| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!MotorradTest.de auf YouTube
Voge R625 vs Benelli TRK 502 X: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Reise- und Allround-Motorräder in der gleichen Liga spielen, wird die Entscheidung schnell spannend: Die Voge R625 und die Benelli TRK 502 X treffen beide den Wunsch nach einem Motorrad, das im Alltag funktioniert und auf längeren Touren nicht schlappmacht. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Es geht nicht nur um einzelne Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle in der Praxis gegenseitig gegenüberstehen – und welche Stärken sowie Schwächen daraus entstehen.
Worum es bei R625 und TRK 502 X wirklich geht
Beide Motorräder sind so gedacht, dass sie mehr können als nur „von A nach B“. Wer ein Bike sucht, das sich auf Landstraße wohlfühlt, auf längeren Strecken komfortabel bleibt und dabei eine gewisse Abenteuer-Optik mitbringt, landet schnell bei dieser Art von Modell. Entscheidend ist dabei, wie Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung zusammenpassen.
Motor und Fahrgefühl: Wie die Werte zueinander passen
Beim Motorvergleich lohnt der Blick auf die Leistungs- und Drehmomentwerte sowie darauf, wie sich das Zusammenspiel aus Hubraum und Leistungsentfaltung in den aufgelisteten Daten widerspiegelt. In der Praxis zeigt sich: Ein Motorrad wirkt oft „entspannter“, wenn es schon früh nutzbares Drehmoment liefert und die Leistung nicht nur im oberen Bereich anliegt. Gleichzeitig kann ein etwas anderes Abstimmungsprofil dazu führen, dass das eine Bike in flotten Passagen souveräner wirkt, während das andere bei gleichmäßigem Tempo besonders angenehm bleibt.
Auch der Verbrauch und die Art, wie er sich aus den technischen Angaben ableiten lässt, spielt eine Rolle: Für Touren ist ein Motor, der bei moderatem Tempo effizient bleibt, ein echter Vorteil. Für den Alltag zählt zusätzlich, wie gut sich das Motorrad im Stadtverkehr dosieren lässt – und ob es bei niedrigen Drehzahlen „ruhig“ läuft oder eher nach Drehzahl verlangt.
Fahrwerk und Handling: Werte, die man spürt
Beim Fahrwerk sind es vor allem die Gewichtsangaben, die Geometrie (z. B. Radstand) und die Abstimmung, die das Fahrverhalten prägen. Ein Motorrad kann sich trotz ähnlicher Motorleistung deutlich anders anfühlen, wenn das Fahrwerk straffer oder komfortorientierter ausgelegt ist. In den aufgelisteten Daten zeigt sich außerdem, wie „leicht“ oder „träge“ ein Bike im Alltag wirkt: Mehr Masse kann Stabilität bringen, während weniger Gewicht das Handling in engen Situationen erleichtert.
Für Kurvenfahrten und wechselnde Fahrbahnzustände ist außerdem wichtig, wie gut das Motorrad die Balance zwischen Komfort und Kontrolle hält. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle typischerweise in der Ausrichtung: Das eine wirkt eher wie ein Tourer, der lange Strecken entspannt abspult, das andere eher wie ein Allrounder, der auch mal zügig um die Ecke kommt.
Ergonomie und Alltag: Sitzhöhe, Komfort und Reichweite
Gerade bei Reise- und Adventure-orientierten Motorrädern entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man sich nach einer Stunde noch genauso wohl fühlt wie nach zehn Minuten. In den technischen Angaben sind dafür besonders Sitzhöhe und Gewicht relevant. Eine etwas niedrigere Sitzhöhe kann das Handling im Stand erleichtern und gibt mehr Sicherheit beim Rangieren. Eine höhere Sitzposition kann dagegen für größere Fahrer Vorteile bringen, weil der Kniewinkel entspannter ausfällt.
Auch die Reichweite bzw. die Kombination aus Tankgröße und Verbrauch ist für Touren ein echter Faktor. In der Praxis bedeutet das: Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert von einem Motorrad, das weniger oft anhalten muss. Wer dagegen überwiegend kurze Strecken fährt, wird die Reichweite zwar trotzdem schätzen, aber die Alltagstauglichkeit steht dann stärker im Vordergrund.
Komfort auf langen Strecken
Komfort entsteht nicht nur durch den Motor, sondern auch durch die Art, wie das Motorrad auf der Straße liegt. Wenn die aufgelisteten Werte auf ein eher tourorientiertes Setup hindeuten (z. B. stabilere Abstimmung, ausgewogenes Gewicht), wird das Bike auf Autobahn- und Landstraßenetappen oft als „ruhiger“ wahrgenommen. Wenn die Werte hingegen eher auf Agilität und leichtes Handling schließen lassen, macht das Motorrad besonders in kurvigen Regionen Spaß – kann aber je nach Fahrwerkseinstellung bei sehr langen Etappen etwas weniger „entspannt“ wirken.
Ausstattung und Praxis: Was zählt, wenn man losfährt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie stimmig das Gesamtpaket ist. In den aufgelisteten Daten und Ausstattungsangaben zeigt sich, ob ein Motorrad eher als „ready to tour“ gedacht ist oder ob man bestimmte Dinge nachrüsten möchte. Dazu gehören unter anderem Aspekte wie Windschutz, Schutzwirkung, Bedienbarkeit und die generelle Touring-Tauglichkeit.
