| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Triumph Tiger Sport 660 vs. Honda X-ADV – Vergleich der beiden Allrounder
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Tiger Sport 660 steht für sportlich orientiertes Fahren mit Adventure-Feeling, während die Honda X-ADV eher den Fokus auf urbanen Komfort, Alltagstauglichkeit und eine sehr praktische Fahrweise legt. Beide Modelle wirken wie gemacht für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs auch Spaß haben möchten – nur eben mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundcharakter: sportlich-agil vs. urban-pragmatisch
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das die Straße in den Mittelpunkt stellt. Der Charakter ist dynamisch, das Handling fühlt sich lebendig an und die Maschine lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Wer gern zügig unterwegs ist, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchte, findet hier eine stimmige Mischung.
Die Honda X-ADV dagegen ist stärker auf den Alltag zugeschnitten. Sie kombiniert die Optik und Anmutung eines Adventure-Motorrads mit einer Fahrweise, die im Stadtverkehr und auf wechselnden Strecken besonders entspannt sein kann. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es vor allem dann glänzt, wenn der Weg nicht immer planbar ist – und wenn man häufig stop-and-go oder längere Pendelstrecken hat.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Triumph Tiger Sport 660 zielt auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die sich gut dosieren lässt. Die Leistungsentfaltung unterstützt ein zügiges Vorankommen, ohne dass man ständig „aufreißen“ muss. Dadurch eignet sich das Motorrad sowohl für flotte Landstraßen als auch für Touren, bei denen man mal gemütlich cruisen und mal dynamischer fahren möchte.
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus. Durch die Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar gemacht werden, entsteht ein sehr souveränes Gefühl – besonders dann, wenn man häufig anfahren, beschleunigen und wieder bremsen muss. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein reines Sportgerät, sondern mehr wie ein komfortabler Reise- und Alltagsbegleiter.
Getriebe- und Fahrkomfort: man merkt den Unterschied sofort
Ein wesentlicher Punkt im Vergleich ist die Art der Kraftübertragung. Die Triumph Tiger Sport 660 setzt auf ein klassisches Getriebegefühl, das viele Fahrerinnen und Fahrer als direkter und „hands-on“ empfinden. Das macht Spaß, wenn man gern schaltet und die Motorleistung bewusst in den richtigen Bereich bringt.
Die Honda X-ADV bietet dagegen eine Fahrweise, die im Alltag sehr entlastend sein kann. Gerade im dichten Verkehr oder bei längeren Strecken reduziert sich die mentale Last, weil das Motorrad das Anfahren und Schalten stark vereinfacht. Das ist ein klarer Vorteil für alle, die weniger „arbeiten“ und mehr „genießen“ möchten.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität im Alltag
Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt insgesamt agiler. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in die Linie bringen, unterstützt zügige Richtungswechsel und vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl. Wer gern Kurven fährt und dabei eine direkte Rückmeldung vom Motorrad erwartet, wird die Triumph häufig als „lebendig“ wahrnehmen.
Die Honda X-ADV legt den Fokus stärker auf Stabilität und ruhiges Vorankommen. Das Motorrad fühlt sich auch dann souverän an, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder man häufiger zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- bzw. schlechten Abschnitten wechselt. Das kann besonders auf längeren Touren ein Plus sein, weil das Motorrad weniger „fordernd“ wirkt.
Ergonomie und Sitzposition: wer sitzt wie?
Die Triumph Tiger Sport 660 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass längere Strecken sofort unangenehm werden. Der Körper bleibt gut im Motorrad eingebunden, was das Handling unterstützt.
Die Honda X-ADV setzt auf eine aufrechtere, alltagstaugliche Haltung. Das kann im Stadtverkehr und auf wechselnden Strecken Vorteile bringen, weil man sich weniger „verkrampft“ fühlt. Gleichzeitig wirkt das Motorrad dadurch oft wie gemacht für entspannte Touren, bei denen Komfort wichtiger ist als maximal sportliche Dynamik.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln das Vertrauen auf unterschiedliche Weise. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt dabei besonders dann stark, wenn man zügig in Kurvenbögen unterwegs ist und das Motorrad präzise verzögern soll. Das spricht Fahrerinnen und Fahrer an, die gern dynamisch fahren.
