| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Voge R125S vs. Ducati Supersport 950 S: Vergleich der Sportlichkeit
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Voge R125S steht für zugängliche Sportlichkeit im kleineren Hubraum-Bereich und wirkt wie ein Einstieg in die Welt der sportlichen Linien. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist ein ausgewachsenes Supersport-Motorrad, das mit Anspruch, Charakter und einer klaren Vorstellung davon antritt, wie sich sportliches Fahren anfühlen soll. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier versprechen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Alltag zeigen.
Grundidee und Zielgruppe: Einsteiger-Sport vs. Supersport mit Anspruch
Die Voge R125S ist vor allem dann interessant, wenn sportliche Optik und Fahrgefühl im Vordergrund stehen, ohne dass man gleich in die ganz große Liga einsteigen muss. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf Kurven macht und gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Die Ducati Supersport 950 S richtet sich eher an Fahrerinnen und Fahrer, die bereits wissen, was sie wollen: ein Motorrad, das nicht nur sportlich aussieht, sondern sportlich agiert – mit einer deutlich stärkeren Ausrichtung auf dynamisches Fahren.
Im Vergleich zeigt sich: Die R125S ist der pragmatische Einstieg, die Supersport 950 S der bewusste Schritt in Richtung Premium-Supersport.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Voge R125S liefert das, was man von einem kleineren Hubraum erwartet: ein eher harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten, das sich besonders im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken angenehm anfühlt. Der Fokus liegt weniger auf „Durchreißen“ als auf einem flüssigen Rhythmus, der das Fahren leicht macht.
Die Ducati Supersport 950 S spielt dagegen in einer anderen Liga. Hier steht nicht nur die reine Kraft im Vordergrund, sondern auch die Art, wie sie verfügbar gemacht wird. Im Vergleich wirkt die Ducati deutlich souveräner, wenn es um zügiges Beschleunigen, Überholen und das schnelle Aufbauen von Tempo geht. Das Motorrad fühlt sich dabei oft „präsenter“ an: Gasannahme, Durchzug und die Art, wie der Motor mit dem Fahrwerk zusammenspielt, sind stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- Voge R125S: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das entspannte Fahrgefühl – Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Ansprüchen die Reserven schneller ausgeschöpft sind.
- Ducati Supersport 950 S: Stärke ist der deutlich stärkere Vortrieb und das dynamische Gesamtpaket – Schwäche kann sein, dass der Anspruch an Fahrstil und Einsatzgebiet höher ist, wenn man vor allem gemütlich unterwegs sein möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität
Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen einem sportlich orientierten Einsteiger-Motorrad und einem Supersport-Bike. Die Voge R125S wirkt leichtfüßig und lässt sich im Alltag gut bewegen. In engen Situationen und bei häufigem Richtungswechsel spielt sie ihre Vorteile aus: Das Motorrad wirkt handlich, die Bedienung bleibt unkompliziert, und das Fahrgefühl ist eher „direkt“ als „groß und schwer“.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen auf sportliche Stabilität ausgelegt. In schnellen Kurven und bei zügiger Gangart fühlt sich das Motorrad oft ruhiger und kontrollierter an. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man das Tempo eher halten kann, statt ständig neu zu „korrigieren“. Im Vergleich ist das Handling der Ducati weniger „spielerisch“ im Sinne von leichtem Stadtverkehr, dafür aber überzeugender, wenn die Strecke sportlich wird.
Was das für die Praxis bedeutet
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken fährt, profitiert von der Voge R125S-Handlichkeit. Wer dagegen regelmäßig Landstraße oder sportliche Touren fährt, wird die Ducati Supersport 950 S eher als „Werkzeug“ für dynamisches Fahren erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Sportsegment nicht nur ein Komfortthema, sondern ein Sicherheitsfaktor. Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati Supersport 950 S wirkt in der sportlichen Nutzung oft souveräner, weil das Gesamtpaket aus Verzögerungsleistung, Dosierbarkeit und Fahrstabilität stärker auf hohe Ansprüche ausgelegt ist. Das gibt in Kurven und beim zügigen Anbremsen mehr Vertrauen.
