| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- einstellbares Fahrwerk von Kayaba
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
- schöner Twin-Sound
- gute Serien-Ausstattung
- günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
- fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
- geringe Zuladung
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- kein Tempomat
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.395 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Voge DS 625 X vs. Yamaha WR 125 R: Motorradvergleich für Straße, Schotter und Offroad
Wenn es um Enduros geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Voge DS 625 X steht für mehr Hubraum, mehr Reserven und einen souveränen Auftritt auch außerhalb der Komfortzone. Die Yamaha WR 125 R dagegen ist als 125er bekannt dafür, dass sie leicht zu handeln ist, viel Fahrspaß liefert und sich besonders für Einsteiger und Stadt-nahe Offroad-Abenteuer eignet. Beide Modelle sind spannend – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee und Einsatzprofil: Wo die Unterschiede sofort spürbar werden
Der größte Unterschied zwischen der Voge DS 625 X und der Yamaha WR 125 R liegt im Charakter. Die Voge DS 625 X wirkt wie eine Enduro, die auch längere Strecken und zügigeres Tempo aufbauen kann, ohne dass man ständig am Limit fährt. Die Yamaha WR 125 R ist dagegen eher die Maschine, die man „mit Gefühl“ bewegt: leicht, agil und ideal, um Technik und Linienwahl zu trainieren – egal ob auf Schotterwegen oder bei kurzen Ausflügen abseits der Straße.
Im Alltag zeigt sich das ebenfalls: Während die Voge DS 625 X häufig als „Allround-Enduro“ wahrgenommen wird, punktet die Yamaha WR 125 R besonders dort, wo es um unkompliziertes Handling, überschaubare Kosten und eine entspannte Einstiegshürde geht.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Reserven
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Voge DS 625 X bringt durch ihren größeren Hubraum mehr Durchzug und wirkt dadurch entspannter, wenn die Strecke etwas anspruchsvoller wird oder wenn man nicht ständig in den unteren Gängen „arbeiten“ möchte. Gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus Kurven oder beim Überholen auf Landstraßen fühlt sich die Voge häufig souveräner an.
Die Yamaha WR 125 R setzt dagegen auf ein sportliches, drehzahlorientiertes Fahrgefühl. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen: Wer die Yamaha im richtigen Drehzahlbereich bewegt, bekommt ein sehr lebendiges Ansprechverhalten. Für viele Fahrer ist genau das der Reiz – die Maschine fordert nicht übermäßig, sondern belohnt sauberes Fahren und eine aktive Gangwahl.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Voge DS 625 X: Stärken liegen in mehr Reserven, entspannterem Tempoaufbau und einem insgesamt „größeren“ Gefühl beim Fahren. Schwäche kann sein, dass sie für sehr enge, langsame Übungsparcours im Vergleich etwas mehr Masse mitbringt.
- Yamaha WR 125 R: Stärken liegen in Leichtigkeit, Agilität und dem direkten, sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche ist, dass man bei längeren zügigen Passagen oder bei anspruchsvollen Steigungen schneller an Grenzen stößt, wenn man nicht bewusst fährt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Auch beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie der beiden Modelle. Die Voge DS 625 X vermittelt häufig mehr Stabilität, besonders wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn man zügiger unterwegs ist. Das hilft dabei, das Motorrad kontrolliert zu halten – gerade auf welligen Wegen oder bei wechselndem Untergrund.
Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Vorteile vor allem in der Wendigkeit aus. In engen Kurven, bei Richtungswechseln oder wenn es darum geht, das Bike schnell „um die Ecke“ zu bringen, wirkt sie oft sehr handlich. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger, die Offroad-Fahrtechnik aufbauen möchten.
Bremsen und Kontrolle
Bei der Bremsleistung geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das passende Gefühl. Die Voge DS 625 X wirkt häufig wie ein Motorrad, das auch bei höherem Tempo souverän verzögert und dabei stabil bleibt. Die Yamaha WR 125 R punktet eher mit gut dosierbarer Verzögerung, die sich für kontrolliertes Fahren im Gelände und auf rutschigem Untergrund gut anfühlt.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählt, wie schnell man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Voge DS 625 X richtet sich tendenziell an Fahrer, die auch längere Strecken fahren möchten und dabei eine gewisse Ruhe im Fahrgefühl suchen. Die Sitzposition wirkt dabei oft so, dass man sowohl auf der Straße als auch auf Schotterwegen nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Yamaha WR 125 R ist besonders interessant, wenn kurze Wege, Stadtumfeld und gelegentliche Offroad-Sessions im Vordergrund stehen. Die Maschine lässt sich meist sehr unkompliziert bewegen, was gerade beim Rangieren, beim Auf- und Absteigen sowie bei langsamen Passagen spürbar wird.
