| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- einstellbares Fahrwerk von Kayaba
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
- schöner Twin-Sound
- gute Serien-Ausstattung
- günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
- fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
- geringe Zuladung
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- kein Tempomat
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.395 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Voge DS 625 X vs. KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich für Straße, Schotter und große Touren
Wer sich zwischen der Voge DS 625 X und der KTM 1290 Super Adventure S entscheiden muss, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite ein eher zugängliches, alltagstaugliches Adventure-Konzept, auf der anderen ein großes, leistungsorientiertes Reisemotorrad mit viel Elektronik und klarer Premium-Ausrichtung. Beide Maschinen wollen Abenteuer ermöglichen – aber sie definieren „Abenteuer“ auf unterschiedliche Weise. Genau das macht den Vergleich so interessant.
Grundidee der beiden Motorräder: leicht zugänglich vs. große Bühne
Die Voge DS 625 X wirkt wie ein Motorrad, das man schnell in den Alltag integriert: überschaubarer Hubraum, eine eher entspannte Herangehensweise an Touren und ein Setup, das auch auf weniger perfekten Straßen Spaß macht. Die Maschine ist dabei nicht als „Showbike“ gedacht, sondern als Werkzeug für Fahrten, bei denen man flexibel bleibt.
Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist deutlich stärker auf große Reichweiten, hohe Dynamik und Komfort bei langen Etappen ausgelegt. Hier steht weniger „Einfach mal los“ im Vordergrund, sondern eher „weit weg und schnell dort ankommen“. Das spürt man in der Motorisierung, im Fahrwerk-Ansatz und besonders in der Ausrichtung der Elektronik.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Im Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Fahrgefühl. Die Voge DS 625 X setzt auf einen Motor, der sich gut dosieren lässt und der in vielen Situationen ohne großes Herumdenken funktioniert. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke abwechslungsreich ist oder wenn man nicht ständig am Drehzahlfenster arbeiten möchte. Gerade auf Landstraßen und bei moderatem Tempo wirkt die Maschine stimmig und angenehm kontrollierbar.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt dagegen in einer anderen Liga. Der Motor ist deutlich stärker auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das macht sich besonders beim Überholen, beim Beschleunigen aus Kurven heraus und auf langen Autobahnabschnitten bemerkbar. Gleichzeitig kann das Leistungsniveau auch anspruchsvoller sein: Wer nicht aktiv mit Gas und Fahrmodi umgeht, merkt schneller, dass die Maschine viel mehr „Potential“ bereitstellt als ein kleineres Adventure-Bike.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Voge DS 625 X: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das entspannte Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei dauerhaft hohem Tempo die Reserven schneller „aufgebraucht“ wirken.
- KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist der starke Vortrieb und die Souveränität bei Last und Tempo. Schwäche ist der höhere Anspruch an Dosierung und die Tendenz, dass man unbewusst schneller fährt, als man eigentlich geplant hatte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die Voge DS 625 X wirkt so, als sei sie für wechselnde Untergründe gemacht, ohne dabei zu „kompliziert“ zu werden. Das Handling ist eher direkt und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es mal über holprige Abschnitte oder leichten Schotter geht. In engen Passagen und bei häufigen Richtungswechseln spielt sie ihre Stärken aus.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität und Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Gerade auf langen Strecken, bei Wind oder wenn die Straße wellig wird, fühlt sich die Maschine oft „aufgeräumt“ an. Das Fahrwerk trägt das Motorrad souverän, und das unterstützt das entspannte Reisen. In sehr langsamen, technischen Passagen kann die KTM jedoch durch ihre Größe und das Setup weniger „spielerisch“ wirken als die Voge.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer häufig kurze Touren fährt, viel Stadt- und Landstraßenmix hat oder sich auch auf unbefestigte Abschnitte freut, findet in der Voge DS 625 X oft den leichteren Einstieg. Wer dagegen regelmäßig lange Etappen plant, mit Gepäck unterwegs ist und dabei auch zügig fahren möchte, profitiert von der KTM 1290 Super Adventure S, weil sie Stabilität und Komfort stärker in den Vordergrund stellt.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Tools vs. „mehr als nötig“
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die KTM 1290 Super Adventure S ist deutlich stärker auf moderne Fahrhilfen ausgerichtet. Das zeigt sich in der Vielfalt der Fahrmodi, der Unterstützung beim Traktionsmanagement und dem insgesamt „vernetzten“ Gefühl. Gerade auf wechselhaftem Untergrund kann das helfen, weil die Maschine schneller in den passenden Bereich gebracht wird.
