| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Triumph Tiger Sport 800 vs. Ducati Supersport 950 S: Vergleich der sportlichen Alltags- und Tourenmaschine
Wer zwischen Triumph Tiger Sport 800 und Ducati Supersport 950 S schwankt, sucht meist nicht nur nach „mehr Leistung“, sondern nach dem passenden Charakter: Die eine Maschine wirkt wie ein sportlicher Allrounder mit Tourenfokus, die andere wie eine kompakte Supersport-Interpretation mit starkem Anspruch an Dynamik. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn die entscheiden im Alltag oft stärker als reine Datenwerte.
Grundidee und Fahrcharakter: Sporttourer vs. Supersport-Anspruch
Die Triumph Tiger Sport 800 positioniert sich als sportlicher Begleiter für längere Strecken. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen so ineinander, dass auch längere Ausfahrten nicht in Stress ausarten. Die Ducati Supersport 950 S dagegen bringt eine deutlich „spürbarere“ Supersport-Note mit. Das merkt man vor allem daran, wie schnell sich die Maschine in eine sportliche Linie bringt und wie konsequent sie Kurvenrhythmus belohnt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Triumph wirkt oft harmonischer und alltagstauglicher im Sinne von „einfach fahren“. Die Ducati fühlt sich dagegen stärker nach „Fahren mit Anspruch“ an – wer das mag, bekommt ein sehr direktes Feedback.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beide Motorräder sind auf sportliche Performance ausgelegt, aber der Weg dorthin unterscheidet sich. Die Triumph Tiger Sport 800 setzt auf einen Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Gerade beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus moderaten Kurven und beim Cruisen auf Landstraßen wirkt das angenehm: Der Antrieb unterstützt ohne ständig „zu drängen“.
Die Ducati Supersport 950 S spielt dagegen stärker die Karte der sportlichen Durchzugskraft und des dynamischen Ansprechens. Im Vergleich fällt auf, dass die Ducati das Tempo oft schneller „hochzieht“ und in zügigen Passagen mehr das Gefühl vermittelt, dass man die Maschine aktiv arbeiten lässt. Das ist ein Plus für sportliche Fahrer, kann aber für entspanntes Fahren weniger „leicht“ wirken.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Triumph: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und dem gleichmäßigen Vortrieb. Schwäche: Wer sehr aggressives Ansprechverhalten erwartet, muss sich bei der Triumph stärker an den richtigen Drehzahlbereich herantasten.
- Ducati: Stärken liegen in der spritzigen Dynamik und dem klaren sportlichen Impuls. Schwäche: Für ruhige Fahrten kann das „mehr Biss“ subjektiv anstrengender sein, weil die Maschine schneller nach sportlicher Nutzung verlangt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvenrhythmus
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich komfortabel“ und „sportlich kompromisslos“. Die Triumph Tiger Sport 800 zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie bleibt auch bei wechselndem Tempo und unterschiedlichen Straßenqualitäten gut kontrollierbar. Das macht sie besonders interessant, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht.
Die Ducati Supersport 950 S wirkt im Vergleich oft direkter. Sie vermittelt ein stärkeres Gefühl von Präzision beim Einlenken und unterstützt einen zügigen Kurvenrhythmus. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und dann konsequent beschleunigt, wird die Ducati häufig als „zielgenauer“ empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen ist die Tendenz klar: Beide Maschinen sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber die Ducati wirkt im Gesamtgefühl oft „griffiger“ und sportlicher abgestimmt. Die Triumph bleibt dabei trotzdem souverän und bietet ein sehr gut kontrollierbares Bremsverhalten, das sich für Alltag und Touren besonders gut eignet.
Kurz gesagt: Die Ducati belohnt sportliche Fahrweise mit sehr direkter Rückmeldung, während die Triumph eher mit Ruhe und Stabilität punktet.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
In der Praxis entscheidet Elektronik darüber, wie entspannt oder wie „anspruchsvoll“ sich ein Motorrad fahren lässt. Bei der Ducati Supersport 950 S ist die Tendenz zu einer sportlich orientierten Elektronik spürbar: Fahrmodi und Eingriffe greifen so, dass die Maschine in dynamischen Situationen kontrolliert bleibt, ohne den Fahrspaß zu „ersticken“.
Die Triumph Tiger Sport 800 setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, wirkt aber häufig so, als würde sie den Fahrer stärker in den Vordergrund stellen. Das heißt: Die Elektronik unterstützt, bleibt jedoch in der Wahrnehmung oft weniger „dominant“ als bei der Ducati.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Triumph: Stärken in der gut abgestimmten Unterstützung für Alltag und Tour. Schwäche: Wer eine besonders sportlich „aggressive“ Elektronik erwartet, findet bei der Ducati häufig mehr „Biss“.
