| UVP | 8.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Preiskracher mit guter Ausstattung
- Motor mit Charakter und Sound
- Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin
- Enorme Reichweite
- Bequeme Ergonomie
- Offroad-tauglich
- ungleichmässige Gasannahme
- Lastwechselreaktionen
- kein Quickshifter erhältlich
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | DOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 462 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB 43mm Upside-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 207)mm | |
| Federung hinten | KYB Zentralfederbein, Federvorspannung und Dämpfung verstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-R18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin Doppelbremsscheibe ø 310 mm ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Bremsscheibe ø 240 mm ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Unterm Strich ist die Voge DS 800 X Rally eines der interessantesten Motorräder im aktuellen Mittelklasse-Adventure-Segment. Sie kombiniert eine überzeugende technische Basis mit einem mutigen Preispunkt und einer Ausstattung, die in dieser Form normalerweise deutlich mehr kostet. Der 798er Zweizylinder mit rund 95 PS passt sehr gut zur Mission des Motorrads, das KYB-Fahrwerk und die Nissin-Bremsen schaffen Vertrauen, und die 21/18-Zoll-Radkombination sorgt dafür, dass der Rallye-Anspruch nicht bloß dekorativ bleibt. Gleichzeitig sprechen der große Tank, der Langstreckenkomfort und die umfangreiche Komfortausstattung auch Fahrer an, die vor allem reisen wollen und nur gelegentlich den Asphalt verlassen.
Natürlich ist nicht alles frei von Fragezeichen. Eine noch junge Marke muss sich über Jahre hinweg Vertrauen erarbeiten, und Faktoren wie Markenimage, Restwert und flächendeckender Service spielen bei einem Reisemotorrad eine wichtige Rolle. Wer maximale Prestige-Sicherheit sucht oder kompromissloses Hard-Enduro-Feeling erwartet, wird vermutlich weiterhin zu anderen Namen greifen. Wer jedoch nüchtern auf Technik, Ausstattung, Einsatzbreite und Kaufpreis blickt, findet in der Voge DS 800 X Rally ein bemerkenswert starkes Gesamtpaket. Sie ist kein Billigbike mit großen Versprechen, sondern eine ernsthafte, vielseitige Reiseenduro, die den Wettbewerb unter Druck setzt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein adventure-taugliches Motorrad mit echtem Gegenwert suchen, könnte die DS 800 X Rally zu den spannendsten Überraschungen der Saison zählen.Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Voge DS 800 X Rally vs. Triumph Bonneville T100 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge DS 800 X Rally steht für eine aufrechte, tourentaugliche Reiseenduro-Optik mit dem Anspruch, auch abseits des reinen Asphalt-Alltags souverän zu bleiben. Die Triumph Bonneville T100 dagegen verkörpert klassische britische Retro-Ästhetik und richtet den Fokus klar auf Fahrspaß auf der Straße – mit dem typischen Charakter, der sich eher nach „einfach losfahren“ anfühlt als nach „erstmal Offroad vorbereiten“.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorleistung und Drehmomentverlauf, Fahrwerk und Federung, Bremsen, Ergonomie und Ausstattung gegeneinander schlagen. Dabei werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet – und Stärken sowie Schwächen herausgearbeitet.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Voge DS 800 X Rally: Drehmomentorientiert für Touren
Die Voge DS 800 X Rally wirkt im Vergleich vor allem dann überzeugend, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Die im Datenvergleich genannten Werte deuten auf einen Motor hin, der nicht nur „obenrum“ Spaß macht, sondern auch im mittleren Drehzahlbereich kräftig anzieht. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke nicht nur aus flüssiger Landstraße besteht, sondern auch aus wechselnden Geschwindigkeiten, kurzen Schiebepassagen oder Situationen, in denen man nicht ständig in den nächsten Gang springen möchte.
