| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.000 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- erhabene Sitzposition
- gutes Fahrverhalten auf Straße und im Gelände
- reichhaltiges Angebot an Extras und Zubehörartikeln
- gelungene Optik
- Windschild könnte etwas größer ausfallen
- Preis schnellt durch Extras in die Höhe
- nicht ganz so wendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.356 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 95 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down Gabel, Ø 43 mm (Federweg 204)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 219)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Fazit - was bleibt hängen
An der BMW F 850 GS werden zu Weilen Preis und Herkunft kritisiert. So finden sich in unserem Testkanal auf YouTube zum Beispiel Kommentare wie: "... Motorrad aus China, Preis aus Bayern..." "... ohne Navi, mit 'nem Chinamotor (da spart nur BMW richtig Geld)..." oder "... China Böller als Premiummarke...".
Sicherlich, BMW-Motorräder haben Ihren Preis, das ist keine Frage. Allerdings finden wir den Einstiegspreis für das Serienmodell mit 11.900 € (die aktuelle CRF1000L Africa Twin kostet immerhin 13.490 € in der Basisvariante) nicht so überzogen. Problematisch ist eher, dass - und darüber lässt sich auch trefflich diskutieren - die lange Liste an Sonderausstattunsmöglichkeiten den Preis schnell in die Höhe steigen lässt. Da landet man je nach Wunschliste problemlos auch mal bei 15.000 € und mehr. Und ja, auch das ist leider typisch BMW.
Aber es hilft am Ende nix: BMW Bikes erfreuen sich einer großen Fangemeinde, trotz des hohen Preises, weil es eben gelungene und solide Motorräder sind. Die These, dass die F 850 GS durch ihre Herkunft qualitativ nicht Schritt halten kann, können wir in unserem Test nicht stützen. In unseren Augen ist die BMW F 850 GS deutlich erwachsener geworden als ihre Vorgängerinnen und rückt damit ganz klar näher an ihre große Boxer-Schwestern. Inwieweit es allerdings gelingt, den Vorsprung der Africa Twin (die wollen wir uns übrigens in den nächsten Tagen mal für einen Test besorgen) von Konkurrent Honda einzuholen, muss man sehen. Wir drücken jedenfalls die Daumen denn die Bayerin hat uns an sich ganz gut gefallen.
MotorradTest.de auf YouTube
Voge R125S vs. BMW F 850 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wer zwischen einer kleineren Reise- und einer großen Adventure-Option schwankt, steht schnell vor einer spannenden Frage: Geht es eher um unkomplizierten Einstieg und Alltagstauglichkeit – oder um maximale Reserven für lange Touren und anspruchsvollere Strecken? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Voge R125S und der BMW F 850 GS an. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische Reiseenduros, doch sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee und Charakter: Leicht zugänglich vs. große Reiseenduro
Die Voge R125S ist als 125er deutlich auf einen niedrigschwelligen Einstieg ausgelegt. Das merkt man vor allem an der Art, wie sie sich im Stadtverkehr, auf kurzen Pendelstrecken und bei entspannten Ausfahrten anfühlt. Sie ist darauf optimiert, schnell „in den Flow“ zu kommen: leicht zu bewegen, gut kontrollierbar und mit einem Motor, der eher auf gleichmäßiges Fahren als auf sportliches Ausdrehen setzt.
Die BMW F 850 GS dagegen steht für die große Adventure-Schiene. Hier geht es weniger um „einfach nur losfahren“, sondern um souveräne Leistungsentfaltung, Komfort über längere Zeit und ein Gesamtpaket, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen überzeugt. Die GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern mit dem man Touren plant.
