UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
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Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Pro und Kontra

Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

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Triumph Tiger Sport 800 vs. Kawasaki Z 650: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich Triumph Tiger Sport 800 gegen Kawasaki Z 650 zeigt genau das: Beide Modelle sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, doch sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Während die Triumph eher in Richtung sportlich-komfortables Fahren mit Touring-Feeling geht, steht die Kawasaki für einen unkomplizierten, agilen Einstieg in die Welt der modernen Naked Bikes.

Grundidee und Charakter: Sportlich mit Anspruch vs. leichtfüßig im Alltag

Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur kurze Wege abspulen will. Der Fokus liegt auf einem souveränen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen so ineinander, dass auch längere Strecken angenehm bleiben. Das merkt man vor allem daran, wie das Bike mit Tempo und wechselnden Straßenverhältnissen umgeht.

Die Kawasaki Z 650 ist dagegen stärker auf Alltagstauglichkeit und direktes Fahrgefühl ausgelegt. Sie ist schnell da, wo man sie haben will: beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und beim zügigen Kurvenfahren auf Landstraßen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt und dabei trotzdem Spaß macht, findet hier einen klaren Kandidaten.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph zielt auf ein gleichmäßigeres, tourentaugliches Ansprechverhalten. Das bedeutet in der Praxis oft: weniger „Arbeit“ im Kopf, weil das Motorrad auch bei moderaten Drehzahlen willig mitzieht. Dadurch wirkt die Fahrt entspannter, besonders wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Straßen besteht.

Die Kawasaki setzt stärker auf ein spürbar lebendiges Gefühl beim Beschleunigen. Das Bike ist häufig dann besonders attraktiv, wenn man die Gänge zügig nutzt und das Motorrad aktiv bewegt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau der Punkt: weniger „Reise-Modus“, mehr „Fahrspaß-Modus“.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist das harmonische Zusammenspiel aus Durchzug und Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass sie weniger „aggressiv“ wirkt, wenn man maximal sportliche Reaktionen sucht.
  • Kawasaki Z 650: Stärke ist das direkte, dynamische Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei längeren Autobahn- oder Reiseetappen der Fokus stärker auf „funktional“ als auf „komfortorientiert“ liegt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Triumph vermittelt mehr Stabilität und ein ruhigeres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route auch mal länger dauert oder wenn die Straßenoberfläche nicht immer ideal ist.

Die Kawasaki ist im Gegenzug oft die Wahl, wenn man gern schnell zwischen Kurven wechselt und das Motorrad „leicht auf der Hand“ haben möchte. Das Handling wirkt agil, und das Bike lädt dazu ein, die Linie zügig zu finden und das Tempo situativ anzupassen.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich fällt jedoch auf: Die Triumph wirkt in Kombination aus Fahrwerk und Bremsgefühl häufig wie ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten konstant bleibt. Die Kawasaki punktet durch ein sehr gut dosierbares Gefühl, das besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Spaß macht.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Distanz vs. sportlich-nüchtern

Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie darüber entscheidet, wie anstrengend eine Fahrt nach einer Stunde noch wirkt. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet tendenziell eine Sitzposition, die sich für längere Strecken angenehmer anfühlt. Das liegt weniger an „Bequemlichkeit“ im Sinne von Sofa, sondern daran, dass die Körperhaltung weniger schnell ermüdet.

Die Kawasaki Z 650 ist eher auf eine aufrechte, direkte Haltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn man sich schnell umstellen möchte – etwa zwischen Stadtverkehr und Feierabendrunde.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist der Komfort über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung weniger „nackt-direkt“ wirkt als bei sehr puristischen Naked Bikes.
  • Kawasaki Z 650: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Sitzhaltung. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Touren der Komfort stärker vom persönlichen Empfinden abhängt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Ampelstopps und Parken

Im Alltag zählt vor allem, wie schnell man sich mit dem Motorrad wohlfühlt. Die Kawasaki Z 650 spielt hier ihre Vorteile aus: Sie wirkt handlich, lässt sich im Verkehr gut bewegen und ist ein Motorrad, das man gern „einfach nutzt“. Gerade wenn häufig zwischen Arbeit, Einkäufen und Wochenendrunde gewechselt wird, ist das ein Plus.

