UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Triumph Tiger Sport 800 vs. Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Stil

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll es vor allem dynamisch und sportlich wirken – oder eher entspannt, klassisch und mit viel Charakter? Der Vergleich zwischen Triumph Tiger Sport 800 und Kawasaki W 800 zeigt sehr klar, wie unterschiedlich sich Fahrspaß anfühlen kann. Beide Modelle sind für viele Einsatzzwecke interessant, aber sie bedienen unterschiedliche Vorlieben: die eine Seite steht für sportlichere Ausrichtung und vielseitige Nutzung, die andere für Retro-Feeling und entspanntes Cruisen.

Grundcharakter: Sportlicher Allrounder vs. Retro-Cruiser

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das gern zügig bewegt wird. Die Auslegung zielt auf eine sportlichere Gangart im Alltag: Kurven, Landstraße und auch längere Strecken lassen sich damit gut angehen. Dabei bleibt sie nicht auf „nur sportlich“ reduziert, sondern versucht, eine gewisse Alltagstauglichkeit zu behalten.

Die Kawasaki W 800 steht dagegen deutlich im Zeichen des klassischen Retro-Motorrads. Das Fahrgefühl ist weniger auf Tempo und mehr auf Rhythmus ausgelegt. Wer gern entspannt fährt, sich an einem markanten Sound erfreut und das Motorrad als Stilmittel versteht, findet hier eine sehr stimmige Richtung. Die W 800 ist damit weniger „Sportgerät“, sondern eher ein Motorrad für Genussfahrten.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der beiden Motorwelten zeigt sich: Die Triumph vermittelt mehr das Gefühl von „ziehen und beschleunigen“, besonders dann, wenn die Fahrt dynamischer wird. Das Motorrad unterstützt zügige Manöver und macht es leicht, aus Kurven heraus wieder Fahrt aufzunehmen. Der Charakter wirkt insgesamt zielgerichtet, als wäre das Motorrad dafür gemacht, die nächste Kurve aktiv zu nutzen.

Die Kawasaki setzt dagegen auf einen Motorcharakter, der eher zum gleichmäßigen Fahren einlädt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich Drehzahlen aufbauen, passen gut zu einer entspannten Fahrweise. Statt ständig „nachzuschieben“ fühlt sich das Fahren eher wie ein kontinuierlicher Fluss an. Das ist besonders angenehm im Stadtverkehr oder auf Strecken, auf denen man nicht permanent ans Limit gehen möchte.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort entscheidet über den Fahrspaß

Bei der Triumph Tiger Sport 800 ist die Sitzposition tendenziell sportlicher ausgerichtet. Das hilft dabei, das Motorrad in Kurven sicher zu bewegen und eine aktive Fahrhaltung einzunehmen. Gleichzeitig bleibt sie so gestaltet, dass auch längere Fahrten nicht sofort unbequem werden. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die Ausrichtung als Vorteil empfinden.

Die Kawasaki W 800 bietet eine eher entspannte, klassische Haltung. Das wirkt im Alltag sehr angenehm, weil der Körper weniger „in Sportmodus“ gedrückt wird. Gerade für Fahrten, bei denen man nicht ständig die Haltung optimieren will, spielt das seine Stärken aus. Allerdings gilt: Wer eine sehr sportliche, aggressive Kurvenhaltung sucht, wird die W 800 eher als „entspannt“ statt „sportlich“ erleben.

Fahrwerk und Handling: Kurven, Stabilität und Lenkpräzision

Die Triumph spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen das Tempo steigt oder die Strecke abwechslungsreich wird. Das Handling wirkt insgesamt zielstrebig: Man kann das Motorrad gut einlenken und es bleibt dabei berechenbar. Gerade auf Landstraßen, auf denen man öfter zwischen Beschleunigen und Verzögern wechselt, zeigt sich die sportliche Ausrichtung als Vorteil.

