UVP 9.495 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Der kleine Sport-Tiger - gar nicht so klein.
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
  • quirliger Motor
  • fauchender Triple-Sound
  • Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
  • sehr leicht zu fahren
  • aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
Kontra:
  • kein Hauptständer erhältlich
  • Bremsen könnten besser sein
  • Zubehörpreise teilweise ambitioniert
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht207kg
Radstand1.418mm
Länge2.020mm
Radstand1.418mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.398mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-BauartDreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V
Hubraum660ccm
Hub51mm
Bohrung74mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 11.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 8.250 U/Min
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite388km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorne41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarm-Stahlprofilschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.
 
Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.

 
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.495 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500 €
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: rot, grün, schwarz, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Triumph Tiger Sport 660 vs. Brixton Cromwell 1200: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Triumph Tiger Sport 660 steht für moderne, agile Fahrbarkeit und eine klare Ausrichtung auf sportlich-elegante Touren. Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen wie ein Statement: mehr Hubraum, mehr Charakter und ein Fokus auf kräftiges Ansprechverhalten im Alltag. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im echten Fahrbetrieb zeigen – von der ersten Runde bis zur längeren Tour.

Grundidee und Charakter: agil vs. kräftig

Der Triumph Tiger Sport 660 ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sich leicht bewegen lässt und dabei trotzdem sportlich bleibt. Die Abstimmung zielt darauf, dass sich das Bike in der Stadt genauso souverän anfühlt wie auf Landstraßen. Die Brixton Cromwell 1200 setzt hingegen stärker auf den „Big-Bike“-Eindruck: Der größere Motor liefert spürbar mehr Durchzug und sorgt für ein entspannteres Gefühl bei konstantem Tempo.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das sich schnell „in die Linie“ bringt, wird am Triumph mehr Freude finden. Wer dagegen Wert auf kraftvolle Beschleunigung aus niedrigen Drehzahlen legt und das Motorrad auch auf längeren Strecken gelassen bewegen möchte, dürfte mit der Brixton glücklicher werden.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Triumph Tiger Sport 660 steht die Alltagstauglichkeit durch ein lebendiges Ansprechverhalten im Vordergrund. Die Motorleistung ist so nutzbar, dass man nicht ständig „hochdrehen“ muss, um zügig voranzukommen. Gleichzeitig bleibt das Gefühl sportlich: Gasbefehle werden direkt umgesetzt, und das Motorrad wirkt insgesamt leichtfüßig.

Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen ihre Stärke vor allem dann aus, wenn es um kräftigen Vortrieb geht. Der größere Hubraum sorgt für mehr Reserven, besonders beim Anfahren, beim Überholen oder wenn Gepäck und Sozius ins Spiel kommen. Das Motorrad wirkt dadurch oft „entspannter“, weil weniger Drehzahlwechsel nötig sind.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Triumph Tiger Sport 660: Stärken liegen in der Agilität und im direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass man für maximale Dynamik eher in den nutzbaren Drehzahlbereich arbeiten muss.
  • Brixton Cromwell 1200: Stärken liegen in Durchzug und Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr oder bei sehr dynamischem „Werfen“ in Kurven weniger leicht wirkt als der Triumph.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl entscheidet

Das Fahrwerk ist bei beiden Modellen ein zentraler Punkt, weil es bestimmt, wie gut sich das Motorrad auf wechselnden Straßenverhältnissen anfühlt. Der Triumph Tiger Sport 660 ist dabei klar auf ein sportlich-präzises Handling ausgelegt. Das Bike vermittelt ein sicheres Gefühl beim Einlenken und bleibt auch bei zügiger Gangart stabil.

Die Brixton Cromwell 1200 bringt durch den größeren Motor und die insgesamt „kräftigere“ Auslegung eine andere Dynamik mit. In flotten Kurven kann das Motorrad sehr souverän wirken, aber es spielt seine Stärken oft dann besser aus, wenn die Linie sauber gefahren wird und das Tempo gleichmäßig bleibt. Wer häufig sehr enge Kehren mit viel Lastwechsel fährt, merkt eher Unterschiede im „Leichtbau-Gefühl“.

Bremsen und Stabilität

Beim Bremsen geht es nicht nur um „stark oder schwach“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Der Triumph Tiger Sport 660 wirkt in der Regel besonders feinfühlig: Man kann das Tempo kontrolliert abbauen, ohne dass das Motorrad hektisch reagiert. Die Brixton Cromwell 1200 punktet häufig mit einem kräftigen Bremsansprechen, das bei zügiger Fahrt Sicherheit vermittelt. In der Praxis ist entscheidend, wie gut sich die Bremskraft modulieren lässt – und da zeigt sich oft: Triumph fühlt sich im Alltag „präziser“ an, Brixton „durchsetzungsstärker“.

