UVP 3.529 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Das neue 125er Nakedbike mit spürbaren Verbesserungen.
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leicht, agil und wendig
  • einfaches Fahrverhalten
  • ordentliche Bremsen
  • gute Ausstattung
  • günstiger Preis
Kontra:
  • eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
  • Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.375mm
Länge2.020mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum125ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.110km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite652km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartStahl-Gitterrohrrahmen
Federung vorne35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?

Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:

  • Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
  • Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
  • Ein zeitgemäßes Design.
  • Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
  • Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.  
  • Einen attraktiven Preis.

Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.

Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.529 €
  • Verfügbarkeit: ab 08/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Voge R125S vs Aprilia Tuono 660: Vergleich der Naked-Bikes

Wenn es um Naked Bikes geht, treffen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht die Voge R125S als zugänglicher Einstieg in die Szene, auf der anderen Seite die Aprilia Tuono 660, die mit deutlich mehr Anspruch und Temperament aufwartet. Beide Modelle sind auf Fahrspaß ausgelegt, aber sie richten sich an unterschiedliche Bedürfnisse – und genau das macht den Vergleich spannend. Im Folgenden werden die typischen Unterschiede entlang der wichtigsten Kriterien betrachtet: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie sowie die Frage, wie alltagstauglich die jeweiligen Konzepte im echten Leben sind.

Grundidee und Charakter: Einstieg vs. Performance

Die Voge R125S wirkt wie ein Bike, das vor allem eines will: unkompliziert sein. Sie ist darauf ausgelegt, schnell Vertrauen aufzubauen – im Stadtverkehr ebenso wie auf der Feierabendrunde. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Gesamtpaket, das sich leicht bedienen lässt und nicht mit zu viel Komplexität überfordert.

Die Aprilia Tuono 660 verfolgt dagegen klar die Performance- und Fahrdynamik-Schiene. Das Bike fühlt sich von der ersten Minute an wie ein Motorrad, das gern gefordert wird. Während die R125S eher „mitfährt“, will die Tuono 660 „mitarbeiten“: Sie animiert zu zügigem Fahren, belohnt saubere Linien in Kurven und zeigt deutlich, dass sie mehr Reserven mitbringt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Voge R125S: souverän und alltagstauglich

Der Motor der Voge R125S ist auf einen nutzbaren, harmonischen Fahrbetrieb ausgelegt. Gerade im unteren bis mittleren Drehzahlbereich wirkt das Setup angenehm kontrollierbar. Das macht das Bike besonders attraktiv, wenn häufig im Stop-and-Go-Verkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „nebenbei“ genutzt werden soll – ohne dass man ständig am Gasgriff arbeiten muss.

Stärken zeigt die R125S vor allem dort, wo es auf entspannte Beschleunigung ankommt. Schwächen liegen eher nicht im grundsätzlichen Fahrgefühl, sondern in der Erwartungshaltung: Wer sportliche Überholmanöver mit viel Reserve plant oder dauerhaft hohe Tempi anpeilt, wird die Grenzen früher spüren.

Aprilia Tuono 660: mehr Druck, mehr Dynamik

Die Aprilia Tuono 660 bringt spürbar mehr Biss in den Antrieb. Der Motorcharakter ist deutlich „sportlicher“: Beschleunigung fühlt sich kräftiger an, und das Bike reagiert direkter auf Lastwechsel. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich schneller in Richtung „Spaßmodus“ bewegt – besonders auf Landstraßen und bei zügigerem Kurventempo.

Im Vergleich zur R125S ist die Tuono 660 weniger auf entspanntes Gleiten ausgelegt, sondern eher auf aktives Fahren. Das ist eine Stärke, wenn man genau das sucht. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das sich möglichst stressfrei und ohne sportliche Ambitionen bewegt, kann die Aprilia als „zu lebendig“ empfinden – nicht weil sie unkomfortabel wäre, sondern weil sie förmlich dazu einlädt, das Potenzial auszuschöpfen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Voge R125S zielt auf ein gutmütiges Handling ab. Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, vermittelt ein sicheres Gefühl und unterstützt beim ruhigen, gleichmäßigen Fahren. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen, ist das ein klarer Vorteil: Man kann sich auf den Verkehr konzentrieren, statt ständig gegen das Bike arbeiten zu müssen.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen stärker auf Agilität und sportliche Rückmeldung ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln und bei zügigem Kurventempo wirkt das Fahrwerk „auf Linie“ – das Motorrad steht stabil, während es gleichzeitig genug Beweglichkeit bietet, um Kurven dynamisch zu fahren. Die Schwäche ist hier nicht das Fahrwerk selbst, sondern die Konsequenz: Wer sehr gemütlich unterwegs ist, merkt zwar den Komfort, aber nicht den vollen Nutzen der sportlichen Abstimmung. Außerdem fordert die Aprilia bei ambitionierter Fahrweise mehr Aufmerksamkeit, weil sie das Tempo leichter „hochzieht“.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Einsteiger- und Performance-Ansatz. Die Voge R125S bietet eine solide Verzögerung, die im Alltag gut funktioniert. Das System wirkt darauf ausgelegt, zuverlässig zu bremsen, ohne dabei übertrieben „zuzupacken“. Dadurch bleibt das Fahrgefühl harmonisch – besonders in Situationen, in denen man häufiger dosieren muss.

