| UVP | 8.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Preiskracher mit guter Ausstattung
- Motor mit Charakter und Sound
- Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin
- Enorme Reichweite
- Bequeme Ergonomie
- Offroad-tauglich
- ungleichmässige Gasannahme
- Lastwechselreaktionen
- kein Quickshifter erhältlich
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | DOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 462 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB 43mm Upside-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 207)mm | |
| Federung hinten | KYB Zentralfederbein, Federvorspannung und Dämpfung verstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-R18 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin Doppelbremsscheibe ø 310 mm ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Bremsscheibe ø 240 mm ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Unterm Strich ist die Voge DS 800 X Rally eines der interessantesten Motorräder im aktuellen Mittelklasse-Adventure-Segment. Sie kombiniert eine überzeugende technische Basis mit einem mutigen Preispunkt und einer Ausstattung, die in dieser Form normalerweise deutlich mehr kostet. Der 798er Zweizylinder mit rund 95 PS passt sehr gut zur Mission des Motorrads, das KYB-Fahrwerk und die Nissin-Bremsen schaffen Vertrauen, und die 21/18-Zoll-Radkombination sorgt dafür, dass der Rallye-Anspruch nicht bloß dekorativ bleibt. Gleichzeitig sprechen der große Tank, der Langstreckenkomfort und die umfangreiche Komfortausstattung auch Fahrer an, die vor allem reisen wollen und nur gelegentlich den Asphalt verlassen.
Natürlich ist nicht alles frei von Fragezeichen. Eine noch junge Marke muss sich über Jahre hinweg Vertrauen erarbeiten, und Faktoren wie Markenimage, Restwert und flächendeckender Service spielen bei einem Reisemotorrad eine wichtige Rolle. Wer maximale Prestige-Sicherheit sucht oder kompromissloses Hard-Enduro-Feeling erwartet, wird vermutlich weiterhin zu anderen Namen greifen. Wer jedoch nüchtern auf Technik, Ausstattung, Einsatzbreite und Kaufpreis blickt, findet in der Voge DS 800 X Rally ein bemerkenswert starkes Gesamtpaket. Sie ist kein Billigbike mit großen Versprechen, sondern eine ernsthafte, vielseitige Reiseenduro, die den Wettbewerb unter Druck setzt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein adventure-taugliches Motorrad mit echtem Gegenwert suchen, könnte die DS 800 X Rally zu den spannendsten Überraschungen der Saison zählen.Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
MotorradTest.de auf YouTube
Voge DS 800 X Rally vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich für Tour & Alltag
Wenn zwei Motorräder aus dem Adventure-Umfeld kommen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge DS 800 X Rally wirkt wie ein modernes Reiseenduro-Konzept mit klarer Offroad-Ader und dem Anspruch, auch abseits der asphaltierten Strecken souverän zu bleiben. Die Honda XL 700 V Transalp steht dagegen für einen bewährten Ansatz: alltagstauglich, tourenorientiert und mit einem Charakter, der viele Fahrer über Jahre begleitet hat. Wer sich zwischen beiden entscheidet, schaut am besten nicht nur auf Daten, sondern auf das Fahrgefühl, die Alltagspraxis und darauf, wie gut sich die Maschinen für unterschiedliche Streckenprofile nutzen lassen.
Grundidee und Einsatzprofil
Die Voge DS 800 X Rally zielt erkennbar auf ein breites Spektrum: lange Touren, zügiges Landstraßenfahren und gelegentlicher Schotter oder Feldweg. Der Rally-Bezug deutet auf einen Fokus hin, der nicht nur „optisch“ ist, sondern sich in der Auslegung widerspiegelt: mehr Abenteuer-Feeling, mehr Reserven für wechselnde Untergründe und ein Setup, das auch bei dynamischerem Fahren stabil bleiben soll.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen stärker als „klassisches“ Touren-Adventure zu verstehen. Sie ist darauf ausgelegt, entspannt zu funktionieren, Kilometer zu sammeln und dabei zuverlässig zu bleiben. Gerade für Fahrten, bei denen der Alltag und die Wochenendtouren ineinander übergehen, spielt die Transalp ihre Stärken aus: unkompliziert, gutmütig und mit einem Motor, der nicht nur auf dem Papier überzeugt.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich zeigt sich vor allem ein Unterschied im Charakter. Die Voge DS 800 X Rally bringt durch ihre größere Hubraumklasse und die moderne Abstimmung eine Tendenz zu mehr Durchzug und einem „aktuellen“ Ansprechverhalten. Das ist besonders dann spürbar, wenn es darum geht, aus niedrigeren Geschwindigkeiten zügig wieder auf Touren zu kommen oder bei Überholvorgängen schnell wieder Reserven zu haben. Die Maschine wirkt dabei insgesamt dynamischer, als würde sie eher „mitziehen“ als nur „mitrollen“.
