| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Tiger Sport 800 vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Tiger Sport 800 steht für einen sportlich orientierten Allrounder mit klarer Touren-Ader. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen wie ein moderner Straßenklassiker: kompakt, markant im Design und mit einem Fokus auf agiles Fahren im Alltag sowie auf dynamische Ausfahrten. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nachdem, wie und wo gefahren wird, zeigen sich Stärken und Schwächen sehr deutlich.
Grundcharakter: Tour-orientiert vs. Café-Roadster
Die Triumph Tiger Sport 800 ist vom Konzept her ein Motorrad, das lange Strecken mag. Der Aufbau wirkt darauf ausgelegt, dass man zügig unterwegs sein kann, ohne dabei ständig „auf Kante“ zu fahren. Das macht sie besonders interessant, wenn der Alltag zwar kurze Wege kennt, die Wochenenden aber gern länger werden.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen spielt ihre Stärken eher dort aus, wo es eng wird: in der Stadt, auf Landstraßen und auf Strecken, die Rhythmus und Gefühl belohnen. Der Charakter ist direkter, die Sitzposition wirkt kompakter und das Motorrad vermittelt schnell, was es kann. Wer ein Bike sucht, das sich wie ein Roadster anfühlt und dabei trotzdem genug Punch für flotte Fahrten bietet, findet hier einen starken Kandidaten.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im „Gebrauch“. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt in der Praxis oft wie ein Motor, der für gleichmäßiges Vorankommen und sauberes Beschleunigen ausgelegt ist. Das unterstützt entspanntes Fahren, etwa beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven, ohne dass man ständig in den Drehzahlkeller oder in extreme Bereiche wechseln muss.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt stärker auf den sportlichen Impuls. Der Motor liefert spürbar mehr „Biss“ für dynamische Manöver. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn das Tempo nicht nur gehalten, sondern aktiv aufgebaut werden soll – zum Beispiel beim sportlichen Landstraßenfahren oder wenn die Strecke kurze Sprints erlaubt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Triumph punktet mit einem alltagstauglichen, tourenfreundlichen Ansprechverhalten. Die Honda zeigt ihre Klasse eher bei Fahrern, die gern zügig beschleunigen und das Motorrad als direktes Werkzeug für dynamische Kurvenfahrten nutzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Triumph Tiger Sport 800 zielt darauf ab, auch bei längeren Fahrten souverän zu bleiben. Das merkt man an der Art, wie sie Linien hält und wie ruhig sie sich auf Tempo und Strecke einstellt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei wechselndem Belag ist diese Art von Stabilität ein echter Pluspunkt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist hingegen spürbar „leichter“ im Gefühl. Das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu wechseln: Blickführung, Schräglage und Gasannahme greifen schnell ineinander. Dadurch macht sie auf kurvigen Strecken Spaß, weil das Handling schnell auf die eigenen Eingaben reagiert.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Triumph wirkt oft entspannter und berechenbarer bei längeren Etappen. Die Honda ist dafür im Kurvenrhythmus besonders lebendig und eignet sich hervorragend für Fahrer, die gern präzise und zügig arbeiten.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage
Ergonomie entscheidet im Alltag häufig mehr als reine Daten. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet eine Sitzhaltung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das hilft dabei, auch nach mehreren Stunden noch konzentriert zu bleiben. Wer häufig pendelt, aber am Wochenende auch Touren plant, wird die „Allround“-Auslegung der Triumph meist als Vorteil empfinden.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt auf eine kompaktere, sportlichere Haltung. Das kann sich sehr direkt anfühlen und unterstützt eine aktive Fahrweise. Gleichzeitig ist diese Position eher etwas für Fahrer, die gern „im Motorrad“ sitzen und nicht primär auf maximalen Langstreckenkomfort aus sind.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Triumph ist im Komfort- und Tourenbereich im Vorteil. Die Honda punktet mit direkterem Fahrgefühl, kann aber bei sehr langen Strecken schneller „fordern“.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen in jeder Situation
