UVP 5.999 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.200 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Neues Nakedbike mit 64 PS für 6.899 Euro inkl. allem
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Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • sehr helles Frontlicht
  • Komponenten von Kayaba und Nissin
  • passender Boller-Sound
Kontra:
  • fummelige Handy-App
  • nur eine Farbe erhältlich
  • kein QuickShifter
Pro:
  • Verarbeitung
  • Durchzug
  • Langstreckenkomfort, auch für Sozius
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preispolitik
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.445mm
Länge2.100mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.090mm
Gewicht224kg
Radstand1.559mm
Länge2.255mm
Radstand1.559mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.225mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum581ccm
Hub64mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartWassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf
Hubraum853ccm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung64 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment57 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite434km
Leistung77 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment83 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite366km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm
Federung hintenAluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm
Aufhängung hintendirekt angelenktes Zentralfederbein
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneNissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenNissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.599€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz

Fazit - ein Bike ohne große Schwächen

Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.

Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 9.350 €
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 9.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß, silber, gelb

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Voge R625 vs BMW F 750 GS: Vergleich im Motorradtest

Wenn es um ein Motorrad für viele Lebenslagen geht, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei der Kategorie Reiseenduro. Genau hier treffen mit der Voge R625 und der BMW F 750 GS zwei Modelle aufeinander, die auf den ersten Blick ähnlich wirken: aufrechte Sitzposition, alltagstaugliche Ergonomie und der Anspruch, sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Touren Spaß zu machen. Doch im Detail unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar – und genau diese Unterschiede entscheiden am Ende darüber, welches Bike besser zum eigenen Fahrstil passt.

Grundidee: Zwei Reiseenduros, zwei Philosophien

Die BMW F 750 GS steht traditionell für ein sehr rundes Gesamtpaket: starke Motorcharakteristik, ein Fahrwerk, das sich auf unterschiedliche Situationen gut einstellen lässt, und eine Elektronik, die im Alltag entlastet. Die Voge R625 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie will den Einstieg in die Reiseenduro-Welt attraktiv machen und dabei ein stimmiges Fahrgefühl liefern. Das zeigt sich vor allem dort, wo man im Alltag merkt, wie viel „Premium“ man wirklich braucht – und wo man mit einem cleveren Preis-Leistungs-Verhältnis oft besser fährt.

Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. souveräne Allround-Performance

Beide Motorräder sind für die typische Reiseenduro-Nutzung ausgelegt: zügiges Anfahren, entspanntes Dahingleiten und genug Reserven für Überholmanöver. Im Vergleich wird jedoch deutlich, dass die BMW F 750 GS in vielen Situationen eine besonders souveräne Art zeigt, Leistung gleichmäßig und kontrolliert an die Straße zu bringen. Das wirkt sich vor allem auf das Fahrgefühl aus: Gasgeben fühlt sich oft „direkter“ und gleichzeitig sehr gut dosierbar an.

Die Voge R625 kann ebenfalls mit einem angenehmen Ansprechverhalten überzeugen. Wo die BMW häufig mit ihrer fein abgestimmten Gesamtwirkung punktet, spielt die Voge ihre Stärken eher in der unkomplizierten Alltagsnutzung aus: gleichmäßige Fahrt, gute Verständlichkeit und ein Motor, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Art.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • BMW F 750 GS: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem sehr runden Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Schwäche: Wer nur „einfach losfahren“ will, ohne viel Elektronik- und Einstelllogik zu nutzen, könnte den Mehrwert nicht immer vollständig ausspielen.
  • Voge R625: Stärken liegen in der unkomplizierten Alltagsperformance und dem insgesamt stimmigen Charakter. Schwäche: In Situationen, in denen maximale Feindosierung und Premium-Feinschliff besonders wichtig sind, wirkt die BMW oft einen Tick reifer.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Strecke, Agilität im Alltag

Beim Thema Fahrwerk zeigt sich der größte Unterschied im „Charakter“ der beiden Motorräder. Die BMW F 750 GS vermittelt ein sehr sicheres Gefühl – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. In Kurven wirkt das Setup oft harmonisch: Das Bike „steht“ stabil, ohne dabei träge zu werden.

