| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2005 | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- Komfort
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
- Hohes Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 287 | kg |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Sitzhöhe: | 900 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telelever (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 B 19 TL | |
| Reifen hinten | 150/70 H 17 TL | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Tiger Sport 800 vs. BMW R 1150 GS Adventure: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Tiger Sport 800 steht für sportlichere Touren auf der Straße, während die BMW R 1150 GS Adventure klar als Reiseenduro mit Fokus auf lange Strecken und robuste Allround-Eigenschaften wahrgenommen wird. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle können viel, aber sie setzen Prioritäten anders. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – anhand der im Vergleich dargestellten Eigenschaften und Werte, die sich im Alltag spürbar machen.
Grundcharakter: Sporttourer vs. Reiseenduro
Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: dynamisch, agil und mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß auf Asphalt. Die BMW R 1150 GS Adventure dagegen ist stärker auf das ausgelegt, was viele auf Reisen brauchen: Stabilität, Komfort über lange Zeit und ein Setup, das auch abseits der typischen Route nicht sofort „Nein“ sagt.
Schon der Vergleich der Ausrichtung zeigt: Wer vor allem kurvige Strecken, zügiges Fahren und eine sportlichere Sitzhaltung sucht, findet in der Triumph meist den passenderen Charakter. Wer dagegen regelmäßig weite Distanzen fährt, Gepäck mitnimmt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, wird mit der BMW eher glücklich.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Triumph ist auf ein lebendiges, drehfreudiges Fahrgefühl ausgelegt, während die BMW stärker auf einen kräftigen, gleichmäßigen Vortrieb setzt. Das macht sich besonders beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich bemerkbar.
Die Triumph Tiger Sport 800 spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufiger Gas gibt, zügig beschleunigt und den Motor „mitnimmt“. Dadurch wirkt sie auf kurvigen Strecken oft leichter und direkter. Die BMW R 1150 GS Adventure punktet dagegen häufig mit einem souveränen Antritt, der auch bei konstantem Tempo angenehm bleibt. Auf langen Etappen kann das entspannter sein, weil weniger „Arbeit“ im Fahrstil steckt.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
- Triumph Tiger Sport 800: Stärken liegen im dynamischen Ansprechverhalten und im sportlichen Charakter. Schwäche: Wer sehr „entspannt“ im unteren Drehzahlbereich unterwegs sein möchte, muss den Fahrstil etwas anpassen, um das volle Potenzial zu nutzen.
- BMW R 1150 GS Adventure: Stärken liegen in der Reise-typischen Souveränität und dem gleichmäßigen Vortrieb. Schwäche: Die sportliche Agilität fühlt sich im Vergleich weniger „leicht“ an, besonders wenn es eng und kurvig wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt der Vergleich zwei Philosophien. Die Triumph wirkt auf der Straße oft wie ein Motorrad, das man gern in die Linie nimmt: präziser, schneller im Gefühl und mit einem Handling, das Lust auf Kurven macht. Die BMW ist dagegen auf Stabilität und Belastbarkeit ausgelegt. Das merkt man besonders, wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Strecke nicht ganz so glatt ist.
Auch die im Vergleich dargestellten Fahrwerkswerte und die typische Abstimmung führen zu einem klaren Ergebnis: Die Triumph ist im Alltag häufig die „einfachere“ Wahl für sportliche Fahrten. Die BMW ist die „sicherere“ Wahl, wenn das Motorrad auch unter Last ruhig und berechenbar bleiben soll.
Bremsen und Fahrgefühl
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf ihre Art überzeugen: Die Triumph zielt eher auf ein direktes, sportlich abgestimmtes Gefühl ab, während die BMW auf standfeste Verzögerung und kontrollierbares Bremsverhalten ausgelegt ist. In der Praxis bedeutet das: Bei häufigem sportlichem Fahren fühlt sich die Triumph oft „griffiger“ an. Bei langen Etappen und wechselnden Bedingungen ist die BMW häufig die entspanntere Option.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig noch tourentauglich bleibt. Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen stärker auf Langstrecke ausgelegt: Die Haltung wirkt oft weniger „sportlich nach vorn gezogen“, sondern eher auf Kontrolle und Komfort über Stunden.
Der Vergleich der Ergonomie-Werte (wie Sitzhöhe und Geometrie) macht deutlich: Wer häufig dynamisch fährt und dabei eine kompaktere, aktivere Position bevorzugt, wird mit der Triumph leichter warm. Wer dagegen lange Strecken fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, findet in der BMW oft den besseren Kompromiss.