Auch die Frage nach Wartung und Service spielt in der Kaufentscheidung eine Rolle. Selbst wenn man nicht jeden Wartungstermin selbst plant, ist es beruhigend, wenn ein Modell im Alltag gut betreut werden kann und Ersatzteile nicht zum Geduldsspiel werden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Die Voge R625 punktet typischerweise dort, wo ein ausgewogenes Gesamtpaket gefragt ist: Wenn die aufgelisteten Werte auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie schließen lassen, wirkt das Motorrad als verlässlicher Begleiter für Alltag und Tour. Eine mögliche Schwäche kann dann auftreten, wenn man sehr spezifische Touring-Ansprüche hat und das Motorrad in einzelnen Bereichen weniger „aus dem Karton“ bietet als das Konkurrenzmodell.
Die Benelli TRK 502 X kann im Vergleich besonders stark sein, wenn die aufgelisteten Werte auf eine sportlichere oder agilere Ausrichtung hindeuten und das Motorrad dadurch in kurvigen Passagen besonders lebendig wirkt. Gleichzeitig kann eine solche Ausrichtung je nach Fahrwerkseinstellung dazu führen, dass der Komfort auf sehr langen Strecken nicht ganz so „samtig“ ausfällt wie bei einem stärker tourorientierten Setup. Das ist keine generelle Schwäche, sondern eher eine Frage des persönlichen Fahrstils.
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigene Nutzung klar einordnet. Wer viel pendelt, Wert auf unkomplizierte Handhabung legt und das Motorrad auch im Alltag gerne bewegt, achtet besonders auf Ergonomie, Gewicht und Dosierbarkeit. Wer dagegen regelmäßig größere Strecken fährt, schaut stärker auf Reichweite, Komfort und die Art, wie das Motorrad bei konstantem Tempo arbeitet.
Typische Szenarien
- Viel Landstraße und Wochenendtouren: Entscheidend ist, welches Motorrad sich aus den aufgelisteten Werten heraus als stabil und gleichzeitig angenehm zu fahren zeigt.
- Gemischter Alltag mit längeren Ausfahrten: Hier zählen Sitzposition, Handling im Stand und ein Motor, der sich nicht nur bei hoher Drehzahl wohlfühlt.
- Kurvige Strecken und zügiges Fahren: Dann wird oft das Motorrad bevorzugt, das sich aus den technischen Angaben als agiler und „direkter“ interpretieren lässt.
- Touren mit Gepäck: Wichtig ist, wie das Motorrad mit seinem Setup auf Last reagiert – und ob die Abstimmung eher auf Komfort oder eher auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist.
So fällt die Kaufentscheidung: Kriterien, die wirklich helfen
Damit die Wahl nicht nur nach Bauchgefühl getroffen wird, lohnt ein Blick auf ein paar klare Kriterien. Erstens: Wie fühlt sich das Motorrad in der eigenen Körpergröße an? Sitzhöhe und Ergonomie sind oft der größte Unterschied zwischen „passt perfekt“ und „geht gerade so“. Zweitens: Wie wichtig ist Effizienz? Verbrauch und Reichweite entscheiden darüber, wie entspannt Touren geplant werden können. Drittens: Wie soll sich das Motorrad in Kurven anfühlen? Gewicht und Fahrwerkscharakter lassen sich aus den aufgelisteten Werten ableiten und geben Hinweise, ob man eher Komfort oder eher Agilität bekommt.
Und viertens: Welche Art von Ausstattung wird erwartet? Wer viel selbst nachrüstet, kann flexibler entscheiden. Wer lieber „einsteigen und losfahren“ möchte, sollte stärker darauf achten, wie gut das Gesamtpaket bereits ab Werk wirkt.
Fazit:
Die Voge R625 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein ausgewogenes Gesamtpaket im Vordergrund steht: Aus den aufgelisteten Werten ergibt sich häufig ein stimmiges Zusammenspiel aus Motorcharakter, Komfort und Alltagstauglichkeit. Wer ein Motorrad sucht, das sich auf Touren genauso gut anfühlt wie im täglichen Einsatz und dabei nicht ständig „nach Drehzahl“ verlangt, wird mit der R625 oft glücklich.
Die Benelli TRK 502 X spielt ihre Stärken eher aus, wenn eine lebendigere oder sportlichere Ausrichtung gewünscht ist. Wenn die aufgelisteten Werte auf mehr Agilität und ein direkteres Fahrgefühl hindeuten, macht das Motorrad besonders in kurvigen Regionen Spaß und wirkt oft wie ein Allrounder mit Touring-Ambitionen. Wer lange Strecken besonders komfortabel und möglichst „entspannt“ abspulen möchte, sollte jedoch genau prüfen, wie das Fahrwerk im eigenen Fahrstil wirkt.
Kurz gesagt: R625 für den harmonischen Tour-Allrounder, TRK 502 X für mehr Fahrspaß und Agilität – jeweils abhängig davon, welche Prioritäten im Alltag und auf der nächsten großen Tour am wichtigsten sind.