| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Triumph Tiger Sport 660 vs. Harley-Davidson Nightster – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Grundcharakter kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Triumph Tiger Sport 660 steht für einen modernen, vielseitigen Straßenauftritt mit sportlichem Anspruch. Die Harley-Davidson Nightster dagegen setzt auf den klassischen Harley-Look, ein markantes Fahrgefühl und eine entspannte, aber charakterstarke Art, Kilometer zu sammeln. Wer vor der Entscheidung steht, bekommt hier einen klaren Blick darauf, wie sich die beiden Modelle im Alltag unterscheiden – und worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Grundcharakter: Vielseitig und agil vs. markant und entspannt
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gemacht ist: Stadtverkehr, zügige Landstraßen und auch längere Ausfahrten. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Komfort und einem sportlich angehauchten Gefühl. Das merkt man daran, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert und wie souverän es sich in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen bewegt.
Die Harley-Davidson Nightster spielt dagegen stärker die „Essenz“ aus: Stil, Sound und ein Fahrgefühl, das mehr nach Cruiser-Genen klingt als nach sportlicher Rennstrecke. Das Motorrad lädt dazu ein, den Takt zu finden, entspannt zu fahren und den Weg zu genießen. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich nicht nur von A nach B bewegt, sondern auch optisch und emotional überzeugt, wird hier schnell fündig.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph Tiger Sport 660 ist eher auf „kontrollierte Dynamik“ ausgelegt. Die Kraftentfaltung wirkt dadurch besonders nutzbar, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder das Tempo in Kurvenbereichen sauber zu dosieren. Gerade im Alltag, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder neu angefahren wird, spielt die gut abgestimmte Leistungscharakteristik ihre Stärken aus.
Die Harley-Davidson Nightster setzt stärker auf den typischen Cruiser-Charakter: spürbares Ansprechverhalten und ein Drehmomentgefühl, das sich beim Herausbeschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten besonders angenehm anfühlt. Das bedeutet nicht, dass sie „nur gemütlich“ ist – aber die Art, wie sie Kraft vermittelt, ist weniger auf sportliches Hochdrehen getrimmt, sondern mehr auf das unmittelbare Vorwärtsziehen.
Stärken und Schwächen im Antriebsvergleich
- Triumph Tiger Sport 660: Stärken liegen in der vielseitigen Nutzbarkeit und im sportlich präzisen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche: Wer ausschließlich den „Cruiser-Drive“ sucht, könnte den Charakter weniger emotional finden.
- Harley-Davidson Nightster: Stärken liegen im markanten Drehmomentgefühl und im typischen Harley-Fahrstil. Schwäche: Wer sehr häufig sportlich-agil fahren will, wird die Abstimmung eher als „entspannt“ statt „sportlich“ erleben.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das Kurven aktiv „mitmacht“. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln, und die Maschine vermittelt das Gefühl, dass man sie gerne bewegt. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnverhältnissen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht nur geradeaus kann, sondern auch in der Dynamik überzeugt.
Die Harley-Davidson Nightster fährt sich dagegen eher mit einer Art „ruhiger Souveränität“. Das Motorrad liegt stabil, fühlt sich kontrolliert an und vermittelt ein entspanntes Fahrgefühl. Das ist besonders dann angenehm, wenn längere Strecken anstehen oder wenn der Fokus mehr auf Komfort und Gelassenheit liegt als auf maximaler Kurvendynamik.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt, aber die Art, wie sie Verzögerung und Stabilität vermitteln, unterscheidet sich. Die Triumph wirkt dabei tendenziell „sportlicher“ in der Dosierbarkeit, was beim zügigen Fahren und in engen Situationen hilft. Die Harley punktet eher mit einem souveränen, gut kontrollierbaren Gefühl – besonders dann, wenn man nicht ständig im Grenzbereich unterwegs ist.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlich aufrecht vs. Cruiser-entspannt
Ein entscheidender Punkt bei der Kaufentscheidung ist die Sitzposition. Die Triumph Tiger Sport 660 bietet eine Haltung, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur kurze Strecken fahren, sondern auch längere Touren planen.
Die Harley-Davidson Nightster setzt auf eine ergonomische Auslegung, die mehr nach Cruiser-Logik funktioniert: entspannter, mit einem Gefühl von „aufrecht und entspannt“. Das ist ideal für Fahrten, bei denen man den Kopf frei hat und nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinrutschen“ muss.
