UVP 8.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 4.520 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Gut ausgestattete Reise-Enduro für 8.999 Euro
Weiter zum Testbericht
Was kann das neue und günstige Naked-Bike aus Indien?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Preiskracher mit guter Ausstattung
  • Motor mit Charakter und Sound
  • Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin
  • Enorme Reichweite
  • Bequeme Ergonomie
  • Offroad-tauglich
Kontra:
  • ungleichmässige Gasannahme
  • Lastwechselreaktionen
  • kein Quickshifter erhältlich
Pro:
  • Handling
  • Optik
  • Sound
  • Preis
Kontra:
  • Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.575mm
Länge2.390mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.460mm
Gewicht181kg
Radstand1.370mm
Länge2.145mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartDOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung
Hubraum798ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment81 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite462km
Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite494km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB 43mm Upside-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 207)mm
Federung hintenKYB Zentralfederbein, Federvorspannung und Dämpfung verstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70-R18
RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorne41er-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 102)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/70-17

Bremsen

Bremsen vorneNissin Doppelbremsscheibe ø 310 mm ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenNissin Bremsscheibe ø 240 mm ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm)

Fazit

Unterm Strich ist die Voge DS 800 X Rally eines der interessantesten Motorräder im aktuellen Mittelklasse-Adventure-Segment. Sie kombiniert eine überzeugende technische Basis mit einem mutigen Preispunkt und einer Ausstattung, die in dieser Form normalerweise deutlich mehr kostet. Der 798er Zweizylinder mit rund 95 PS passt sehr gut zur Mission des Motorrads, das KYB-Fahrwerk und die Nissin-Bremsen schaffen Vertrauen, und die 21/18-Zoll-Radkombination sorgt dafür, dass der Rallye-Anspruch nicht bloß dekorativ bleibt. Gleichzeitig sprechen der große Tank, der Langstreckenkomfort und die umfangreiche Komfortausstattung auch Fahrer an, die vor allem reisen wollen und nur gelegentlich den Asphalt verlassen.

Natürlich ist nicht alles frei von Fragezeichen. Eine noch junge Marke muss sich über Jahre hinweg Vertrauen erarbeiten, und Faktoren wie Markenimage, Restwert und flächendeckender Service spielen bei einem Reisemotorrad eine wichtige Rolle. Wer maximale Prestige-Sicherheit sucht oder kompromissloses Hard-Enduro-Feeling erwartet, wird vermutlich weiterhin zu anderen Namen greifen. Wer jedoch nüchtern auf Technik, Ausstattung, Einsatzbreite und Kaufpreis blickt, findet in der Voge DS 800 X Rally ein bemerkenswert starkes Gesamtpaket. Sie ist kein Billigbike mit großen Versprechen, sondern eine ernsthafte, vielseitige Reiseenduro, die den Wettbewerb unter Druck setzt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein adventure-taugliches Motorrad mit echtem Gegenwert suchen, könnte die DS 800 X Rally zu den spannendsten Überraschungen der Saison zählen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Weiß-Blau

Fazit - was bleibt hängen

Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.

Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.499 Euro
  • Verfügbarkeit: ab 11/2022
  • Farben: rot, blau, grau, weiß, schwarz, silber

MotorradTest.de auf YouTube

Voge DS 800 X Rally vs. Royal Enfield HNTR 350 – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die viele beim Kauf beschäftigt: Soll es eher ein vielseitiges Adventure für längere Strecken sein – oder ein leichteres, stilsicheres Bike mit eigenem Charakter für den Alltag? Im direkten Vergleich stehen die Voge DS 800 X Rally und die Royal Enfield HNTR 350. Beide machen Spaß, aber auf sehr unterschiedliche Art. Der folgende Vergleich schaut sich die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle an und ordnet sie in ein realistisches Nutzungsszenario ein.

