UVP 3.529 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Das neue 125er Nakedbike mit spürbaren Verbesserungen.
Weiter zum Testbericht
Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Leicht, agil und wendig
  • einfaches Fahrverhalten
  • ordentliche Bremsen
  • gute Ausstattung
  • günstiger Preis
Kontra:
  • eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
  • Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht154kg
Radstand1.375mm
Länge2.020mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum125ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.110km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite652km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartStahl-Gitterrohrrahmen
Federung vorne35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?

Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:

  • Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
  • Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
  • Ein zeitgemäßes Design.
  • Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
  • Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.  
  • Einen attraktiven Preis.

Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.

Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.529 €
  • Verfügbarkeit: ab 08/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Voge R125S vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Vergleich lohnt sich?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, ist das oft ein gutes Zeichen: Man kann sehr klar erkennen, wofür die jeweilige Maschine gebaut wurde. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der Voge R125S und der BMW R nineT Urban G/S. Die Voge steht für einen modernen, zugänglichen Einstieg in die Welt der sportlich angehauchten Alltagsmaschinen. Die BMW dagegen spielt ihre Stärken dort aus, wo Charakter, Verarbeitung und ein „klassisches“ Motorradgefühl gefragt sind – kombiniert mit einem Look, der an Abenteuer im urbanen Umfeld erinnert.

Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Fahren in der Stadt, auf Landstraßen, bei der Frage nach Komfort und bei der passenden Zielgruppe. Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt – und daraus ergibt sich ein klares Bild.

Grundidee der beiden Motorräder: pragmatisch vs. ikonisch

Voge R125S: leicht zugänglich und alltagstauglich

Die Voge R125S wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Die Auslegung ist darauf gerichtet, dass sich das Fahren unkompliziert anfühlt: überschaubare Dimensionen, eine Sitzposition, die nicht unnötig „kämpferisch“ wird, und ein Gesamtpaket, das sich für viele Fahrprofile eignet. Gerade wer ein Motorrad sucht, das im Alltag nicht zu viel verlangt, findet hier eine stimmige Basis.

BMW R nineT Urban G/S: Charakter, Komfort und Premium-Anspruch

Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen stärker auf Identität und Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein deutlich „erwachseneres“ Gesamtbild: Verarbeitung, Designsprache und das typische BMW-Gefühl stehen im Vordergrund. Dazu kommt die Urban-G/S-Idee, die den Look eines Abenteuer-Motorrads in den Alltag übersetzt – ohne dass man sich dabei auf eine reine „Show“-Maschine festnageln lässt.

Fahrgefühl im Vergleich: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem eines: Die Voge R125S zielt auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahren. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen setzt stärker auf das Gefühl, dass man mit jedem Gasgriff „mehr Motorrad“ bekommt – inklusive des typischen Charakters, der sich nicht nur über die reine Leistungsfähigkeit definiert, sondern über die Art, wie das Motorrad darauf reagiert.

Wenn beide Motorräder im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken bewegt werden, wirkt die Voge oft wie die entspanntere Wahl: Sie lässt sich leichter in den Alltag integrieren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Die BMW ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie bringt mehr Anspruch an das Fahrgefühl mit: Wer sie bewegt, spürt schneller, dass sie für längere Touren und für Fahrten mit mehr „Motorradzeit“ gedacht ist.

Ergonomie und Sitzposition: bequem oder sportlich?

Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Voge R125S ist so ausgelegt, dass sie sich auch über längere Zeit angenehm anfühlt, ohne dass man eine zu extreme Haltung einnehmen muss. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Anfang Spaß macht, sondern auch nach vielen Alltagskilometern.

Die BMW R nineT Urban G/S bietet ebenfalls Komfort, aber auf eine andere Art: Die Sitzposition wirkt „klassischer“ und gleichzeitig tourentauglich. Wer gerne mit ruhigerem Oberkörper fährt und das Motorrad bewusst führt, wird die BMW als stimmig empfinden. Wer hingegen eine möglichst neutrale, leicht sportliche Haltung bevorzugt, findet in der Voge oft die passendere Abstimmung.

Fahrwerk und Handling: wie stabil fühlt sich das Motorrad an?

Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die Philosophien. Die Voge R125S wirkt agil und unkompliziert: Kurven lassen sich gut anfahren, Richtungswechsel funktionieren ohne großes Nachdenken. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke wechselhaft ist oder wenn im Stadtverkehr häufig umpositioniert werden muss.

Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken eher bei Stabilität und souveränem Vorankommen aus. Sie vermittelt ein Gefühl von „Kontrolle“, gerade wenn die Straße schneller wird oder wenn man zügiger unterwegs ist. Das Handling bleibt natürlich nicht träge, aber es ist stärker auf ruhiges, sicheres Fahren ausgelegt. Wer gerne „mit Gefühl“ fährt und das Motorrad nicht nur durch die Kurve „durchschiebt“, wird die BMW als sehr stimmig erleben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Voge punktet dabei mit einer gut dosierbaren Art: Gerade im Alltag, wenn häufig moderat gebremst wird, fühlt sich das System berechenbar an. Die BMW wirkt in der Tendenz souveräner, wenn es um kräftigere Verzögerung und um das Gefühl von „mehr Reserven“ geht.

