| UVP | 8.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Preiskracher mit guter Ausstattung
- Motor mit Charakter und Sound
- Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin
- Enorme Reichweite
- Bequeme Ergonomie
- Offroad-tauglich
- ungleichmässige Gasannahme
- Lastwechselreaktionen
- kein Quickshifter erhältlich
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | DOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 462 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB 43mm Upside-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 207)mm | |
| Federung hinten | KYB Zentralfederbein, Federvorspannung und Dämpfung verstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin Doppelbremsscheibe ø 310 mm ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Bremsscheibe ø 240 mm ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Unterm Strich ist die Voge DS 800 X Rally eines der interessantesten Motorräder im aktuellen Mittelklasse-Adventure-Segment. Sie kombiniert eine überzeugende technische Basis mit einem mutigen Preispunkt und einer Ausstattung, die in dieser Form normalerweise deutlich mehr kostet. Der 798er Zweizylinder mit rund 95 PS passt sehr gut zur Mission des Motorrads, das KYB-Fahrwerk und die Nissin-Bremsen schaffen Vertrauen, und die 21/18-Zoll-Radkombination sorgt dafür, dass der Rallye-Anspruch nicht bloß dekorativ bleibt. Gleichzeitig sprechen der große Tank, der Langstreckenkomfort und die umfangreiche Komfortausstattung auch Fahrer an, die vor allem reisen wollen und nur gelegentlich den Asphalt verlassen.
Natürlich ist nicht alles frei von Fragezeichen. Eine noch junge Marke muss sich über Jahre hinweg Vertrauen erarbeiten, und Faktoren wie Markenimage, Restwert und flächendeckender Service spielen bei einem Reisemotorrad eine wichtige Rolle. Wer maximale Prestige-Sicherheit sucht oder kompromissloses Hard-Enduro-Feeling erwartet, wird vermutlich weiterhin zu anderen Namen greifen. Wer jedoch nüchtern auf Technik, Ausstattung, Einsatzbreite und Kaufpreis blickt, findet in der Voge DS 800 X Rally ein bemerkenswert starkes Gesamtpaket. Sie ist kein Billigbike mit großen Versprechen, sondern eine ernsthafte, vielseitige Reiseenduro, die den Wettbewerb unter Druck setzt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein adventure-taugliches Motorrad mit echtem Gegenwert suchen, könnte die DS 800 X Rally zu den spannendsten Überraschungen der Saison zählen.Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Voge DS 800 X Rally vs. Ducati Scrambler 1100 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz eines Vergleichs. Die Voge DS 800 X Rally steht für den Abenteuer-Anspruch: robust, alltagstauglich und mit Blick auf Straße und gelegentlichen Schotter. Die Ducati Scrambler 1100 dagegen ist stärker in der Tradition des Scramblers verankert – mit Charakter, Stil und einem Motor, der sich deutlich nach „Ducati“ anfühlt. Im direkten Vergleich wird schnell klar: Es geht weniger um „wer ist besser“, sondern darum, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee und Einsatzbereich: Rally-Abenteuer vs. Scrambler-Charisma
Die Voge DS 800 X Rally zielt auf ein vielseitiges Motorrad, das auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht. Die Ausrichtung ist erkennbar: aufrechte Sitzposition, Reise- und Tourentauglichkeit sowie ein Gesamtpaket, das nach „rausfahren und durchziehen“ aussieht. Wer häufig pendelt, aber am Wochenende auch mal eine andere Richtung einschlägt, findet hier eine stimmige Basis.
Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen stärker auf das Erlebnis im Alltag und auf kurvigen Strecken ausgelegt. Das Motorrad wirkt kompakt, lebendig und „hands-on“. Der Fokus liegt weniger auf Offroad-Optik als auf Fahrgefühl, Sound und dem typischen Ducati-Temperament. Wer ein Motorrad sucht, das sich in der Stadt genauso gut macht wie auf dem Feierabend-Trip, wird die Scrambler-Philosophie schnell verstehen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Die Voge DS 800 X Rally wirkt im Fahrbetrieb eher wie ein „Allrounder“: Die Kraft steht so zur Verfügung, dass sie sich gut dosieren lässt. Dadurch eignet sie sich besonders für gleichmäßiges Fahren, für längere Etappen und für Situationen, in denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte. Gerade auf gemischten Strecken ist diese Art von Leistungsentfaltung angenehm, weil sie Ruhe in den Rhythmus bringt.
Die Ducati Scrambler 1100 spielt dagegen stärker mit Emotion. Die Leistungsentfaltung wirkt präsenter und direkter, was sich vor allem beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen bemerkbar macht. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter zu schalten, früher zu reagieren und die Fahrt aktiver zu gestalten. Das ist ein Plus für alle, die Fahrspaß nicht nur „mitnehmen“, sondern aktiv suchen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Voge DS 800 X Rally: Stärken liegen in der gut kontrollierbaren Kraftentfaltung und im entspannten Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „dramatisch“ wirkt als bei sportlicheren Konzepten.
