| UVP | 8.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Preiskracher mit guter Ausstattung
- Motor mit Charakter und Sound
- Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin
- Enorme Reichweite
- Bequeme Ergonomie
- Offroad-tauglich
- ungleichmässige Gasannahme
- Lastwechselreaktionen
- kein Quickshifter erhältlich
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | DOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 462 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB 43mm Upside-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 207)mm | |
| Federung hinten | KYB Zentralfederbein, Federvorspannung und Dämpfung verstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin Doppelbremsscheibe ø 310 mm ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Bremsscheibe ø 240 mm ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Unterm Strich ist die Voge DS 800 X Rally eines der interessantesten Motorräder im aktuellen Mittelklasse-Adventure-Segment. Sie kombiniert eine überzeugende technische Basis mit einem mutigen Preispunkt und einer Ausstattung, die in dieser Form normalerweise deutlich mehr kostet. Der 798er Zweizylinder mit rund 95 PS passt sehr gut zur Mission des Motorrads, das KYB-Fahrwerk und die Nissin-Bremsen schaffen Vertrauen, und die 21/18-Zoll-Radkombination sorgt dafür, dass der Rallye-Anspruch nicht bloß dekorativ bleibt. Gleichzeitig sprechen der große Tank, der Langstreckenkomfort und die umfangreiche Komfortausstattung auch Fahrer an, die vor allem reisen wollen und nur gelegentlich den Asphalt verlassen.
Natürlich ist nicht alles frei von Fragezeichen. Eine noch junge Marke muss sich über Jahre hinweg Vertrauen erarbeiten, und Faktoren wie Markenimage, Restwert und flächendeckender Service spielen bei einem Reisemotorrad eine wichtige Rolle. Wer maximale Prestige-Sicherheit sucht oder kompromissloses Hard-Enduro-Feeling erwartet, wird vermutlich weiterhin zu anderen Namen greifen. Wer jedoch nüchtern auf Technik, Ausstattung, Einsatzbreite und Kaufpreis blickt, findet in der Voge DS 800 X Rally ein bemerkenswert starkes Gesamtpaket. Sie ist kein Billigbike mit großen Versprechen, sondern eine ernsthafte, vielseitige Reiseenduro, die den Wettbewerb unter Druck setzt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein adventure-taugliches Motorrad mit echtem Gegenwert suchen, könnte die DS 800 X Rally zu den spannendsten Überraschungen der Saison zählen.Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Voge DS 800 X Rally vs. Kawasaki W 800 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich spannend. Die Voge DS 800 X Rally wirkt wie ein kompromissfreier Ausflug in Richtung Abenteuer: etwas mehr Haltung, mehr „Rally“-DNA und ein Setup, das auch längere Strecken abseits des reinen Asphalt-Programms im Blick hat. Die Kawasaki W 800 steht dagegen für klassischen Retro-Charme und ein entspanntes Fahrgefühl, das besonders auf Landstraßen und in der Stadt punktet. Beide Modelle wollen Alltag und Tour verbinden – aber sie tun es auf sehr unterschiedliche Art.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich die Motorräder beim Fahrgefühl, bei der Ergonomie, beim Komfort und bei der Art, wie Motor und Fahrwerk ihre Stärken ausspielen? Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Frage, welches Motorrad zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundcharakter: Rally-Abenteuer vs. Retro-Roadster
Die Voge DS 800 X Rally ist vom Gesamtkonzept her auf Vielseitigkeit ausgelegt. Der Look und die Ausrichtung signalisieren: längere Touren, wechselnde Strecken und ein Motorrad, das nicht sofort „nur Straße“ sagt. Das spürt man auch im Fahransatz. Die Maschine wirkt so abgestimmt, dass sie auch dann noch souverän bleibt, wenn die Route nicht perfekt geplant ist.
Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen einen klaren Retro-Ansatz. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Motorcharakter, entspannter Sitzposition und einem Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ klingt. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt, gut dosierbar ist und auf klassischen Strecken Spaß macht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Voge DS 800 X Rally zielt stärker auf einen nutzbaren Allround-Drive, der auch bei wechselnden Bedingungen trägt. Das bedeutet in der Praxis: Der Motor soll nicht nur im oberen Bereich Spaß machen, sondern vor allem in den Bereichen überzeugen, in denen man im Alltag und auf Tour wirklich fährt – beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Tempo heraus und beim gleichmäßigen Dahingleiten.
Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf ein klassisches, ruhiges Ansprechverhalten. Der Motor wirkt in vielen Situationen „linear“ und angenehm kontrollierbar. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf Landstraßen und beim entspannten Cruisen überzeugt. Wer häufig im moderaten Tempo unterwegs ist und das Motorrad eher als Begleiter denn als „Sportgerät“ versteht, wird die Charakteristik der W 800 schnell schätzen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Voge DS 800 X Rally: Stärken liegen im alltagstauglichen Durchzug und in der Bereitschaft, auch bei wechselnder Streckenlage souverän zu bleiben. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „klassischem Retro-Cruising“ liegt, sondern stärker auf dem vielseitigen Tour-Ansatz.
- Kawasaki W 800: Stärken liegen im entspannten, gut dosierbaren Fahrgefühl und im Retro-Charakter, der auf vielen Strecken einfach Freude macht. Schwäche kann sein, dass der Anspruch an „Adventure-Feeling“ oder „mehr Offroad-Richtung“ nicht so konsequent bedient wird wie bei der DS 800 X Rally.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Leichtigkeit
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Unterschied im Gesamteindruck. Die Voge DS 800 X Rally ist so positioniert, dass sie auch dann überzeugt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das zeigt sich im Gefühl von Stabilität und in der Art, wie das Motorrad Unebenheiten „mitnimmt“. Gerade auf längeren Touren, wenn die Konzentration nach und nach nachlässt, ist dieses souveräne Verhalten ein echtes Plus.
Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken eher in der Leichtigkeit und im harmonischen Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkgefühl und Fahrwerksabstimmung aus. Das Motorrad wirkt dadurch besonders angenehm für entspannte Fahrten. In engen Kurven und bei häufigem Richtungswechsel fühlt sich die W 800 oft wie ein Motorrad an, das man „einfach fährt“ – ohne dass man ständig gegen das Bike arbeiten muss.
Was bedeutet das für den Fahrstil?
Wer häufig lange Strecken fährt, dabei auch mal schlechtere Straßen erwartet oder einfach ein Motorrad möchte, das „robust“ wirkt, wird die DS 800 X Rally als stimmiger erleben. Wer dagegen vor allem Landstraße, Stadt und gemütliche Touren priorisiert und ein Motorrad sucht, das sich schnell vertraut anfühlt, wird mit der W 800 sehr glücklich.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf kurzen und langen Strecken
Bei der Ergonomie trennen sich die Wege deutlich. Die Voge DS 800 X Rally wirkt so ausgelegt, dass sie für längere Touren und wechselnde Fahrhaltungen geeignet ist. Die Sitzposition und die Gesamthaltung zielen auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit ab – besonders dann, wenn man nicht nur eine Art Strecke fährt.
Die Kawasaki W 800 setzt auf eine entspannte, klassische Roadster-Anmutung. Das sorgt dafür, dass sich das Motorrad im Alltag oft angenehm „zugänglich“ anfühlt. Gerade wer gerne mit ruhigem Tempo unterwegs ist und das Motorrad als Wohlfühlmaschine versteht, profitiert von der harmonischen Sitzhaltung.
Komfort: Wo die Unterschiede spürbar werden
- Voge DS 800 X Rally: Komfortvorteil vor allem bei Touren, bei denen die Strecke variiert und man mehr „Reise-Setup“ erwartet.
