| UVP | 3.399 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- farbiges LCD-Cockpit
- schnittiges Design
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- nichts für große Fahrer
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 136 | kg |
| Radstand | 1.310 | mm |
| Länge | 1.941 | mm |
| Radstand | 1.310 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.070 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Voge R125 ist ein gutes und vor allem günstiges Naked-Bike für A1 und B196 Fahrer. Sie sieht schnittig aus und ist technisch klassenüblich ausgestattet. Durch ihr geringes Gewicht und dem 15 PS Motor geht es für ein A1-Bike zügiger voran als erwartet. Weitere Highlighs sind ein farbiges LCD-Cockpit mit vielen Infos, ein kernig klingender Underfloor-Auspuff sowie sowie eine sehr schöne LED-Beleuchtung vorne und hinten.Ob die geringen Abmessungen für einen größeren Fahrer passen, kann nur bei einer Testfahrt oder zumindest beim Probesitzen abgewogen werden. Wie alle anderen 125er Bikes ist auch die Voge R125 recht klein. Also - auf zum Händler und einfach mal draufsetzen auf die kleine Spaß-Rakete!
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Voge R125 vs Brixton Cromwell 1200: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei Voge R125 und Brixton Cromwell 1200. Während die Voge R125 als modernes Leichtkraftrad vor allem für überschaubare Kosten, unkomplizierte Handhabung und einen Einstieg in die Motorradwelt steht, bringt die Brixton Cromwell 1200 den Charakter eines größeren Retro-/Cruiser-Motorrads mit. Wer sich fragt, welches Bike besser zu den eigenen Fahrten passt, findet hier eine klare Gegenüberstellung – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Fokus auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee der beiden Motorräder: Leicht und agil vs. kräftig und präsent
Die Voge R125 ist auf ein leichtes, alltagstaugliches Fahrgefühl ausgelegt. Sie wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, kurze Strecken, Pendeln und das sichere Gefühl, das man gerade als Einsteiger oder Wiedereinsteiger sucht. Die Maschine bleibt dabei übersichtlich in der Handhabung und vermittelt ein kontrolliertes Tempo, das sich gut dosieren lässt.
Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: mehr Hubraum, mehr Gewicht im Auftritt und ein Motorcharakter, der auf Durchzug und Gelassenheit ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt deutlich „erwachsener“ – nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl. Wer gerne mit Ruhe fährt, längere Strecken entspannt angeht und dabei einen kräftigen Antritt schätzt, findet hier eine passende Richtung.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Voge R125: Drehfreude und kontrollierbares Tempo
Die Voge R125 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufiges Beschleunigen, Stop-and-go und das ständige Anpassen an den Verkehr gefragt sind. Der Motor lässt sich gut „lesen“: Gas geben fühlt sich direkt an, und das Motorrad bleibt dabei handlich. Gerade in engen Situationen ist das ein Vorteil, weil die Maschine nicht nach „großem“ Motorrad verlangt, sondern nach einem unkomplizierten Begleiter.
Schwäche kann hier sein, dass bei sehr sportlichem Anspruch oder bei langen Autobahnabschnitten das Leistungsprofil naturgemäß Grenzen setzt. Wer aber überwiegend innerorts unterwegs ist oder Landstraßen mit moderatem Tempo fährt, wird die R125 eher als angenehm entspannt wahrnehmen.
Brixton Cromwell 1200: Durchzug und souveräne Reserve
Die Brixton Cromwell 1200 zeigt ihren Charakter besonders beim Anfahren aus niedrigeren Drehzahlen und beim Beschleunigen aus dem „Alltagstempo“. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Drehzahlgerät“, sondern eher wie ein Cruiser, der mit Kraft aus dem Drehmoment heraus arbeitet. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich vor allem auf längeren Strecken sehr stimmig anfühlt.
Als mögliche Schwäche kann das höhere Gewicht und die größere Dimension im Alltag spürbar sein – etwa beim Rangieren, in engen Parklücken oder wenn häufig sehr langsam manövriert werden muss. Wer jedoch mit dem Handling eines größeren Motorrads vertraut ist oder sich darauf einstellt, wird die Cromwell 1200 schnell als souverän erleben.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Fahrzeugklassen: Die Voge R125 wirkt leichter zu bewegen und eignet sich dadurch besonders für dynamische Stadtfahrten. Kurven lassen sich zügig anfahren, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn der Verkehr eng wird oder wenn häufiger die Fahrspur gewechselt werden muss.
Die Brixton Cromwell 1200 steht dagegen für Stabilität. Das Fahrwerk und die Gesamtbalance sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei flotterem Tempo ruhig bleibt. Auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Fahrstil spielt die Cromwell ihre Stärken aus. In Kombination mit dem kräftigen Motor entsteht so ein rundes Gesamtpaket.
Die Kehrseite: Wer sehr enge, langsame Strecken bevorzugt oder häufig in Situationen fährt, in denen man das Motorrad „mit Gefühl“ drehen und balancieren muss, kann die größere Masse der Cromwell als weniger agil empfinden als die R125.