Erster Eindruck: Rally-Adventure vs. urbaner Retro-Scrambler

Die Voge DS 800 X Rally wirkt wie gemacht für Touren, bei denen auch mal unbefestigte Wege auftauchen. Das Design und die Ausrichtung sind klar auf „mehr als nur Straße“ getrimmt. Die Royal Enfield HNTR 350 dagegen spielt die Karte „kompakt, leicht und unverwechselbar“. Der Look erinnert an klassische Scrambler-Ästhetik, kombiniert mit einem modernen Anspruch an Alltagstauglichkeit.

Schon hier zeigt sich die Richtung: Während die Voge eher als Reise- und Abenteuerwerkzeug gedacht ist, ist die Royal Enfield stärker auf Alltag, kurze bis mittlere Strecken und ein entspanntes Fahrgefühl ausgelegt.

Motor & Fahrcharakter: Drehfreude und Durchzug vs. entspannte Alltagsdynamik

Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Voge DS 800 X Rally setzt auf einen größeren Hubraum und damit auf einen kräftigeren, souveränen Vortrieb. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn es zügiger werden soll: Beschleunigungen wirken weniger „sportlich getrieben“, sondern eher „kontrolliert und kraftvoll“. Auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten spielt die Voge ihre Stärke aus, weil sie Reserven mitbringt und nicht ständig nach Drehzahl verlangt.

Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen eher die Maschine für gleichmäßiges Mitschwimmen. Der Motor liefert eine angenehm nutzbare Dynamik, die sich gut anfühlt, wenn die Fahrt nicht auf maximale Beschleunigung ausgelegt ist. In der Stadt und auf Landstraßen mit moderatem Tempo wirkt das sehr stimmig: Man fährt entspannt, schaltet passend und genießt den Charakter. Wer allerdings regelmäßig hohe Geschwindigkeiten oder häufige Überholmanöver mit viel Reserve plant, wird bei der Royal Enfield schneller an Grenzen stoßen als bei der Voge.

Fahrwerk & Handling: Stabilität für Strecke vs. Agilität für die Stadt

Das Fahrwerk der Voge DS 800 X Rally ist auf ein breiteres Einsatzspektrum ausgelegt. Gerade bei wechselndem Untergrund – von glatten Straßen bis zu holprigeren Abschnitten – vermittelt die Voge ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht immer perfekt glatte Fahrbahnen vorfindet. In Kurven liegt die Voge meist souverän, und das Gesamtpaket wirkt wie „für Touren gebaut“.

Die Royal Enfield HNTR 350 spielt dagegen ihre Stärken im agilen Bereich aus. Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen, was in der Stadt und auf engen Straßen spürbar ist. Auch beim Rangieren und bei häufigen Richtungswechseln macht sich die kompaktere Auslegung positiv bemerkbar. Auf der anderen Seite kann bei höheren Geschwindigkeiten oder bei sehr ruppigem Belag der Fokus stärker auf Komfort statt auf sportliche Stabilität liegen – je nach Fahrstil und Erwartung.

Bremsen & Sicherheit: Leistungsreserven vs. dosierbares Gefühl

Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Voge DS 800 X Rally profitiert von mehr Reserven: Beim kräftigen Verzögern fühlt sich das System meist standfester an, und das gibt Sicherheit, wenn man zügig unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten bremsen muss. Das ist besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen ein Plus.

Die Royal Enfield HNTR 350 bremst ebenfalls zuverlässig, aber das Gefühl ist eher „dosierbar“ als „maximal reserviert“. Für den Alltag und für moderates Tempo ist das sehr angenehm, weil man fein dosieren kann. Wer jedoch häufig sehr sportlich fährt oder oft aus hohen Geschwindigkeiten bremst, wird die stärkeren Reserven der Voge klar zu schätzen wissen.

Ergonomie & Sitzgefühl: Tour-Komfort vs. kompakte Alltagsposition

Die Sitzposition der Voge DS 800 X Rally ist tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt. Lenker und Sitzbank wirken so, dass man auch über längere Zeit entspannt bleiben kann. Gerade wenn man Touren plant, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, ist das ein entscheidender Punkt. Gleichzeitig bleibt die Voge so positioniert, dass man nicht nur „geradeaus“ fährt, sondern auch kurvige Strecken gut bewältigt.

