UVP 9.495 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 15.490 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Der kleine Sport-Tiger - gar nicht so klein.
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Welche Updates gibt es für die BMW R1250R des Modelljahrgangs 2023?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
  • quirliger Motor
  • fauchender Triple-Sound
  • Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
  • sehr leicht zu fahren
  • aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
Kontra:
  • kein Hauptständer erhältlich
  • Bremsen könnten besser sein
  • Zubehörpreise teilweise ambitioniert
Pro:
  • Bulliger Motor
  • Leistung ohne Ende
  • sehr gute Qualitätsanmutung
  • hervorragendes Fahrwerk
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • QuickShifter etwas ruckelig
  • nicht ganz billig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht207kg
Radstand1.418mm
Länge2.020mm
Radstand1.418mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.398mm
Gewicht239kg
Radstand1.485mm
Länge2.222mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.405mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V
Hubraum660ccm
Hub51mm
Bohrung74mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 8.250 U/Min
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite388km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt25Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite520km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorne41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarm-Stahlprofilschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
Rahmenbauartzweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenBMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.
 
Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.

 
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.495 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500 €
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: rot, grün, schwarz, weiß

Fazit

Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.
 
Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 15.350 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000 €
  • Farben: grau, schwarz, blau

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Triumph Tiger Sport 660 vs. BMW R 1250 R – Motorradvergleich im Test

Wer zwischen Triumph Tiger Sport 660 und BMW R 1250 R schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Philosophien: Die Triumph setzt auf Leichtigkeit, Agilität und einen modernen, sportlich orientierten Charakter. Die BMW dagegen steht für souveräne Kraftentfaltung, Komfort und das typische Gefühl von „großem“ Motorrad – auch wenn sie sich im Alltag erstaunlich handlich anfühlt. Im folgenden Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle bei den wichtigsten Themen schlagen: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie, Elektronik sowie der praktische Nutzen im Alltag.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen

Beim Motorcharakter wird der Unterschied schnell spürbar. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt im Alltag lebendig und direkt. Sie fühlt sich so an, als würde sie Drehzahlen lieber „mitnehmen“, statt sie nur zu verwalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, beschleunigt und wieder gebremst wird – etwa auf Landstraßen mit wechselnden Kurvenradien oder in der Stadt, wenn es zügig voran gehen soll.

Die BMW R 1250 R spielt dagegen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um ruhige Durchzugskraft und entspanntes Tempo geht. Der Antrieb wirkt weniger wie ein „Sportmotor“, sondern mehr wie ein solides Kraftpaket, das auch bei längeren Etappen gelassen bleibt. Wer häufig im mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist, profitiert von der Art, wie die BMW die Leistung auf die Straße bringt.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph ist im „Antritt“ und in der Dynamik spürbar näher am sportlichen Gefühl, während die BMW eher auf Souveränität und gleichmäßiges Vorankommen setzt. Beide können zügig fahren – aber die Art, wie sie es tun, ist unterschiedlich.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling ist die Triumph klar auf Wendigkeit getrimmt. Sie vermittelt ein leichtes, präzises Einlenken und lädt dazu ein, Kurven früh anzuschneiden und sauber durchzufahren. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken nicht nur schnell, sondern auch technisch sind: enge Kehren, wechselnde Beläge und häufiges Umlenken.

Die BMW R 1250 R wirkt im Vergleich stabiler und „erwachsener“ in der Fahrwerksabstimmung. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – im Gegenteil: Sie lässt sich kontrolliert bewegen. Aber das Grundgefühl ist stärker auf Ruhe und Geradeauslauf ausgelegt. Auf längeren Strecken, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße unruhiger wird, spielt die BMW ihre Stabilität aus.

Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Triumph punktet mit Agilität und einem sportlichen Kurvengefühl. Die BMW punktet mit Gelassenheit, Stabilität und dem Eindruck, dass sie auch bei längeren Touren souverän bleibt. Wer häufig „kurvig und wechselhaft“ fährt, fühlt sich meist schneller mit der Triumph zuhause. Wer eher „entspannt und weit“ unterwegs ist, wird die BMW als angenehmer empfinden.

Bremsen: Gefühl und Dosierbarkeit im Alltag

Bei den Bremsen zeigt sich ein ähnliches Muster wie beim Fahrgefühl: Die Triumph wirkt tendenziell direkter und lässt sich fein dosieren, was in der Stadt und auf kurvigen Strecken hilft. Gerade wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird, ist dieses kontrollierte Ansprechverhalten ein Vorteil.

Die BMW bietet ebenfalls eine starke Bremsleistung, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie wirkt eher auf „Sicherheit und Reserven“ ausgelegt. Das ist besonders dann spürbar, wenn es zügig zur Sache geht oder wenn die Strecke länger wird und man sich auf gleichbleibendes Verhalten verlassen möchte.