Die Aprilia Tuono 660 ist im Vergleich klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Die Bremsleistung wirkt kräftiger und die Dosierbarkeit ist für zügige Fahrten besonders interessant. In Kombination mit dem sportlicheren Gesamtpaket entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das das Motorrad auch bei härteren Bremsmanövern berechenbar macht. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das System bei sehr langsamer, entspannter Fahrweise „zu viel“ sein kann – nicht negativ, aber eben nicht der Fokus.

Ergonomie und Sitzposition: Alltag vs. sportliche Haltung

Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie beeinflusst, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Voge R125S wirkt insgesamt auf eine entspannte Nutzung ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine natürliche Haltung, die sich gut für Stadtfahrten und kürzere Strecken eignet. Auch wenn man nicht ständig sportlich fährt, bleibt das Bike angenehm bedienbar.

Die Aprilia Tuono 660 ist sportlicher positioniert. Das bedeutet: Wer gern zügig fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung und der aktiven Fahrhaltung. Für längere Touren kann das sehr gut funktionieren, aber es hängt stärker vom eigenen Körpergefühl ab. Wer eher eine maximal entspannte Sitzposition sucht, könnte die Aprilia als „sportlicher“ empfinden als die Voge.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Frage, wie stressfrei das Motorrad im Alltag bleibt. Die Voge R125S punktet hier mit einem unkomplizierten Charakter. Sie eignet sich besonders für Pendler, für kurze Strecken und für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell startklar ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt. Auch wenn man nicht ständig das Maximum ausreizt, macht das Bike Spaß.

Die Aprilia Tuono 660 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einer anderen Ausrichtung. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern unterwegs gern Dynamik erleben. Auf Touren zeigt die Aprilia ihre Stärken, wenn man regelmäßig zügige Passagen fährt oder Kurvenstrecken bevorzugt. Wer dagegen hauptsächlich im dichten Verkehr unterwegs ist und das Motorrad möglichst ruhig bewegen möchte, kann die Tuono 660 als „zu sportlich“ wahrnehmen – wobei sie natürlich trotzdem zuverlässig im Alltag funktioniert.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Voge R125S – Stärken

  • Unkomplizierter, gutmütiger Charakter für den Alltag
  • Angenehmes Fahrgefühl im unteren bis mittleren Drehzahlbereich
  • Leicht zu kontrollieren, besonders für Einsteiger oder entspanntes Fahren
  • Bremsen und Handling wirken auf harmonische Dosierung ausgelegt

Voge R125S – Schwächen

  • Weniger Reserven für dauerhaft hohes Tempo oder sehr sportliche Überholmanöver
  • Sportliche Ambitionen werden schneller an Grenzen stoßen

Aprilia Tuono 660 – Stärken

  • Deutlich dynamischerer Motorcharakter mit mehr Druck
  • Sportlicheres Fahrwerk und agiles Handling für zügige Kurvenfahrten
  • Bremsen mit mehr Leistungsreserven und sportlicher Dosierbarkeit
  • Motorradgefühl, das aktiv zum Fahren animiert

Aprilia Tuono 660 – Schwächen

  • Sportliche Abstimmung kann bei sehr gemütlicher Fahrweise weniger „ausgenutzt“ wirken
  • Sportlichere Sitzposition erfordert je nach Fahrstil und Körpergefühl mehr Anpassung

Welche Entscheidung passt? Für wen ist welches Bike besser?

Die Entscheidung zwischen Voge R125S und Aprilia Tuono 660 hängt vor allem davon ab, wie man Motorrad fahren möchte. Die R125S ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: unkompliziert, kontrollierbar und mit einem Fahrgefühl, das schnell Sicherheit gibt. Sie passt besonders gut zu Einsteigern, zu Fahrern, die ein leicht zu handhabendes Naked Bike suchen, und zu allen, die Pendeln und kurze Touren priorisieren.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrdynamik im Vordergrund steht. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch fährt und das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird die Aprilia deutlich stärker genießen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die mehr Reserven wollen und ein Bike suchen, das auch bei ambitionierter Fahrweise konstant liefert.

Fazit:

Die Voge R125S ist die stimmige Wahl für alle, die ein unkompliziertes Naked Bike für den Alltag suchen: leicht zu kontrollieren, angenehm im Stadtverkehr und mit einem Motor, der vor allem im nutzbaren Bereich überzeugt. Wer entspannt pendelt, kurze Strecken fährt oder als Einsteiger ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut, findet hier ein starkes Gesamtpaket.

Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Fahrspaß und mehr Dynamik gefragt sind. Der Antrieb wirkt kräftiger, das Handling sportlicher und die Bremsen geben bei zügiger Fahrweise mehr Sicherheit. Für Fahrer, die Kurvenstrecken lieben, regelmäßig dynamisch fahren und ein Motorrad möchten, das spürbar mehr Reserven bietet, ist die Tuono 660 die bessere Wahl.

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