UVP 4.499 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Was kann die China-Enduro mit 29 PS?
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • leicht
  • einfache Bedienung
  • Sturzbügel Serie
  • ABS abschaltbar
  • geringer Verbrauch
  • günstig
Kontra:
  • Bremsen vorne schwach
  • Getriebe hakelig
  • für hartes Gelände etwas weich
  • aufgrund der Sitzhöhe nichts für kleine Leute
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht158kg
Radstand1.430mm
Länge2.107mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 915 mm
Höhe1.405mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder-Viertaktmotor
Hubraum292ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung28 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment25 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.125km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite344km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartRahmen mit geteiltem Unterzug.
Federung vorne 41-mm USD Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 205)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die Voge 300 Rally ist ein sehr günstige Enduro, die Ihrem Namenszusatz "Rally" durchaus gerecht wird. Man kann mit ihr über Stock und Stein fahren und braucht die Reise nicht unterbrechen, wenn die Straße mal zu Ende sein sollte. Bei diesem Preis darf man sich allerdings nicht wundern, wenn im Detail kleinere Probleme gibt. Die Bremsen und das etwas zu weiche Fahrwerk sind hier an erster Stelle zu nennen.
 
Auf der Habenseite steht das geringe Gewicht und die angenehme Sitzposition, die auch ein Fahren im Stehen für längere Zeit ermöglicht. Wir sind gespannt auf die Verkaufszahlen der Voge 300 Rally, die in dieser Preisklasse quasi gar keine Wettbewerbe befürchten muss.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.599€ inkl. Überführung
  • Verfügbarkeit: seit 05/2023
  • Farben: Weiß-Blau, Grau-Gelb

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Voge 300 Rally vs Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz eines Vergleichs. Die Voge 300 Rally steht für eine moderne, unkomplizierte Herangehensweise an das Fahren – mit Rally-Optik und dem Anspruch, auch abseits der reinen Asphalt-Routine Spaß zu machen. Die Kawasaki W 800 dagegen ist deutlich stärker im Retro-Universum verankert: klassischer Look, entspannter Charakter und ein Fahrgefühl, das viele Fahrerinnen und Fahrer vor allem wegen seiner Ruhe und seines „Old-School“-Charakters schätzen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Modelle miteinander abgeglichen: Motor und Ansprechverhalten, Fahrwerk und Handling, Ergonomie und Alltagstauglichkeit, Bremsen sowie typische Stärken und Schwächen. So lässt sich leichter einordnen, welches Motorrad zum eigenen Fahrprofil passt – ohne sich in reinen Daten zu verlieren.

Grundidee der beiden Motorräder: Rally-Alltag vs. Retro-Cruiser

Die Voge 300 Rally ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sich im Alltag genauso wohlfühlt wie auf der Feierabendrunde über Landstraßen. Die Rally-Anmutung ist dabei nicht nur Optik: Das Konzept zielt auf eine aufrechte, aktive Sitzposition und ein Handling, das auch bei wechselnden Untergründen nicht sofort „zu viel“ verlangt.

Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist weniger auf „Abenteuer unterwegs“ im Sinne von wechselnden Belägen ausgelegt, sondern eher auf entspanntes Cruisen und ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl. Wer gerne im Rhythmus des Motors fährt und das Motorrad als Begleiter für längere Strecken sieht, findet hier eine klare Ausrichtung.

Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Voge 300 Rally: lebendig und alltagstauglich

Der Motor der Voge 300 Rally wirkt im Vergleich vor allem dann stark, wenn es um direktes Ansprechen und ein unkompliziertes Vorankommen geht. Im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spielt die Maschine ihre Stärken aus: Gas geben fühlt sich meist spontan an, und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade wenn häufig beschleunigt und wieder abgebremst wird, zeigt sich die „Alltagslogik“ des Konzepts.

Kawasaki W 800: souverän, aber mit Cruiser-Charakter

Die Kawasaki W 800 steht dagegen für einen ruhigeren, gleichmäßigeren Motorcharakter. Das Motorrad lädt dazu ein, eher im mittleren Drehzahlbereich zu fahren und den Fahrtverlauf fließen zu lassen. Überholmanöver oder zügiges Beschleunigen funktionieren, aber das Gefühl ist weniger „spritzig“ als bei der Voge – eher „kraftvoll und entspannt“. Wer gerne mit weniger hektischen Eingriffen fährt, wird das als Vorteil empfinden.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Voge 300 Rally: wendig und bereit für wechselnde Strecken

Beim Handling spielt die Voge 300 Rally ihre Stärke aus: Sie wirkt leicht zu bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke wechselt. Auf Landstraßen mit wechselndem Belag oder bei kurzen Schotterpassagen bleibt die Maschine meist gut beherrschbar. Die Abstimmung zielt darauf, dass man nicht permanent „gegen das Motorrad arbeiten“ muss.

Schwäche: Wer sehr sportlich fährt oder dauerhaft hohe Geschwindigkeiten anpeilt, merkt eher, dass das Konzept nicht auf maximale Performance getrimmt ist. Dann zählt mehr der Charakter als die absolute Dynamik.