Komfort und Sitzgefühl: Für kurze Wege oder längere Touren
Komfort ist nicht nur eine Frage der Sitzbank, sondern auch der Ergonomie und des Fahrstils. Die Voge R125 ist so gedacht, dass sie für den Alltag funktioniert: kurze Wege, häufiges Anhalten, wechselnde Untergründe. Das Motorrad wirkt dabei eher „praktisch“ als „tourig“ – und genau das ist ihre Stärke.
Die Brixton Cromwell 1200 zielt stärker auf entspanntes Fahren. Durch die größere Motorleistung und den Cruiser-Charakter passt sie gut zu Touren, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Gang sucht, sondern einfach rollt und die Fahrt genießt. Wer längere Strecken plant, wird die souveräne Art der Cromwell oft als Vorteil sehen.
Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn das Einsatzprofil nicht passt: Für sehr kurze, hektische Stadtfahrten kann die R125 unkomplizierter wirken, während die Cromwell bei häufigem Stop-and-go mehr „Motorrad“ verlangt als eine leichte Maschine.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was im Vergleich wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist immer besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Details im Alltag sind. Die Voge R125 punktet typischerweise mit einer klaren, modernen Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht und ohne großen Aufwand in den Alltag integriert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem zuverlässig funktionieren soll.
Die Brixton Cromwell 1200 bringt dagegen mehr „Motorradgefühl“ mit. Gerade der Retro-/Cruiser-Look und die stimmige Gesamtanmutung sorgen dafür, dass sie nicht nur Transportmittel ist, sondern auch ein Statement. In der Praxis bedeutet das: Wer Wert auf Stil und Präsenz legt, findet in der Cromwell häufig genau das, was man sich wünscht.
Als mögliche Schwäche kann bei einem größeren Motorrad die Komplexität im Alltag empfunden werden – nicht unbedingt im Sinne von „schlecht“, sondern eher im Sinne von „mehr Motorrad“. Wer das mag, wird die Cromwell lieben; wer es lieber minimalistisch und leicht hält, ist mit der R125 oft besser bedient.
Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Zielgruppen
Optisch unterscheiden sich beide Modelle deutlich. Die Voge R125 wirkt modern und zugänglich. Sie ist eher die Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich nicht in den Vordergrund drängt, aber trotzdem Charakter hat. Das Design unterstützt den Alltag: schnell, klar, unkompliziert.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen ein Motorrad, das man ansieht und sofort einordnen kann. Der Retro-/Cruiser-Charakter steht im Mittelpunkt. Wer gerne mit Stil fährt und das Motorrad auch als Teil des Lebensgefühls betrachtet, wird hier sehr wahrscheinlich mehr Begeisterung spüren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge R125 – Stärken
- Handliches Handling für Stadt und Alltag
- Kontrollierbares Fahrgefühl, gut für Einsteiger
- Praktische Ausrichtung: schnell verstanden, unkompliziert im Betrieb
Voge R125 – Schwächen
- Bei sehr hohen Ansprüchen an Leistung und lange Autobahnfahrten stößt die Klasse naturgemäß schneller an Grenzen
- Für „großes“ Cruiser-Feeling fehlt die entsprechende Motor- und Gewichtscharakteristik
Brixton Cromwell 1200 – Stärken
- Souveräner Durchzug und entspanntes Fahren
- Stabiler Auftritt, besonders auf längeren Strecken
- Starker Retro-/Cruiser-Charakter mit hoher Präsenz
Brixton Cromwell 1200 – Schwächen
- Mehr Gewicht und größere Dimensionen können im engen Alltag spürbar sein
- Wer vor allem kurze, hektische Fahrten macht, könnte die R125 als unkomplizierter empfinden
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Voge R125 ist besonders sinnvoll, wenn das Motorrad vor allem im Alltag gebraucht wird: Stadtverkehr, Pendeln, kurze bis mittlere Strecken und ein Fahrgefühl, das nicht überfordert. Auch für Fahranfänger oder alle, die wieder einsteigen und erst einmal Sicherheit im Handling suchen, ist die R125 eine sehr stimmige Option.
Die Brixton Cromwell 1200 passt dagegen zu Fahrern, die mehr Motorrad wollen: mehr Kraft, mehr Gelassenheit beim Beschleunigen und ein Cruiser-Feeling, das auf längeren Strecken besonders gut zur Geltung kommt. Wer gerne mit Stil fährt und das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sieht, sondern als Teil des Erlebnisses, wird mit der Cromwell deutlich mehr „Bühnenpräsenz“ mitnehmen.
Fazit:
Wer ein leicht zu beherrschendes Motorrad für den Alltag sucht, trifft mit der Voge R125 meist die bessere Wahl. Sie überzeugt durch ihr agiles Handling, ein kontrollierbares Fahrgefühl und eine unkomplizierte Art, sich in den täglichen Verkehr einzufügen. Besonders für Einsteiger, Stadtfahrten und alle, die pragmatisch unterwegs sind, wirkt sie wie die passende Lösung.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn mehr Durchzug, mehr Souveränität und ein klarer Cruiser-/Retro-Charakter im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken vor allem bei entspanntem Fahren und auf längeren Strecken aus, wo die größere Motorisierung und die stabile Gesamtbalance besonders angenehm wirken. Wer das Handling eines größeren Motorrads schätzt und sich an der Präsenz erfreut, bekommt mit der Cromwell ein Bike, das deutlich mehr „Fahrgefühl“ liefert.