| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Triumph Tiger Sport 660 vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – der Vergleich
Wer zwischen der Triumph Tiger Sport 660 und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien: Die Triumph setzt auf einen vielseitigen, alltagstauglichen Charakter mit sportlicher Ausrichtung und einem Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt – egal ob kurze Feierabendrunde oder längere Tour. Die Honda dagegen spielt ihre Stärken als kompromissloses Naked Bike aus: mehr Hubraum, mehr Durchzug und ein Motor, der sich deutlich „großer“ anfühlt. Beide Bikes sind modern, beide machen Spaß – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Motor und Fahrgefühl: Agilität vs. Kraftentfaltung
Triumph Tiger Sport 660: drehfreudig und kontrollierbar
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt im Alltag besonders stimmig, weil der Motor sehr gut dosierbar ist. Beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus zeigt sich die typische 660er-Logik: Der Antrieb zieht zügig an, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil, weil sich das Bike leicht in den passenden Gang bringen lässt und die Gasannahme direkt wirkt. Die Triumph fühlt sich dabei eher wie ein sportliches Werkzeug an: schnell, präzise und angenehm zu fahren.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café: mehr Reserven, mehr Druck
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt dagegen in einer anderen Liga, wenn es um das subjektive Gefühl von Kraft geht. Der größere Motor liefert spürbar mehr Durchzug, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen. Das macht die Honda besonders stark, wenn Überholmanöver zügig erledigt werden sollen oder wenn die Maschine auf der Landstraße „von allein“ zieht. Die Kehrseite: Das Bike ist zwar leicht zu bewegen, aber die Leistungsentfaltung verlangt im Alltag etwas mehr Aufmerksamkeit, weil man schneller in Bereiche kommt, in denen man eigentlich schon wieder bremsen oder zurücknehmen möchte.
Leistung im Vergleich: Wie sich die Zahlen in der Praxis anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph Tiger Sport 660 ist die Maschine für dynamisches Fahren mit viel Gefühl für Tempo und Linie. Die Honda CB 1000 R ist die Wahl, wenn die Priorität auf Reserven liegt – also auf dem Gefühl, dass auch bei höherem Tempo noch „mehr“ kommt. Während die Triumph eher über Agilität und Drehfreude überzeugt, punktet die Honda über den starken Schub und die souveräne Beschleunigung. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern sportlich, aber kontrolliert fährt, wird die Triumph oft als entspannter erleben. Wer dagegen lange Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, bekommt mit der Honda das deutlich kräftigere Gesamtpaket.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. souveräne Stabilität
Triumph: leichtfüßig durch den Alltag
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt in Kurven sehr handlich. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umlegen, und das Bike bleibt dabei gut kontrollierbar. Auf kurvigen Strecken lässt sich die Linie sauber halten, und auch bei wechselndem Belag bleibt das Gefühl meist ruhig. Gerade wenn man öfter zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen wechselt, spielt die Triumph ihre Stärken aus: Sie ist schnell „da“, ohne dass man sich erst an ein sehr spezielles Setup gewöhnen muss.
Honda: stabil bei Tempo, direkt beim Antritt
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bietet ein Handling, das auf Stabilität und Durchsetzungsvermögen ausgelegt ist. In schnellen Passagen fühlt sich das Bike sicher an, und der starke Motor unterstützt das Fahrwerk dabei, dass man Kurvenausgänge dynamisch nutzen kann. Gleichzeitig bleibt die Honda nicht träge – sie ist spürbar direkt, nur eben mit dem Charakter eines größeren, kraftvolleren Naked Bikes. Wer häufig zügig fährt und dabei Wert auf ein souveränes Gesamtgefühl legt, wird die Honda besonders passend finden.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „sportlich alltagstauglich“ und „leistungsorientiert“. Die Triumph Tiger Sport 660 bremst so, dass man sie gut dosieren kann – das ist im Alltag Gold wert, weil man häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert. Die Honda CB 1000 R wirkt beim Bremsen insgesamt kraftvoller, was vor allem dann auffällt, wenn man aus höheren Tempi verzögert oder sportlich in Kurven hinein bremst. Beide Bikes machen Spaß, aber die Honda vermittelt mehr Reserven, während die Triumph eher durch ihre gutmütige Dosierbarkeit überzeugt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort
Triumph: sportlich, aber tourentauglich gedacht
Die Triumph Tiger Sport 660 ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt sportlich, ohne in eine kompromisslose Rennhaltung zu kippen. Das hilft besonders, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt. Auch die Übersicht und die allgemeine „Erreichbarkeit“ der Bedienelemente passen gut zusammen, sodass man sich nicht ständig neu sortieren muss.
