| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Triumph Tiger Sport 800 vs. Moto Guzzi V7 III – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist an der Philosophie dahinter. Die Triumph Tiger Sport 800 steht für sportlich orientierte Vielseitigkeit mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Die Moto Guzzi V7 III dagegen setzt auf klassischen Charakter, markanten Sound und ein Fahrgefühl, das eher aus dem Bauch heraus funktioniert als aus reiner Technik-Performance. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Wer sucht, was im Alltag Spaß macht und dabei zuverlässig bleibt, findet hier zwei sehr unterschiedliche Antworten.
Grundidee: Sportliche Allround-Tour vs. klassischer Cruiser-Charakter
Die Triumph Tiger Sport 800 ist als sportlich geprägtes Motorrad konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Bike, das Kurven mag, aber nicht nur auf dem Papier. Die Moto Guzzi V7 III ist hingegen stärker in Richtung klassischer Stil und entspannteres Tempo gedacht. Das bedeutet nicht, dass sie träge wäre – aber die Prioritäten liegen anders: weniger „maximale Dynamik“, mehr „angenehmes Gleiten“ und ein Motor, der sich besonders anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum die beiden Modelle so unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Triumph Tiger Sport 800 liefert ihre Dynamik spürbar sportlicher: Gasannahme und Durchzug wirken darauf ausgelegt, zügig aus dem Tempo heraus zu beschleunigen und dabei kontrolliert zu bleiben. Das macht sie attraktiv, wenn Überholmanöver, zügiges Einfädeln oder dynamisches Fahren im Vordergrund stehen.
Die Moto Guzzi V7 III spielt dagegen mit einem eigenen Rhythmus. Der Motor fühlt sich charaktervoll an und vermittelt ein „mechanisches“ Fahrgefühl. Statt auf hektische Reaktionen setzt sie auf gleichmäßige Kraftentfaltung. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken nicht nur schnell, sondern auch entspannt gefahren werden sollen – und wenn der Sound und die Vibrationen Teil des Erlebnisses sind.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist die sportliche Reaktionsfreude und das dynamische Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch“ wirkt, wenn genau das gesucht wird.
- Moto Guzzi V7 III: Stärke ist der unverwechselbare Charakter und das entspannte, stimmige Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich zur Triumph weniger auf maximale sportliche Beschleunigung ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlich orientierten Konzepten und klassischen Cruiser-Ansätzen. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt wie ein Motorrad, das Kurvenarbeit unterstützt: Das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Geometrie zielt darauf, dass sich das Bike auch bei zügigem Fahren berechenbar anfühlt. Gerade auf Landstraßen macht sich das bemerkbar, weil die Maschine beim Richtungswechsel ruhig bleibt und die Linie gut hält.
Die Moto Guzzi V7 III ist eher auf souveränes Dahingleiten ausgelegt. Das Handling ist nicht „schlecht“, aber die Art, wie das Motorrad in Bewegung kommt, ist anders. Wer gern entspannt fährt und nicht ständig die sportliche Kante sucht, wird das Fahrwerk als angenehm und stimmig empfinden. Wer dagegen sehr aggressiv fährt, merkt eher, dass die Prioritäten nicht auf sportlicher Spitzenperformance liegen.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls die Ausrichtung: Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt darauf ausgelegt, auch bei sportlicherem Tempo zuverlässig zu verzögern und dabei ein gutes Gefühl im Hebel zu vermitteln. Die Moto Guzzi V7 III bremst ebenfalls kontrolliert, aber der Fokus liegt stärker auf gleichmäßigem, gut dosierbarem Bremsen im Alltag. Für Stadtverkehr und gemütliche Landstraßen ist das meist mehr als ausreichend – wer häufig sehr hart bremst oder oft sportlich unterwegs ist, wird die Triumph tendenziell als „agiler“ wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem sind die beiden im Alltag?
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach der Probefahrt auch nach einer längeren Runde überzeugt. Die Triumph Tiger Sport 800 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass sie auf längeren Strecken sofort ermüdet. Das macht sie interessant für Menschen, die nicht nur kurze Ausfahrten planen, sondern auch Touren.
Die Moto Guzzi V7 III setzt auf eine klassisch entspannte Haltung. Das wirkt besonders stimmig, wenn das Motorrad als „Genussmaschine“ genutzt wird: Stadt, Feierabendrunde, Wochenendtour – ohne den Anspruch, ständig maximal sportlich zu sitzen. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn sehr lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit oder sehr dynamisches Fahren geplant sind, weil die Geometrie stärker auf Komfort und Stil ausgelegt ist.