Die Triumph Tiger Sport 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Anspruch: Sie will nicht nur funktionieren, sondern soll sich dabei auch nach „mehr Motorrad“ anfühlen. Das zeigt sich häufig in der Art, wie sie sich auf wechselnde Situationen einstellt – von zügigem Fahren bis zu ruhigen Abschnitten.

Reisetauglichkeit: Wie gut passen Touren zu den Konzepten?

Wenn es um Reisetauglichkeit geht, wird der Unterschied zwischen beiden Modellen besonders deutlich. Die Triumph Tiger Sport 800 ist stärker auf längere Strecken ausgelegt. Das betrifft nicht nur die Fahrruhe, sondern auch das Gesamtgefühl: Man sitzt so, dass man nach einer längeren Etappe nicht völlig „durch“ ist.

Die Kawasaki Z 650 kann natürlich auch Touren fahren, aber sie wirkt eher wie das Motorrad für „kurz bis mittel“ – also für Wochenendfahrten, Landstraßenrunden und Tagesausflüge. Wer regelmäßig sehr lange Strecken fährt, wird bei der Triumph tendenziell schneller das Gefühl haben, dass das Bike dafür gemacht ist.

Stärken und Schwächen bei Touren

  • Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist die entspanntere Langstreckenwirkung. Schwäche kann sein, dass sie im reinen Stadtbetrieb etwas „erwachsener“ wirkt, wenn man maximal unkompliziertes Handling sucht.
  • Kawasaki Z 650: Stärke ist die unkomplizierte Touren-Einstiegsfähigkeit und das lebendige Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Fahrten der Komfort stärker in den Fokus rückt und man gegebenenfalls nachjustieren möchte.

Kosten, Wartung und Alltagspflege: Was man beim Vergleich mitdenken sollte

Bei der Entscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle. Im Vergleich beider Modelle lohnt es sich, nicht nur auf den Kaufpreis zu schauen, sondern auch auf den langfristigen Aufwand: Wartungsintervalle, Verschleißteile und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag pflegen lässt.

Beide Marken stehen grundsätzlich für eine solide Ersatzteilversorgung und eine breite Community. Dennoch kann die persönliche Erfahrung mit Werkstatt, Service und Verfügbarkeit vor Ort den Ausschlag geben. Wer häufig selbst Hand anlegt, wird außerdem darauf achten, wie zugänglich bestimmte Wartungspunkte sind.

Welche Zielgruppe passt besser?

Der Vergleich Triumph Tiger Sport 800 vs. Kawasaki Z 650 lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden:

Triumph Tiger Sport 800 – ideal für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die gern Touren fahren und dabei ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl suchen.
  • Menschen, die ein Motorrad möchten, das sportlich bleibt, aber nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
  • Alle, die Wert auf Komfort über längere Zeit legen.

Kawasaki Z 650 – ideal für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles Naked Bike für den Alltag suchen.
  • Menschen, die gern aktiv fahren und das Motorrad direkt „antworten“ lassen möchten.
  • Alle, die ein Motorrad für Stadt, Feierabend und Landstraße suchen, ohne sich mit zu viel Komplexität zu beschäftigen.

Fazit:

Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf komfortablerem Fahren über längere Strecken liegt und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirken soll. Wer Touren liebt, dabei aber nicht auf sportliches Gefühl verzichten möchte, findet in der Triumph häufig das stimmigere Gesamtpaket. Ihre Stärke liegt im harmonischen Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk und Ergonomie – mit dem Ergebnis, dass Fahrten weniger anstrengend wirken.

Die Kawasaki Z 650 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, unkomplizierter Alltag und direktes Handling zählen. Sie macht besonders Spaß, wenn das Motorrad häufig im Verkehr bewegt wird oder wenn kurze bis mittlere Strecken mit Kurven und zügigem Tempo im Vordergrund stehen. Wer ein leicht zu beherrschendes Naked Bike sucht, das schnell Freude macht, trifft mit der Z 650 oft genau die richtige Entscheidung.

Kurz gesagt: Triumph für Touren und entspanntes Langstrecken-Feeling, Kawasaki für Alltag, Agilität und aktiven Fahrspaß.

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