Die Voge R125S bremst ebenfalls ordentlich und passt zur Zielgruppe. Gerade im Alltag und bei moderater Fahrweise ist die Abstimmung meist genau richtig, um sicher und kontrolliert zu bleiben. Wer allerdings sehr aggressiv fährt oder häufig aus hohen Geschwindigkeiten verzögert, wird bei der Ducati eher das Gefühl haben, dass das Motorrad „dafür gemacht“ ist.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagskomfort vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Voge R125S wirkt tendenziell so, dass sie auch für längere Alltagsfahrten angenehm bleibt. Die sportliche Optik ist da, aber die Haltung ist eher darauf ausgelegt, nicht sofort zu ermüden.
Die Ducati Supersport 950 S ist klar sportlicher positioniert. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Fahrweise dynamisch wird: Die Ergonomie unterstützt dann das aktive Fahren. Auf der anderen Seite kann eine sportlichere Haltung bei viel Stadtverkehr oder sehr langen Touren stärker ins Gewicht fallen.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Voge R125S: Stärke ist die alltagstaugliche Balance – Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „eingebautes“ Unterstützungspotenzial bietet.
- Ducati Supersport 950 S: Stärke ist die sportliche Unterstützung beim Fahren – Schwäche ist, dass Komfort bei häufigem Stop-and-go oder sehr langen Strecken stärker gefordert ist.
Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied zwischen einem zugänglichen Sportmotorrad und einem Premium-Supersport. Die Voge R125S wirkt darauf ausgelegt, das Wesentliche gut zu machen: Bedienbarkeit, ein stimmiges Gesamtgefühl und ein Setup, das nicht überfordert. Das ist besonders dann attraktiv, wenn man sich nicht durch zu viele Systeme „durchklicken“ möchte.
Die Ducati Supersport 950 S bringt dagegen mehr „Supersport-Feeling“ mit. Dazu gehören oft auch technische Features, die das Motorrad in der Dynamik unterstützen und das Fahrerlebnis verfeinern. Das kann den Unterschied machen, wenn man das Motorrad nicht nur bewegt, sondern gezielt fährt.
Design und Markencharakter: Emotion vs. Understatement
Design ist nicht nur Optik, sondern auch Identität. Die Voge R125S wirkt modern und sportlich, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das macht sie sympathisch – gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches Motorrad möchten, aber nicht zwingend „Show“ brauchen.
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stark markenbetont. Der Charakter ist klar: Das Motorrad will gesehen werden und fühlt sich auch so an, als wäre es für sportliche Momente gebaut. Wer Ducati liebt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild aus Technik, Design und Fahrgefühl.
Preis-/Leistungs-Blick: Welche Erwartungen passen?
Im Vergleich ist es wichtig, die Erwartungen realistisch zu halten. Die Voge R125S ist vor allem dann die bessere Wahl, wenn ein sportliches Motorrad gesucht wird, das finanziell und im Handling gut in den Alltag passt. Sie ist ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken, ob man „zu viel“ macht.
Die Ducati Supersport 950 S ist eher für diejenigen gedacht, die bereit sind, mehr in ein Premium-Supersport-Konzept zu investieren. Dafür bekommt man ein Motorrad, das sich in sportlichen Situationen deutlich souveräner anfühlt und insgesamt mehr „Biss“ mitbringt.
Für wen welches Motorrad? Praxis-Fazit
Die Voge R125S ist ideal, wenn sportliches Fahren leicht zugänglich sein soll: für Einsteiger, für alle, die erst einmal Kurvengefühl aufbauen möchten, oder für den Alltag, in dem das Motorrad nicht nur am Wochenende glänzen muss. Sie punktet mit unkomplizierter Handhabung, einem angenehmen Fahrcharakter und einer Balance, die nicht nur auf maximale Performance setzt.
Die Ducati Supersport 950 S passt am besten, wenn sportliche Ansprüche klar im Vordergrund stehen: für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig zügig unterwegs sind, die Ergonomie und das Fahrwerk aktiv nutzen wollen und die beim Bremsen, Beschleunigen und in schnellen Kurven mehr Reserven suchen. Sie ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „sportlich aussieht“, sondern sportlich lebt.
Fazit: Wer ein sportliches Motorrad für den Einstieg und den Alltag sucht, findet in der Voge R125S eine stimmige, leicht zu fahrende Option. Wer dagegen ein Supersport-Motorrad möchte, das in dynamischen Situationen deutlich mehr Souveränität zeigt und das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bremsen stärker auf sportliche Nutzung ausrichtet, liegt mit der Ducati Supersport 950 S richtig. Kurz gesagt: R125S für den unkomplizierten Einstieg in Sportlichkeit, Supersport 950 S für alle, die sportliche Touren konsequent genießen wollen.