Die Voge R625 ist ebenfalls angenehm zu fahren und macht im Alltag eine gute Figur. Sie wirkt oft etwas leichter im Handling, was sich in engen Passagen, beim Rangieren und auf kurvigen Landstraßen bemerkbar macht. Auf der anderen Seite kann die BMW bei anspruchsvolleren Bedingungen – etwa wenn die Straße wellig wird oder man zügig über längere Strecken fährt – den Eindruck von mehr Reserven vermitteln.

Kurvenverhalten und Komfort

Beide Motorräder sind für Komfort ausgelegt, aber die Prioritäten sind unterschiedlich. Die BMW spielt ihre Stärke besonders aus, wenn man viel Zeit im Sattel verbringt und das Motorrad „mitdenkt“. Die Voge punktet eher mit einem zugänglichen Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen wechselt, wird die Voge oft als unkomplizierten Begleiter erleben. Wer dagegen regelmäßig lange Touren fährt und dabei auch mal zügig unterwegs ist, wird die BMW als besonders entspannend empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglich, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung

Reiseenduros müssen vor allem eins: bequem sein. Bei beiden Modellen ist die Sitzposition aufrecht und bietet eine gute Übersicht. Die BMW F 750 GS wirkt dabei häufig wie ein „Tourenwerkzeug“: Die Ergonomie unterstützt längeres Fahren, und das Motorrad bleibt auch nach Stunden noch angenehm zu kontrollieren. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur kurze Runden dreht, sondern regelmäßig Tagesetappen plant.

Die Voge R625 ist ebenfalls alltagstauglich und kann mit einer stimmigen Sitzhaltung überzeugen. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die BMW in der Summe oft das Gefühl vermittelt, noch eine Spur „touriger“ abgestimmt zu sein. Die Voge ist dafür häufig sehr zugänglich – gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell vertraut wirkt und nicht zu viel „Einarbeitung“ verlangt.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Mehrwert vs. Fokus aufs Wesentliche

Elektronik ist bei modernen Reiseenduros ein großes Thema. Die BMW F 750 GS bietet in der Regel ein Paket, das im Alltag spürbar entlastet: Traktions- und Fahrmodi, die je nach Situation helfen, das Motorrad stabil und kontrolliert zu bewegen. Das ist besonders wertvoll, wenn Wetter und Straßenbelag wechseln oder wenn man nicht immer mit maximaler Erfahrung unterwegs ist.

Die Voge R625 setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber im Vergleich oft etwas „geradliniger“: weniger Komplexität, dafür ein klarer Fokus auf das, was man wirklich braucht. Wer Elektronik als Unterstützung betrachtet und nicht als Spielwiese, findet in der Voge häufig eine sehr passende Balance.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • BMW F 750 GS: Stärken liegen im Komfort- und Sicherheitsmehrwert durch die Elektronik. Schwäche: Wer bewusst schlicht fahren möchte, könnte den Funktionsumfang als „zu viel“ empfinden.
  • Voge R625: Stärken liegen in der verständlichen Bedienung und dem pragmatischen Ansatz. Schwäche: In Situationen, in denen man maximale elektronische Unterstützung erwartet, kann die BMW den besseren Eindruck machen.

Alltag, Reichweite und Nutzung: Tourenkomfort im Vergleich

Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch, wie gut sich das Motorrad für längere Strecken eignet. Hier spielt die BMW F 750 GS ihre Stärken oft in der Gesamtabstimmung aus: Fahrkomfort, Stabilität und das Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen „ruhig“ bleibt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Touren planen.