Die Voge DS 625 X wirkt dagegen eher als Motorrad, das man intuitiv fährt. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern häufig sogar angenehmer: weniger Menüs, weniger Ablenkung, mehr Fokus auf die Linie. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil, weil man sich auf das Wesentliche konzentriert.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Voge DS 625 X: Stärke ist die intuitive Bedienung und der klare Fokus aufs Fahren. Schwäche ist, dass die Unterstützung bei sehr anspruchsvollen Bedingungen nicht so breit gefächert ist wie bei der KTM.
- KTM 1290 Super Adventure S: Stärke ist die umfangreiche Elektronik und das sichere Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Schwäche ist, dass die Maschine dadurch „komplexer“ wirkt und man sich mit den Einstellungen beschäftigen kann.
Bremsen, Reifen und Traktion: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Bremsleistung und des Gesamtkonzepts zeigt sich: Die KTM 1290 Super Adventure S ist auf hohe Geschwindigkeiten und starke Verzögerung ausgelegt. Das gibt Sicherheit, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke plötzlich anspruchsvoll wird. Auch bei Last und Tempo bleibt das Gefühl oft stabil.
Die Voge DS 625 X bietet ebenfalls ein überzeugendes Brems- und Traktionsgefühl, aber eben im Rahmen ihrer Ausrichtung. Sie ist eher die Maschine, die man „vorausschauend“ fährt: nicht weil sie schlecht bremst, sondern weil das Gesamtkonzept auf kontrollierte Alltagsdynamik optimiert ist. Auf Schotter oder bei weniger Grip ist das oft genau richtig, weil es das Fahren nicht überfordert.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition für kurze und lange Tage
Komfort ist bei Adventure-Bikes entscheidend, und hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die KTM 1290 Super Adventure S ist klar auf lange Strecken ausgelegt: Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt entspannte Haltung sind darauf optimiert, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fährt. Das macht sie besonders attraktiv für Reisen, bei denen Tagesetappen groß geplant sind.
Die Voge DS 625 X bietet ebenfalls eine angenehme Ergonomie, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man für Touren und auch für längere Wochenendfahrten nutzt, ohne dass es sich wie ein „Reisebus“ anfühlt. Wer nicht ständig maximalen Komfort erwartet, sondern eher ein leichtes, gut beherrschbares Setup sucht, wird sich hier schneller zuhause fühlen.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Voge DS 625 X – wofür sie besonders gut passt
Die Voge DS 625 X ist besonders stark, wenn ein Adventure-Motorrad vor allem eines sein soll: zugänglich, vielseitig und unkompliziert. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gern auf Landstraßen unterwegs sind, gelegentlich Schotter oder schlechte Straßen mitnehmen und dabei eine Maschine möchten, die nicht ständig nach „Einstellungen“ verlangt. Auch für Einsteiger in die Adventure-Welt oder für Umsteiger, die ein weniger extremes Motorrad suchen, ist sie eine stimmige Wahl.
KTM 1290 Super Adventure S – wofür sie besonders gut passt
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die richtige Wahl, wenn Reisegeschwindigkeit, Reserven und Komfort wichtiger sind als maximale Einfachheit. Wer häufig lange Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei die Vorteile moderner Elektronik nutzen möchte, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter für große Touren anfühlt. Auch mit Gepäck und bei wechselnden Bedingungen spielt sie ihre Stärken besonders deutlich aus.
Fazit:
Die Voge DS 625 X ist das Bike für alle, die ein Adventure-Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auf wechselnden Straßen souverän bleibt, ohne dabei zu komplex zu wirken. Sie punktet mit einem unkomplizierten Fahrgefühl, guter Kontrolle und einer Ausrichtung, die auch auf weniger perfekten Untergründen Spaß macht. Wer eher moderat unterwegs ist, Touren flexibel plant und ein Motorrad möchte, das man schnell „einfach fährt“, trifft hier oft die richtige Wahl.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn lange Etappen, hohe Dynamik und ein starkes Elektronik- und Komfortpaket im Vordergrund stehen. Sie bietet mehr Reserven, mehr Stabilität bei Tempo und ein Reisegefühl, das besonders auf großen Strecken überzeugt. Wer regelmäßig weit fährt, auch zügig unterwegs ist und die Unterstützung moderner Systeme schätzt, bekommt mit der KTM das passendere Gesamtpaket.