| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 15.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
- Motor
- Sound
- überraschend sportlicher Angang
- tolles TFT-Display mit Kartennavigation
- Handy-Anbindung mit einfach bedienbarer App
- hervorragendes Harley Einstiegs-Bike
- Rückspiegel könnten etwas größer sein
- für diesen Preis etwas viel Kunststoff
- lieblos verlegte Kabel
- rutschiger Sitz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 225 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 715 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 213 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial, 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Nightster oder Nightster Special, das ist hier die Frage! Wir würden zur neuen Special greifen, alleine schon wegen des Sozius-Sitzes, den man dann und wann dann ja doch ganz gut gebrauchen kann. Besonders gut gefallen hat uns das tolle, neue Cockpit und vor allem dessen einfache Bedienung inklusive der App. Ob man das nun wirklich benötigt, ist sicherlich Ansichtssache, aber zumindest funktioniert es prächtig, was man ja nicht von allen Wettbewerbern behaupten kann.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Nightster Special und die Standard Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - auf geht's!
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Triumph Tiger Sport 660 vs. Harley-Davidson Nightster Special: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design. Genau das zeigt sich beim Vergleich zwischen Triumph Tiger Sport 660 und Harley-Davidson Nightster Special. Die eine Maschine steht für sportlich-elegante Vielseitigkeit, die andere für markanten V-Twin-Charakter und eine deutlich eigenständige Neo-Retro-Identität. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrten passt, findet hier einen klaren Vergleich der wichtigsten Punkte – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Fokus auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee und Charakter: Sportliche Vielseitigkeit vs. ikonischer Stil
Die Triumph Tiger Sport 660 ist als straßenorientiertes Motorrad gedacht, das sich sowohl für dynamische Ausfahrten als auch für den Alltag eignet. Der Name „Tiger“ steht dabei traditionell für Abenteuer-Genen, die hier allerdings stärker in Richtung Straße und Fahrspaß übersetzt werden. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich eher wie ein moderner Allrounder anfühlt: agil, gutmütig und mit einem Motor, der sich sauber anfühlt.
Die Harley-Davidson Nightster Special verfolgt eine andere Philosophie. Sie setzt auf den typischen Harley-Charakter, der sich vor allem über den Motorlauf und das Gefühl beim Beschleunigen definiert. Dazu kommt der Look: Nightster Special wirkt bewusst „custom“, mit einer Haltung, die im Straßenbild sofort auffällt. Wer Wert auf Stil, Präsenz und ein unverwechselbares Fahrgefühl legt, findet hier eine Maschine, die nicht versucht, sich zu verstecken.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich schnell: Die Triumph spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo, saubere Gasannahme und ein sportlicher Rhythmus gefragt sind. Der Motor wirkt darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und dabei kontrollierbar zu bleiben. Das macht sie attraktiv für Strecken, auf denen häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also für viele reale Fahrten zwischen Stadt und Land.
Die Harley setzt dagegen auf den „Punch“ und die charakteristische Art, wie ein V-Twin seine Kraft über den Drehzahlbereich verteilt. Das ist weniger das Gefühl von „immer gleichmäßig“, sondern eher von „druckvoll und spürbar“. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der oft automatisch etwas entspannter oder zumindest bewusster wird: Gas geben fühlt sich anders an, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahl im passenden Bereich zu halten.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Triumph Tiger Sport 660: Stärken liegen in der sportlichen Alltagstauglichkeit und in der Art, wie der Motor das Motorrad leichtfüßig wirken lässt. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „ikonisch“ ist als bei einem V-Twin – wer genau das sucht, wird eher bei Harley fündig.
- Harley-Davidson Nightster Special: Stärken liegen im unverwechselbaren Motorgefühl und in der Präsenz beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass die Fahrweise stärker vom eigenen Stil abhängt: Wer sehr „fein“ und sportlich im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte, muss sich darauf einstellen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Gelassenheit
Im Handling zeigt die Triumph Tiger Sport 660 ihre sportliche Ausrichtung. Sie wirkt darauf ausgelegt, Kurven zügig anzunehmen und dabei stabil zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt einen dynamischen Fahrstil, ohne dass das Motorrad nervös wird. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselndem Belag ist das ein Vorteil: Das Motorrad vermittelt Vertrauen und lässt sich gut „lesen“.
Die Harley-Davidson Nightster Special ist weniger auf maximale Kurvenagilität im sportlichen Sinne ausgelegt, sondern auf ein stimmiges Gesamtgefühl. Das Motorrad liegt souverän da, fühlt sich aber oft eher wie ein „rollen und genießen“-Konzept an. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Manövern besteht, sondern aus entspanntem Cruisen und kontrolliertem Vorankommen.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht und bieten ein sicheres Bremsverhalten. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph wirkt tendenziell „sportlich“ in der Dosierbarkeit, während die Harley eher mit einem ruhigen, kontrollierten Gefühl überzeugt. Wer häufig in Situationen mit vielen Richtungswechseln unterwegs ist, wird die Triumph-Charakteristik oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen lange Strecken oder Stadtfahrten mit Fokus auf Komfort und Stil bevorzugt, kann mit der Harley sehr zufrieden sein.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das wichtig ist
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „passt“ oder ob man sich nach einer Weile unwohl fühlt. Die Triumph Tiger Sport 660 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass längere Fahrten sofort anstrengend werden. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die sowohl kurze Sprintrunden als auch längere Touren planen.