Kawasaki W 800: stabil und komfortorientiert

Die Kawasaki W 800 ist im Vergleich eher die Maschine für Stabilität und Ruhe. In gleichmäßigem Tempo fühlt sie sich besonders stimmig an. Das Fahrwerk unterstützt ein entspanntes Rollen, und das Motorrad wirkt insgesamt weniger „zappelig“, sondern eher wie ein verlässlicher Cruiser.

Schwäche: Bei engen, hektischen Situationen oder wenn es stärker in Richtung „Rally-Feeling“ gehen soll, kann die W 800 weniger agil wirken als die Voge. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil – aber es sollte zum eigenen Fahrstil passen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum ist das wichtig?

Die Voge 300 Rally bietet im Vergleich eine Sitzposition, die häufig als aktiv und alltagstauglich wahrgenommen wird. Dadurch lässt sie sich gut kontrollieren, wenn man öfter lenkt, bremst und die Position anpasst. Gerade für kürzere Strecken oder wechselnde Fahrmanöver ist das angenehm.

Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf entspanntes Sitzen und eine Cruiser-typische Haltung. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil der Körper weniger „gegen die Fahrt“ arbeiten muss. Wer jedoch häufig sehr dynamisch in Kurven arbeitet oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, könnte die Voge als handlicher empfinden.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag zuverlässig verzögern. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im „Gefühl“: Die Voge 300 Rally wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das man schnell und präzise in den Griff bekommt – besonders dann, wenn man öfter moderat bremst und die Linie halten möchte.

Die Kawasaki W 800 punktet eher mit konstanter Verzögerung und einem stabilen Eindruck. Das passt gut zu einem Fahrstil, der weniger auf harte Bremsmanöver setzt, sondern auf gleichmäßiges Tempo und kontrollierte Übergänge.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „kleine Abenteuer“

Voge 300 Rally: für den Alltag mit Abstechern

Die Voge 300 Rally ist im Vergleich besonders dann die passende Wahl, wenn das Motorrad viel genutzt wird: Stadtverkehr, Pendelstrecken, Wochenendtouren und gelegentlich auch Strecken, die nicht perfekt asphaltiert sind. Das Konzept wirkt darauf ausgelegt, dass man sich nicht jedes Mal neu „einstellen“ muss.

Stärken: unkomplizierte Handhabung, vielseitiger Charakter, gute Basis für unterschiedliche Streckenarten.

Schwächen: weniger Fokus auf maximale Langstrecken-„Cruiser“-Komfortwerte im Sinne eines großen Tourers; wer sehr sportliche Ansprüche hat, wird eher woanders suchen.

Kawasaki W 800: für entspannte Touren und klassisches Fahrgefühl

Die Kawasaki W 800 eignet sich im Vergleich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die Strecken genießen möchten. In ruhigem Tempo, auf Landstraßen und bei längeren Ausfahrten spielt der Cruiser-Charakter seine Vorteile aus. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach fahren“ – ohne ständig nach dem nächsten Kick zu suchen.

Stärken: stimmiges Cruiser-Fahrgefühl, ruhige Stabilität, angenehmes Langstrecken-Feeling.

Schwächen: weniger „Rally-Tool“ für wechselnde Untergründe; in sehr engen oder hektischen Situationen kann die Agilität nicht ganz so leicht wirken wie bei der Voge.

Typische Kaufentscheidung: Welche Stärken zählen wirklich?

Wenn die Entscheidung zwischen Voge 300 Rally und Kawasaki W 800 ansteht, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Prioritäten:

  • Viel Stadt und abwechslungsreiche Strecken: Die Voge wirkt oft passender, weil sie sich leichter in den Alltag integrieren lässt und bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
  • Genussorientiertes Fahren und Cruiser-Feeling: Die W 800 passt besser, wenn das Motorrad vor allem als entspannter Begleiter für Touren dienen soll.
  • Fahrstil: Wer dynamisch und häufig „ums Eck“ unterwegs ist, wird die Agilität der Voge stärker spüren. Wer lieber gleichmäßig fährt und den Motorcharakter auskosten möchte, findet in der W 800 mehr Harmonie.

Fazit:

Die Voge 300 Rally ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Alltagsmotorrad suchen: Sie wirkt wendig, unkompliziert und bereit für unterschiedliche Strecken – von der Pendelrunde bis zum kleinen Ausflug abseits des perfekten Asphalts. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „mitfährt“ und nicht zu viel verlangt, trifft mit der Voge häufig genau den richtigen Ton.

Die Kawasaki W 800 empfiehlt sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die klassisches Cruiser-Feeling und entspannte Touren priorisieren. Sie punktet mit ruhiger Stabilität, einem stimmigen Fahrgefühl und einer Haltung, die längere Strecken angenehm macht. Wer weniger auf Agilität in engen Situationen und mehr auf gelassenes, gleichmäßiges Fahren setzt, wird mit der W 800 glücklicher.

Kurz gesagt: Voge 300 Rally für den vielseitigen Alltag mit Abstechern – Kawasaki W 800 für Genussfahrten im Retro-Stil.

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