Die Honda X-ADV punktet vor allem im Alltag, wenn häufiges Bremsen, wechselnde Untergründe und unterschiedliche Geschwindigkeiten zusammenkommen. Das Motorrad wirkt in solchen Situationen sehr kontrolliert, was gerade für Pendler und Tourenfahrer ein Plus ist.
Komfort und Ausstattung: Windschutz, Alltagstauglichkeit und Schutz
Bei Komfort und Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in ihrer Priorität. Die Triumph Tiger Sport 660 ist eher auf sportlich getönte Touren ausgelegt. Der Windschutz und die Gesamtanmutung sind darauf abgestimmt, dass man auch bei zügiger Fahrt nicht komplett „im Wind“ steht. Gleichzeitig bleibt das Motorrad leicht und handlich.
Die Honda X-ADV ist stärker auf Schutz und Alltag ausgelegt. Gerade im urbanen Umfeld und bei wechselnden Wetterbedingungen kann das Motorrad dadurch sehr angenehm wirken. Wer häufig unterwegs ist, bei dem das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche eine Rolle spielt, wird die praktische Seite der Honda oft zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 660 – Stärken: sportliches Handling, lebendiges Fahrgefühl, gute Unterstützung für dynamische Fahrten und ein Charakter, der Kurvenfahrten besonders attraktiv macht. Triumph Tiger Sport 660 – mögliche Schwächen: wer vor allem maximalen Komfort im Alltag oder eine besonders entlastende Fahrweise sucht, könnte die Triumph weniger „komfortorientiert“ empfinden als die Honda.
Honda X-ADV – Stärken: sehr alltagstaugliche Fahrweise, entspannteres Handling im Verkehr, souveränes Auftreten auf gemischten Strecken und ein starker Fokus auf Komfort. Honda X-ADV – mögliche Schwächen: wer ein besonders sportlich-direktes Gefühl wie bei einem klassischen Schaltgetriebe erwartet oder maximal „sportlich“ in den Vordergrund stellen möchte, könnte die Honda weniger fokussiert auf reine Fahrdynamik wahrnehmen.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Die Triumph Tiger Sport 660 passt besonders gut zu Fahrten, bei denen die Straße das Ziel ist: Landstraßen, kurvige Strecken, Wochenendtouren mit sportlichem Anspruch. Auch für Einsteiger, die gern lernen möchten, wie sich ein Motorrad präzise steuern lässt, kann sie eine sehr gute Basis sein – vorausgesetzt, der Fokus liegt auf Fahrspaß und aktiver Fahrweise.
Die Honda X-ADV eignet sich besonders für Menschen, die viel im Alltag unterwegs sind oder häufig zwischen verschiedenen Streckenarten wechseln. Sie ist eine starke Wahl für Pendler, für Touren mit Fokus auf Komfort und für alle, die nicht ständig „arbeiten“ möchten, um das Motorrad zu bewegen. Wer gern entspannt fährt und dabei trotzdem ein Adventure-Feeling möchte, findet hier eine passende Lösung.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 660 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad auf der Straße Spaß macht: lebendiges Handling, sportliche Dynamik und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten besonders attraktiv unterstützt. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv fahren, das Motorrad spüren möchten und sportlich orientierte Touren bevorzugen.
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit und Komfort wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer viel im Verkehr unterwegs ist, häufig zwischen Streckenarten wechselt oder einfach eine entspannte, souveräne Fahrweise sucht, wird mit der Honda deutlich zufriedener sein. Kurz gesagt: Triumph für sportlich orientierte Straße, Honda für komfortablen Allround-Einsatz – besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern regelmäßig im echten Leben gefragt ist.