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „Stärke“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Triumph Tiger Sport 800 vermittelt dabei häufig ein ruhiges, kontrolliertes Ansprechverhalten. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Alltag häufiger bremsen muss oder wenn die Strecke unruhig ist.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt in der Praxis oft sportlicher im Setup. Das kann bedeuten, dass das Motorrad beim Verzögern sehr klar reagiert und sich dadurch für dynamische Fahrer besonders attraktiv anfühlt. Wer gern spät bremst und das Motorrad aktiv in die Kurve bringt, wird das zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Triumph überzeugt mit kontrollierter Alltagsdosierung. Die Honda bietet ein sportliches Bremsgefühl, das zu zügiger Fahrweise passt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und wechselnde Bedingungen
Im Alltag zählt, wie schnell man sich zurechtfindet und wie entspannt man unterwegs ist. Die Triumph Tiger Sport 800 ist dafür gemacht, den Tag zu überstehen: Pendeln, kurze Wege, spontane Ausfahrten – und dann doch noch eine längere Tour. Das Motorrad wirkt wie ein „immer bereit“-Paket.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt ihre Stärken besonders in der Stadt und auf kurzen, kurvigen Strecken aus. Das Design und die kompakte Anmutung machen sie zu einem Bike, das man gern bewegt. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell und wendig anfühlt, findet hier eine passende Basis.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Triumph ist der bessere Begleiter für gemischte Einsätze mit Fokus auf Tourenkomfort. Die Honda ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für Stadt und dynamische Landstraßenfahrten genutzt wird.
Design und Ausstattung: Zwei Philosophien
Design ist natürlich Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie das Motorrad „wirkt“. Die Triumph Tiger Sport 800 sieht sportlich aus, bleibt dabei aber funktional. Das Gesamtbild passt zu einem Motorrad, das nicht nur für Fotos, sondern auch für echte Strecken gedacht ist.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt auf einen markanten Café-Roadster-Look. Das Motorrad wirkt bewusst eigenständig und zieht Aufmerksamkeit auf sich. Wer Wert auf einen starken Auftritt legt und gleichzeitig ein direktes Fahrgefühl möchte, wird sich mit der Honda schnell identifizieren.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Triumph wirkt „tourer-typisch“ und alltagstauglich. Die Honda ist optisch auffälliger und vermittelt mehr Roadster-Charakter.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen der Triumph Tiger Sport 800 und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das lange Strecken angenehm macht, dabei sportlich bleibt und im Alltag zuverlässig funktioniert, wird mit der Triumph meist zufriedener.
Wer dagegen ein Bike möchte, das sich schnell in den Vordergrund spielt, präzise reagiert und vor allem bei dynamischer Fahrweise Spaß macht, findet in der Honda einen sehr passenden Charakter. Die CB 1000 R ist besonders dann die bessere Wahl, wenn kurze Wege, Kurven und spontane Ausfahrten im Mittelpunkt stehen.
Typische Entscheidungsszenarien
- Triumph Tiger Sport 800: wenn Touren, Komfort und souveränes Fahrverhalten über längere Zeit wichtiger sind.
- Honda CB 1000 R Neo Sports Café: wenn Agilität, direkteres Handling und ein sportlicher Roadster-Charakter im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die stimmigere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für viele Lebenslagen suchen: Alltag, längere Strecken und eine sportliche Note, die nicht ständig nach „Vollgas“ verlangt. Ihr Vorteil liegt vor allem in der Art, wie sie Ruhe und Kontrolle vermittelt – besonders auf längeren Etappen und bei wechselnden Bedingungen. Wer Komfort und ein souveränes Gesamtpaket priorisiert, bekommt hier einen sehr passenden Allrounder.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt besser zu dem Fahrertyp, der das Motorrad spüren will: direktes Ansprechverhalten, lebendiges Handling und ein klarer Fokus auf dynamische Fahrten. In der Stadt und auf kurvigen Strecken macht sie besonders viel Spaß, weil sie schnell auf Eingaben reagiert und das Fahren aktiver werden lässt. Wer also ein markantes Roadster-Gefühl sucht und gern zügig unterwegs ist, findet in der Honda den besseren Match.