| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Voge R125S vs. Ducati Scrambler 1100 – welcher Scrambler-Typ passt besser?
Wer sich zwischen Voge R125S und Ducati Scrambler 1100 entscheidet, wählt im Grunde zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Beide Modelle tragen den Scrambler-Charakter im Design und wirken auf den ersten Blick ähnlich „easy“ – doch sobald es um Motor, Fahrgefühl und den typischen Einsatz geht, liegen Welten dazwischen. Der Vergleich zeigt vor allem: Es geht nicht nur um Leistung, sondern darum, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen, wie sie mit Tempo und Last umgehen und wie gut sie zu unterschiedlichen Fahrertypen passen.
Grundidee: Leicht und zugänglich vs. großvolumig und präsent
Die Voge R125S ist als leichtes, unkompliziertes Motorrad gedacht. Sie zielt auf Alltag, Einsteigerfreundlichkeit und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Die Ducati Scrambler 1100 dagegen ist eine deutlich „erwachsenere“ Maschine: mehr Gewicht, mehr Charakter und ein Motor, der nicht nur beschleunigt, sondern auch spürbar Druck aufbaut. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht mehr nur aus Stadtverkehr besteht, sondern wenn Landstraße und zügiges Fahren ins Spiel kommen.
Motor und Kraftentfaltung: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Voge R125S: Drehfreude und unkomplizierte Bedienung
Die Voge R125S spielt ihre Stärken dort aus, wo es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Der Motor wirkt aufgeräumt und lässt sich meist ohne großes „Planen“ fahren. Gerade in der Stadt ist das ein Vorteil: Anfahren, Beschleunigen und das schnelle Reagieren auf Verkehrssituationen funktionieren pragmatisch. Die Kraftentfaltung ist eher auf kontrolliertes Fahren ausgelegt als auf maximale Durchzugskraft bei hohen Geschwindigkeiten.
Ducati Scrambler 1100: Druck von unten und souveräne Reserven
Die Ducati Scrambler 1100 zeigt dagegen eine ganz andere Art von Leistungsgefühl. Der Motor liefert spürbaren Schub, der das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän macht. Beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die Maschine deutlich „entspannter“, weil sie nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Das ist ein klarer Unterschied: Während die Voge eher über Leichtigkeit und Alltagstempo überzeugt, punktet die Ducati über Reserven und einen kräftigen Charakter.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Voge R125S wirkt leichter zu bewegen, was sich vor allem in engen Situationen bemerkbar macht: Einparken, Rangieren, langsames Umlegen in der Stadt oder das schnelle Wechseln der Linie auf der Landstraße. Das Motorrad vermittelt dabei ein direktes Gefühl, ohne dass man ständig „gegenarbeiten“ muss.
Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen spürbar massiver. Das kann in der Stadt zunächst weniger „spielerisch“ wirken, bringt aber auf längeren Strecken Vorteile. Bei Tempo und bei wechselnden Fahrbahnbedingungen liegt sie oft stabiler und gibt dem Fahrer mehr Sicherheit. Wer gerne zügig fährt oder längere Touren plant, profitiert von dieser Art von Fahrwerksabstimmung und dem insgesamt souveränen Auftreten.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo dosieren?
In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit. Die Voge R125S bietet ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten, das gerade im Stadtverkehr hilft: Man kann das Tempo fein regulieren, ohne dass die Bremse „sprunghaft“ wirkt. Das passt zu einem Motorrad, das vor allem für Alltag und Einsteiger gedacht ist.
Die Ducati Scrambler 1100 bringt durch ihre Leistungs- und Gewichtscharakteristik mehr Anspruch mit. Gleichzeitig lässt sich das Tempo in der Regel sehr effektiv reduzieren, und das System wirkt auf sportlichere Situationen ausgelegt. Wer häufig schneller unterwegs ist oder öfter aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, merkt den Vorteil der Ducati: Sie wirkt in solchen Momenten berechenbar und kräftig.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege oder längere Touren?
Die Voge R125S ist in der Ergonomie eher auf „einfach draufsetzen und losfahren“ ausgelegt. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, und die Maschine lässt sich im Alltag gut beherrschen. Das ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendfahrten gedacht ist, sondern auch für Pendeln, kurze Strecken und wechselnde Verkehrslagen.