Die Harley-Davidson Nightster Special setzt auf eine Sitzhaltung, die dem Cruiser- und Neo-Retro-Gedanken entspricht. Das kann sehr angenehm sein, weil der Körper oft entspannter bleibt. Gleichzeitig ist die Frage: Wie viel „Sportlichkeit“ wird erwartet? Wer eine sehr aufrechte, entspannte Haltung mag, wird die Harley schnell als stimmig empfinden. Wer dagegen eine eher sportliche Körperhaltung bevorzugt, wird die Triumph als natürlicher erleben.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Alltagspraxis
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegt, wie gut es auf Stop-and-Go reagiert und wie angenehm es sich bei wechselnden Geschwindigkeiten anfühlt. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt hier wie ein klassischer „funktioniert immer“-Ansatz: Sie lässt sich gut dosieren, reagiert zügig und bleibt dabei alltagstauglich. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler oder für alle, die regelmäßig in urbanen Situationen unterwegs sind.
Die Harley-Davidson Nightster Special kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie fühlt sich weniger wie ein „Werkzeug“ an, sondern mehr wie ein Statement. In der Stadt ist das Motorrad dann besonders dann ideal, wenn das Fahrgefühl und der Sound wichtiger sind als maximale Effizienz im Sinne von „schnell durchziehen“. Wer gerne fährt, statt nur zu transportieren, wird die Harley oft genau dafür lieben.
Wendigkeit und Komfort im Vergleich
Beim Thema Wendigkeit und Komfort zeigt sich: Die Triumph wirkt tendenziell leichter im Handling, was das Rangieren und das schnelle Reagieren im Verkehr erleichtert. Die Harley ist nicht „schwer“, aber sie vermittelt mehr Cruiser-Gelassenheit. Das ist kein Nachteil, solange die eigenen Erwartungen zur Fahrweise passen.
Design und Ausstattung: Zwei Philosophien, zwei Zielgruppen
Design ist beim Motorrad nicht nur Deko, sondern Teil des Gesamterlebnisses. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt modern, sportlich und stimmig – mit einer Optik, die eher auf „funktionale Eleganz“ setzt. Das Motorrad passt gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die ein sportliches Gesamtbild möchten, ohne in Richtung reines Custom-Design zu gehen.
Die Harley-Davidson Nightster Special ist dagegen deutlich stärker auf Individualität ausgelegt. Die Optik ist ein klarer Teil der Identität: Wer auf Harley-typische Linien, den Custom-Look und die Präsenz im Straßenbild steht, bekommt genau das. Die „Special“-Ausprägung unterstreicht dabei den Anspruch, nicht wie jedes andere Motorrad auszusehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 660 – typische Vorteile
- Sportlicher, moderner Allround-Charakter für viele Einsatzbereiche
- Agiles Handling, das Kurven und dynamische Fahrten unterstützt
- Ergonomie, die sportlich wirkt, aber nicht sofort auf Kosten von Komfort geht
Triumph Tiger Sport 660 – mögliche Nachteile
- Weniger „ikonischer“ Motorcharakter als bei einem V-Twin
- Wer stark auf Cruiser-Optik und Sound-Feeling setzt, könnte sich weniger abgeholt fühlen
Harley-Davidson Nightster Special – typische Vorteile
- Unverwechselbarer V-Twin-Charakter und spürbares Fahrgefühl
- Starker Look mit Neo-Retro-/Custom-Identität
- Entspannteres Gesamtgefühl, das zum Cruisen einlädt
Harley-Davidson Nightster Special – mögliche Nachteile
- Sportliche Fahrweise im „Rennstrecken“-Sinn fühlt sich weniger im Fokus an
- Ergonomie und Fahrstil passen am besten zu Erwartungen, die eher auf Cruiser-Feeling ausgerichtet sind
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Triumph Tiger Sport 660 ist besonders passend für Menschen, die ein Motorrad suchen, das vielseitig ist: für Stadtfahrten, für Feierabendrunden, für Wochenendtouren und für Kurven, bei denen man gerne zügig unterwegs ist. Wer ein harmonisches Gesamtpaket aus sportlichem Handling, guter Alltagstauglichkeit und moderner Motorcharakteristik möchte, trifft mit der Triumph oft eine sehr pragmatische Wahl.
Die Harley-Davidson Nightster Special ist dagegen die bessere Option für alle, die vor allem das Erlebnis suchen: Sound, Motorgefühl, Stil und das gute Gefühl, etwas Eigenes zu fahren. Wer gerne cruiset, Wert auf Präsenz legt und sich nicht nur an „objektiven“ Fahrwerten orientiert, wird mit der Harley deutlich mehr emotionale Zufriedenheit finden.
Fazit:
Im Vergleich zwischen Triumph Tiger Sport 660 und Harley-Davidson Nightster Special zeigt sich eine klare Aufteilung: Die Triumph ist der vielseitige, sportlich orientierte Allrounder, der sich in Alltag und Kurven gleichermaßen wohlfühlt. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn eine moderne, gut dosierbare Fahrweise im Vordergrund steht und das Motorrad möglichst „für alles“ funktionieren soll. Die Harley hingegen spielt ihre Stärken dort aus, wo Fahrgefühl und Identität zählen: der V-Twin-Charakter, der markante Look und das entspannte Cruiser-Gefühl machen sie zur besseren Wahl für alle, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen.
Wer einen dynamischen Begleiter für wechselnde Strecken sucht, liegt mit der Triumph oft richtig. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich unverwechselbar anfühlt und optisch wie akustisch Eindruck hinterlässt, findet in der Harley-Davidson Nightster Special die passendere Entscheidung.