| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Tiger Sport 800 vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Motorradvergleich im Test
Wenn es um vielseitige Motorräder für Touren, Alltag und längere Strecken geht, stehen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher sportlich-agil auf der Straße sein – oder doch ein großes Reise-Adventure mit Fokus auf Komfort und Reichweite? Genau hier treffen die Triumph Tiger Sport 800 und die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré aufeinander. Beide Modelle gehören zur Adventure-Welt, fühlen sich aber auf unterschiedliche Weise „richtig“ an.
Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die sich aus den jeweiligen Konzepten ergeben: Motor und Charakter, Fahrwerkseindruck, Ergonomie, Ausstattung sowie die Frage, wie gut sich die Maschinen für lange Touren und wechselnde Strecken eignen. Dabei werden die aufgelisteten Werte der Modelle miteinander verglichen – und daraus abgeleitet, wo die Stärken liegen und wo man besser hinschaut.
Grundkonzept: sportliche Vielseitigkeit vs. große Reiseenduro
Die Triumph Tiger Sport 800 ist als sportlichere Adventure-Interpretation gedacht: kompakter, dynamischer und mit dem Anspruch, auf der Straße besonders viel Spaß zu machen. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré dagegen steht für das große Touring: mehr Masse, mehr Reserven und ein Setup, das auf lange Strecken und Komfort ausgelegt ist.
Schon das wirkt sich auf das Fahrgefühl aus. Die Triumph zielt stärker auf Agilität und zügiges Vorankommen, während die Yamaha eher auf Souveränität setzt – besonders dann, wenn es um Autobahn, lange Etappen und entspanntes Dahingleiten geht.
Motor und Fahrcharakter: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungsdaten zeigt sich ein klares Bild: Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist deutlich größer dimensioniert. Das spürt man vor allem in der Art, wie sie Schub aufbaut und wie entspannt sie bei höheren Geschwindigkeiten läuft. Wer häufig lange Strecken fährt oder auch mit Gepäck unterwegs ist, wird die Reserven der Yamaha schnell zu schätzen wissen.
Die Triumph Tiger Sport 800 wirkt dagegen lebendiger und „leichter im Kopf“. Auch wenn die Yamaha mehr Durchzug bietet, spielt die Triumph ihre Stärken dort aus, wo es um Kurven, wechselnde Geschwindigkeiten und ein sportlicheres Tempo geht. Die Maschine lässt sich oft direkter anfühlen und unterstützt den Fahrer dabei, zügig zu reagieren.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Yamaha: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem entspannteren Charakter auf langen Etappen. Schwäche kann sein, dass die größere Dimension in engen Situationen weniger „handlich“ wirkt.
- Triumph: Stärken liegen in der Agilität und dem sportlicheren Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnphasen oder voll beladenem Setup die großen Reserven der Yamaha fehlen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Stabilität
Auch beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die aufgelisteten Werte und die typische Abstimmung deuten darauf hin, dass die Triumph Tiger Sport 800 eher auf dynamisches Fahren ausgelegt ist. Das bedeutet: schnelleres Einlenken, ein direkteres Gefühl in Kurven und ein Motorrad, das sich im Alltag gut bewegen lässt.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Gerade bei längeren Strecken, bei wechselndem Belag oder wenn die Straße nicht perfekt ist, spielt die Yamaha ihre Stärke aus: Sie wirkt ruhiger, „steht“ mehr in der Spur und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es nicht nur um die nächste Kurve, sondern um die nächsten Stunden geht.
Wo das Handling im Vergleich entscheidet
- Triumph: Vorteil bei kurvigen Strecken, beim sportlichen Fahren und in Situationen, in denen Wendigkeit zählt.
- Yamaha: Vorteil bei langen Etappen, bei hoher Stabilität und wenn Komfort Priorität hat.
Ergonomie und Sitzposition: für kurze Touren oder lange Etappen?
Die Ergonomie ist bei Adventure-Motorrädern oft der entscheidende Punkt. Die aufgelisteten Maße und die typische Sitzhaltung der Modelle lassen erkennen, dass die Triumph Tiger Sport 800 tendenziell eine sportlichere, straßenorientierte Haltung unterstützt. Das ist besonders angenehm, wenn die Tour aus vielen Kurven besteht oder wenn das Motorrad auch im Alltag „einfach“ funktionieren soll.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist hingegen stärker auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition und die Ausrichtung wirken darauf hin, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Wer häufig mit Gepäck fährt oder Touren plant, bei denen man Kilometer sammelt, wird das als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Triumph: Stärken bei sportlicherer Sitzhaltung und guter Beweglichkeit. Schwäche kann sein, dass die Langstrecken-Komfortwirkung je nach Fahrstil weniger „tourig“ ausfällt als bei der Yamaha.