Reichweite, Verbrauch und Betriebskosten: Was im Alltag zählt
Bei Enduros ist die Frage nach Reichweite und Verbrauch immer relevant – nicht nur für Touren, sondern auch für die regelmäßige Nutzung. Im Vergleich zeigt sich: Die Voge DS 625 X wird häufig als die „tourentauglichere“ Option wahrgenommen, weil sie durch ihren Motor und das Fahrprofil eher auf längere Abschnitte ausgelegt ist. Das bedeutet nicht, dass die Yamaha schlecht ist – sie ist nur stärker auf effizientes, leichtes Fahren ausgelegt.
Für die Betriebskosten spielt außerdem die Frage nach Wartung und Ersatzteilversorgung eine Rolle. Beide Marken sind im Markt etabliert, aber die tatsächlichen Kosten hängen stark von Fahrleistung, Fahrstil und Serviceintervallen ab. Wer regelmäßig Offroad fährt, profitiert bei beiden Modellen davon, wenn Verschleißteile wie Kette, Bremsbeläge und Reifen rechtzeitig kontrolliert werden.
Reifen, Traktion und Untergrund: Straße vs. Gelände
Enduro bedeutet: Der Untergrund entscheidet. Die Voge DS 625 X fühlt sich häufig besonders dann stark an, wenn man mit mehr Tempo und mehr Reserven unterwegs ist – etwa auf Schotterstraßen, Feldwegen oder wenn die Strecke nach und nach „offroadiger“ wird. Durch das stabilere Gesamtgefühl lässt sich die Linie oft ruhiger halten.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen häufig die Maschine, die man gern nimmt, um Technik zu verbessern. Auf losem Untergrund, bei rutschigen Passagen oder in Bereichen, in denen man eher langsam und präzise fährt, kann die Leichtigkeit der Yamaha ein echter Vorteil sein. Das macht sie besonders geeignet für Fahrer, die Offroad-Fahren Schritt für Schritt lernen.
Für wen passt welche Enduro? Stärken gezielt nutzen
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt es sich, die eigenen Prioritäten klar zu machen. Wer vor allem mehr Reserven, entspanntes Tempo und ein Motorrad sucht, das auch längere Strecken gut wegsteckt, findet in der Voge DS 625 X häufig die passendere Wahl. Wer dagegen vor allem leichtes Handling, Agilität und ein einsteigerfreundliches Setup sucht, wird mit der Yamaha WR 125 R sehr glücklich.
Typische Entscheidungssituationen
- Voge DS 625 X: sinnvoll, wenn Offroad-Ausflüge häufiger werden, längere Strecken geplant sind und das Motorrad auch auf der Straße „mitreden“ soll.
- Yamaha WR 125 R: ideal, wenn das Motorrad vor allem für Training, kurze Touren und unkomplizierte Fahrten im Alltag genutzt wird – mit gelegentlichem Gelände-Feeling.
Fazit:
Die Voge DS 625 X ist die bessere Wahl für Fahrer, die eine Enduro suchen, die sich insgesamt souveräner anfühlt: mehr Reserven beim Beschleunigen, ein ruhigeres Gesamtgefühl bei wechselndem Untergrund und eine Tendenz zur Tourentauglichkeit. Wer öfter auch längere Strecken fährt oder beim Offroad nicht ständig am Drehzahlfenster arbeiten möchte, profitiert von genau diesem Charakter.
Die Yamaha WR 125 R passt dagegen besonders gut zu Einsteigern und zu allen, die Offroad-Fahren lernen oder regelmäßig in kleineren Runden unterwegs sind. Ihre Stärke liegt in der Leichtigkeit, der Wendigkeit und dem lebendigen, drehzahlbetonten Fahrgefühl. Das macht sie ideal, um Technik aufzubauen und das Motorrad präzise zu bewegen – ohne dass man sich ständig „durchkämpfen“ muss.
Kurz gesagt: Mehr Reserven und Allround-Gefühl sprechen für die Voge DS 625 X. Agilität, Lernkomfort und unkomplizierter Spaß sprechen für die Yamaha WR 125 R.