliche Leichtigkeit, BMW für kontrollierte Vielseitigkeit.

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