| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
MotorradTest.de auf YouTube
Voge R125S vs. Suzuki V-Strom 1000 – Motorradvergleich im Test
Wenn zwei Motorräder aus dem Adventure-Umfeld kommen, denkt man schnell an ähnliche Einsatzbereiche. Doch zwischen der Voge R125S und der Suzuki V-Strom 1000 liegen Welten – nicht nur beim Hubraum, sondern auch bei der Art, wie sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle mit, wo liegen die Grenzen, und welches Motorrad passt eher zu welchem Fahrstil?
Grundidee und Charakter: leichtes Adventure vs. große Tourenmaschine
Die Voge R125S ist als kompakter Einstieg in die Adventure-Welt gedacht. Sie wirkt auf den ersten Blick unkompliziert: überschaubare Dimensionen, eine Sitzposition, die sich gut für Stadt und Landstraße eignet, und ein Motor, der eher auf Alltagstauglichkeit als auf „große“ Durchzugsmärchen ausgelegt ist. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, findet hier ein Motorrad, das sich nicht sperrig anfühlt.
Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist auf Reichweite, Stabilität und souveräne Langstreckenleistung ausgelegt. Das merkt man bereits beim Gesamteindruck: Die Maschine wirkt wie gemacht für Tempo auf der Autobahn, für lange Etappen und für Touren, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als das „letzte“ Gefühl von Leichtigkeit.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der deutlichste Unterschied: Die Voge R125S spielt ihre Stärken dort aus, wo es um kontrolliertes Fahren geht. Der Antrieb ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken abwechslungsreich sind, häufig angefahren wird oder wenn die Fahrten nicht ausschließlich auf maximale Beschleunigung ausgerichtet sind.
Die Suzuki V-Strom 1000 bringt dagegen die Art von Motorcharakter mit, die man auf langen Strecken schätzt: kräftiger Durchzug, ein souveränes Ansprechverhalten und die Fähigkeit, auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt zu bleiben. Während die R125S eher „mit dem Motorrad mitgeht“, lädt die V-Strom 1000 dazu ein, das Tempo zu wählen und die Strecke laufen zu lassen.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Voge R125S: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem angenehmen Fahrfluss. Schwäche: Wer häufig sehr dynamisch fährt oder regelmäßig hohe Lasten (z. B. mit Gepäck) bewegt, merkt schneller, dass Reserven begrenzt sind.
- Suzuki V-Strom 1000: Stärken liegen in der Durchzugskraft und der Langstrecken- Souveränität. Schwäche: Durch die größere Leistungs- und Gewichtsklasse ist sie weniger „leichtfüßig“ im Stadtbetrieb und erfordert mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren oder engen Manövern.
Fahrwerk und Handling: zwischen Agilität und Stabilität
Im Handling zeigt sich ein klares Bild. Die Voge R125S wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: Sie lässt sich im Alltag leichter positionieren, fühlt sich in Kurven eher direkt an und macht das Fahren auf kurvigen Landstraßen angenehm. Gerade wenn häufig zwischen Alltagssituationen gewechselt wird – mal Stadt, mal Land – spielt die kompakte Auslegung ihre Vorteile aus.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Autobahnabschnitten zeigt sich, dass das Motorrad für „Durchziehen“ konstruiert ist. In schnellen Kurven und bei wechselnden Fahrbahnbelägen bleibt sie ruhiger, was auf Touren ein echter Komfortgewinn ist. Dafür kann das Handling im engen Bereich weniger spontan wirken als bei der kleineren R125S.
Komfort auf der Strecke
Komfort hängt nicht nur von der Federung ab, sondern auch von Sitzposition, Windschutz und dem Gefühl, wie das Motorrad Vibrationen und Unebenheiten wegsteckt. Die V-Strom 1000 punktet hier typischerweise mit dem Tourenanspruch: Sie vermittelt mehr Ruhe und nimmt lange Strecken gelassener. Die R125S ist komfortabel im Rahmen ihrer Klasse, aber eher für „vernünftige“ Tagesetappen gemacht.