- Ducati Scrambler 1100: Stärken liegen in der lebendigen Reaktion und dem deutlich spürbaren Ducati-Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr ruhigem Fahrstil weniger „entspannt“ wirkt als ein stärker auf Reise ausgelegtes Konzept.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Voge DS 800 X Rally ist darauf ausgelegt, Unebenheiten abzufedern und auch auf schlechterem Untergrund souverän zu bleiben. Das Handling wirkt dadurch oft „zielstrebig“: Man hat das Gefühl, das Motorrad will die Linie halten und nicht ständig nachjustieren. Für längere Strecken und für wechselnde Bedingungen ist das ein klarer Vorteil.
Die Ducati Scrambler 1100 fühlt sich im Vergleich agiler an. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen wirkt das Motorrad handlicher und dynamischer. Das macht Spaß, kann aber auch bedeuten, dass man bei sehr ruppigen Strecken stärker auf die eigene Fahrtechnik achten muss, um das volle Potenzial komfortabel auszuspielen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder bringen Bremsleistung mit, die im Alltag überzeugt. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die Voge DS 800 X Rally tendenziell auf gleichmäßige Kontrolle ausgelegt ist – passend zu ihrem Reise- und Abenteueranspruch. Die Ducati Scrambler 1100 wirkt im Bremsgefühl oft direkter und sportlicher, was in flotten Situationen ein Plus ist, aber im „entspannten“ Modus weniger im Vordergrund steht.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Voge DS 800 X Rally bietet eine eher aufrechte, tourentaugliche Haltung. Das hilft, wenn man längere Zeit unterwegs ist oder wenn die Strecke nicht nur aus „perfektem Asphalt“ besteht. Die Ergonomie wirkt insgesamt darauf abgestimmt, dass man nicht nach kurzer Zeit das Bedürfnis hat, die Position zu wechseln.
Die Ducati Scrambler 1100 setzt stärker auf eine kompakte, aktive Sitzhaltung. Das Motorrad fühlt sich dadurch schneller „eingeschwungen“ an. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen man das Motorrad spüren möchte, ist das ein Vorteil. Wer allerdings sehr lange am Stück fährt, kann je nach Körpergröße und Vorlieben feststellen, dass die aufrechte Tour-Orientierung der Voge entspannter wirkt.
Ausstattung und Alltag: Was macht den Unterschied?
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Details. Die Voge DS 800 X Rally wirkt wie ein Motorrad, das für verschiedene Szenarien gebaut wurde: Sie ist als Basis für Touren gedacht und wirkt so, als wäre sie „bereit“, wenn es spontan weitergehen soll. Dazu passt auch der Gesamteindruck von Zweckmäßigkeit und Reiseorientierung.
Die Ducati Scrambler 1100 punktet stärker über Stil, Charakter und das Gefühl, ein besonderes Motorrad zu fahren. Das Design ist nicht nur Deko, sondern Teil des Erlebnisses. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch beim Abstellen „zieht“, findet hier einen klaren Pluspunkt. Gleichzeitig kann die Ausrichtung weniger „abenteuerorientiert“ wirken, wenn der Fokus wirklich auf Schotter, Gepäck und langen Etappen liegt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Voge DS 800 X Rally: Stärken in der Vielseitigkeit, der Reise- und Allround-Ausrichtung sowie dem komfortablen Grundgefühl. Schwäche: weniger „Show“-Faktor im Vergleich zur Ducati, dafür mehr Zweckmäßigkeit.
- Ducati Scrambler 1100: Stärken in Stil, Motorcharakter und dem lebendigen Fahrgefühl. Schwäche: weniger Fokus auf das „Rally“-Konzept, wenn es wirklich in Richtung Abenteuer und gemischte Strecken geht.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders spannend, wenn man die eigenen Prioritäten klar macht. Die Voge DS 800 X Rally ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und am Wochenende auch abseits der typischen Route Spaß macht. Sie passt zu Fahrern, die Wert auf Kontrolle, Komfort und eine solide Basis für Touren legen. Wer gerne plant, aber auch spontan umdisponiert, wird mit der Rally-Philosophie schnell warm.
Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen ideal für Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich nicht nur „gut fährt“, sondern auch emotional überzeugt. Wer Kurven liebt, das Fahrgefühl aktiv sucht und ein Motorrad bevorzugt, das im Alltag präsent ist, findet in der Scrambler-1100-Formel eine starke Antwort. Sie ist besonders attraktiv, wenn Stil und Motorcharakter eine größere Rolle spielen als die maximale Abenteuer-„Robustheit“.
Fazit:
Die Voge DS 800 X Rally ist die passendere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen – mit einem Fahrgefühl, das auf Kontrolle, Komfort und gemischte Strecken ausgelegt ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs sein möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Ducati Scrambler 1100 gewinnt vor allem dort, wo Emotion und Charakter zählen: beim lebendigen Motorgefühl, beim agilen Handling und beim besonderen Auftreten. Für kurvige Feierabendfahrten, Stadtfahrten mit Stil und für alle, die ein Motorrad nicht nur nutzen, sondern auch erleben wollen, ist die Scrambler 1100 die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: Rally-Vielseitigkeit spricht eher für die Voge, Scrambler-Charisma eher für die Ducati.