Windschutz und Alltag: Komfort auf Tour
Auf Reisen entscheidet oft Kleinkram: Windschutz, Verkleidung, Vibrationen und die Frage, wie gut das Motorrad bei konstantem Tempo „mitarbeitet“. Im Vergleich zeigt sich, dass die Triumph durch ihre sportlichere Auslegung häufig schneller ein „Fahrgefühl wie auf dem Sporttourer“ vermittelt. Die BMW ist als Adventure-Modell typischerweise darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben.
Gerade wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Landstraße und längere Abschnitte umfasst, spielt die Abstimmung eine große Rolle. Die Triumph kann dabei mit einem lebendigen Gefühl punkten. Die BMW kann mit einem Reise-Setup überzeugen, das auch mit Gepäck und längeren Tagesetappen funktioniert.
Gepäck und Reisetauglichkeit: Was passt besser?
Bei der Reisetauglichkeit ist die BMW R 1150 GS Adventure im Vergleich klar im Vorteil, weil sie als Adventure-Modell konzipiert ist. Das zeigt sich in der typischen Auslegung für Gepäck, in der Stabilität unter Last und in der Art, wie das Motorrad auf lange Strecken „funktioniert“.
Die Triumph Tiger Sport 800 ist ebenfalls tourentauglich, aber eher in der Kategorie „sportlich reisen“. Das bedeutet: Sie passt gut für Wochenendtrips, längere Landstraßenrunden und Touren, bei denen das Motorrad nicht zum reinen Lastesel wird. Wer dagegen regelmäßig mit viel Gepäck unterwegs ist oder längere Expeditionen plant, wird die BMW als passender empfinden.
Stärken und Schwächen beim Thema Gepäck
- Triumph Tiger Sport 800: Stärken: sportliches Handling auch mit moderatem Gepäck, angenehmes Touren-Feeling. Schwäche: weniger „Adventure-lastig“ – bei sehr viel Gepäck wird die BMW typischerweise souveräner.
- BMW R 1150 GS Adventure: Stärken: Reise-Setup, Stabilität und Gepäck-Kompatibilität. Schwäche: weniger Fokus auf leichtes, sportliches Kurvengefühl.
Wartung, Alltag und Kaufentscheidung
Auch wenn der Vergleich vor allem fahrerische Aspekte beleuchtet, spielt bei der Kaufentscheidung immer die Frage nach Alltagstauglichkeit und Wartungsaufwand eine Rolle. Im Vergleich der Modelle zeigt sich: Beide sind grundsätzlich als „machbar“ im Alltag zu sehen, aber sie sprechen unterschiedliche Käufergruppen an.
Die Triumph ist häufig die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich modern und sportlich anfühlt und das man gern bewegt. Die BMW ist häufig die Wahl für Fahrer, die ein bewährtes Reise-Konzept suchen und ein Motorrad bevorzugen, das sich wie ein Langstreckenwerkzeug anfühlt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage beantworten: Wie wird gefahren? Denn beide Motorräder können Touren, aber sie liefern unterschiedliche Erlebnisse.
Triumph Tiger Sport 800 – für wen besonders passend?
Die Triumph Tiger Sport 800 ist besonders attraktiv für alle, die gern sportlich unterwegs sind, Kurven mögen und dabei trotzdem nicht auf Komfort verzichten wollen. Sie passt gut, wenn die Tourenplanung eher „Straße zuerst“ bedeutet: zügige Landstraßen, dynamische Tagesetappen und ein Motorrad, das sich leicht anfühlt.
BMW R 1150 GS Adventure – für wen besonders passend?
Die BMW R 1150 GS Adventure ist besonders passend für Fahrer, die lange Strecken planen, gern mit Gepäck unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Wer das Gefühl sucht, mit einem robusten Reiseenduro-Konzept unterwegs zu sein, findet in der BMW häufig den besseren Match.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Fahrspaß auf der Straße im Vordergrund steht: dynamisches Ansprechverhalten, ein sportlicheres Handling und eine Ergonomie, die aktives Fahren unterstützt. Sie ist die bessere Wahl für Touren, die sich wie „sportliches Reisen“ anfühlen – mit Fokus auf Kurven, zügige Etappen und ein Motorrad, das schnell auf Fahrbefehle reagiert.
Die BMW R 1150 GS Adventure spielt ihre Stärken besonders bei Langstrecke und Reisebetrieb aus: Stabilität, souveräner Vortrieb und ein Adventure-Setup, das mit Gepäck und wechselnden Bedingungen gut klarkommt. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, Wert auf ruhiges, berechenbares Fahrverhalten legt und das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter nutzen möchte, trifft mit der BMW meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für sportliche Straße, BMW für Reiseenduro-Anspruch.