Die Voge R625 ist ebenfalls für Touren gemacht, wirkt aber im Vergleich häufig als „effizienter Allrounder“. Wer nicht zwingend das Premium-Gesamtgefühl sucht, sondern ein Motorrad will, das zuverlässig funktioniert und dabei ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis liefert, wird mit der Voge sehr zufrieden sein.

Wichtig ist außerdem die Frage, wie man das Motorrad nutzt: Wer viel Stadtverkehr hat, profitiert von einem unkomplizierten Handling und einer gutmütigen Leistungsabgabe. Wer dagegen viel Landstraße und Autobahn-Anteile fährt, wird die BMW oft als entspannter erleben – vor allem, wenn man das Motorrad über Stunden hinweg konstant bewegen möchte.

Wartung, Service und Kosten: Der Blick auf das Gesamtpaket

Bei der Entscheidung zwischen zwei Modellen spielt neben dem Fahrgefühl auch die Frage nach dem „Gesamtaufwand“ eine Rolle: Wartung, Ersatzteile, Serviceintervalle und die Verfügbarkeit im Alltag. Die BMW F 750 GS profitiert in der Regel von einem sehr etablierten Ökosystem rund um Service und Teile. Das kann gerade für Fahrerinnen und Fahrer beruhigend sein, die ihr Motorrad langfristig nutzen möchten.

Die Voge R625 kann dagegen vor allem über den Anschaffungspreis und das pragmatische Konzept punkten. Wer Wert darauf legt, nicht zu viel Geld in die Anschaffung zu stecken und trotzdem ein modernes Reiseenduro-Erlebnis zu bekommen, findet in der Voge oft eine sehr attraktive Option.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder sind gute Reiseenduros, aber sie zielen auf unterschiedliche Bedürfnisse. Die BMW F 750 GS ist besonders stark, wenn ein sehr rundes Gesamtpaket gefragt ist – mit souveränem Fahrgefühl, komfortorientierter Abstimmung und Elektronik, die im Alltag wirklich hilft. Sie eignet sich daher besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Premium-Feinschliff legen und das Motorrad als „Hauptfahrzeug“ sehen.

Die Voge R625 ist dagegen ideal, wenn ein zugängliches, unkompliziertes Motorrad gesucht wird, das schnell Spaß macht und dabei finanziell vernünftig bleibt. Sie passt gut zu Fahrern, die häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Touren wechseln und ein Bike wollen, das nicht kompliziert ist, sondern einfach funktioniert.

Typische Entscheidungsszenarien

  • BMW F 750 GS: Wenn Tourenkomfort, Stabilität und elektronische Unterstützung im Vordergrund stehen.
  • Voge R625: Wenn ein modernes Reiseenduro-Gefühl gesucht wird, aber mit Fokus auf ein pragmatisches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit:

Die BMW F 750 GS wirkt im Vergleich wie die reifere Gesamtlösung: Das Fahrgefühl ist besonders souverän, das Motorrad bleibt auch bei längeren Etappen ruhig und kontrolliert, und die Elektronik unterstützt spürbar. Wer regelmäßig unterwegs ist, Komfort priorisiert und ein Motorrad möchte, das sich wie ein durchdachtes Tourenpaket anfühlt, trifft mit der BMW meist die passendere Wahl.

Die Voge R625 ist dagegen die starke Alternative für alle, die ein Reiseenduro-Erlebnis suchen, ohne den Premium-Anspruch komplett mitbezahlen zu wollen. Sie überzeugt mit einem zugänglichen Handling, einer unkomplizierten Art und einem stimmigen Gesamtpaket für Alltag und Tour. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern flexibel unterwegs ist und dabei Wert auf ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis legt, wird mit der Voge sehr glücklich.

Kurz gesagt: BMW für maximalen Komfort und Feinschliff, Voge für pragmatische Vielseitigkeit und einen smarten Einstieg in die Reiseenduro-Welt.

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