| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Voge R125S vs. BMW R 1150 R – Vergleich der beiden Motorräder
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, lohnt sich ein genauer Blick: Die Voge R125S steht für ein modernes, leicht zugängliches Konzept im Einsteiger- und Alltagsbereich. Die BMW R 1150 R dagegen ist ein klassischer Vertreter mit Boxer-Charakter, der vor allem bei Fahrern punktet, die ein gewachsenes Motorradgefühl und solide Langstreckenqualitäten suchen. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eckdaten und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee und Charakter: leicht und agil vs. klassisch und souverän
Voge R125S: Fokus auf Alltag und Zugänglichkeit
Die Voge R125S ist als Motorrad gedacht, das sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt. Das Konzept zielt auf ein unkompliziertes Handling, eine entspannte Bedienbarkeit und ein Fahrgefühl, das auch dann Spaß macht, wenn die Tour eher kurz ausfällt. Gerade in der Stadt oder auf der Feierabendrunde spielt die R125S ihre Stärken aus: Sie wirkt handlich, lässt sich gut dosieren und vermittelt ein sicheres Gefühl beim Rangieren und im Stop-and-go.
BMW R 1150 R: Boxer-Feeling und Reise-Souveränität
Die BMW R 1150 R verfolgt einen anderen Ansatz. Der luft-/luftgekühlte Boxer (wie in der Modellfamilie typisch) liefert ein charakteristisches Ansprechverhalten und sorgt für ein ruhiges, mechanisch geprägtes Fahrgefühl. Dazu kommt die typische BMW-„Stabilität“: Das Motorrad wirkt auf längeren Strecken gelassen, und das Gesamtpaket richtet sich stärker an Fahrer, die Touren planen und dabei Komfort sowie ein souveränes Tempo schätzen.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. souveräne Drehfreude
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Voge R125S ist auf ein nutzbares, alltagstaugliches Leistungsbild ausgelegt. Die Leistungsentfaltung ist so gestaltet, dass sie im Stadtverkehr und auf der Landstraße gut funktioniert: Man kommt zügig voran, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Die BMW R 1150 R dagegen spielt ihre Stärke vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen bei höheren Geschwindigkeiten geht. Der Boxer liefert ein anderes Drehmomentgefühl und unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man weniger hektisch schalten muss, um zügig unterwegs zu sein.
Stärken der Voge beim Fahralltag
Die R125S punktet vor allem durch ihre unkomplizierte Leistungsabgabe. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell in den Alltag integriert ist – ohne große Lernkurve. Auch für Einsteiger ist das Handling oft leichter zu greifen, weil das Motorrad nicht „überfordert“, sondern eher zum Mitmachen einlädt.
Stärken der BMW auf längeren Strecken
Die R 1150 R wirkt dagegen wie gemacht für Fahrer, die gerne konstant fahren. Die Motorcharakteristik und die Art, wie das Motorrad Last aufnimmt, machen Touren angenehmer. Wer häufig längere Strecken fährt oder regelmäßig auf Landstraßen unterwegs ist, spürt den Vorteil des größeren Hubraums und des Boxer-Setups deutlich.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. stabil auf Kurs
Im Vergleich der Fahrwerks- und Fahrdynamik-Eigenschaften zeigt sich ebenfalls eine klare Linie. Die Voge R125S ist tendenziell auf Agilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das bedeutet: Sie lässt sich im Alltag leichter „führen“, reagiert direkt und unterstützt ein dynamisches Fahren auf kurzen Strecken. Gerade wenn häufig abgebremst, beschleunigt und umpositioniert wird, ist diese Art von Fahrwerkseindruck ein Vorteil.
Die BMW R 1150 R wirkt dagegen auf Kurs stabiler. Das Motorrad vermittelt mehr „Souveränität“ bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Abschnitten. In Kurven fühlt sich das Gesamtpaket oft erwachsener an: nicht unbedingt sportlich im Sinne von maximaler Aggressivität, aber sehr berechenbar. Das ist eine Stärke für Fahrer, die nicht nur schnell, sondern vor allem sicher und komfortabel unterwegs sein wollen.
Schwächen im jeweiligen Profil
Die Schwäche der Voge liegt weniger im Können, sondern im Einsatzbereich: Wer regelmäßig sehr lange Strecken mit hohem Tempo fährt, wird die Grenzen des kleineren Leistungs- und Drehmomentkonzepts eher spüren. Die Schwäche der BMW ist eher der Aufwand im Alltag: Das Motorrad ist typischerweise schwerer im Handling und kann im dichten Verkehr oder beim häufigen Rangieren weniger „locker“ wirken als ein leichteres Modell.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. Reserven
Auch bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich der Modelle ein Unterschied in der Art, wie Sicherheit vermittelt wird. Die Voge R125S bietet eine Bremsleistung, die sich vor allem durch gute Dosierbarkeit auszeichnet. Das ist im Stadtverkehr ein echter Vorteil: Man kann zügig reagieren, ohne dass das Motorrad plötzlich „zu viel“ macht. Die BMW R 1150 R bringt dagegen häufig mehr Reserven mit, was sich besonders bei flotterem Fahren oder längeren Abfahrten bemerkbar macht. Wer Touren fährt und dabei öfter aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, profitiert von diesem Eindruck.
