UVP 9.695 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Das Nakedbike der gehobenen Mittelklasse, das einfach Spaß bringt.
Weiter zum Testbericht
A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • überragender Quickshifter in Serie dabei
  • toller Motor mit Dampf aus der Mitte
  • sehr gute Serienausstattung mit Tempomat und Schräglagen-Sensorik
  • herrlicher Triple-Sound von heiser über kehlig bis schreiend
  • einstellbares Fahrwerk
  • sehr gute Reifen und gute Bremsen
Kontra:
  • Kupplungshebel nicht einstellbar
  • Cockpit und Kennzeichenhalter nicht jedermanns Sache
Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.402mm
Länge2.024mm
Radstand1.402mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.088mm
Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite298km
Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km

Fahrwerk

RahmenbauartRohrrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-BP-SFF-Gabel mit einstellbarer Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa-Monostoßdämpfer RSU mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelte 310-mm-Schwimmscheiben, radial montierte 4-Kolben-Bremssättel, OCABS ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelne 220-mm-Festscheibe, schwimmend gelagerter Einkolben-Bremssattel, OCABS ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)

Fazit: erwachsen geworden, ohne den Spaß zu verlernen

Die Triumph Trident 800 wirkt wie ein Motorrad, bei dem jemand ziemlich genau zugehört hat. Mehr Leistung? Klar, aber bitte nutzbar. Mehr Technik? Gerne, solange sie nicht ständig im Weg steht. Sportlicheres Fahrwerk? Unbedingt, aber ohne Bandscheiben-Abo. Genau diese Mischung macht den Reiz aus. Der Triple liefert Charakter und Druck, das Chassis verspricht flinkes Handling ohne Nervosität, und die Serienausstattung lässt kaum große Wünsche offen. Dazu bleibt die Maschine kompakt, zugänglich und alltagstauglich.

Perfekt ist sie nicht. Das Display könnte wertiger aussehen, ein verstellbarer Kupplungshebel wäre angemessen, und der Kennzeichenhalter wird vermutlich nicht in vielen Wohnzimmern als Designobjekt enden. Doch diese Punkte treffen eher den Rand als den Kern. Entscheidend ist, dass die Trident 800 auf dem Papier und nach den veröffentlichten Fahreindrücken genau das tut, was ein gutes Naked Bike tun sollte: Sie macht den täglichen Weg leicht und die freiwillige Umleitung verführerisch. Wer einen starken, vielseitigen Roadster mit eigenständigem Motorcharakter sucht und lieber fährt als über Datenblätter zu diskutieren, sollte sie unbedingt auf die Probefahrtliste setzen. Unterm Strich ist die Trident 800 kein brüllender Exot und kein klinisch perfektes Technik-Monster. Sie ist der lässige Kumpel mit verdammt gutem Rhythmusgefühl – unkompliziert, schnell und immer bereit für noch eine Runde.

Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue Trident 800 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.695 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2026
  • Farben: rot, grau, schwarz

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

An unhandled error has occurred. Reload 🗙