| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Triumph Tiger Sport 800 vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich für Alltag & Reisen
Wer zwischen der Triumph Tiger Sport 800 und der Kawasaki Versys 1000 SE schwankt, sucht meist vor allem eines: ein Motorrad, das im Alltag souverän wirkt und auf längeren Touren nicht nachlässt. Beide Modelle stehen für sportliche Fahrbarkeit, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Triumph eher den agilen Charakter und die handliche Allround-Nähe in den Vordergrund stellt, zielt die Kawasaki stärker auf große Reiseambitionen mit üppiger Ausstattung und dem Komfortgedanken für lange Strecken.
Grundcharakter: Agilität trifft Reisefokus
Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt im Vergleich wie der Typ Motorrad, der sich schnell „richtig“ anfühlt: Die Maschine ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und Kurven dynamisch zu nehmen. Das macht sie besonders interessant, wenn viele Strecken aus Landstraße, Stadtanteilen und wechselnden Fahrbahnbedingungen bestehen. Die Kawasaki Versys 1000 SE dagegen ist stärker auf den Eindruck „große Tour“ getrimmt. Sie vermittelt mehr Ruhe im Setup und wirkt wie ein Motorrad, das auch bei längeren Etappen entspannt getragen werden möchte.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art von Durchzug
Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede vor allem in der Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden. Die Triumph Tiger Sport 800 steht für einen lebendigen Charakter: Der Motor unterstützt zügiges Beschleunigen und lässt sich gut dosieren. Das passt besonders, wenn häufiges Beschleunigen und Zurücknehmen im Alltag vorkommt oder wenn auf kurvigen Strecken häufige Gangwechsel nötig sind.
Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt ihre Stärken eher über den größeren Hubraum und den dadurch spürbaren „Langstrecken-Vorteil“ aus. Der Antrieb wirkt dadurch oft souveräner bei konstantem Tempo und beim Überholen aus mittleren Drehzahlen. Wer häufig Autobahnanteile hat oder Touren plant, bei denen man lange Zeit gleichmäßig fährt, profitiert von dieser Art von Kraftentfaltung.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen
Beim Fahrwerk und beim Handling zeigt sich, dass beide Motorräder ihren Charakter konsequent verfolgen. Die Triumph wirkt tendenziell leichter in der Reaktion und lässt sich dadurch schneller in den gewünschten Rhythmus bringen. Das ist ein Plus, wenn häufiges Wechseln zwischen zügigem Fahren und entspanntem Cruisen gefragt ist.
Die Kawasaki fühlt sich dagegen oft „stabiler“ an, besonders wenn die Strecke länger wird oder wenn Wind und Fahrbahnunebenheiten stärker ins Spiel kommen. Gerade auf Reiseprofilen kann das ein echter Vorteil sein: Das Motorrad bleibt berechenbar, und die Konzentration kann eher auf die Linie und den Verkehr gerichtet werden statt auf das ständige Nachregeln.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege und lange Etappen
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug bleibt, um nicht „zu gemütlich“ zu werden. Gleichzeitig ist sie so gestaltet, dass man auch längere Ausfahrten gut durchstehen kann. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht nach „Reisebus“ anfühlt, sondern weiterhin sportlich wirkt, liegt mit der Triumph oft richtig.
Die Kawasaki Versys 1000 SE setzt stärker auf Reisekomfort. Dazu gehören nicht nur die ergonomische Auslegung, sondern auch die Art, wie das Motorrad bei Tempo und Wind arbeitet. Gerade bei längeren Autobahnfahrten oder bei Touren mit mehreren Tagesetappen kann das den Unterschied machen: weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit.
Windschutz und Ergonomie: Unterschiedliche Lösungen für den Alltag
Der Windschutz ist bei Touring-orientierten Motorrädern entscheidend. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph ist eher darauf ausgelegt, sportliche Linien zu unterstützen, während die Kawasaki stärker den Reisegedanken verfolgt. Das merkt man vor allem daran, wie sich das Motorrad bei höherem Tempo „anfühlt“ und wie gut man sich auf die Strecke konzentrieren kann, ohne ständig gegen den Fahrtwind anzukämpfen.
