| UVP | 8.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Preiskracher mit guter Ausstattung
- Motor mit Charakter und Sound
- Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin
- Enorme Reichweite
- Bequeme Ergonomie
- Offroad-tauglich
- ungleichmässige Gasannahme
- Lastwechselreaktionen
- kein Quickshifter erhältlich
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | DOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 462 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB 43mm Upside-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 207)mm | |
| Federung hinten | KYB Zentralfederbein, Federvorspannung und Dämpfung verstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin Doppelbremsscheibe ø 310 mm ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Bremsscheibe ø 240 mm ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Unterm Strich ist die Voge DS 800 X Rally eines der interessantesten Motorräder im aktuellen Mittelklasse-Adventure-Segment. Sie kombiniert eine überzeugende technische Basis mit einem mutigen Preispunkt und einer Ausstattung, die in dieser Form normalerweise deutlich mehr kostet. Der 798er Zweizylinder mit rund 95 PS passt sehr gut zur Mission des Motorrads, das KYB-Fahrwerk und die Nissin-Bremsen schaffen Vertrauen, und die 21/18-Zoll-Radkombination sorgt dafür, dass der Rallye-Anspruch nicht bloß dekorativ bleibt. Gleichzeitig sprechen der große Tank, der Langstreckenkomfort und die umfangreiche Komfortausstattung auch Fahrer an, die vor allem reisen wollen und nur gelegentlich den Asphalt verlassen.
Natürlich ist nicht alles frei von Fragezeichen. Eine noch junge Marke muss sich über Jahre hinweg Vertrauen erarbeiten, und Faktoren wie Markenimage, Restwert und flächendeckender Service spielen bei einem Reisemotorrad eine wichtige Rolle. Wer maximale Prestige-Sicherheit sucht oder kompromissloses Hard-Enduro-Feeling erwartet, wird vermutlich weiterhin zu anderen Namen greifen. Wer jedoch nüchtern auf Technik, Ausstattung, Einsatzbreite und Kaufpreis blickt, findet in der Voge DS 800 X Rally ein bemerkenswert starkes Gesamtpaket. Sie ist kein Billigbike mit großen Versprechen, sondern eine ernsthafte, vielseitige Reiseenduro, die den Wettbewerb unter Druck setzt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein adventure-taugliches Motorrad mit echtem Gegenwert suchen, könnte die DS 800 X Rally zu den spannendsten Überraschungen der Saison zählen.Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Voge DS 800 X Rally vs. Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – welcher Touring-Typ passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge DS 800 X Rally steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz: ambitionierte Optik, Reiseenduro-Genen und das Gefühl, auch abseits der reinen Autobahnroute nicht sofort klein beizugeben. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU hingegen verkörpert den klassischen amerikanischen Touring-Charakter: große Bühne, viel Komfort, ein starker Fokus auf Langstrecke und ein Fahrstil, der eher nach „entspannt ankommen“ als nach „schnell durchziehen“ klingt.
Im direkten Vergleich zeigen sich klare Unterschiede in Fahrdynamik, Komfort, Windschutz, Ausstattung und dem generellen Einsatzprofil. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle mit, wo liegen die Grenzen – und für wen lohnt sich welches Motorrad?