Honda: Naked-Feeling mit klarer Linie
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt das typische Naked-Bike-Gefühl: aufrecht genug, um nicht komplett verkrampft zu sein, aber mit einer Haltung, die eher auf sportliche Präsenz setzt. Wer gern „frei“ sitzt und das Motorrad direkt spürt, wird die Honda mögen. Bei längeren Fahrten kann die ergonomische Auslegung je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich wirken – hier lohnt es sich, vor dem Kauf besonders auf die eigene Sitzposition zu achten.
Ausstattung und Charakter: Was man wirklich spürt
Beide Motorräder sind modern und machen optisch Lust aufs Fahren. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt dabei wie ein Bike, das man gern nutzt: vielseitig, unkompliziert und mit einem Charakter, der sich nicht nur auf „Show“ beschränkt. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist hingegen stärker auf den „Wow“-Faktor und den kraftvollen Naked-Look getrimmt. Das spürt man auch im Fahrgefühl: Die Honda will gefahren werden, während die Triumph eher ein „einfach losfahren und genießen“-Gefühl vermittelt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 660 – Stärken
- Agiles Handling und leichtes Umlegen in Kurven
- Gut dosierbarer Motor für Alltag und sportliche Landstraßenrunden
- Tourentauglicher Charakter durch ausgewogene Ergonomie
- Bremsen mit guter Modulierbarkeit im moderaten Tempo
Triumph Tiger Sport 660 – mögliche Schwächen
- Wer vor allem maximale Reserven bei hohem Tempo sucht, wird die Honda oft als überlegen empfinden
- Bei sehr dynamischer Fahrweise kann die Triumph zwar mithalten, aber der „große“ Schub der 1000er fehlt natürlich
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken
- Deutlich mehr Durchzug und spürbare Kraftreserven
- Stabilität bei Tempo und souveränes Beschleunigen
- Bremsleistung mit mehr Reserven aus höheren Geschwindigkeiten
- Starker Naked-Charakter mit direktem Fahrgefühl
Honda CB 1000 R – mögliche Schwächen
- Die Leistungsentfaltung kann im Alltag mehr Aufmerksamkeit verlangen
- Je nach Fahrstil und Körpergröße kann die Ergonomie bei längeren Strecken unterschiedlich empfunden werden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Bike „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Triumph Tiger Sport 660 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag leicht anfühlt, in Kurven schnell reagiert und auch auf längeren Strecken nicht anstrengend wird. Sie ist ideal, wenn häufig gemischte Strecken gefahren werden und wenn man gern dynamisch unterwegs ist, ohne ständig die Leistung „ausreizen“ zu müssen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf kräftigem Antritt, Reserven und einem souveränen Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten liegt. Wer gern zügig fährt, Überholmanöver dynamisch erledigt und ein Naked Bike sucht, das sich deutlich „größer“ anfühlt, wird mit der Honda sehr wahrscheinlich glücklicher.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 660 ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles, gut dosierbares Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf kurvigen Strecken mit viel Gefühl überzeugt. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufig gewechselt wird zwischen Stadt, Landstraße und Tour – mit einem sportlichen, aber alltagstauglichen Gesamtpaket. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café gewinnt dagegen, wenn mehr Durchzug und spürbare Reserven im Vordergrund stehen. Ihr Motorcharakter und das souveräne Fahrgefühl machen sie zur besseren Option für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und ein Naked Bike möchten, das auch bei höherem Tempo noch klar nach vorne geht. Kurz gesagt: Triumph für vielseitige Dynamik und entspanntes Handling, Honda für kraftvolle Performance und souveräne Beschleunigung.