Ausstattung und Elektronik: moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Ansätze. Die Voge R125S setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich auf das konzentriert, was im Alltag wirklich hilft. Das Motorrad ist dadurch oft leichter zu verstehen: Man fährt, spürt, was passiert, und braucht nicht ständig „Menüarbeit“.
Die Suzuki V-Strom 1000 bringt in der Regel mehr Touren- und Sicherheitsorientierung mit. Gerade auf längeren Fahrten kann eine umfangreichere Elektronik dabei helfen, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig bei wechselnden Bedingungen gefahren wird oder wenn man sich auf Assistenzsysteme verlassen möchte.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Voge R125S: Stärken: klare Bedienung, Fokus auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit. Schwäche: weniger „Premium“-Komfortfunktionen im Vergleich zur großen V-Strom.
- Suzuki V-Strom 1000: Stärken: mehr Unterstützung für Touren, mehr Reserven in der Gesamtkonzeption. Schwäche: Wer nur gelegentlich fährt oder vor allem kurze Strecken im Blick hat, braucht nicht zwingend den vollen Funktionsumfang.
Verbrauch, Reichweite und Alltagskosten: worauf es in der Praxis ankommt
Beim Thema Wirtschaftlichkeit zeigt sich meist ein typischer Klassenunterschied. Die Voge R125S ist in der Regel die sparsamere Wahl, weil sie für kleinere Motorleistung und geringere Masse ausgelegt ist. Das wirkt sich besonders positiv aus, wenn häufig gefahren wird, aber die Touren eher kurz bleiben. Auch die Vorstellung, das Motorrad regelmäßig zu nutzen, ohne ständig über Kosten nachzudenken, passt gut zur R125S.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist nicht „klein“ – entsprechend sind Verbrauch und Betriebskosten in der Regel höher. Dafür bekommt man aber auch mehr Fahrleistung, mehr Komfort und mehr Reserven. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert davon, dass die Maschine nicht ständig „am Limit“ betrieben werden muss, um zügig voranzukommen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Wahl zwischen Voge R125S und Suzuki V-Strom 1000 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Voge R125S: ideal für…
- Fahrten im Alltag, bei denen Agilität und unkomplizierte Handhabung zählen
- Einsteiger und Umsteiger, die ein Adventure-Feeling suchen, ohne gleich eine große Maschine zu bewegen
- Touren mit moderaten Tagesetappen und Fokus auf Fahrspaß statt maximale Reserven
Suzuki V-Strom 1000: ideal für…
- Langstreckenfahrer, die Komfort und Stabilität über viele Stunden schätzen
- Menschen, die häufig zügig unterwegs sind oder mit Gepäck fahren
- Touren bei wechselnden Bedingungen, bei denen mehr Elektronik- und Sicherheitsorientierung sinnvoll ist
Fazit:
Die Voge R125S ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit, leichterem Handling und einem unkomplizierten Einstieg ins Adventure-Feeling liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Strecken abwechslungsreich sind, oft angefahren wird und das Motorrad vor allem „mitfahren“ soll – ohne dass man ständig Reserven einfordern muss. Wer überwiegend kurze bis mittlere Touren fährt und ein Motorrad sucht, das sich im Alltag nicht sperrig anfühlt, wird mit der R125S glücklich.
Die Suzuki V-Strom 1000 passt dagegen am besten zu Fahrern, die regelmäßig lange Strecken fahren und dabei Komfort, Stabilität und kräftigen Durchzug priorisieren. Auf Autobahn und Landstraße wirkt sie wie eine echte Tourenmaschine: gelassen, souverän und mit mehr Reserven für dynamisches Fahren oder Fahrten mit Gepäck. Wer bereit ist, die größere Klasse im Handling und in den Betriebskosten zu akzeptieren, bekommt dafür ein Motorrad, das viele Kilometer entspannt „wegsteckt“.