Sitzposition und Ergonomie: Tourentauglichkeit im Detail

Die Sitzposition entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie nach zehn. Der Triumph Tiger Sport 660 bietet eine Haltung, die sportlich genug ist, um Kurven zu genießen, aber nicht so kompromisslos, dass längere Strecken unangenehm werden. Das macht ihn besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad für Wochenendtouren und Alltagsfahrten suchen.

Die Brixton Cromwell 1200 wirkt ergonomisch eher auf „entspanntes Reisen“ ausgelegt. Durch den Charakter des Motors und die Art, wie das Bike Tempo aufbaut, passt die Sitzposition oft gut zu Fahrern, die lieber gleichmäßig unterwegs sind. Wer viel sehr dynamisch arbeitet (viel Stehen, viel Lastwechsel), könnte beim Brixton eher spüren, dass der Fokus weniger auf „sportlicher Leichtigkeit“ liegt.

Ausstattung und Alltag: was zählt, wenn es nicht nur um die Probefahrt geht

Bei der Ausstattung geht es um Dinge wie Windschutz, Übersicht, Komfort und die Frage, wie gut das Motorrad für den Alltag vorbereitet ist. Der Triumph Tiger Sport 660 überzeugt häufig durch eine moderne, stimmige Gesamtanmutung und eine Bedienlogik, die sich schnell erschließt. Gerade auf längeren Strecken spielt das eine große Rolle, weil man sich auf das Fahren konzentrieren kann.

Die Brixton Cromwell 1200 punktet oft mit dem „Wert“-Gefühl: Das Motorrad wirkt kräftig und stimmig, und viele Fahrer mögen den Charakter, der nicht nach „klein und brav“ aussieht. Gleichzeitig kann es je nach Ausstattungslinie Unterschiede geben, die man vor dem Kauf genau prüfen sollte – etwa bei Komfortdetails oder bei der Frage, wie gut das Motorrad für die eigenen Touren vorbereitet ist.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Triumph Tiger Sport 660: Stärken liegen in der agilen Fahrbarkeit, der präzisen Dosierbarkeit und dem ausgewogenen Touren-Setup. Schwäche kann sein, dass der „große“ Durchzug nicht ganz so präsent ist wie bei einem 1200er.
  • Brixton Cromwell 1200: Stärken liegen in Durchzug, Charakter und dem entspannteren Gefühl bei gleichmäßigem Tempo. Schwäche kann sein, dass das Handling im sehr engen oder extrem sportlichen Einsatz weniger leicht wirkt.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Triumph Tiger Sport 660 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegt, in Kurven präzise ist und auf Touren nicht anstrengend wird. Wer gerne zügig fährt, aber dabei Wert auf Kontrolle und ein „feines“ Fahrgefühl legt, findet im Triumph häufig die bessere Passform.

Die Brixton Cromwell 1200 passt eher zu Menschen, die mehr Hubraum wollen, mehr Durchzug spüren möchten und ein Motorrad bevorzugen, das sich auch mit Gepäck oder bei längeren Strecken souverän anfühlt. Wer weniger „Drehzahlarbeit“ mag und lieber Kraft aus dem Keller nutzt, wird mit der Brixton oft zufriedener.

Fazit:

Wer ein Motorrad für abwechslungsreiche Fahrten sucht – Stadt, Landstraße und Wochenendtour – und dabei ein besonders agiles, präzises Handling bevorzugt, liegt mit dem Triumph Tiger Sport 660 vorn. Das Bike wirkt wie gemacht für Fahrer, die Kurven genießen, Bremsen und Gas fein dosieren möchten und eine sportlich-tourige Balance schätzen.

Die Brixton Cromwell 1200 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf kräftigem Durchzug, markantem Motorcharakter und einem entspannteren Reisegefühl liegt. Gerade bei gleichmäßigem Tempo, beim Überholen oder wenn mehr Last im Spiel ist, spielt die Brixton ihre Stärken aus.

Kurz gesagt: Triumph für Agilität und präzises Fahrgefühl, Brixton für Kraft, Charakter und souveränen Vortrieb. Die Entscheidung fällt am leichtesten, wenn die eigenen Fahrgewohnheiten im Vordergrund stehen: lieber „leicht und sportlich“ oder „kräftig und durchsetzungsstark“.

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