Die Honda XL 700 V Transalp setzt auf einen Motor, der für gleichmäßiges Fahren gemacht ist. Der Antrieb ist weniger auf maximale Dynamik im Moment ausgelegt, sondern auf kontrollierbare Kraftentfaltung. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke wellig ist, wenn es im Verkehr häufig zu Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen kommt oder wenn auf unebenem Untergrund ein ruhigeres Gasmanagement gefragt ist. Wer gerne vorausschauend fährt, wird mit der Transalp sehr zufrieden sein.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Voge DS 800 X Rally: tendenziell mehr „Biss“ und Reserven für zügiges Fahren; kann bei sehr ruhigem Fahrstil aber etwas mehr Aufmerksamkeit fürs Dosieren verlangen.
- Honda XL 700 V Transalp: gutmütige, tourentaugliche Kraftentfaltung; wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte den Fokus eher auf Komfort statt auf Tempo spüren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk geht es im Alltag vor allem um zwei Dinge: Wie gut bleibt die Maschine auf der Linie, und wie komfortabel schluckt sie Unebenheiten. Die Voge DS 800 X Rally ist als Reiseenduro so ausgelegt, dass sie auch auf schlechterem Belag nicht sofort „aus der Spur“ gerät. Das macht sich besonders bei wechselnden Untergründen bemerkbar: Schlaglöcher, grober Asphalt oder kurze Schotterpassagen werden eher als Teil der Strecke behandelt, nicht als Störfaktor.
Die Honda XL 700 V Transalp punktet dagegen mit einem Handling, das sich im Alltag sehr natürlich anfühlt. In engen Situationen, bei niedrigen Geschwindigkeiten oder beim Rangieren wirkt sie oft „einfacher“ im Gefühl. Auf längeren Strecken bleibt sie dabei angenehm kontrollierbar, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Kurven, Bremsen und Fahrgefühl
Im Vergleich der Fahrdynamik zeigt sich: Die Voge DS 800 X Rally wirkt tendenziell souveräner, wenn es zügig und dynamisch wird. Die Honda XL 700 V Transalp ist dafür oft die Wahl, wenn ein ruhigerer Rhythmus bevorzugt wird und das Motorrad „mitfährt“, statt „zu fordern“.
- Voge DS 800 X Rally: eher sportlich-stabiler Eindruck; bei sehr gemächlichem Tempo kann das Setup „präsenter“ wirken.
- Honda XL 700 V Transalp: leichtgängiges, tourorientiertes Handling; wer maximale Offroad-Performance erwartet, findet eher einen Kompromiss-Charakter.
Ergonomie und Sitzposition: Für lange Tage gemacht
Ergonomie entscheidet darüber, ob eine Maschine nach 200 Kilometern noch genauso angenehm ist wie nach 20. Die Voge DS 800 X Rally bietet durch ihre Adventure-Ausrichtung eine Sitzposition, die viele Fahrer als „aufrechter“ und kontrollierter wahrnehmen. Das hilft besonders auf langen Strecken, weil der Körper weniger in eine starre Haltung gedrückt wird. Gleichzeitig ist die Maschine so konzipiert, dass sie auch bei aktiverem Fahren nicht sofort unbequem wird.
Die Honda XL 700 V Transalp ist ebenfalls auf Touren ausgelegt, wirkt aber in der Praxis oft „klassischer“: Die Sitzposition unterstützt entspanntes Fahren, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Tagesetappen gut beherrschbar. Wer eine unkomplizierte Ergonomie sucht, die nicht nach jeder Pause neu eingestellt werden muss, wird hier schnell warm.
Windschutz und Alltag
Im Vergleich spielt auch der Windschutz eine Rolle. Die Voge DS 800 X Rally wirkt durch ihre moderne Adventure-Optik und die Auslegung tendenziell so, dass sie bei zügigerem Fahren weniger „Windstress“ erzeugt. Die Honda XL 700 V Transalp ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „funktioniert zuverlässig“ statt „maximaler Schutz“.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Praxis
Reisetauglichkeit ist mehr als nur Tankgröße. Entscheidend ist, wie gut sich die Maschine mit Gepäck und Zubehör nutzen lässt und wie entspannt sich das Motorrad über Stunden bewegen lässt. Bei der Voge DS 800 X Rally steht die Reiseorientierung klar im Vordergrund: Das Konzept passt gut zu längeren Etappen, bei denen auch mal eine Schotterstraße oder ein schlechterer Weg dazwischenkommt. Die Maschine wirkt dafür gemacht, dass man nicht ständig „vorsichtig“ fahren muss, sondern die Strecke einfach fährt.
