UVP 8.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Gut ausgestattete Reise-Enduro für 8.999 Euro
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Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Pro und Kontra

Pro:
  • Preiskracher mit guter Ausstattung
  • Motor mit Charakter und Sound
  • Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin
  • Enorme Reichweite
  • Bequeme Ergonomie
  • Offroad-tauglich
Kontra:
  • ungleichmässige Gasannahme
  • Lastwechselreaktionen
  • kein Quickshifter erhältlich
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.575mm
Länge2.390mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.460mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartDOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung
Hubraum798ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment81 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite462km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB 43mm Upside-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 207)mm
Federung hintenKYB Zentralfederbein, Federvorspannung und Dämpfung verstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70-R18
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneNissin Doppelbremsscheibe ø 310 mm ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Bremsscheibe ø 240 mm ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Unterm Strich ist die Voge DS 800 X Rally eines der interessantesten Motorräder im aktuellen Mittelklasse-Adventure-Segment. Sie kombiniert eine überzeugende technische Basis mit einem mutigen Preispunkt und einer Ausstattung, die in dieser Form normalerweise deutlich mehr kostet. Der 798er Zweizylinder mit rund 95 PS passt sehr gut zur Mission des Motorrads, das KYB-Fahrwerk und die Nissin-Bremsen schaffen Vertrauen, und die 21/18-Zoll-Radkombination sorgt dafür, dass der Rallye-Anspruch nicht bloß dekorativ bleibt. Gleichzeitig sprechen der große Tank, der Langstreckenkomfort und die umfangreiche Komfortausstattung auch Fahrer an, die vor allem reisen wollen und nur gelegentlich den Asphalt verlassen.

Natürlich ist nicht alles frei von Fragezeichen. Eine noch junge Marke muss sich über Jahre hinweg Vertrauen erarbeiten, und Faktoren wie Markenimage, Restwert und flächendeckender Service spielen bei einem Reisemotorrad eine wichtige Rolle. Wer maximale Prestige-Sicherheit sucht oder kompromissloses Hard-Enduro-Feeling erwartet, wird vermutlich weiterhin zu anderen Namen greifen. Wer jedoch nüchtern auf Technik, Ausstattung, Einsatzbreite und Kaufpreis blickt, findet in der Voge DS 800 X Rally ein bemerkenswert starkes Gesamtpaket. Sie ist kein Billigbike mit großen Versprechen, sondern eine ernsthafte, vielseitige Reiseenduro, die den Wettbewerb unter Druck setzt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein adventure-taugliches Motorrad mit echtem Gegenwert suchen, könnte die DS 800 X Rally zu den spannendsten Überraschungen der Saison zählen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Weiß-Blau

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

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Voge DS 800 X Rally vs. Kawasaki Z 650 – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Voge DS 800 X Rally steht für einen tourentauglichen, abenteuerorientierten Ansatz mit Enduro-Genen. Die Kawasaki Z 650 ist dagegen ein klassisches Naked Bike, das vor allem durch Agilität, Alltagstauglichkeit und einen unkomplizierten Fahrspaß überzeugt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede – denn die Entscheidung hängt weniger von reinen Zahlen ab, sondern davon, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag anfühlen.

Grundcharakter: Abenteuerorientiert vs. urban & agil

Voge DS 800 X Rally: Reiseabenteuer im Fokus

Die Voge DS 800 X Rally wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken und wechselnde Untergründe gebaut wurde. Der Aufbau zielt auf einen souveränen Auftritt ab: mehr „Aufbruchsstimmung“, mehr Reserven für Touren und ein Fahrgefühl, das auch außerhalb der perfekten Asphaltstraße nicht sofort in den Vordergrund drängt, sondern gelassen bleibt. Wer gern plant, packt und losfährt, findet hier eine passende Basis.

Kawasaki Z 650: Naked-Bike-Feeling für jeden Tag

Die Kawasaki Z 650 ist dagegen die Art Motorrad, die man schnell „einfach nimmt“. Der Charakter ist direkt, leicht zu handeln und auf Fahrspaß im Alltag ausgelegt. Das Naked-Design sorgt für eine klare, unaufgeregte Sicht auf die Straße und unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl. Gerade auf kurzen Wegen, in der Stadt oder auf der Feierabendrunde spielt die Z 650 ihre Stärken aus.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle sind darauf ausgelegt, Fahrspaß zu liefern, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die Voge DS 800 X Rally wirkt in der Abstimmung eher auf „Durchzug und Tourenrhythmus“ ausgelegt. Das bedeutet: Beim Cruisen und beim zügigen Vorankommen fühlt sich das Motorrad oft harmonisch an, ohne dass ständig hohe Drehzahlen gesucht werden müssen. Dadurch entsteht ein entspannteres Langstrecken-Gefühl.

Die Kawasaki Z 650 setzt stärker auf ein agiles Ansprechverhalten und eine direkte Verbindung zwischen Gasgriff und Fahrgefühl. Das ist besonders dort spürbar, wo häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen. Während die Voge eher „kontinuierlich“ wirkt, fühlt sich die Z 650 oft „spritziger“ an, wenn es darum geht, schnell auf Situationen zu reagieren.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Voge DS 800 X Rally: mehr Ruhe, mehr Reserven

Die Voge DS 800 X Rally bringt durch ihren tourenorientierten Aufbau ein Fahrgefühl mit, das auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt ist. Das hilft vor allem dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn die Fahrbahn nicht durchgehend perfekt ist. In solchen Momenten spielt die DS 800 X Rally ihre Stärke aus: Sie wirkt weniger „nervös“ und mehr „geführt“.

