| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.299 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- einstellbares Fahrwerk von Kayaba
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
- schöner Twin-Sound
- gute Serien-Ausstattung
- günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
- fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
- geringe Zuladung
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- kein Tempomat
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- Durchzug
- Verarbeitung
- Wendig
- Unkomfortable Sitzbank
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.395 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 942 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
| Leistung | 52 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!
MotorradTest.de auf YouTube
Voge DS 625 X vs. Yamaha SCR 950: Vergleich für Alltag, Landstraße und Retro-Feeling
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Voge DS 625 X steht für einen modernen Street-Scrambler-Ansatz: aufrechte Haltung, alltagstaugliche Fahrbarkeit und ein Look, der nach Abenteuer auf zwei Rädern aussieht. Die Yamaha SCR 950 dagegen ist klar im Retro-Cruiser-Lager verortet: markantes Design, ein charakterstarker Motor und das Gefühl, mit jedem Kilometer ein Stück Stilgeschichte mitzunehmen. Doch wie schlagen sich beide Modelle wirklich im Vergleich – gerade dort, wo es im Alltag zählt?
Grundidee und Charakter: Scrambler-Alltag vs. Retro-Cruiser-Identität
Voge DS 625 X: dynamisch, vielseitig, straßennah
Die Voge DS 625 X wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur für die Wochenendrunde gebaut wurde. Die Ausrichtung ist klar: komfortable Sitzposition, gute Übersicht und ein Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt. Gerade auf kurzen Wegen in der Stadt oder auf der Landstraße macht die DS 625 X den Eindruck, als wäre sie für unterschiedliche Situationen gemacht – vom entspannten Cruisen bis zum zügigeren Herausbeschleunigen aus Kurven.
Yamaha SCR 950: kernig, ruhig und mit viel Persönlichkeit
Die Yamaha SCR 950 spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt weniger wie ein „Allrounder für alles“ und mehr wie ein Motorrad mit klarer Identität. Das zeigt sich im Fahrgefühl: Der Motor und die gesamte Abstimmung vermitteln ein ruhigeres, „erwachsenes“ Tempo. Wer das Retro-Feeling sucht und gerne mit einem gewissen Rhythmus fährt, bekommt hier genau die Art von Charakter, die man selten nur „nebenbei“ findet.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Motorräder ist nicht nur die reine Leistungsfähigkeit entscheidend, sondern vor allem, wie die Kraft nutzbar wird. Die Voge DS 625 X wirkt dabei wie ein Motorrad, das Drehzahlbereiche gut abdeckt und sich für häufiges Beschleunigen im Stadtverkehr sowie für gleichmäßiges Fahren auf der Landstraße anbietet. Die Yamaha SCR 950 setzt dagegen stärker auf einen Motorcharakter, der sich weniger über „sportliches Hochdrehen“ definiert, sondern über ein kräftiges, spürbares Ansprechen und ein stimmiges Gesamtgefühl.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die DS 625 X wirkt tendenziell agiler im Alltag, während die SCR 950 eher entspannt und souverän wirkt – besonders dann, wenn die Fahrt nicht aus permanenten Beschleunigungsmanövern besteht, sondern aus fließendem Fahren. Wer häufig zwischen Ampeln und kurzen Strecken pendelt, wird die Voge oft als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen gerne „mit dem Motorrad“ fährt und den Stil wichtiger findet als maximale Reaktionsgeschwindigkeit, wird mit der Yamaha sehr glücklich.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kurvengefühl
Voge DS 625 X: spürbar alltagstauglich
Die DS 625 X vermittelt ein Fahrwerk, das auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. In Kurven wirkt das Motorrad gut geführt, ohne dabei zu „hart“ zu werden. Gerade auf Straßen mit wechselndem Belag ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, und die Fahrerin bzw. der Fahrer kann sich auf die Linie konzentrieren statt auf das Ausgleichen von Unebenheiten.
Yamaha SCR 950: souverän, aber mit Cruiser-Charakter
Die SCR 950 fühlt sich in ihrem Element an, wenn es ruhiger zugeht. Das Handling ist nicht auf hektische Richtungswechsel optimiert, sondern auf stabile Fahrten mit einem klaren Cruiser-Gefühl. In flotten Passagen kann das Motorrad trotzdem überzeugen, aber es belohnt eher eine vorausschauende Fahrweise. Wer gerne „einlenkt und sofort wieder rausbeschleunigt“, wird die Voge als direkter erleben. Wer dagegen Kurven eher als fließende Sequenzen betrachtet, findet an der Yamaha viel Fahrspaß.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es um mehr als nur um „Stärke“. Entscheidend ist, wie gut sich die Bremsleistung dosieren lässt und wie schnell sich ein sicheres Gefühl einstellt. Im Vergleich wirkt die Voge DS 625 X tendenziell leicht zu dosieren, was im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen ein echter Pluspunkt ist. Die Yamaha SCR 950 kann ebenfalls überzeugen, zeigt aber eher den Charakter eines Motorrads, das sich auf kontrolliertes Verzögern und stabile Verzögerungsphasen konzentriert.
Unterm Strich gilt: Beide Motorräder sind auf alltagstaugliche Sicherheit ausgelegt. Die DS 625 X wirkt jedoch im urbanen Betrieb oft „einfacher“, während die SCR 950 im entspannten Fahrmodus ein sehr stimmiges Sicherheitsgefühl vermittelt.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein Schlüsselthema, weil sie den Alltag stark beeinflusst. Die Voge DS 625 X bietet eine Haltung, die eher an einen Street-Scrambler erinnert: aufrechter, mit guter Sicht nach vorn und einer Sitzposition, die sich für unterschiedliche Körpergrößen oft unkompliziert anfühlt. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen man nicht nur „durchfährt“, sondern auch mal länger unterwegs ist.