- Yamaha: Stärken bei Reise-Komfort und entspannter Haltung. Schwäche kann sein, dass die größere Maschine im Stadtverkehr oder bei langsamen Manövern mehr Aufwand bedeutet.
Ausstattung und Elektronik: was beim Komfort wirklich zählt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar im Fokus. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist als „Reise-Edition“ gedacht und bringt typischerweise mehr Komfort- und Touring-Elemente mit. Das zeigt sich auch in den aufgelisteten Ausstattungsmerkmalen: Dazu zählen Funktionen, die das Fahren über längere Strecken angenehmer machen, sowie ein Setup, das auf Alltagstauglichkeit und Planungssicherheit ausgelegt ist.
Die Triumph Tiger Sport 800 setzt stärker auf ein ausgewogenes Gesamtpaket für Straße und Tour. Die Elektronik und Bedienelemente sind so gedacht, dass sie den Fahrer unterstützen, ohne das Motorrad in erster Linie „technisch“ wirken zu lassen. Das ist ein Plus für alle, die lieber klar fahren und nicht ständig mit Menüs beschäftigt sind.
Vergleich der Ausstattung: wer profitiert?
- Yamaha: Vorteil für Fahrer, die viel reisen und Komfortfunktionen wirklich nutzen.
- Triumph: Vorteil für Fahrer, die ein sportlich-touringfähiges Motorrad suchen, das sich unkompliziert anfühlt.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Wind und Alltag
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „kann man damit fahren“. Entscheidend sind Windschutz, Komfort, Stabilität und die Frage, wie gut das Motorrad mit wechselnden Anforderungen klarkommt. Hier wirkt die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré besonders passend: Die aufgelisteten Touring-Ansätze und die typische Abstimmung zielen auf lange Strecken und ruhiges Tempo.
Die Triumph Tiger Sport 800 ist dagegen die Wahl, wenn die Reise zwar lang sein darf, aber das Motorrad auch auf der Landstraße und in kurvigen Abschnitten Spaß machen soll. Für Wochenendtouren, gemischte Strecken und „einfach losfahren“ ist die Triumph oft die stimmigere Option.
Stärken und Schwächen bei der Reise
- Yamaha: Stärken bei Langstrecke, Stabilität und Komfort. Schwäche kann sein, dass die größere Bauart weniger „leichtfüßig“ wirkt.
- Triumph: Stärken bei Agilität und Fahrspaß auf der Straße. Schwäche kann sein, dass bei maximaler Beladung oder sehr langen Autobahnphasen die Reise-Souveränität der Yamaha schwer zu schlagen ist.
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Entscheidung herunterbrechen: Wer vor allem sportlich und dynamisch unterwegs ist, wird die Triumph Tiger Sport 800 als besonders passend empfinden. Wer dagegen komfortorientiert reist, lange Etappen fährt und dabei Stabilität und Reserven priorisiert, findet in der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré den besseren Begleiter.
Beide Motorräder sind Adventure-kompatibel – aber sie interpretieren das Abenteuer unterschiedlich. Die Triumph wirkt wie ein „Straßen-Adventure mit Biss“, die Yamaha wie eine „große Reiseenduro für alle, die Kilometer sammeln“.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das auf der Straße besonders viel Freude macht: kurvige Strecken, zügiges Fahren und ein agiles Handling stehen im Vordergrund. Sie passt gut zu Fahrern, die Touren gern abwechslungsreich gestalten und dabei ein Motorrad möchten, das sich leicht und dynamisch anfühlt.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die Komfort und Reise-Souveränität priorisieren: lange Etappen, entspannteres Dahingleiten und ein Setup, das auch mit wechselnden Bedingungen sicher wirkt. Wer häufig größere Strecken fährt, viel Wert auf Stabilität legt und das Motorrad als verlässlichen Langstreckenpartner sieht, trifft mit der Yamaha meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Triumph für sportliche Vielseitigkeit, Yamaha für große Reiseambitionen.