Ausstattung und Alltag: Windschutz, Komfort und Nutzbarkeit
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit wechselnden Situationen klarkommt: Stadtstop-and-go, Landstraße, wechselnde Temperaturen, Regenfahrten oder einfach ein längerer Tag im Sattel. Die Triumph Tiger Sport 800 punktet hier häufig mit einer sportlich durchdachten Gesamtlösung: Windschutz und Fahrkomfort sind so abgestimmt, dass man auch bei zügigerem Tempo weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeitet. Außerdem wirkt die Maschine insgesamt wie ein Bike, das man gern nutzt, statt es nur zu bewundern.
Die Moto Guzzi V7 III ist im Alltag stark, wenn der Fokus auf Stil, Sound und entspanntem Fahren liegt. Sie fühlt sich schnell „eingelebt“ an. Wer gern mit Gefühl fährt und weniger mit dem Anspruch, jede Strecke maximal effizient zu absolvieren, wird die Nutzbarkeit als sehr passend empfinden. Für sehr lange Autobahnabschnitte oder häufiges schnelles Gleiten kann die Triumph jedoch im Komfortpaket im Vorteil sein.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Triumph Tiger Sport 800: Stärke ist die tourentaugliche Sportlichkeit – besonders bei zügigem Fahren und längeren Strecken. Schwäche ist, dass der klassische Charakter weniger im Vordergrund steht.
- Moto Guzzi V7 III: Stärke ist das stimmige Gesamtgefühl aus Motor, Sound und entspannter Sitzposition. Schwäche ist, dass sie im Vergleich zur Triumph weniger „sportlich“ wirkt, wenn man genau darauf Wert legt.
Design und Markenidentität: Warum das Motorrad auch emotional zählt
Beim Vergleich darf man den emotionalen Faktor nicht unterschätzen. Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt modern-sportlich und richtet sich an Fahrer, die ein Motorrad wollen, das sich wie ein Werkzeug für Touren und Kurven anfühlt. Die Moto Guzzi V7 III steht für klassische italienische Motorradkultur: Das Design und der Motorcharakter sind Teil des Erlebnisses. Wer Wert auf Wiedererkennung legt und gern mit einem Motorrad unterwegs ist, das nicht nach „Standard“ aussieht, wird hier schnell Gefallen finden.
Welche Kaufentscheidung passt? – Vergleich nach Fahrprofil
Damit die Entscheidung nicht nur nach Daten klingt, lohnt sich ein Blick auf typische Fahrprofile. Die Triumph Tiger Sport 800 ist besonders passend, wenn häufig zügig gefahren wird, wenn Kurvenfahrten ein regelmäßiger Bestandteil sind und wenn längere Strecken komfortabel und dynamisch absolviert werden sollen. Sie ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad „alltagstauglich sportlich“ sein soll.
Die Moto Guzzi V7 III ist die stimmigere Option, wenn der Fokus auf Charakter, Sound, entspannter Ergonomie und einem Motorrad liegt, das sich vor allem beim Fahren „lebendig“ anfühlt. Sie passt gut, wenn Stadtfahrten, Feierabendrunden und genussorientierte Touren im Vordergrund stehen.
Für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
- Triumph Tiger Sport 800: Ideal für Fahrer, die sportliche Dynamik, tourentauglichen Komfort und ein berechenbares Handling suchen.
- Moto Guzzi V7 III: Ideal für Fahrer, die klassischen Stil, Motorcharakter, Sound und entspannte Fahrten bevorzugen.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrweise und tourentaugliche Dynamik im Vordergrund stehen. Im Vergleich wirkt sie besonders dann überzeugend, wenn zügiges Fahren, Kurvenfreude und ein insgesamt „sportlich abgestimmtes“ Gefühl gefragt sind. Wer häufig längere Strecken fährt oder das Motorrad auch mal dynamisch bewegt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Moto Guzzi V7 III gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf klassischem Charakter, Sound und entspannter Ergonomie liegt. Im direkten Vergleich zeigt sie ihre Stärke vor allem im Genuss: gleichmäßiges Fahrgefühl, markante Identität und ein Motorrad, das sich nicht nach „Maximalleistung“ anfühlt, sondern nach Erlebnis. Wer ein Bike sucht, das im Alltag Freude macht und dabei stilistisch überzeugt, wird mit der Guzzi sehr glücklich.
Kurz gesagt: Triumph für sportlich-tourorientierte Fahrer, Guzzi für Charakter, Stil und entspanntes Fahren.