| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
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Triumph Tiger Sport 660 vs. Royal Enfield Goan Classic 350 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Tiger Sport 660 steht für moderne, sportlich orientierte Vielseitigkeit mit Adventure-Anleihen. Die Royal Enfield Goan Classic 350 dagegen setzt auf klassisches Retro-Feeling, entspannte Fahrbarkeit und den Charme eines Motors, der eher nach Charakter als nach Tempo klingt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem darauf achten, wie sich die Stärken im Alltag wirklich anfühlen – und wo die Schwächen im jeweiligen Fahrprofil sichtbar werden.
Grundidee: Sportlich-vielseitig vs. klassisch-entspannt
Die Triumph Tiger Sport 660 ist als sportlich geprägtes Motorrad gedacht, das sich sowohl auf kurvigen Strecken als auch im Alltag wohlfühlt. Der Fokus liegt auf einem agilen Fahrgefühl, einer klaren Abstimmung und einer Ausstattung, die moderne Ansprüche erfüllt. Die Royal Enfield Goan Classic 350 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie wirkt bewusst zeitlos, fährt sich unkompliziert und vermittelt ein ruhigeres, „easy going“ Lebensgefühl. Das ist nicht nur Design – das spürt man auch beim Fahren.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Triumph Tiger Sport 660: dynamisch und drehfreudig
Die Triumph Tiger Sport 660 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn zügiges Beschleunigen und ein lebendiges Ansprechverhalten gefragt sind. Der Motor wirkt insgesamt „moderner“ in der Art, wie er Leistung bereitstellt: gleichmäßiger Zug, gute Kontrolle beim Gasgeben und ein Fahrgefühl, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Fahrten anfühlt. Gerade auf Landstraßen und bei häufigem Richtungswechsel zeigt sich, dass die Abstimmung auf Aktivität ausgelegt ist.
Royal Enfield Goan Classic 350: Charakter statt Eile
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt auf einen Motorcharakter, der eher Gemütlichkeit und Rhythmus in den Vordergrund stellt. Das bedeutet nicht, dass sie „langsam“ ist – aber sie ist weniger darauf getrimmt, ständig im oberen Drehzahlbereich zu arbeiten. Stattdessen fühlt sich das Fahren oft wie eine entspannte Reise an: gleichmäßiges Vorankommen, angenehmes Durchziehen und ein Klangbild, das zum Retro-Konzept passt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Im direkten Vergleich wirkt die Triumph klar im Vorteil, wenn es um sportliche Dynamik und ein präzises Ansprechverhalten geht. Die Royal Enfield punktet dagegen mit entspanntem Fahrgefühl und einem Motor, der sich weniger nach „Leistungsjagd“ anfühlt, sondern nach Fahrkultur. Als Schwäche kann bei der Royal Enfield je nach Fahrstil die Erwartungshaltung an zügige Beschleunigung entstehen – wer häufig sehr sportlich unterwegs ist, wird die Grenzen eher merken. Umgekehrt kann die Triumph für manche Fahrerinnen und Fahrer zu „aktiv“ wirken, wenn man bewusst eine ruhige, klassische Gangart sucht.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Triumph: leicht zu bewegen, sportlich abgestimmt
Die Triumph Tiger Sport 660 ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen. Das Handling wirkt direkt, die Maschine lässt sich in Kurven gut positionieren und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es dynamisch wird. Im Stadtverkehr hilft die Agilität, auf engem Raum flexibel zu bleiben. Für längere Strecken ist die Abstimmung ebenfalls interessant, weil das Motorrad nicht nur „kurz schnell“, sondern auch „lang angenehm“ sein soll.
Royal Enfield: souverän, aber eher gelassen
Die Royal Enfield Goan Classic 350 fährt sich im Vergleich weniger „sportlich“ im Sinne von aggressiver Kurvenarbeit. Sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man entspannt bewegt, bei dem man die Strecke genießt und das Tempo bewusst wählt. Das kann gerade im Alltag ein Vorteil sein: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Wer allerdings häufig sehr zügig fährt oder häufig hart bremst und stark beschleunigt, wird die sportliche Reserve der Triumph vermissen.
Komfort und Fahrposition
Bei der Triumph ist die Sitzposition typischerweise auf sportlichere Kontrolle ausgelegt. Das ist ideal, wenn man aktiv fährt und die Maschine „mitlenkt“. Die Royal Enfield bietet dagegen ein klassischeres Gefühl: oft angenehmer für entspannte Fahrten, bei denen man nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinarbeiten“ muss. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder kurze Strecken entspannt fährt, wird die Royal Enfield häufig als angenehmer empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Touren mit zügigem Tempo plant, wird die Triumph oft als harmonischer erleben.