Komfort im Alltag
- Triumph Tiger Sport 660: Komfort durch eine ausgewogene Sitzhaltung, die sportliches Fahren erleichtert. Schwäche: Wer sehr lange in einer komplett entspannten Cruiser-Position bleiben möchte, könnte die Haltung als etwas „aktiver“ empfinden.
- Harley-Davidson Nightster: Komfort durch Cruiser-typische Entspannung. Schwäche: Wer häufig sehr dynamisch in Kurven unterwegs ist, könnte die Ergonomie weniger „sportlich“ erleben.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Moderne Vielseitigkeit vs. Harley-Feeling
Im Alltag zählt nicht nur der Motor, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung und moderne Ansprüche ausgelegt ist. Dazu passt auch das Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Übersicht und einem Setup, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die Harley-Davidson Nightster punktet weniger über „Technik-Show“, sondern über das, was man beim Fahren sofort spürt: Stil, Sound und ein Fahrgefühl, das man nicht einfach wegoptimieren möchte. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Feierabendrunden kann das ein echter Pluspunkt sein, weil das Motorrad genau dann Spaß macht, wenn man nicht nur „funktional“ unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Triumph Tiger Sport 660: Stärken in der vielseitigen Nutzbarkeit und im „schnell verfügbar“-Charakter. Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das stark nach Harley-Identität klingt und aussieht, bekommt hier eher einen modernen Straßenfokus.
- Harley-Davidson Nightster: Stärken in Emotion, Stil und dem typischen Cruiser-Gefühl. Schwäche: Wer maximale Allround-Agilität im sportlichen Sinne erwartet, wird die Prioritäten anders finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Triumph Tiger Sport 660 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich flexibel anfühlt: morgens in der Stadt, nachmittags auf der Landstraße und am Wochenende auch mal etwas länger. Wer Wert auf ein agiles Handling, eine gut nutzbare Leistungscharakteristik und eine Sitzposition legt, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen die bessere Wahl für alle, die vor allem den Charakter suchen: Cruiser-Feeling, markanter Auftritt und ein Fahrstil, der eher nach „genießen“ als nach „optimieren“ klingt. Wer oft kurze bis mittlere Strecken fährt, dabei aber nicht auf Stil und emotionales Fahrerlebnis verzichten möchte, findet in der Nightster eine sehr stimmige Option.
Typische Entscheidungssituationen
Wenn häufig Stadt und Feierabendrunden anstehen
In der Stadt spielt die Nightster ihre emotionale Stärke aus: Man steigt ein, fühlt sich sofort „zu Hause“ und fährt mit dem typischen Cruiser-Gefühl los. Die Triumph ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man gerne auch mal zügig bewegt und das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst.
Wenn Kurvenfahrten und längere Ausfahrten im Fokus stehen
Für kurvige Strecken und eine aktive Fahrweise ist die Triumph Tiger Sport 660 meist die passendere Wahl, weil das Handling und die sportlichere Abstimmung das Fahren dynamischer machen. Die Harley kann natürlich auch lange Strecken – sie macht das aber eher mit dem Fokus auf Komfort und Cruiser-Ruhe.
Wenn der Kauf auch eine Frage des Stils ist
Wer beim Motorradkauf vor allem das Gefühl sucht, das man beim Anblick und beim Starten sofort hat, wird die Nightster besonders attraktiv finden. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein moderner Allrounder anfühlt und dabei sportliche Akzente setzt, trifft mit der Triumph häufig die richtige Entscheidung.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 660 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und sich sportlich-agil fahren lässt – von der Stadt bis zur kurvigen Landstraße. Das Gesamtpaket wirkt ausgewogen: Die Kraftentfaltung unterstützt dynamisches Fahren, das Handling macht Richtungswechsel leicht und die Ergonomie bleibt auch auf längeren Strecken angenehm. Wer ein vielseitiges Motorrad bevorzugt, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird hier besonders profitieren.
Die Harley-Davidson Nightster passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem Charakter, Stil und Cruiser-Feeling priorisieren. Das Drehmomentgefühl und der typische Harley-Fahrstil sorgen für ein unmittelbares, emotionales Fahrerlebnis – besonders auf Feierabendrunden und bei entspannten Ausfahrten. Wer weniger auf maximale sportliche Agilität achtet und stattdessen auf Identität, Sound und Komfort setzt, trifft mit der Nightster die stimmigere Entscheidung.