- Kawasaki W 800: Komfortvorteil vor allem bei entspannten Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem durch seine Ruhe und das stimmige Gesamtgefühl überzeugt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem ein Unterschied im Sicherheitsgefühl. Die Voge DS 800 X Rally wirkt darauf ausgelegt, auch bei sportlicherem oder unvorhersehbarem Fahrtempo zuverlässig zu verzögern. Das ist besonders dann relevant, wenn man auf Touren nicht immer planen kann, wie die Straße „läuft“.
Die Kawasaki W 800 bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das sich für den Alltag sehr angenehm anfühlt. Wer häufig moderat fährt und Wert auf kontrolliertes Anhalten legt, wird die W 800 als angenehm erleben.
Ausstattung und Praxis: Alltag, Gepäck und Tour-Feeling
In der Praxis entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern wie gut das Motorrad zum eigenen Nutzungsprofil passt. Die Voge DS 800 X Rally ist klar auf Touren und „mehr Möglichkeiten“ ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamteindruck: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man leichter mit Reiseplänen verbindet – inklusive der Erwartung, dass Zubehör und Gepäckkonzepte gut in das Bild passen.
Die Kawasaki W 800 ist stärker auf das klassische Fahrerlebnis fokussiert. Das Motorrad macht Spaß, wenn der Weg das Ziel ist und man nicht zwingend ein „Reiseprojekt“ daraus macht. Für viele ist genau das ein Vorteil: weniger Komplexität, mehr Motorradgefühl.
Stärken und Schwächen in der Nutzung
- Voge DS 800 X Rally: Stärken bei Touren, bei denen man flexibel bleibt und das Motorrad auch bei weniger perfekten Straßen schätzt. Schwäche kann sein, dass der Retro-Fokus und das „klassische“ Wohlfühlgefühl der W 800 nicht im gleichen Maße im Vordergrund stehen.
- Kawasaki W 800: Stärken bei entspannten Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem durch Charakter und Leichtigkeit überzeugt. Schwäche kann sein, dass der „Rally“-Ansatz nicht so konsequent in Richtung Abenteuer genutzt werden kann, wie es die DS 800 X Rally nahelegt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Voge DS 800 X Rally und Kawasaki W 800 hängt stark davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Beide Motorräder können im Alltag funktionieren, aber sie liefern unterschiedliche Schwerpunkte.
Voge DS 800 X Rally – die bessere Wahl für…
… alle, die ein Motorrad möchten, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt und dabei auch auf wechselnden Strecken souverän bleibt. Wer Touren plant, bei denen nicht jede Straße perfekt ist, oder wer gerne mit mehr „Abenteuer“-Vibe fährt, findet in der DS 800 X Rally einen sehr passenden Ansatz. Auch wenn man öfter längere Strecken am Stück fährt, wirkt das Konzept stimmig.
Kawasaki W 800 – die bessere Wahl für…
… alle, die ein klassisches, entspanntes Motorrad suchen, das auf Landstraße und im Alltag besonders viel Freude macht. Wer Retro-Charakter mag, ein harmonisches Fahrgefühl bevorzugt und das Motorrad vor allem als Wohlfühlmaschine versteht, wird mit der W 800 schnell warm. Sie ist ideal, wenn der Fokus weniger auf „Rally-Abenteuer“ liegt und mehr auf dem genussvollen Fahren.
Fazit:
Die Voge DS 800 X Rally ist die stimmigere Wahl, wenn das Motorrad als vielseitiger Tourenpartner gedacht ist: Sie wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Strecken souverän zu bleiben, und passt besonders gut zu Fahrern, die mehr „Richtung Abenteuer“ suchen und längere Strecken mit einem robusten Gesamtgefühl verbinden. Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken dort aus, wo es um entspanntes Cruisen, ein klassisches Fahrgefühl und eine sehr angenehme Dosierbarkeit geht. Wer vor allem Landstraße, Stadt und gemütliche Touren priorisiert und Retro-Charakter sowie Leichtigkeit im Handling schätzt, bekommt mit der W 800 ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt.
Kurz gesagt: DS 800 X Rally für flexible Touren mit mehr Abenteuer-Anspruch, W 800 für klassisches Wohlfühlfahren und genussvolle Kilometer.