Elektronik und Ausstattung: SE-Charakter vs. sportliche Basis
Bei der Ausstattung und der Elektronik unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Kawasaki Versys 1000 SE bringt als SE-Version typischerweise mehr Komfort- und Assistenzgedanken mit. Das wirkt sich besonders dann aus, wenn man häufig unterwegs ist, unterschiedliche Streckenprofile fährt oder einfach weniger „Handarbeit“ bei der Abstimmung möchte.
Die Triumph Tiger Sport 800 bleibt dagegen näher an einer klaren, fahrerorientierten Grundidee. Das kann ein Vorteil sein, wenn man die Maschine lieber selbst abstimmt und die Bedienung nicht als „Technikprojekt“ erlebt. Gleichzeitig ist die Triumph modern genug, um im Alltag nicht hinterherzuhinken.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt. Im Vergleich zählt vor allem, wie gut sich das Bremsgefühl dosieren lässt und wie stabil das Motorrad beim Verzögern bleibt. Die Kawasaki wirkt dabei oft besonders souverän, wenn es zügig werden soll oder wenn man aus höheren Geschwindigkeiten heraus bremst. Die Triumph liefert ebenfalls ein stimmiges Setup, wirkt aber im Gesamtgefühl eher „sportlich kompakt“.
Verbrauch und Alltagstauglichkeit: Kosten und Reichweite im Blick
Beim Thema Verbrauch und Alltagstauglichkeit ist der Vergleich immer auch eine Frage des Fahrstils. Grundsätzlich kann die Triumph durch ihren Charakter und die eher „agile“ Nutzung im Alltag punkten, während die Kawasaki bei gleichmäßigem Fahren und Reiseprofilen ihre Stärken ausspielt. Wichtig ist: Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie nicht nur für die Sonntagsrunde taugen, sondern auch für regelmäßige Fahrten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 800 – Stärken
- Agiles Handling und sportliche Reaktionsfreude
- Gute Balance zwischen Alltag und zügigem Fahren
- Fühlt sich auf kurvigen Strecken oft besonders leicht an
Triumph Tiger Sport 800 – Schwächen
- Wer maximalen Reise-Komfort sucht, findet bei der Kawasaki mehr „Tour-Paket“
- Bei sehr langen Autobahnphasen kann der Reisefokus der Kawasaki im Vorteil sein
Kawasaki Versys 1000 SE – Stärken
- Reiseorientiertes Gesamtpaket mit komfortabler Ausrichtung
- Souveräner Eindruck bei längeren Etappen und gleichmäßigem Tempo
- Mehr Ausstattung und Assistenzgedanken für den Tourenbetrieb
Kawasaki Versys 1000 SE – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr oder bei sehr dynamischem „Kurvenhüpfen“ wirkt die Triumph oft leichter
- Das Mehr an Reisefokus kann sich je nach Fahrprofil weniger „direkt“ anfühlen
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Alltag klar ist: Wer häufig auf kurvigen Strecken unterwegs ist, gern zügig fährt und ein Motorrad möchte, das sich schnell in den gewünschten Rhythmus bringen lässt, findet in der Triumph Tiger Sport 800 meist die passendere Wahl. Sie ist ein starker Allrounder, der sportlich bleibt und dennoch genug Komfort für Touren mitbringt.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Autobahnanteile hat oder ein Motorrad sucht, das mit Komfort, Ausstattung und souveränem Langstreckencharakter überzeugt, wird mit der Kawasaki Versys 1000 SE deutlich glücklicher. Sie ist besonders dann im Element, wenn die Reise im Vordergrund steht und man sich auf ein rundes Gesamtpaket verlassen möchte.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein agiles, sportlich wirkendes Motorrad suchen, das im Alltag schnell Spaß macht und auf kurvigen Strecken souverän reagiert. Wer häufig zwischen zügigem Fahren und entspanntem Cruisen wechselt, profitiert von der handlichen, direkten Art der Triumph. Die Kawasaki Versys 1000 SE passt dagegen besser zu Tourenfahrern, die Komfort, Ausstattung und einen besonders reisetauglichen Charakter priorisieren. Gerade bei längeren Etappen, gleichmäßigem Tempo und mehr Autobahnanteilen wirkt die Kawasaki oft entspannter und „großer“ im Gesamtgefühl. Kurz gesagt: Triumph für den dynamischen Allrounder mit sportlicher Note, Kawasaki für das Reisepaket mit mehr Komfort und souveräner Langstreckenwirkung.