Die Yamaha SCR 950 setzt auf den Cruiser-Ansatz: entspannter, mit einer Sitzposition, die den Körper in eine bestimmte Haltung bringt. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein – vorausgesetzt, die eigene Ergonomie passt zum Konzept. Wer eher sportlich und aktiv sitzen möchte, wird die Voge oft als passender empfinden. Wer dagegen den Cruiser-Stil mag und die entspannte Sitzhaltung sucht, findet in der Yamaha schnell den richtigen Platz.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung entscheidet sich, wie gut ein Motorrad im Alltag funktioniert. Die Voge DS 625 X wirkt in der Praxis als Motorrad, das auf nutzbare Alltagsdetails setzt: übersichtliche Bedienung, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Setup, das sich nicht „zu speziell“ anfühlt. Das macht sie attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das man regelmäßig bewegt.
Die Yamaha SCR 950 punktet vor allem über ihren Retro-Charakter und die stimmige Gesamtwirkung. In der Praxis bedeutet das: Wer das Design und den Stil liebt, bekommt ein Motorrad, das sich nicht nur fahren, sondern auch ansehen lässt. Gleichzeitig ist es wichtig, die eigenen Prioritäten zu kennen: Wenn der Fokus stark auf maximaler Alltagsfunktionalität liegt, kann die Voge im Vergleich pragmatischer wirken. Wenn der Fokus auf dem „Look & Feel“ liegt, spielt die Yamaha ihre Stärken besonders deutlich aus.
Design und Stil: Zwei Wege zum Retro-Gefühl
Design ist bei diesen beiden Modellen nicht nur Deko, sondern Teil des Fahrgefühls. Die Voge DS 625 X kombiniert Scrambler-Elemente mit einem modernen Anspruch. Das Ergebnis wirkt lebendig und „bereit“, auch wenn die Fahrt mal nicht perfekt geplant ist. Die Yamaha SCR 950 ist dagegen ein Statement: klassisch, markant und mit einer Ausstrahlung, die sofort erkennbar ist.
Im Vergleich zeigt sich: Die DS 625 X wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt und dabei nicht zu viel „Show“ betreibt. Die SCR 950 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne in Szene setzt – und das auch dann Spaß macht, wenn die Fahrt eher entspannt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge DS 625 X – Stärken
- Alltagstaugliches Handling mit gutem Gefühl für die Linie
- Pragmatische Ergonomie, die für viele Fahrprofile passt
- Vielseitiger Charakter für Stadt, Landstraße und längere Touren
- Gute Dosierbarkeit bei Brems- und Beschleunigungsmanövern
Voge DS 625 X – Schwächen
- Wer vor allem „Cruiser-Ruhe“ sucht, könnte den Charakter als weniger „entschleunigt“ empfinden
- Der Fokus liegt stärker auf Nutzbarkeit als auf maximalem Retro-Statement
Yamaha SCR 950 – Stärken
- Sehr stimmiger Retro-Charakter mit starker Identität
- Motor- und Fahrgefühl wirken souverän und angenehm rhythmisch
- Entspannter Cruiser-Fokus für längere Strecken
- Stabiles Sicherheitsgefühl bei kontrolliertem Fahren
Yamaha SCR 950 – Schwächen
- Im Vergleich zur DS 625 X wirkt das Handling eher auf fließende Fahrweise ausgelegt
- Wer maximale Agilität im Stadtverkehr erwartet, könnte die Voge als direkter erleben
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zur eigenen Art zu fahren passt. Die Voge DS 625 X ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag schnell zurechtfindet, vielseitig bleibt und auch auf längeren Strecken angenehm funktioniert. Sie eignet sich gut für Pendler, für Touren mit wechselndem Tempo und für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne aktiv mit dem Motorrad arbeiten.
Die Yamaha SCR 950 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stark auf Stil, Charakter und einem entspannten Cruiser-Gefühl liegt. Wer Retro-Design liebt, gerne gleichmäßig fährt und das Motorrad als „Begleiter“ im eigenen Rhythmus sieht, wird mit der Yamaha besonders viel Freude haben. Sie passt ideal zu Menschen, die weniger auf maximale Agilität setzen und mehr auf stimmige Gesamtwirkung.
Fazit:
Die Voge DS 625 X ist im Vergleich die rundere Wahl für den Alltag: Sie wirkt vielseitig, leicht zu handhaben und unterstützt eine aktive, unkomplizierte Fahrweise – besonders dort, wo häufiges Anfahren, wechselnde Straßen und unterschiedliche Geschwindigkeiten zum Alltag gehören. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt und sowohl Stadt als auch Landstraße souverän abdeckt, findet in der DS 625 X einen starken Partner.
Die Yamaha SCR 950 spielt ihre Stärken vor allem über Identität und Fahrgefühl aus. Sie ist ideal für alle, die Retro-Optik wirklich leben wollen und ein eher ruhiges, souveränes Tempo bevorzugen. Wer gerne im eigenen Rhythmus fährt und die Gesamtwirkung aus Design, Motorcharakter und Cruiser-Ergonomie in den Vordergrund stellt, wird mit der SCR 950 deutlich mehr „Passung“ spüren.