Die Royal Enfield HNTR 350 bietet eine kompaktere, alltagstaugliche Haltung. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht im Alltag bewegt. Auch für kürzere Strecken ist das Setup angenehm, weil man schnell „drin“ ist. Wer allerdings sehr lange Touren plant und dabei eine möglichst entspannte Langstreckenhaltung priorisiert, wird bei der Voge eher das passendere Gesamtpaket finden.

Ausstattung & Praxis: Reise-Tool vs. Stil & Zweckmäßigkeit

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist immer besser“, sondern um das richtige Maß. Die Voge DS 800 X Rally ist als Reise- und Adventure-Bike gedacht. Entsprechend wirkt das Motorrad wie ein Werkzeug, das man für längere Strecken ausbauen kann – etwa durch Zubehör und sinnvolle Ergänzungen für Touren. Auch die generelle Ausrichtung auf Straße und Schotter passt dazu.

Die Royal Enfield HNTR 350 setzt stärker auf das, was im Alltag zählt: ein stimmiges Gesamtbild, eine unkomplizierte Bedienung und ein Motorrad, das sich schnell und unkompliziert nutzen lässt. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist oder kurze bis mittlere Strecken fährt, bekommt hier ein Motorrad, das nicht „zu viel“ sein will, sondern genau richtig wirkt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Voge DS 800 X Rally – Stärken

  • Mehr Reserven bei zügigem Fahren und auf längeren Strecken
  • Stabileres Gesamtgefühl bei wechselndem Untergrund
  • Tour-orientiertes Setup, das auch längere Fahrten angenehmer macht
  • Bremsen mit mehr Leistungsreserven für dynamischere Situationen

Voge DS 800 X Rally – Schwächen

  • Durch die größere Auslegung kann sie im Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirken
  • Wer nur kurze Strecken fährt, nutzt die großen Reserven möglicherweise nicht vollständig

Royal Enfield HNTR 350 – Stärken

  • Agilität und leichtes Handling im Alltag
  • Charaktervolles Fahrgefühl für entspannte Fahrten
  • Komfortable Alltagsposition für kurze bis mittlere Strecken
  • Dosierbares Bremsverhalten für moderates Tempo

Royal Enfield HNTR 350 – Schwächen

  • Bei hohen Geschwindigkeiten und häufigen Überholmanövern fehlt eher die Reserve
  • Für sehr lange Touren ist das Konzept weniger „Reisefokus“ als bei der Voge

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die Voge DS 800 X Rally ist besonders passend, wenn häufig längere Strecken anstehen, wenn auch mal schlechterer Untergrund vorkommt und wenn man ein Motorrad möchte, das auch bei dynamischerem Fahren souverän bleibt. Sie ist eine gute Wahl für alle, die ein Adventure-Bike suchen, das nicht nur optisch nach Abenteuer aussieht, sondern es im Alltag auch liefert.

Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen ideal, wenn die meisten Fahrten in der Stadt oder auf überschaubaren Strecken stattfinden. Wer ein leicht zu handhabendes Motorrad möchte, das Spaß macht, ohne ständig „auf Leistung“ zu gehen, findet hier eine stimmige Lösung. Auch wer Wert auf Stil und einen klaren Charakter legt, wird sich mit der Royal Enfield schneller wohlfühlen.

Fazit:

Die Voge DS 800 X Rally ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Adventure suchen: mehr Reserven beim Fahren, ein stabileres Gefühl auf längeren Strecken und ein Konzept, das auch abseits perfekt glatter Straßen Spaß macht. Wer häufig unterwegs ist, Touren plant und dabei nicht jedes Mal auf Drehzahl und Tempo achten möchte, bekommt mit der Voge das passendere Gesamtpaket.

Die Royal Enfield HNTR 350 passt am besten zu einem Alltag, der nach Agilität und unkompliziertem Fahrspaß verlangt. In der Stadt, auf kurzen bis mittleren Strecken und bei einem eher entspannten Fahrstil wirkt sie besonders stimmig. Wer vor allem leichtes Handling, Charakter und ein Motorrad sucht, das schnell „griffbereit“ ist, trifft mit der Royal Enfield die richtige Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