Bremsen, Sicherheit und Kontrolle
Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph Tiger Sport 660 ist klar auf ein Motorradgefühl ausgelegt, das auch bei sportlicherem Fahren stabil bleibt. Das betrifft nicht nur die Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit und das Vertrauen, das man beim Verzögern aufbaut. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Rahmen eines entspannten Fahrstils zu Hause. Wer häufig sehr spät bremst oder viel sportliche Dynamik nutzt, wird bei der Triumph mehr Reserven spüren.
Ausstattung und Technik: modern vs. klassisch
Triumph: zeitgemäße Ausrichtung
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt in der Ausstattung insgesamt moderner. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich „heute“ anfühlt: Bedienung, Fahrmodi bzw. elektronische Unterstützung (je nach Ausstattung/Modelljahr) und das Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und Technik. Das ist besonders interessant, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht nur gut fährt, sondern sich auch unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Royal Enfield: Retro-Charme mit Fokus auf das Wesentliche
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt auf das, was man beim Fahren wirklich spürt: Motorcharakter, Sitzgefühl, Klang und die klassische Optik. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Technik nicht als Selbstzweck sieht. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale „digitale“ Unterstützung erwartet, wird bei der Royal Enfield eher weniger finden als bei der Triumph.
Design und Stil: zwei sehr unterschiedliche Zielgruppen
Die Triumph wirkt sportlich und modern, mit einem Look, der Adventure-Vibes und Alltagstauglichkeit verbindet. Die Royal Enfield spielt dagegen bewusst die Retro-Karte: klassisches Erscheinungsbild, das sofort Lust auf „Oldschool-Fahren“ macht. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich wie ein Statement anfühlt, wird bei der Royal Enfield schnell fündig. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das sportlich, aber trotzdem vielseitig wirkt, landet eher bei der Triumph.
Wirtschaftlichkeit: worauf es im Vergleich wirklich ankommt
Beim Thema Kosten ist es sinnvoll, nicht nur auf den Kaufpreis zu schauen, sondern auf das Gesamtbild. Die Triumph Tiger Sport 660 ist typischerweise die Maschine, die man wählt, wenn man mehr Fahrdynamik und moderne Technik möchte. Das kann sich in der Nutzung auszahlen, wenn man das Motorrad regelmäßig fährt und die Stärken im Alltag wirklich nutzt. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist oft die Wahl, wenn man bewusst ein unkompliziertes, charakterstarkes Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht bewegen lässt und bei dem das Fahrgefühl im Vordergrund steht.
Als „Schwäche“ kann bei der Triumph entstehen, dass man für den eigenen Fahrstil möglicherweise mehr Motorrad kauft, als man wirklich braucht. Bei der Royal Enfield kann es umgekehrt passieren, dass man die Grenzen merkt, wenn man regelmäßig sehr sportlich fährt oder lange Strecken mit hohem Tempo plant.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Triumph Tiger Sport 660 – ideal für
Die Triumph Tiger Sport 660 passt besonders gut, wenn häufige Kurvenfahrten, zügiges Vorankommen und ein modernes, agiles Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich sowohl im Alltag als auch auf Touren „rund“ anfühlt, ist die Triumph eine starke Wahl. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als dynamisches Werkzeug nutzt, wird hier mehr Freude haben.
Royal Enfield Goan Classic 350 – ideal für
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist besonders attraktiv, wenn entspanntes Fahren, klassischer Stil und ein Motorcharakter gesucht werden, der nicht nach „Höchstleistung“ klingt, sondern nach Fahrkultur. Für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und alle, die das Motorradfahren vor allem genießen möchten, ist die Royal Enfield oft die passendere Wahl. Wer Retro-Optik liebt und lieber gemütlich unterwegs ist, trifft hier häufig genau den Geschmack.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 660 ist die bessere Wahl, wenn im Vergleich vor allem Dynamik, agiles Handling und modernes Fahrgefühl zählen. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald zügiges Fahren, präzises Dosieren und ein Motorrad gesucht sind, das auch auf längeren Strecken souverän bleibt. Die Royal Enfield Goan Classic 350 gewinnt dagegen dort, wo entspanntes Fahren, klassischer Stil und Charakter wichtiger sind als sportliche Reserven. Wer im Alltag vor allem unkompliziert unterwegs sein möchte und das Motorradfahren als Genuss betrachtet, findet in der Royal Enfield den stimmigeren Begleiter. Kurz gesagt: Für sportlich-vielseitige Ansprüche ist die Triumph die klarere Empfehlung, für Retro-Liebe und gelassene Touren die Royal Enfield.