- Ducati: Stärken in der sportlichen Abstimmung und der schnellen Reaktion auf Fahrbefehle. Schwäche: Für sehr entspannte Fahrten kann die Ducati subjektiv stärker nach „sportlicher Nutzung“ verlangen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie, und wie lange macht das Spaß?
Ein Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf Sitzposition und Ergonomie. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt im Gesamtkonzept oft so, als sei sie für längere Tage gebaut: Die Haltung ist sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „gegen“ die Maschine zu arbeiten.
Die Ducati Supersport 950 S ist sportlicher positioniert. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Fahrweise dynamisch ist und man die Maschine aktiv bewegt. Für lange Touren hängt es jedoch stärker davon ab, wie gut die eigene Körpergröße und Beweglichkeit zur Geometrie passt.
Im Vergleich zeigt sich: Triumph ist oft die entspanntere Wahl für gemischte Einsätze. Ducati ist oft die aufregendere Wahl, wenn sportliche Ausfahrten im Vordergrund stehen.
Windschutz, Alltagstauglichkeit und Komfort
Gerade auf der Autobahn oder bei wechselhaftem Wetter spielt Windschutz eine große Rolle. Die Triumph wirkt in der Nutzung häufig „touriger“: Man bleibt ruhiger im Kopf, was die Konzentration auf die Straße erleichtert. Die Ducati kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie fühlt sich stärker nach sportlicher Maschine an, bei der man den Fokus eher auf Fahrdynamik als auf entspanntes Gleiten legt.
Auch im Alltag – Stadtverkehr, Ampelstopps, kurze Strecken – zeigt sich ein Unterschied: Die Triumph wirkt oft leichter zugänglich, während die Ducati mehr „Motorrad-Feeling“ liefert, aber auch mehr Aufmerksamkeit fordert.
Wartung, Service und Kaufentscheidung: Was zählt über den ersten Eindruck hinaus
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle: Wartungsintervalle, Verfügbarkeit von Teilen, Werkstattnetz und die Frage, wie gut sich das Motorrad im eigenen Alltag integrieren lässt. Beide Marken sind etabliert, aber die persönliche Erfahrung mit Service und Händlernähe kann entscheidend sein.
Im Vergleich lohnt sich außerdem der Blick auf die Gesamtkosten über die Zeit: Wer häufig fährt, profitiert von einem Setup, das sich unkompliziert nutzen lässt. Wer eher gelegentlich sportlich unterwegs ist, kann stärker auf das Fahrgefühl priorisieren.
Welches Motorrad passt besser? Stärken im direkten Vergleich
Wenn die Triumph Tiger Sport 800 im Vergleich ihre Stärken ausspielt, dann vor allem in den Bereichen Alltagstauglichkeit, ausgewogene Fahrbarkeit und Tourenkomfort. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn Strecken gemischt sind: Stadt, Landstraße, Autobahn – und dazwischen die Lust auf sportliche Passagen.
Die Ducati Supersport 950 S punktet dagegen besonders bei sportlicher Direktheit, Kurvenagilität und dem Gefühl, dass die Maschine in dynamischen Situationen sehr konsequent mitarbeitet. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn die Fahrten eher „kurvig und zügig“ sind und man das Motorrad als aktiven Partner erleben möchte.
Typische Käuferprofile
- Triumph Tiger Sport 800: ideal für Fahrer, die ein sportliches Motorrad suchen, das auch über längere Strecken entspannt bleibt und sich im Alltag leicht anfühlt.
- Ducati Supersport 950 S: ideal für Fahrer, die eine sportliche Supersport-Anmutung wollen, die schnell reagiert und Kurvenrhythmus mit viel Feedback unterstützt.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 ist im Vergleich die rundere Wahl für gemischte Einsätze: Sie verbindet sportliche Performance mit einem gutmütigen, alltagstauglichen Charakter. Wer Touren mag, aber nicht jedes Mal „auf Sport“ umschalten möchte, findet hier häufig das stimmigere Gesamtpaket. Die Ergonomie wirkt meist entspannter, das Fahrwerk bleibt souverän, und die Elektronik unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen die Maschine für Fahrer, die Dynamik spüren wollen: direkteres Ansprechverhalten, klarer Kurvenfokus und ein sportlicheres Gesamtgefühl. Wer häufig zügig fährt, Kurvenrhythmus sucht und die Maschine aktiv bewegt, wird die Ducati oft als begeisternder erleben. Für sehr entspannte Fahrten oder lange Strecken kann die Triumph im Komfort- und Zugänglichkeitsgefühl die bessere Wahl sein.
Unterm Strich: Triumph für den sportlichen Allrounder mit Tourenfokus, Ducati für die sportliche Supersport-Interpretation mit mehr „Biss“.