Grundcharakter: Reiseenduro vs. klassisches Harley-Touring
Voge DS 800 X Rally – vielseitig und bereit für Abwechslung
Die Voge DS 800 X Rally ist als Reiseenduro gedacht, die sich nicht auf eine einzige Fahrbahn festlegt. Der Aufbau wirkt darauf ausgelegt, dass längere Strecken genauso dazugehören wie gelegentliche Schotter- oder Feldwege. Das Fahrgefühl ist dabei meist „direkter“ und vermittelt eher den Eindruck, das Motorrad aktiv zu bewegen – auch wenn es natürlich ebenfalls auf Komfort für lange Touren ausgelegt ist.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Touring mit maximalem Komfortanspruch
Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist ein echtes Touring-Schwergewicht im besten Sinne: viel Ausstattung, ein klarer Fokus auf Schutz vor Wind und Wetter sowie ein Fahrstil, der auf Ruhe und Souveränität setzt. Wer lange Strecken fährt, profitiert von der Art, wie sich das Motorrad auf Geschwindigkeit und Stabilität einpendelt. Die Maschine wirkt weniger wie ein „Werkzeug für jede Situation“ und mehr wie ein „Zuhause auf zwei Rädern“.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Voge DS 800 X Rally zielt auf eine ausgewogene Mischung aus Durchzug und Alltagstauglichkeit. Dadurch lässt sie sich häufig angenehmer in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen bewegen – vom zügigen Landstraßenrhythmus bis zur entspannten Autobahnfahrt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt dagegen stärker auf den klassischen Touring-Drive: Der Charakter wirkt oft „fett“ und gleichmäßig, besonders wenn es um entspanntes Dahingleiten und gleichmäßiges Tempo geht. In der Praxis bedeutet das: weniger hektisches Nachregeln, mehr „einmal einstellen und laufen lassen“. Wer häufig mit gleichbleibendem Tempo unterwegs ist, spürt hier schnell die Stärke.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Voge DS 800 X Rally – agileres Gefühl, mehr Kontrolle
Im Handling wirkt die Voge DS 800 X Rally meist wie die Maschine, die man öfter „mitnimmt“: Kurven, Richtungswechsel und wechselnde Untergründe fühlen sich eher nach einem Motorrad an, das man aktiv steuert. Gerade auf Strecken mit vielen Kurven oder wenn die Route nicht zu 100 Prozent planbar ist, spielt diese Art von Fahrgefühl ihre Vorteile aus.
Gleichzeitig gilt: Reiseenduro-Anspruch bedeutet auch, dass man das Motorrad nicht wie eine reine Straßenmaschine behandeln sollte. Wer Offroad-Passagen plant, wird die Abstimmung eher als „passend“ erleben, während rein sportliche Ansprüche auf Asphalt je nach Erwartung unterschiedlich ausfallen können.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – souverän, aber weniger „leichtfüßig“
Die Harley wirkt im Vergleich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen, gleichmäßigen Strecken sehr souverän. Das Fahrwerk und die gesamte Geometrie sind stark auf Stabilität ausgelegt. In der Praxis heißt das: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Gerade bei Wind, Autobahnfahrten oder längeren Etappen ist das ein echter Pluspunkt.
Im Gegenzug ist das Handling in engen Situationen meist weniger „spielerisch“. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, enge Parkmanöver hat oder oft sehr dynamisch durch den Verkehr navigiert, spürt den Touring-Fokus deutlich. Das Motorrad will eher geplant bewegt werden.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag
Beide Motorräder sind für lange Fahrten gedacht – aber auf unterschiedliche Art. Die Voge DS 800 X Rally punktet häufig mit einer ergonomischen Gesamthaltung, die sich anfühlt, als könne man auch mal „anders“ fahren: mal etwas aufrechter, mal etwas aktiver. Das unterstützt das Gefühl, nicht nur zu cruisen, sondern die Strecke zu genießen.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen stark auf Touring-Komfort ausgelegt. Der Windschutz, die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrgeräusche „einordnet“, sind typische Stärken. Wer häufig bei wechselndem Wetter unterwegs ist oder einfach möglichst wenig Ermüdung auf langen Etappen möchte, wird hier schnell einen Unterschied merken.
Ausstattung und Elektronik: Welche Maschine „mitdenkt“
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Voge DS 800 X Rally wirkt wie ein modernes Reisegerät, das auf praktische Funktionen und eine zeitgemäße Bedienung setzt. Das hilft besonders dann, wenn man unterwegs schnell Anpassungen vornimmt oder die Technik als Unterstützung im Alltag sehen möchte.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU spielt ihre Stärken vor allem in der Touring-Welt aus: Komfortfunktionen, Schutz und die typische „Alles-dabei“-Anmutung. Je nach persönlicher Priorität kann das bedeuten, dass die Harley stärker in Richtung „voll ausgestattet und bereit“ geht, während die Voge eher „funktional, aber vielseitig“ wirkt.