Motor und Fahrgefühl: Alltagstempo vs. Reserven für lange Strecken
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Voge R125S ist klar auf den Bereich ausgelegt, in dem 125er typischerweise ihre Stärken haben. Der Motor liefert ein gutmütiges Ansprechverhalten und unterstützt ein ruhiges, vorausschauendes Fahren. Gerade wenn häufig Ampeln, enge Straßen oder wechselnde Verkehrssituationen den Takt vorgeben, spielt die R125S ihre Vorteile aus: Sie bleibt übersichtlich, wirkt nicht überfordert und lässt sich angenehm dosieren.
Die BMW F 850 GS bringt dagegen mehr Durchzug und mehr Reserven. Das zeigt sich besonders bei Überholmanövern, beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller und auf Autobahn-ähnlichen Strecken, wo ein Reiseenduro-Motor oft „arbeiten darf“, ohne dass man ständig am Limit der eigenen Möglichkeiten fährt. Wer häufig längere Strecken fährt oder auch mal zügiger unterwegs sein möchte, profitiert spürbar von der größeren Leistungs- und Drehmomentbasis.
Fahrwerk und Handling: Agil im Alltag, stabil auf Tour
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Praxis. Die Voge R125S wirkt im Alltag besonders leicht zu führen. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Rangieren, langsames Fahren oder häufiges Richtungswechseln gefragt ist. Auch auf kleineren Landstraßen fühlt sie sich lebendig an: nicht hektisch, aber mit einem klaren, gutmütigen Fahrgefühl.
Die BMW F 850 GS spielt ihre Stärke vor allem bei Stabilität und Komfort aus. Auf längeren Etappen zählt, wie ruhig das Motorrad über Bodenwellen bleibt und wie sicher es bei wechselndem Tempo wirkt. Die GS vermittelt dabei das Gefühl, dass sie auch dann noch „zusammenhält“, wenn die Strecke nicht perfekt ist – etwa bei Autobahnauffahrten, grobem Asphalt oder längeren Abschnitten mit wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. sportliche Reserven
Bei der Bremsleistung geht es im Vergleich weniger um „besser oder schlechter“, sondern um die Art der Nutzung. Die Voge R125S bietet eine Bremscharakteristik, die gut zu einem entspannten Fahrstil passt. Die Dosierbarkeit ist im Alltag wichtig: an Ampeln, in der Stadt oder beim langsamen Heranfahren an Kurven. So bleibt das Fahrgefühl kontrolliert, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Die BMW F 850 GS bietet dagegen mehr Reserven, was sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten oder bei dynamischerem Fahren bemerkbar macht. Gerade wenn viel Strecke zusammenkommt oder wenn die Tour auch mal „sportlicher“ wird, ist das ein Pluspunkt: Die Bremsen wirken dann nicht nur stark, sondern auch berechenbar.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features für unterschiedliche Ansprüche
Elektronik ist bei Reiseenduros ein großes Thema, weil sie den Alltag erleichtern kann. Die Voge R125S ist eher auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis ausgerichtet. Das bedeutet: weniger „Regelorgien“, dafür ein Motorrad, das sich natürlich anfühlt und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil, weil es den Fokus auf das Wesentliche lenkt – die Strecke und das Fahrgefühl.
Die BMW F 850 GS setzt stärker auf moderne Assistenz- und Komfortfunktionen. Das zeigt sich besonders dann, wenn unterschiedliche Untergründe oder wechselnde Bedingungen ins Spiel kommen. Elektronik kann hier helfen, das Motorrad leichter beherrschbar zu machen und das Vertrauen zu erhöhen – vor allem, wenn man nicht ständig „auf Sicht“ fahren möchte, sondern auch mal entspannt durch unterschiedliche Situationen rollt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Müdigkeit
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob eine Tour Spaß macht oder ob man nach kurzer Zeit „durch“ ist. Die Voge R125S punktet im Vergleich mit einer eher zugänglichen Sitz- und Fahrposition. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für Fahrer gemacht, die sich schnell wohlfühlen wollen – egal ob kurze Strecken oder längere Feierabendrunden. Auch das Handling im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten unterstützt den Alltag.