Komfort, Sitzposition und Alltag: kurzstreckentauglich vs. tourenorientiert
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Voge R125S zielt auf eine Sitzposition und Ergonomie, die im Alltag nicht zu anstrengend wird. Das macht sie interessant für Pendler, für Fahrten in der Stadt und für alle, die ein Motorrad suchen, das auch nach mehreren kurzen Etappen noch Spaß macht.
Die BMW R 1150 R ist stärker auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition und das Fahrgefühl sind oft so abgestimmt, dass man längere Strecken angenehmer durchhält. Dazu kommt die Gesamtanmutung: Das Motorrad wirkt wie ein „Reisemittel“, das man nicht nur bewegt, sondern auf dem man sich auch wohlfühlt.
Wind- und Streckenkomfort
Im Vergleich der Komfortaspekte zeigt sich: Die BMW spielt ihre Stärken eher auf längeren Strecken aus, während die Voge im Kurzstrecken- und Stadtbetrieb besonders punkten kann. Wer häufig Autobahn oder sehr lange Landstraßenabschnitte fährt, wird die BMW-typische Ruhe eher schätzen. Wer dagegen überwiegend in der Stadt unterwegs ist oder kurze Runden dreht, wird die Voge als entspannter empfinden.
Technik, Wartung und Alltagskosten: moderne Zugänglichkeit vs. bewährte Mechanik
Bei der Entscheidung spielt auch die Frage nach Wartung und langfristiger Verfügbarkeit eine Rolle. Die Voge R125S steht für ein aktuelles Konzept, das in der Regel auf eine moderne, gut zugängliche Wartungslogik setzt. Das kann bei der Planung der eigenen Kosten helfen, vor allem wenn man ein Motorrad sucht, das man unkompliziert betreiben möchte.
Die BMW R 1150 R ist dagegen ein Modell mit bewährter Mechanik und einer großen Fangemeinde. Das ist ein Vorteil, wenn es um Erfahrungswerte, Teileverfügbarkeit und das Wissen in Werkstätten geht. Gleichzeitig sollte man bei älteren Modellen typischerweise genauer hinschauen, wie der Zustand ist und welche Wartungen bereits erfolgt sind.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Voge R125S: die passende Wahl für Einsteiger und Stadtfahrer
Die Voge R125S ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das leicht zu bewegen ist, im Alltag funktioniert und nicht kompliziert wirkt. Wer häufig kurze Strecken fährt, in der Stadt unterwegs ist oder gerade erst in die Motorradwelt startet, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch als Zweitmotorrad kann die R125S überzeugen: Sie ist schnell „einsatzbereit“ und macht Lust auf spontane Fahrten.
BMW R 1150 R: die Wahl für Tourenliebhaber und Boxer-Fans
Die BMW R 1150 R passt besonders gut zu Fahrern, die das klassische Motorradgefühl suchen und gerne längere Strecken fahren. Wer Wert auf ein ruhiges, souveränes Fahrverhalten legt und den Boxer-Charakter mag, findet in der R 1150 R einen starken Begleiter. Auch für alle, die ein Motorrad möchten, das sich nicht nur für kurze Runden eignet, sondern für regelmäßige Touren, ist die BMW eine sehr passende Option.
Direkter Vergleich: Stärken und Schwächen im Überblick
Voge R125S – Stärken: agiles Handling, unkomplizierte Bedienbarkeit, alltagstaugliche Leistungscharakteristik und ein Fahrgefühl, das besonders in Stadt und auf kurzen Landstraßenabschnitten Spaß macht. Voge R125S – Schwächen: weniger Reserven für sehr lange Strecken oder deutlich sportlicheres Tempo, weil das Konzept stärker auf Leichtigkeit und Zugänglichkeit ausgelegt ist.
BMW R 1150 R – Stärken: souveränes Fahrverhalten, tourenorientierter Komforteindruck, charakteristischer Boxer-Charakter und häufig mehr Brems- und Leistungsreserven im Alltagstempo auf längeren Strecken. BMW R 1150 R – Schwächen: im dichten Verkehr und beim Rangieren kann das größere Motorrad weniger „locker“ wirken, und bei Gebrauchtkauf lohnt sich ein genauer Blick auf den Zustand.
Fazit:
Die Voge R125S ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze Touren und ein Motorrad, das sich leicht bewegen lässt und schnell Vertrauen aufbaut. Die BMW R 1150 R ist dagegen die stimmigere Option, wenn Touren, Ruhe im Fahrgefühl und der klassische Boxer-Charakter wichtiger sind als maximale Agilität im engen Verkehr. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem unkompliziert und zugänglich ist, wird mit der Voge glücklich. Wer hingegen ein erwachsenes, tourenorientiertes Gesamtpaket möchte und das Motorradgefühl einer BMW R-Baureihe schätzt, findet in der R 1150 R den passenden Begleiter. Letztlich entscheidet das eigene Fahrprofil: kurze Wege und Alltag – Voge; längere Strecken und Charakter – BMW.