| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- überragender Quickshifter in Serie dabei
- toller Motor mit Dampf aus der Mitte
- sehr gute Serienausstattung mit Tempomat und Schräglagen-Sensorik
- herrlicher Triple-Sound von heiser über kehlig bis schreiend
- einstellbares Fahrwerk
- sehr gute Reifen und gute Bremsen
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- Cockpit und Kennzeichenhalter nicht jedermanns Sache
- Motor
- Sound
- überraschend sportlicher Angang
- tolles TFT-Display mit Kartennavigation
- Handy-Anbindung mit einfach bedienbarer App
- hervorragendes Harley Einstiegs-Bike
- Rückspiegel könnten etwas größer sein
- für diesen Preis etwas viel Kunststoff
- lieblos verlegte Kabel
- rutschiger Sitz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Länge | 2.024 | mm |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.088 | mm |
| Gewicht | 225 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 715 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 298 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 213 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-BP-SFF-Gabel mit einstellbarer Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Monostoßdämpfer RSU mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelte 310-mm-Schwimmscheiben, radial montierte 4-Kolben-Bremssättel, OCABS ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Festscheibe, schwimmend gelagerter Einkolben-Bremssattel, OCABS ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial, 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: erwachsen geworden, ohne den Spaß zu verlernen
Die Triumph Trident 800 wirkt wie ein Motorrad, bei dem jemand ziemlich genau zugehört hat. Mehr Leistung? Klar, aber bitte nutzbar. Mehr Technik? Gerne, solange sie nicht ständig im Weg steht. Sportlicheres Fahrwerk? Unbedingt, aber ohne Bandscheiben-Abo. Genau diese Mischung macht den Reiz aus. Der Triple liefert Charakter und Druck, das Chassis verspricht flinkes Handling ohne Nervosität, und die Serienausstattung lässt kaum große Wünsche offen. Dazu bleibt die Maschine kompakt, zugänglich und alltagstauglich.
Perfekt ist sie nicht. Das Display könnte wertiger aussehen, ein verstellbarer Kupplungshebel wäre angemessen, und der Kennzeichenhalter wird vermutlich nicht in vielen Wohnzimmern als Designobjekt enden. Doch diese Punkte treffen eher den Rand als den Kern. Entscheidend ist, dass die Trident 800 auf dem Papier und nach den veröffentlichten Fahreindrücken genau das tut, was ein gutes Naked Bike tun sollte: Sie macht den täglichen Weg leicht und die freiwillige Umleitung verführerisch. Wer einen starken, vielseitigen Roadster mit eigenständigem Motorcharakter sucht und lieber fährt als über Datenblätter zu diskutieren, sollte sie unbedingt auf die Probefahrtliste setzen. Unterm Strich ist die Trident 800 kein brüllender Exot und kein klinisch perfektes Technik-Monster. Sie ist der lässige Kumpel mit verdammt gutem Rhythmusgefühl – unkompliziert, schnell und immer bereit für noch eine Runde.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue Trident 800 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Nightster oder Nightster Special, das ist hier die Frage! Wir würden zur neuen Special greifen, alleine schon wegen des Sozius-Sitzes, den man dann und wann dann ja doch ganz gut gebrauchen kann. Besonders gut gefallen hat uns das tolle, neue Cockpit und vor allem dessen einfache Bedienung inklusive der App. Ob man das nun wirklich benötigt, ist sicherlich Ansichtssache, aber zumindest funktioniert es prächtig, was man ja nicht von allen Wettbewerbern behaupten kann.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Nightster Special und die Standard Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - auf geht's!