Triumph Bonneville T100: Drehfreude und klassischer Antrieb
Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen stärker auf den klassischen Charakter, der sich aus dem Zusammenspiel von Motorabstimmung und Fahrwerksgefühl ergibt. Im Vergleich zeigt sich: Während die Voge eher auf „durchziehen“ ausgelegt wirkt, steht bei der T100 das gefühlte Ansprechverhalten und die harmonische Abstimmung im Vordergrund. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Fahrt eher nach Kurven, Rhythmus und „Gas geben“ klingt als nach konstantem Reise-Tempo.
Fahrwerk und Handling: Reiseenduro vs. Straßen-Feeling
Voge DS 800 X Rally: Federung für wechselnde Untergründe
Im Vergleich fällt auf, dass die Voge DS 800 X Rally mit ihrer Ausrichtung auf Touren und „mehr als nur Asphalt“ eine Federungsphilosophie mitbringt, die auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist. Die im Motorradvergleich genannten Werte zu Federweg und Abstimmung sprechen dafür, dass die Maschine Unebenheiten besser „wegsteckt“ und dabei stabil bleibt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Route nicht immer perfekt geteert ist oder wenn Gepäck und wechselnde Beladung den Alltag bestimmen.
Triumph Bonneville T100: Präzision auf der Straße
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken dort aus, wo die Straße gleichmäßig ist. Die im Vergleich genannten Fahrwerksdaten und die daraus resultierende Abstimmung wirken auf ein souveränes, gut dosierbares Handling hin. In schnellen Richtungswechseln und bei zügiger Fahrt vermittelt die T100 ein Gefühl von „direkt und kontrolliert“. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und das Motorrad vor allem für Asphalt-Touren nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Bremsen: Sicherheit im Alltag und bei Tempo
Beim Thema Bremsen zeigt der Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder sind auf ihren Einsatzzweck abgestimmt. Die Voge DS 800 X Rally wirkt dabei so, als sei die Bremsleistung auf kontrolliertes Verzögern in wechselnden Situationen ausgelegt – also auf das, was auf Touren realistisch ist: mal zügig, mal plötzlich, mal mit wechselnder Fahrbahnqualität. Die Triumph Bonneville T100 punktet im Vergleich eher durch ein sehr gut fühlbares Ansprechverhalten und eine Dosierbarkeit, die auf der Straße besonders angenehm ist.
Unterm Strich gilt: Wer häufig in urbanen Situationen bremst oder auf längeren Strecken mit wechselndem Tempo unterwegs ist, profitiert von der insgesamt tourenorientierten Bremscharakteristik der Voge. Wer dagegen oft sportlich auf der Straße fährt und Wert auf fein dosierbares Feedback legt, wird mit der T100 sehr zufrieden sein.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. klassischer Komfort
Voge DS 800 X Rally: aufrecht, tourentauglich
Die Voge DS 800 X Rally bringt durch ihre Reiseenduro-Anmutung eine Sitzposition mit, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die im Vergleich genannten Werte zu Sitzhöhe und Geometrie sprechen dafür, dass die Maschine eine aufrechte Haltung unterstützt. Das ist angenehm, wenn der Rücken nicht ständig „mitarbeiten“ soll und wenn man auch mal längere Strecken entspannt fahren möchte.
Triumph Bonneville T100: entspannt, aber straßenfokussiert
Die Triumph Bonneville T100 setzt auf eine klassische, stimmige Ergonomie. Im Vergleich wirkt die Sitzposition eher auf das abgestimmte Straßenfahren hin: bequem genug für Touren, aber nicht so „hoch und breit“ wie bei einer typischen Reiseenduro. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt oder die Fahrt gerne dynamisch gestaltet, wird die T100 als sehr angenehm empfinden.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich zählt
Beim Blick auf die Ausstattung zeigt der Vergleich zwei unterschiedliche Philosophien. Die Voge DS 800 X Rally wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Touren ausgelegt ist: Bedienlogik, sinnvolle Assistenz und ein Gesamtpaket, das sich auf „rausfahren und durchziehen“ konzentriert. Die Triumph Bonneville T100 setzt stärker auf das, was man im Alltag spürt: eine stimmige Integration von Elektronik und ein Fahrgefühl, das sich nicht wie „Technikballast“ anfühlt.