Die Kawasaki ist im Handling weniger auf „sportliche Attacke“ getrimmt, sondern auf kontrolliertes, ruhiges Fahren. Das Motorrad vermittelt ein angenehmes Gefühl von Stabilität, ohne dabei den Eindruck zu erwecken, es müsse ständig maximal bewegt werden. Wer gern cruiset und Kurven eher fließend nimmt, wird das Fahrwerk als passend empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken

Im Alltag unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie genutzt werden wollen. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das sich gut für Pendelstrecken eignet, aber auch für Wochenendtouren. Die sportlichere Auslegung unterstützt zügiges Fahren, und die Vielseitigkeit macht sie interessant, wenn nicht jede Fahrt gleich geplant ist.

Die Kawasaki W 800 punktet besonders dann, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt. Im Stadtverkehr fühlt sie sich oft genau richtig an, weil die Fahrweise nicht ständig „aktiv“ sein muss. Für längere Strecken ist sie ebenfalls geeignet, allerdings eher im Sinne von Genusskilometern statt von sportlicher Zeitoptimierung.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Tiger Sport 800 – Stärken

  • Sportlichere Ausrichtung: Unterstützt dynamisches Fahren und macht Kurvenfahrten lebendig.
  • Vielseitiger Charakter: Passt gut zu unterschiedlichen Einsatzprofilen, vom Alltag bis zur Tour.
  • Aktives Handling: Lenk- und Fahrgefühl wirken zielgerichtet, besonders auf Landstraßen.

Triumph Tiger Sport 800 – Schwächen

  • Weniger „Retro-Genuss“: Wer vor allem klassisches Cruisen sucht, könnte die Ausrichtung als weniger stimmig empfinden.
  • Sportliche Haltung: Nicht jeder mag eine aktivere Sitzposition, besonders bei sehr langen, entspannten Fahrten.

Kawasaki W 800 – Stärken

  • Starkes Retro-Feeling: Optik und Charakter passen zu einer entspannten Fahrkultur.
  • Genussorientiertes Fahrgefühl: Unterstützt ruhiges, gleichmäßiges Fahren.
  • Angenehme Ergonomie: Klassische Haltung wirkt alltagstauglich und komfortorientiert.

Kawasaki W 800 – Schwächen

  • Weniger sportlicher Fokus: Für sehr dynamische Fahrstile ist die Auslegung weniger „attackierend“.
  • Anspruch an Fahrstil: Wer ständig Tempo und sportliche Reaktion erwartet, wird eher enttäuscht.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Triumph Tiger Sport 800 und Kawasaki W 800 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigene Fahrweise aussieht. Die Triumph ist besonders passend, wenn Fahrten abwechslungsreich sind: mal zügig, mal kurvig, mal einfach „einfach fahren, aber mit Anspruch“. Wer ein Motorrad sucht, das sich aktiv bewegen lässt und bei dynamischerem Tempo souverän bleibt, findet in der Tiger Sport 800 eine sehr stimmige Wahl.

Die Kawasaki ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf Stil, Sound und entspannter Fahrkultur liegt. Wer gern cruiset, das Motorrad als Begleiter für ruhige Touren sieht und nicht ständig das Gefühl braucht, „sportlich unterwegs“ zu sein, wird die W 800 als besonders passend empfinden. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger kann sie attraktiv sein, wenn das Ziel vor allem ein leicht zugängliches, charakterstarkes Motorrad ist.

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich sportlicher anfühlt und auf Landstraßen sowie bei dynamischer Fahrweise besonders viel Spaß macht. Die aktive Ausrichtung, das zielgerichtete Handling und der vielseitige Charakter sprechen vor allem Fahrer an, die nicht nur „entspannt unterwegs“ sein wollen, sondern auch gern zügig fahren und Kurven bewusst nutzen.

Die Kawasaki W 800 gewinnt dagegen dort, wo Genuss und Stil im Vordergrund stehen. Wer Retro-Charme mag, ein ruhigeres Fahrgefühl bevorzugt und das Motorrad vor allem als entspannter Begleiter für Stadt und Touren sieht, trifft mit der W 800 eine sehr passende Entscheidung. Kurz gesagt: Triumph für sportlichere Vielseitigkeit, Kawasaki für klassisches Cruisen mit Charakter.

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