Wichtig ist: In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Abstimmung. Genau hier wird der Unterschied spürbar: Die Voge ist besonders angenehm, wenn man entspannt fährt und die Bremsen „einfach funktionieren“ sollen. Die BMW ist dann im Vorteil, wenn man dynamischer unterwegs ist und das Motorrad auch bei höheren Anforderungen stabil bleiben soll.

Ausstattung und Praxis: was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was im Alltag hilft. Die Voge R125S wirkt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche setzt: klare Bedienbarkeit, ein stimmiges Gesamtpaket und eine Auslegung, die nicht überfordert. Das ist ein Plus, wenn man ein Motorrad möchte, das man schnell versteht und ohne große Einarbeitung nutzen kann.

Die BMW R nineT Urban G/S bringt dagegen mehr Premium-Feeling mit. Das zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch in der Art, wie das Motorrad als Gesamtobjekt wirkt: Bedienelemente, Verarbeitung und die „runde“ Anmutung. Wer Wert auf Details legt und das Motorrad auch optisch als Statement sieht, wird die BMW stärker wahrnehmen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischendurch“

Im Vergleich der Alltagstauglichkeit wird die Voge R125S besonders dann interessant, wenn der Alltag aus kurzen Strecken, Stop-and-go-Verkehr und häufigem Rangieren besteht. Das Motorrad wirkt dabei leicht zu handeln und macht das Fahren unkompliziert.

Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls für den Alltag geeignet, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt mit Absicht“ an. Auf Landstraßen und bei längeren Ausfahrten spielt sie ihre Stärken aus: Sie bleibt ruhig, vermittelt Sicherheit und macht Lust auf mehr Kilometer. Wer also nicht nur von A nach B fährt, sondern die Fahrt selbst als Erlebnis betrachtet, wird die BMW eher bevorzugen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Voge R125S – Stärken

  • Unkompliziertes Handling für den Alltag und für wechselnde Strecken.
  • Gute Ergonomie, die auch über längere Zeit entspannt bleibt.
  • Pragmatisches Gesamtpaket, das schnell verständlich ist.

Voge R125S – mögliche Schwächen

  • Wer ein besonders „ikonisches“ Premium-Gefühl sucht, wird bei der Voge weniger davon bekommen.
  • Bei sehr dynamischem Fahren kann die BMW durch ihre Auslegung souveräner wirken.

BMW R nineT Urban G/S – Stärken

  • Starker Charakter und Premium-Anmutung.
  • Souveränes Fahrgefühl, besonders wenn es zügiger wird.
  • Tourenorientierte Auslegung mit einem stimmigen Gesamtbild.

BMW R nineT Urban G/S – mögliche Schwächen

  • Im reinen „Einfach-losfahren“-Sinn kann die Voge subjektiv zugänglicher wirken.
  • Wer vor allem kurze Alltagswege fährt, empfindet den Premium-Fokus manchmal als weniger „notwendig“.

Welche Kaufentscheidung passt besser?

Der Vergleich zwischen Voge R125S und BMW R nineT Urban G/S ist letztlich auch eine Entscheidung über den eigenen Fahrstil. Die Voge ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem praktisch, leicht zu bewegen und unkompliziert sein soll. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man häufig stoppt, startet, umpositioniert und zwischendurch einfach Spaß haben möchte.

Die BMW ist die Wahl, wenn das Motorrad mehr als Transport sein soll: wenn Design, Charakter und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne längere Strecken fährt, das Motorrad bewusst führt und Wert auf Premium-Details legt, wird mit der R nineT Urban G/S sehr wahrscheinlich deutlich zufriedener sein.

Fazit:

Die Voge R125S ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht integrieren lässt: unkompliziertes Handling, angenehme Ergonomie und ein Gesamtpaket, das schnell Spaß macht. Besonders dann, wenn viele kurze Strecken, Stadtverkehr und „einfach mal losfahren“ im Vordergrund stehen, spielt die Voge ihre Stärken aus.

Die BMW R nineT Urban G/S überzeugt vor allem dort, wo das Motorrad als Erlebnis zählt: Premium-Anmutung, stimmiger Charakter und ein souveränes Fahrgefühl, das auf längeren Strecken und bei dynamischerem Fahren stärker wirkt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur funktional ist, sondern auch optisch und emotional überzeugt, trifft mit der BMW die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Voge für den unkomplizierten Alltag, BMW für Charakter, Komfort und Tourenlust.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