Im Vergleich lässt sich sagen: Beide Bremsanlagen machen Spaß, aber die Triumph vermittelt mehr „Sportlichkeit im Dosieren“, während die BMW eher mit souveräner Kraft und Ruhe überzeugt.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort

Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Triumph Tiger Sport 660 ist auf einen sportlicheren, aktiveren Fahrstil ausgelegt. Das heißt: Die Sitzposition unterstützt das dynamische Fahren, ohne dabei komplett unbequem zu werden. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die Triumph als passend empfinden.

Die BMW R 1250 R wirkt dagegen stärker auf Komfort und entspannte Kontrolle. Die Sitzhaltung ist so gestaltet, dass man auch über längere Zeit konzentriert bleibt, ohne dass sich der Rücken oder die Handgelenke nach einiger Zeit „melden“. Das ist besonders relevant, wenn Touren nicht nur aus kurzen Ausfahrten bestehen.

Stärken und Schwächen: Die Triumph ist im aktiven Fahren im Vorteil, die BMW im entspannten Langstrecken-Feeling. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Feierabendrunde pendelt, findet in beiden Modellen einen guten Kompromiss – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Bei der Elektronik zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte an den Fahrstil herangehen. Die Triumph setzt auf ein modernes Paket, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Besonders praktisch ist, dass die Unterstützung nicht „übernimmt“, sondern das Fahrgefühl ergänzt. So bleibt das Motorrad auch dann gut kontrollierbar, wenn die Bedingungen variieren.

Die BMW R 1250 R bringt ebenfalls eine zeitgemäße Elektronik mit, die vor allem auf Sicherheit, Stabilität und Fahrbarkeit ausgelegt ist. Gerade wenn man unterschiedliche Streckenprofile fährt – von glatterem Asphalt bis zu wechselnden Belägen – hilft die Abstimmung dabei, das Motorrad berechenbar zu halten.

Im Vergleich wirkt die Triumph eher wie „sportliche Unterstützung“, während die BMW stärker „komfortorientierte Sicherheit“ vermittelt. Beide sind sinnvoll, aber sie passen zu unterschiedlichen Erwartungen an das Motorrad.

Praxisnutzen: Für welche Touren ist welches Bike besser?

Im Praxisnutzen entscheidet sich vieles an der Frage, wie man Motorrad fährt. Die Triumph Tiger Sport 660 ist besonders attraktiv, wenn die Touren häufig aus kurvigen Abschnitten bestehen, wenn man gerne zügig unterwegs ist und wenn das Motorrad sich leicht bewegen lassen soll. Sie eignet sich auch dann gut, wenn man das Motorrad öfter mal „einfach so“ nutzt – ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, man müsse ein großes Gerät bewegen.

Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken aus, wenn es um längere Strecken, gleichmäßiges Tempo und entspanntes Reisen geht. Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Kurve, sondern für den ganzen Tag nimmt. Wer gerne mit Gepäck plant oder längere Etappen fährt, wird die BMW als besonders stimmig empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Triumph ist im „kurz, dynamisch, abwechslungsreich“ im Vorteil. Die BMW ist im „lang, komfortabel, souverän“ im Vorteil.

Worauf beim Kauf besonders achten?

Unabhängig davon, welches Motorrad gewählt wird, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Prioritäten. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und schnell auf Fahrbefehle reagiert, wird mit der Triumph Tiger Sport 660 sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen Wert auf Ruhe, Durchzug und ein komfortables Langstrecken-Gefühl legt, trifft mit der BMW R 1250 R eher den richtigen Ton.

Auch wichtig: Probefahrten zeigen oft mehr als jede Beschreibung. Gerade bei Ergonomie, Sitzhöhe, Hebelgefühl und dem persönlichen „Wohlfühltempo“ unterscheiden sich die Eindrücke stark. Ein kurzer Test kann helfen, die Unterschiede zwischen Agilität und Souveränität wirklich einzuordnen.

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 660 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem agil, direkt und dynamisch wirken soll. Sie passt besonders gut zu Fahrten auf kurvigen Strecken, zu häufigem Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern sowie zu einem aktiven Fahrstil, bei dem das Motorrad „mitarbeitet“. Ihre Stärke liegt im lebendigen Gefühl und in der unkomplizierten Handhabung im Alltag.

Die BMW R 1250 R ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Souveränität und entspanntes Reisen im Vordergrund stehen. Sie überzeugt durch ihre Art, Kraft gleichmäßig auf die Straße zu bringen, und durch das stabile, ruhige Fahrgefühl – besonders auf längeren Touren. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt, wird mit der BMW eher glücklich.

Kurz gesagt: Triumph für den sportlich-wendigen Alltag, BMW für die souveräne Langstrecke.

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