UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2010 bis 2018
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
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Rasen statt Reisen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.
Pro:
  • Motorleistung
  • Sound
  • Präzises Fahrwerk
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Karge Ausstattung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm
Gewicht232kg
Radstand1.529mm
Länge2.190mm
Radstand1.529mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km
Leistung152 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment128 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.248km/h
Tankinhalt20Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

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Triumph Tiger Sport 800 vs. Ducati Multistrada 1200 – Vergleich für sportliche Touren und große Abenteuer

Wer sich zwischen der Triumph Tiger Sport 800 und der Ducati Multistrada 1200 entscheidet, sucht meist nicht nur ein Motorrad, sondern eine passende Art zu fahren. Beide Modelle stehen für das, was viele an modernen Adventure- und Sport-Touring-Bikes lieben: Alltagstauglichkeit, Spaß in der Kurve und die Option, auch längere Strecken entspannt zu genießen. Trotzdem unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie wirken sich die jeweiligen Stärken und Schwächen auf das Fahrgefühl, die Ausstattung und den Alltag aus?

Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Premium-Adventure

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt insgesamt wie ein Bike, das sportlich und leichtfüßig bleiben will. Der Fokus liegt auf einem dynamischen, gutmütigen Handling und einem Fahrgefühl, das auch auf kurvigen Strecken schnell Vertrauen aufbaut. Die Ducati Multistrada 1200 dagegen ist stärker als Premium-Adventure positioniert: mehr Technik, mehr „Show“ im Alltag und ein Charakter, der sich besonders auf längeren Touren und bei wechselnden Bedingungen auszahlt.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph spielt ihre Stärken dort aus, wo zügiges Fahren, klare Rückmeldung und ein unkompliziertes Handling gefragt sind. Die Ducati punktet eher mit dem Gesamtpaket aus Leistungsauslegung, Elektronik und dem Anspruch, jede Tour „komfortabel und intelligent“ zu begleiten.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beide Motorräder bringen genug Reserven für Überholmanöver und flotte Landstraßenfahrten. Der Unterschied liegt weniger in der Frage „geht das?“, sondern in der Art, wie die Leistung verfügbar ist. Die Triumph Tiger Sport 800 setzt auf einen Motorcharakter, der sich lebendig anfühlt und sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im mittleren Drehzahlbereich gefahren wird und das Motorrad dabei „mitdenkt“ – also ohne großes Nachdenken reagiert.

Die Ducati Multistrada 1200 wirkt dagegen oft souveräner, wenn es um kräftiges Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen oder um lange Autobahnabschnitte geht. Das spürt man vor allem dann, wenn das Tempo nicht nur kurz hochgeht, sondern über längere Zeit konstant bleibt. In der Praxis bedeutet das: Wer gern zügig reist und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet bei der Ducati häufig den entspannteren Zugang.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärken liegen in der agilen Fahrbarkeit und der gutmütigen Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass der „große“ Langstrecken-Drive im Vergleich zur Ducati weniger dominant wirkt.
  • Ducati Multistrada 1200: Stärken liegen in der souveränen Durchzugskraft und dem Premium-Gefühl bei Tempo und Distanz. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Gesamtpaket“ liegt und dadurch nicht jeder Fahrer den sportlich-direkten Charakter der Triumph sucht.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl, Stabilität und Alltag

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich orientiert“ und „touring-orientiert“. Die Triumph Tiger Sport 800 ist tendenziell leichter zu bewegen und vermittelt ein Handling, das sich schnell anfühlt. Gerade auf Landstraßen, bei häufigen Richtungswechseln und bei wechselndem Belag ist das ein Vorteil: Das Motorrad wirkt wendig, und die Linie lässt sich zügig aufbauen.

Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken oft auf der Stabilität aus. In schnellen Passagen und bei längeren Strecken wirkt sie ruhiger und „erwachsener“. Das ist nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit: Wenn die Straße unruhiger wird oder das Tempo steigt, bleibt das Gefühl meist kontrolliert.

Was das in der Praxis bedeutet

Wer häufig kurvige Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein sportliches Gerät anfühlt, wird mit der Triumph oft glücklicher. Wer dagegen regelmäßig lange Touren plant, bei denen Autobahn, Landstraße und wechselnde Bedingungen zusammenkommen, findet in der Ducati häufig die entspanntere Gesamtbalance.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Upgrade oder „Spielzeug“?

Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Elektronikphilosophie. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet moderne Fahrmodi und ein stimmiges Setup, das sich auf das Wesentliche konzentriert: Fahrbarkeit, Kontrolle und ein klares, nachvollziehbares Ansprechverhalten. Die Elektronik unterstützt, ohne das Gefühl zu überdecken.

Die Ducati Multistrada 1200 geht in vielen Bereichen stärker in Richtung Premium-Adventure. Das zeigt sich vor allem daran, wie umfassend die Elektronik in den Fahrprozess eingreift und wie stark sie auf unterschiedliche Situationen ausgelegt ist. Für Fahrer, die gern „alles an Bord“ haben und sich auf Assistenz und fein abgestimmte Regelung verlassen möchten, ist das ein Pluspunkt.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärken sind die intuitive Unterstützung und das klare Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass weniger „Hightech-Faktor“ für diejenigen bietet, die besonders viel Elektronik erwarten.
  • Ducati Multistrada 1200: Stärken sind die umfangreichere Elektronik und der Komfortgewinn auf Touren. Schwäche kann sein, dass manche Fahrer den Fokus lieber stärker auf mechanische Direktheit legen möchten.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Langstrecke

Bei Komfort geht es nicht nur um „bequem sitzen“, sondern um die Frage, wie gut das Motorrad über Stunden zu fahren ist. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt dabei wie ein Bike, das sportlich genug bleibt, um nicht zu „tourig“ zu werden. Das ist ideal, wenn die Touren zwar lang sein können, aber der Fahrspaß im Vordergrund steht. Die Ergonomie unterstützt häufig ein aktives Fahren, ohne dass man sich ständig neu sortieren muss.

Die Ducati Multistrada 1200 ist stärker auf Langstrecken ausgelegt. Dazu gehören häufig ein besserer Gesamteindruck bei Windschutz und eine Sitzposition, die auf Distanz entspannter wirkt. Gerade wenn die Route Autobahnanteile hat oder man öfter in gleichmäßigen Tempi unterwegs ist, spielt das seine Vorteile aus.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten

Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten bewegt. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt in dieser Hinsicht oft unkomplizierter, weil sie sich dynamisch und handlich anfühlt. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren genutzt wird, sondern auch für den Weg zur Arbeit oder für spontane Fahrten.

Die Ducati Multistrada 1200 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, verlangt aber häufig etwas mehr „Motorradgefühl“ beim Rangieren und in engen Situationen. Dafür bekommt man im Gegenzug ein sehr rundes Gesamtpaket, das auf längeren Strecken besonders überzeugt.

Welche Stärken und Schwächen passen zu welchem Fahrstil?

Wenn man die beiden Modelle als „Antworten“ auf unterschiedliche Bedürfnisse betrachtet, ergibt sich ein klares Bild:

  • Triumph Tiger Sport 800 ist besonders stark, wenn Kurven, Dynamik und ein direktes, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber dabei ein Motorrad möchten, das nicht zu schwerfällig wirkt.
  • Ducati Multistrada 1200 ist besonders stark, wenn Tourenplanung, Komfort, Elektronik und souveräne Langstreckenperformance wichtiger sind. Sie passt gut zu Fahrern, die gern mit System fahren und auf ein Premium-Gesamtpaket setzen.

Typische Entscheidungssituationen

Wer häufig auf Landstraßen fährt, gern sportlich unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, landet oft bei der Triumph. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, unterschiedliche Bedingungen erwartet und dabei möglichst viel Unterstützung und Komfort möchte, wird mit der Ducati häufiger das Gefühl haben, „genau dafür gebaut“ zu sein.

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl für Fahrer, die sportlich orientiert unterwegs sind, Kurven lieben und ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das sich dynamisch und unkompliziert anfühlt. Sie punktet vor allem mit einem klaren Fahrgefühl und einer Elektronik, die unterstützt statt zu dominieren. Wer häufig kurze bis mittlere Touren fährt oder im Alltag viel bewegt, wird die Triumph oft als besonders angenehm erleben.

Die Ducati Multistrada 1200 passt dagegen besser zu denen, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Premium-Komfort und ein umfassendes Elektronikpaket legen und beim Beschleunigen sowie auf Autobahnabschnitten ein souveränes Gesamtbild erwarten. Ihre Stärken liegen im souveränen Reisecharakter und im „runderen“ Premium-Ansatz. Kurz gesagt: Triumph für sportliche Leichtigkeit, Ducati für vielseitige Langstrecken mit viel Technik und Komfort.

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