Die Honda XL 700 V Transalp ist ebenfalls eine sehr gute Wahl für Touren. Ihr Vorteil liegt häufig in der Alltagspraxis: Sie ist unkompliziert zu fahren, lässt sich gut dosieren und vermittelt ein Gefühl von Verlässlichkeit. Gerade wenn die Reise aus vielen unterschiedlichen Abschnitten besteht – Stadt, Landstraße, Autobahn-ähnliche Strecken und gelegentliche Schotterstücke – kann die Transalp ihre Stärken ausspielen.
Stärken und Schwächen bei der Reiseplanung
- Voge DS 800 X Rally: eher für Fahrer, die auch abseits des Asphalts aktiv unterwegs sind und dabei Reserven wollen; kann bei sehr „leichtem“ Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit für die Abstimmung verlangen.
- Honda XL 700 V Transalp: eher für Fahrer, die Touren entspannt und zuverlässig planen; wer sehr ambitioniert Offroad fahren möchte, stößt eher an Grenzen des Adventure-Komforts.
Technik, Wartung und Alltagskosten (ohne Zahlen-Fokus)
Bei der Entscheidung spielt neben dem Fahrspaß auch die Frage eine Rolle, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. Die Honda XL 700 V Transalp profitiert in vielen Köpfen von ihrem „Bewährtes“-Image: Das Motorrad steht für eine langjährige Tradition in der Adventure-Tourenwelt. Das kann sich indirekt positiv auf die Planbarkeit auswirken, etwa bei Service-Erwartungen und der Verfügbarkeit von Informationen.
Die Voge DS 800 X Rally steht dagegen für einen moderneren Ansatz. Das kann bedeuten, dass sie sich in der Bedienung und im Gesamtkonzept zeitgemäß anfühlt. Gerade wenn man gerne mit aktuellen Assistenz- und Komfortideen fährt, kann das ein Plus sein. Gleichzeitig ist es bei neueren Modellen oft sinnvoll, sich vor dem Kauf genauer anzuschauen, wie sich Service und Ersatzteilthemen in der eigenen Region konkret darstellen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil und die typischen Streckenprofile entscheiden. Die Voge DS 800 X Rally ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Adventure-Motorrad suchen, das mehr „Abenteuer“ zulässt: längere Touren, dynamischere Landstraßenfahrten und gelegentliches Schotterfahren sollen sich nicht wie ein Kompromiss anfühlen. Wer gerne aktiv fährt und Reserven mag, wird mit der Voge häufig schneller glücklich.
Die Honda XL 700 V Transalp ist die passende Wahl, wenn Zuverlässigkeit, entspanntes Tourenfahren und ein gutmütiges Handling im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Menschen, die regelmäßig fahren, dabei unterschiedliche Strecken erleben und ein Motorrad möchten, das einfach funktioniert – ohne ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten zu müssen.
Typische Entscheidungsszenarien
- Voge DS 800 X Rally: wenn der Fokus auf modernerem Adventure-Feeling, dynamischerem Vorankommen und mehr Offroad-„Mut“ liegt.
- Honda XL 700 V Transalp: wenn der Fokus auf Tourenkomfort, unkomplizierter Bedienung und einem bewährten Gesamtpaket liegt.
Fazit:
Die Voge DS 800 X Rally ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das sich auch bei wechselnden Untergründen souverän anfühlt und bei zügigerem Fahren mehr Reserven vermittelt. Wer gerne dynamischer unterwegs ist, längere Etappen plant und Schotter- oder Feldwege nicht nur als Ausnahme betrachtet, wird mit der Voge sehr wahrscheinlich mehr „Adventure-Drive“ erleben.
Die Honda XL 700 V Transalp passt dagegen besonders gut zu Menschen, die ein bewährtes Touren-Adventure möchten: angenehm zu fahren, gutmütig im Handling und ideal für den Mix aus Alltag und Wochenendtour. Wer vor allem Komfort, Verlässlichkeit und entspanntes Kilometer-Sammeln priorisiert, findet in der Transalp einen starken Begleiter.
Kurz gesagt: Mehr Dynamik und Abenteuer-Anspruch sprechen für die Voge, mehr unkomplizierte Touren-Routine für die Honda.