Kawasaki Z 650: leichtes Einlenken, dynamische Linien

Die Kawasaki Z 650 punktet beim Handling. Das Motorrad lässt sich spürbar unkompliziert bewegen, unterstützt zügige Richtungswechsel und macht das Fahren auf kurvigen Strecken angenehm. Wer gern sportlich fährt, aber nicht ständig mit Technik oder Setup kämpfen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt.

Ergonomie & Sitzposition: Komfort für lange Tage

Auch wenn beide Motorräder für den Alltag gedacht sind, unterscheiden sie sich in der Sitzphilosophie. Die Voge DS 800 X Rally wirkt tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt: Die Haltung unterstützt einen tourentauglichen Rhythmus, bei dem man nicht nach kurzer Zeit das Bedürfnis hat, die Position zu wechseln. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig längere Strecken gefahren werden.

Die Kawasaki Z 650 bietet eine sportlichere, aber dennoch alltagstaugliche Sitzposition. Das kann sich auf kurzen und mittleren Strecken sehr angenehm anfühlen, weil das Motorrad dadurch „aktiv“ gefahren werden kann. Für sehr lange Touren hängt es stärker vom persönlichen Empfinden ab: Wer eine eher aufrechte Haltung bevorzugt, wird die DS 800 X Rally oft als entspannter wahrnehmen.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in typischen Fahrsituationen zuverlässig Verzögerung liefern. Die Voge DS 800 X Rally wirkt dabei häufig auf „kontrolliertes Bremsen“ und Stabilität ausgelegt – besonders dann, wenn man zügig aus dem Rhythmus heraus wieder in einen sicheren Modus findet. Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken eher in der direkten Dosierbarkeit aus: Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen feinfühlig steuern, was gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen mit wechselnden Bedingungen hilft.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus

Beide Modelle verfügen über moderne Elektronik, die das Fahren erleichtert. Der Unterschied liegt eher im „Wofür“: Die Voge DS 800 X Rally wirkt wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll – also dort, wo man nicht immer perfekte Haftung oder gleichbleibende Streckenqualität hat. Die Kawasaki Z 650 unterstützt den Alltag stärker über ein unkompliziertes, gut nutzbares Gesamtkonzept: Elektronik, die nicht ablenkt, sondern das Fahren flüssig macht.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren

Stadtverkehr

Für den Stadtverkehr ist die Kawasaki Z 650 meist die naheliegendere Wahl. Das Handling, die direkte Gasannahme und das agile Fahrgefühl machen das Motorrad im dichten Verkehr oft leichter „im Griff“. Die Voge DS 800 X Rally kann ebenfalls im Alltag genutzt werden, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man bewusst fährt – also weniger „schnell mal um die Ecke“, mehr „ich habe vor, Strecke zu machen“.

Landstraße

Auf der Landstraße zeigt sich ein spannender Unterschied: Die Kawasaki Z 650 macht Kurvenfahrten besonders lebendig, weil sie sich dynamisch bewegen lässt und das Motorrad sehr schnell auf Fahrimpulse reagiert. Die Voge DS 800 X Rally spielt dagegen ihre Stärke aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn die Fahrbahn nicht durchgehend glatt ist: Dann wirkt die DS 800 X Rally oft ruhiger und berechenbarer.

Langstrecke & Reisen

Hier hat die Voge DS 800 X Rally einen klaren Vorteil im Gesamtkonzept. Die tourenorientierte Auslegung, die ergonomische Unterstützung und das stabilere Fahrgefühl passen gut zu langen Tagen. Die Kawasaki Z 650 kann natürlich auch auf Reisen mitgenommen werden, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man für „Fahrspaß mit Zwischenstopps“ nutzt – während die DS 800 X Rally stärker auf „durchziehen und genießen“ ausgelegt ist.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Voge DS 800 X Rally – Stärken

  • Tourenorientierter Charakter mit Fokus auf Ruhe und Kontrolle
  • Ergonomie, die längere Fahrten angenehmer macht
  • Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt
  • Gesamtkonzept für Abenteuer und längere Strecken

Voge DS 800 X Rally – mögliche Schwächen

  • Im reinen Stadtbetrieb wirkt der Charakter weniger „leichtfüßig“ als bei einem Naked Bike
  • Wer vor allem kurze, spontane Fahrten sucht, könnte den Tourenfokus als weniger passend empfinden

Kawasaki Z 650 – Stärken

  • Agiles, direktes Handling für Alltag und Kurven
  • Unkomplizierte Fahrbarkeit – schnell „griffbereit“
  • Starker Fokus auf Fahrspaß im Stadt- und Landstraßenbetrieb
  • Elektronik und Gesamtabstimmung wirken oft harmonisch und unaufgeregt

Kawasaki Z 650 – mögliche Schwächen

  • Für sehr lange Touren hängt der Komfort stärker vom individuellen Empfinden ab
  • Der Abenteuer-Ansatz ist weniger ausgeprägt als bei einer Rally-/Enduro-orientierten Maschine

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, spontane Feierabendrunden und kurvige Strecken, auf denen ein agiles, direktes Fahrgefühl zählt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, leicht zu bewegen bleibt und dabei zuverlässig Spaß macht, wird mit der Z 650 sehr glücklich.

Die Voge DS 800 X Rally passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr planen als nur „losfahren“: längere Touren, wechselnde Streckenqualität und ein Komfort- und Stabilitätsgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch souverän wirkt. Wer Abenteuer im Kopf hat und ein Motorrad möchte, das für Reisen und mehr als nur den perfekten Asphalt gemacht ist, findet in der DS 800 X Rally die stimmigere Basis.

Kurz gesagt: Z 650 für Agilität und Alltagsspaß, DS 800 X Rally für Touren, Ruhe und Abenteuer-Feeling.

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