| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Voge R125S vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Voge R125S und die MV Agusta Superveloce 800, geht es im Vergleich nicht nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag anfühlen: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und in dem Moment, in dem man merkt, ob ein Motorrad eher „funktioniert“ oder eher „begeistert“. Genau das macht diesen Vergleich spannend.
Grundcharakter: pragmatisch vs. emotional
Voge R125S – der klare Einstieg
Die Voge R125S ist als 125er-Motorrad auf einen unkomplizierten Alltag ausgelegt. Das merkt man daran, wie sie sich im Alltag positioniert: überschaubare Dimensionen, ein gutmütiger Charakter und ein Setup, das nicht nach „Maximaltempo“ schreit, sondern nach kontrolliertem Fahrspaß. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht handhaben lässt, findet hier eine solide Basis.
MV Agusta Superveloce 800 – Premium mit Anspruch
Die MV Agusta Superveloce 800 steht dagegen für einen deutlich anderen Anspruch. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch die Art des Fahrens in den Vordergrund stellt: dynamisch, präzise und mit einem Premium-Charakter, der sich in Design, Ausstrahlung und dem Gesamtpaket zeigt. Wer sich an Details, Fahrgefühl und „Motorrad-Feeling“ erfreut, wird hier eher abgeholt.
Leistung & Antrieb: wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen
Im direkten Vergleich fällt vor allem der Charakter der Motorisierung auf. Die Voge R125S ist auf ein entspanntes, alltagstaugliches Tempo ausgelegt. Das bedeutet: weniger Stress im Stadtverkehr, ein ruhigeres Hochdrehen und ein Fahrgefühl, das eher auf Konstanz als auf „Durchziehen“ setzt. Gerade für Einsteiger oder für Strecken, bei denen man nicht ständig am Limit fahren will, ist das ein Vorteil.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt dagegen in einer anderen Liga. Die höhere Leistungs- und Drehmomentwirkung sorgt dafür, dass Beschleunigung und Überholvorgänge deutlich souveräner ausfallen. Das Motorrad wirkt dadurch besonders auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise. Gleichzeitig kann genau diese „Reserve“ dazu führen, dass man schneller merkt, wie viel Potenzial man eigentlich nutzt – was für manche Fahrer großartig ist, für andere aber auch mehr Anspruch bedeutet.
Fahrwerk & Handling: leichtfüßig vs. sportlich präzise
Voge R125S: agil und alltagstauglich
Die Voge R125S punktet im Vergleich mit einem Handling, das sich im Alltag angenehm anfühlt. Das Motorrad wirkt handlich, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. In Kurven geht es vor allem darum, sauber zu fahren und das Tempo passend zu wählen. Für viele Fahrer ist das genau richtig: weniger „Kampf“, mehr Vertrauen.
MV Agusta Superveloce 800: sportlich, aber mit Charakter
Die MV Agusta Superveloce 800 ist spürbar darauf ausgelegt, sportlich zu arbeiten. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen auf Stabilität bei zügiger Fahrt und auf ein präzises Einlenkverhalten. Im Vergleich zur R125S fühlt sich die Superveloce eher wie ein Motorrad an, das man „aktiv“ fährt. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, bekommt hier mehr Rückmeldung und mehr Möglichkeiten, das Motorrad zu fordern.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen aus der Verzögerung
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die Voge R125S ist auf ein sicheres, gut dosierbares Bremsverhalten im Alltag ausgelegt. Das passt besonders gut zu Situationen, in denen man häufig moderat bremst oder vorausschauend fährt. Stärken liegen hier in der Alltagstauglichkeit und in einem kontrollierten Gefühl.
Die MV Agusta Superveloce 800 bringt dagegen mehr Reserven mit. Bei höheren Geschwindigkeiten und sportlicherem Fahren ist das ein klarer Vorteil, weil Verzögerung und Standfestigkeit mehr Spielraum geben. Gleichzeitig gilt: Wer die Leistung nicht nutzt, merkt zwar die Vorteile nicht vollständig, profitiert aber trotzdem von der souveränen Bremswirkung.