Beide Motorräder sind modern genug, um im Alltag sicher und komfortabel zu sein. Der Unterschied liegt eher darin, wie die Elektronik den Charakter unterstützt: Die Voge eher als Werkzeug für Touren und wechselnde Bedingungen, die T100 eher als Verstärker für das klassische Straßen-Erlebnis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge DS 800 X Rally – Stärken
- Tourenorientierter Charakter: Die im Vergleich genannten Motor- und Fahrwerkswerte wirken auf gleichmäßiges Vorankommen und Komfort ausgelegt.
- Mehrseitige Einsatzidee: Durch die Reiseenduro-Ausrichtung ist sie vielseitiger, wenn die Route auch mal „unperfekt“ wird.
- Kontrolle bei wechselnden Bedingungen: Federung und Gesamtsetup zielen auf Stabilität und Ruhe.
Voge DS 800 X Rally – Schwächen
- Straßenfokus ist nicht die Hauptstärke: Wer ausschließlich sportlich auf Asphalt unterwegs ist, könnte die T100 als „agiler“ im Gefühl empfinden.
- Ergonomie ist aufrecht: Das ist für viele ein Vorteil, kann aber für sehr sportliche Sitzpositionen weniger „knackig“ wirken.
Triumph Bonneville T100 – Stärken
- Stimmiges Straßen-Fahrgefühl: Die im Vergleich genannten Fahrwerks- und Antriebswerte passen besonders gut zu Landstraße und Kurven.
- Dosierbarkeit und Feedback: Bremsen und Antrieb wirken im Alltag sehr direkt.
- Retro-Charakter mit moderner Alltagstauglichkeit: Das Motorrad fühlt sich „echt“ an und bleibt trotzdem alltagstauglich.
Triumph Bonneville T100 – Schwächen
- Weniger Offroad-Anspruch: Die Ausrichtung ist klar straßenorientiert; wer regelmäßig Schotter oder holprige Strecken plant, wird mit der Voge eher glücklich.
- Touren mit viel Gepäck: Je nach Fahrstil kann die Reiseenduro-Philosophie der Voge entspannter wirken.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt am Ende weniger „besser oder schlechter“, sondern eher: welcher Charakter zur eigenen Art zu fahren passt.
Voge DS 800 X Rally: die bessere Wahl für…
… alle, die ein Motorrad suchen, das Tourenkomfort mitbringt und dabei nicht nur auf perfektem Asphalt funktioniert. Wer gern längere Strecken fährt, auch mal Nebenstraßen wählt und Wert auf ein Setup legt, das Unebenheiten souverän abfedert, findet in der Voge DS 800 X Rally eine sehr stimmige Option.
Triumph Bonneville T100: die bessere Wahl für…
… alle, die vor allem Straßenfahrspaß wollen: Kurven, Landstraße, ein klassischer Motorcharakter und ein Motorrad, das sich leicht und stimmig anfühlt. Wer Retro-Optik liebt und das Motorrad als „Alltags- und Wochenendmaschine“ nutzt, wird mit der Triumph Bonneville T100 besonders viel Freude haben.
Fazit:
Die Voge DS 800 X Rally gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn die Fahrt mehr als nur Asphalt sein soll. Die Kombination aus tourenorientiertem Motorgefühl, kontrollierender Federung und einer Gesamtanmutung, die auf wechselnde Bedingungen ausgelegt ist, macht sie zur passenden Wahl für längere Strecken, Nebenstraßen und Fahrer, die auch mal „einfach abbiegen“ möchten. Ihre Stärke liegt im entspannten Durchkommen und in der Ruhe, die sie bei Unebenheiten vermittelt.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Vorteile besonders auf der Straße aus. Im Zusammenspiel aus Antrieb, Fahrwerksabstimmung und dem spürbaren Brems-Feedback entsteht ein sehr rundes Straßen-Erlebnis. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, Wert auf klassisches Fahrgefühl legt und das Motorrad vor allem für Asphalt-Touren nutzt, bekommt mit der T100 ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Voge für vielseitige Touren, Triumph für klassisches Straßenfahren.