Die BMW F 850 GS ist auf längere Fahrten ausgelegt und wirkt dadurch insgesamt „touriger“. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer trägt, sind darauf abgestimmt, Müdigkeit zu reduzieren. Wer regelmäßig größere Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wird den Unterschied eher früher merken als später.
Alltagstauglichkeit und Kosten: Anschaffung vs. Langstreckenkomfort
Beim Thema Kosten lohnt sich ein Blick auf die Gesamtnutzung. Die Voge R125S ist für viele eine attraktive Option, weil sie den Einstieg in die Reiseenduro-Welt erleichtert. Das macht sie besonders interessant, wenn das Budget begrenzt ist oder wenn erst einmal Erfahrung gesammelt werden soll. Auch im Alltag kann ein kleineres Motorrad Vorteile haben: weniger „Schwere im Kopf“, leichteres Handling und ein entspannteres Gefühl beim Fahren.
Die BMW F 850 GS ist dagegen eher die Wahl, wenn das Motorrad langfristig als Haupt-Reisegerät dienen soll. Der Mehrwert entsteht vor allem durch Komfort, Reserven und die Art, wie das Gesamtpaket auf Tour funktioniert. Wer viel fährt, profitiert häufig stärker von diesen Eigenschaften als jemand, der nur gelegentlich unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge R125S: Stärken
- Leichtes, unkompliziertes Handling für Stadt und Feierabendrunden
- Gutmütiges Fahrgefühl, das Einsteiger schnell Sicherheit gibt
- Alltagstauglichkeit durch übersichtliche Bedienung und kontrollierbares Tempo
- Attraktiver Einstieg in die Reiseenduro-Optik und -Philosophie
Voge R125S: Schwächen
- Begrenzte Reserven bei sehr langen Etappen oder hohem Tempo
- Weniger „Tour-Drive“ im Vergleich zu größeren Hubräumen
BMW F 850 GS: Stärken
- Mehr Durchzug und Reserven für Überholvorgänge und lange Strecken
- Stabiler Komfort bei wechselnden Bedingungen
- Umfangreichere Elektronik für mehr Sicherheit und Entspannung
- Tourenfokus durch ein stimmiges Gesamtpaket
BMW F 850 GS: Schwächen
- Anspruchsvolleres Gesamtpaket in Anschaffung und Nutzung
- Im reinen Stadtbetrieb wirkt die große GS manchmal „zu viel Motorrad“
Welche Einsatzprofile passen besser?
Die Voge R125S passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt und im Alltag nicht „zu groß“ wirkt. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne flexibel bleibt und dabei den Einstieg in die Adventure-Welt schätzt, findet hier eine stimmige Basis.
Die BMW F 850 GS ist die bessere Wahl, wenn Touren regelmäßig auf dem Plan stehen und das Motorrad auch bei längeren Etappen, höherem Tempo und wechselnden Untergründen überzeugen soll. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur ans Ziel bringt, sondern die Reise selbst komfortabel macht, wird mit der GS deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Voge R125S ist die richtige Entscheidung für alle, die unkompliziert in Richtung Reiseenduro starten möchten: leicht zu handhaben, gut dosierbar und ideal für Stadt, Feierabend und entspannte Ausfahrten. Ihre Stärke liegt darin, dass sie schnell Vertrauen aufbaut und den Alltag nicht verkompliziert. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, häufiger zügiger unterwegs ist oder einfach mehr Reserven und Komfort über die gesamte Tour sucht, findet in der BMW F 850 GS das passendere Gesamtpaket. Die GS spielt ihre Vorteile besonders bei Stabilität, Durchzug und dem modernen Komfort- und Elektronikansatz aus. Kurz gesagt: R125S für den entspannten Einstieg und flexible Alltagsfahrten, F 850 GS für ambitionierte Touren, mehr Reserven und maximalen Reisecharakter.