Die Ducati Scrambler 1100 bietet eine andere Art von Haltung: mehr Präsenz, mehr „Motorradgefühl“ und oft eine Sitzposition, die sportlicher wirkt als bei vielen klassischen Einsteigermaschinen. Für längere Touren kann das sehr angenehm sein – vorausgesetzt, die eigene Körpergröße und Sitzgewohnheiten passen. Wer viel im Sattel sitzt, sollte besonders auf die persönliche Ergonomie achten, denn die Ducati belohnt Fahrer, die sich bewusst auf das Motorrad einstellen.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Im Alltag spielen Details eine große Rolle: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „verwaltet“. Die Voge R125S wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche reduziert ist und dadurch schnell verständlich bleibt. Das macht sie attraktiv für Menschen, die ein Motorrad wollen, das nicht kompliziert wirkt und bei dem man sich auf das Fahren konzentrieren kann.
Die Ducati Scrambler 1100 bringt dagegen mehr Premium-Charakter mit. Das zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch in der Art, wie sich die Maschine insgesamt anfühlt: wertiger, präsenter und stärker auf den Fahrer fokussiert. Wer gerne Zeit mit dem Motorrad verbringt – vom Starten bis zur Fahrt – wird die Ducati oft als „mehr Motorrad“ wahrnehmen.
Design und Charakter: Scrambler-Look – aber mit unterschiedlicher Ausstrahlung
Beide Modelle tragen den Scrambler-Vibe, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Die Voge R125S wirkt leichter, zugänglicher und eher „urban“. Die Ducati Scrambler 1100 dagegen ist ein Statement: Sie wirkt massiver, markanter und zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich. Wer Wert auf Stil legt und das Motorrad auch als Teil des Lebensgefühls sieht, wird bei der Ducati eher das passende Gefühl finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Voge R125S – Stärken
- Leichtes, unkompliziertes Handling für Stadt und Alltag
- Pragmatische Kraftentfaltung für entspanntes Fahren
- Gute Dosierbarkeit bei Brems- und Fahrsituationen im Alltag
- Einfacher Einstieg in die Scrambler-Welt
Voge R125S – mögliche Schwächen
- Bei sehr zügigem Fahren fehlen Reserven im Vergleich zur großen Ducati
- Wer viel Autobahn oder hohe Dauergeschwindigkeiten fährt, wird eher an Grenzen stoßen
Ducati Scrambler 1100 – Stärken
- Kräftiger Motorcharakter mit spürbarem Durchzug
- Stabileres, souveränes Fahrgefühl bei Tempo und auf längeren Strecken
- Bremsen und Fahrdynamik wirken auf sportlichere Einsätze ausgelegt
- Premium-Charakter und starker Scrambler-Auftritt
Ducati Scrambler 1100 – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr durch Gewicht und Gesamtkonzept
- Anspruch an die persönliche Ergonomie und Fahrgewohnheiten
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Die Voge R125S ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, kurze bis mittlere Strecken und ein unkompliziertes Fahrgefühl genutzt werden soll. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad schnell „verstanden“ werden soll und wenn Leichtigkeit wichtiger ist als maximale Reserven.
Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen ideal, wenn mehr Motorcharakter, mehr Stabilität und ein deutlich präsenteres Fahrgefühl gefragt sind. Wer gerne zügig fährt, längere Touren plant oder ein Motorrad sucht, das sich nicht nur bewegt, sondern auch „wirkt“, wird mit der Ducati sehr viel Freude haben.
Fazit:
Wer ein Motorrad für den Alltag sucht, das leicht zu bewegen ist, schnell Vertrauen aufbaut und sich unkompliziert fahren lässt, trifft mit der Voge R125S eine sehr stimmige Wahl. Sie eignet sich besonders für Stadtverkehr, kurze Wege und Fahrer, die ein zugängliches Konzept bevorzugen und nicht ständig nach mehr Leistung verlangen. Die Ducati Scrambler 1100 ist die bessere Wahl für alle, die ein kräftigeres, souveräneres Gesamtpaket möchten: mehr Durchzug, mehr Stabilität bei Tempo und ein Motorradgefühl, das auch auf längeren Strecken begeistert. Zusammengefasst: Die Voge steht für Leichtigkeit und Alltagstauglichkeit, die Ducati für Präsenz, Reserven und Fahrspaß auf der Landstraße. Je nachdem, ob der Fokus auf „einfach losfahren“ oder auf „großes Motorradgefühl“ liegt, fällt die Entscheidung klar aus.