Ausstattung & Komfort: was man wirklich mitnimmt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich auch, wie unterschiedlich die Prioritäten gesetzt sind. Die Voge R125S wirkt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche fokussiert: ein stimmiges Gesamtpaket für den Einstieg, ohne dass man sich durch zu viele „Extras“ ablenken lässt. Das ist ein Plus, wenn man ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt.
Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein Premium-Motorrad, bei dem Ausstattung und Gesamtinszenierung eine größere Rolle spielen. Das kann sich in Details zeigen, die das Motorrad insgesamt „runder“ wirken lassen. Für Fahrer, die Wert auf hochwertige Komponenten und ein stimmiges Erscheinungsbild legen, ist das ein starkes Argument.
Design & Alltag: Stil ist mehr als nur Optik
Design ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Voge R125S wirkt modern und stimmig, ohne überladen zu sein. Das hilft im Alltag: Das Motorrad passt gut in den Alltag, wirkt nicht „zu schade“ und bleibt pragmatisch. Gerade wenn das Motorrad auch mal im Stadtverkehr, auf kurzen Wegen oder als Zweitmotorrad genutzt wird, spielt diese unaufgeregte Optik eine Rolle.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen ein Blickfang. Das Motorrad wirkt wie ein Statement. Im Vergleich zur R125S ist die Superveloce stärker auf „Show“ und Premium-Charakter ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne fährt und das Motorrad auch optisch genießen möchte. Wer jedoch ein möglichst zurückhaltendes Motorrad sucht, könnte sich eher an der R125S orientieren.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Voge R125S – Stärken
- Alltagstauglicher Charakter: leicht zu bewegen und gut dosierbar.
- Einsteigerfreundlich: weniger „Druck“, mehr Kontrolle.
- Pragmatisches Gesamtpaket: Fokus auf das Wesentliche.
Voge R125S – mögliche Schwächen
- Begrenzte Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise und hohen Tempi.
- Wer dauerhaft zügig fahren will, wird die Grenzen eher spüren.
MV Agusta Superveloce 800 – Stärken
- Deutlich dynamischer: mehr Durchzug und souveräne Beschleunigung.
- Sportlich präzises Fahrgefühl für zügige Landstraßenfahrten.
- Premium-Charakter: Ausstattung und Gesamtwirkung.
MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen
- Anspruch durch Leistung: Wer eher entspannt fährt, nutzt nicht automatisch alles.
- Der Premium-Ansatz kann für manche eher „zu viel“ sein, wenn ein unkompliziertes Zweitmotorrad gesucht wird.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Voge R125S ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das den Einstieg erleichtert und im Alltag zuverlässig Spaß macht. Sie eignet sich für kurze Wege, Stadtverkehr und für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das sich nicht ständig „in den Vordergrund drängt“. Wer gerne entspannt fährt, dabei aber nicht auf ein stimmiges Fahrgefühl verzichten möchte, findet hier eine gute Wahl.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Dynamik und Premium-Feeling im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein Motorrad sucht, das bei jeder Ausfahrt mehr „Motorrad“ liefert, wird mit der Superveloce deutlich zufriedener sein. Der Vergleich zeigt: Hier geht es weniger um unkomplizierten Alltag, sondern mehr um das Gefühl, ein hochwertiges Sportmotorrad zu bewegen.
Fazit:
Die Voge R125S ist die richtige Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad für den Alltag suchen: kontrolliert, unkompliziert und mit einem Fahrgefühl, das Einsteiger und entspannte Fahrer besonders gut abholt. Wer vor allem Stadt, kurze Strecken und eine stressfreie Nutzung im Blick hat, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die MV Agusta Superveloce 800 gewinnt den Vergleich, wenn Dynamik, sportliche Präzision und Premium-Charakter wichtiger sind als maximale Alltagserleichterung. Die stärkeren Reserven bei Leistung und Bremswirkung machen sie besonders auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise überzeugend. Kurz gesagt: R125S für den entspannten Einstieg und pragmatischen Spaß, Superveloce 800 für alle, die das Motorradfahren spürbar intensiver erleben möchten.