Verbrauch, Reichweite und Reichweitengefühl
Beim Thema Effizienz ist der Vergleich interessant, weil beide Konzepte unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Voge DS 800 X Rally wirkt im Alltag oft als Maschine, die sich wirtschaftlich fahren lässt und dadurch auf längeren Strecken ein gutes Reichweitengefühl vermittelt. Das ist besonders dann relevant, wenn Touren nicht nur aus Autobahn bestehen oder wenn häufiger die Geschwindigkeit wechselt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU kann ebenfalls sehr tourentauglich sein, aber das Effizienzgefühl hängt stärker vom Fahrstil und vom typischen Harley-Tempo ab. Wer gleichmäßig cruised, erlebt die Maschine oft als angenehm berechenbar. Wer dagegen häufig beschleunigt, wird den Unterschied eher spüren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge DS 800 X Rally – Stärken
- Vielseitiger Reiseenduro-Charakter für unterschiedliche Streckenprofile
- Agileres Handling und oft ein aktiveres Fahrgefühl
- Moderne Reiseausrichtung mit Fokus auf praktische Alltagstauglichkeit
- Gutes Reichweitengefühl bei typischer Tourenfahrt
Voge DS 800 X Rally – mögliche Schwächen
- Wer ausschließlich „klassisches Cruiser-Touring“ erwartet, könnte den Charakter als weniger „ikonisch“ empfinden
- Bei sehr langen Autobahn-Etappen kann der maximale Windschutz je nach Setup weniger „Luxus“-Gefühl erzeugen als bei einer Ultra-Touring-Maschine
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Stärken
- Maximaler Touring-Komfort für lange Strecken
- Starker Wind- und Wetterschutz durch das Touring-Konzept
- Souveränes Fahrverhalten bei konstantem Tempo
- Touring-Ausstattung, die das Motorrad „bereit“ wirken lässt
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – mögliche Schwächen
- Weniger Agilität in engen Situationen und im Stadtverkehr
- Das Motorrad ist stärker auf „Touring-Rhythmus“ ausgelegt als auf spontane Abkürzungen oder häufiges Manövrieren
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Wenn die Route nicht vorhersehbar ist
Für Touren, bei denen die Strecke gern mal wechselt – Asphalt, Landstraße, gelegentlich Schotter – ist die Voge DS 800 X Rally oft die passendere Wahl. Der Reiseenduro-Ansatz macht es leichter, sich auf unterschiedliche Untergründe einzustellen, ohne das Motorrad „gegen das Konzept“ zu bewegen.
Wenn lange Etappen im Vordergrund stehen
Für ausgedehnte Fahrten mit Fokus auf Komfort, Windschutz und entspanntes Tempo ist die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU besonders stark. Sie fühlt sich auf Autobahn und Landstraße gleichermaßen wie ein Tourenpaket an, das die Arbeit abnimmt: fahren, genießen, ankommen.
Wenn Stil und Identität eine große Rolle spielen
Wer das Motorrad auch als Teil des Lebensgefühls sieht, wird bei der Harley schnell das „Touring-Statement“ erkennen. Die Voge wirkt dagegen eher als modernes Reisegerät, das über Funktion und Vielseitigkeit überzeugt.
Fazit:
Die Voge DS 800 X Rally ist die bessere Wahl, wenn Touren vielseitig sind und das Motorrad nicht nur auf Asphalt funktionieren soll. Das Handling und der Reiseenduro-Charakter sprechen besonders dann an, wenn häufig Kurven, wechselnde Strecken oder gelegentliche Offroad-Momente auf dem Plan stehen. Außerdem passt sie gut zu Fahrern, die ein aktiveres Gefühl suchen und Effizienz sowie ein ausgewogenes Reichweitengefühl schätzen.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU gewinnt vor allem dort, wo Komfort, Windschutz und entspannte Langstrecke Priorität haben. Wer lange Etappen bevorzugt, möglichst wenig Ermüdung erleben möchte und eine Touring-Maschine mit starker Ausstattung sucht, findet in der Ultra Classic den passenden Begleiter. In engen Situationen und im Stadtbetrieb zeigt sich jedoch, dass das Konzept stärker auf souveränes Cruisen als auf Agilität ausgelegt ist.
Kurz gesagt: Voge für vielseitige Reiseabenteuer, Harley für luxuriöses Touring mit maximalem Komfortanspruch.