| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
MotorradTest.de auf YouTube
Voge R 625 vs. BMW R 1200 GS K50 – Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn zwei Reiseenduros aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: Wie leicht wirkt es im Handling, wie souverän trägt es Lasten auf langen Strecken und wie gut passt die Ausstattung zum eigenen Fahrstil? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Voge R 625 und der BMW R 1200 GS K50. Beide Modelle stehen für das Abenteuer auf zwei Rädern – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee: Charakter und Einsatzzweck
Die Voge R 625 zielt klar auf ein zugängliches Reiseenduro-Erlebnis. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort miteinander zu verbinden. Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen stärker in der Tradition des großen GS-Universums verankert: Sie steht für ein Motorrad, das auf Langstrecke und wechselndes Terrain besonders viel Vertrauen ausstrahlen soll.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Leistungsentfaltung und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Voge R 625 wirkt im Alltag eher harmonisch und unkompliziert. Das bedeutet: Gangwechsel, Beschleunigung aus dem Stand und das „Mitziehen“ im Stadtverkehr oder auf Landstraßen fühlen sich meist direkt an. Wer häufig kurze Strecken fährt oder viel im gemischten Tempo unterwegs ist, profitiert von dieser Art der Abstimmung.
Die BMW R 1200 GS K50 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügiger wird oder wenn längere Abschnitte mit konstantem Tempo anstehen. Die Art der Leistungsabgabe ist oft so ausgelegt, dass das Motorrad auch bei wechselnden Lastzuständen souverän bleibt. Das kann gerade auf Touren mit Gepäck oder bei längeren Autobahn- und Landstraßenetappen den Unterschied machen.
Schaltgefühl und Durchzug
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber sie vermitteln ein unterschiedliches Gefühl beim „Arbeiten“ mit dem Antrieb. Die Voge R 625 wirkt tendenziell wie ein Bike, das man gern entspannt fährt: nicht ständig am Drehzahlbereich entlang, sondern eher flüssig. Die BMW R 1200 GS K50 bietet dagegen häufig das Gefühl, dass sie auch dann noch Reserven hat, wenn man mehr will – etwa beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Lenken und Agilität
Beim Handling zeigt sich: Die Voge R 625 wirkt oft leichter zu bewegen und vermittelt ein agiles Gefühl, besonders bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten. Das ist praktisch, wenn es im Alltag eng wird, wenn Schotterpisten kurz und nicht zu anspruchsvoll sind oder wenn häufig Richtungswechsel anstehen.
Die BMW R 1200 GS K50 ist eher auf Stabilität und Gelassenheit ausgelegt. In schnellen Passagen und bei längeren Strecken wirkt sie häufig „aufgeräumter“: Geradeauslauf, ruhiges Fahrverhalten und ein souveränes Gefühl bei wechselnder Fahrbahn sind typische Stärken. Das kann das Motorrad besonders attraktiv machen, wenn Touren nicht nur „von A nach B“ sind, sondern auch ausgedehnte Abschnitte mit hoher Konzentration bestehen.
Komfort über lange Strecken
Komfort ist bei Reiseenduros ein entscheidender Punkt. Die Voge R 625 kann hier vor allem durch eine alltagstaugliche Abstimmung überzeugen: Sie fühlt sich häufig so an, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt weiterfahren kann. Die BMW R 1200 GS K50 geht in vielen Situationen noch einen Schritt weiter, weil sie auf Langstrecke oft besonders ruhig bleibt und Unebenheiten gut „wegsteckt“ – vor allem dann, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder die Strecke anspruchsvoller wird.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Beim Thema Bremsen zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch das Gefühl am Hebel, die Dosierbarkeit und die Stabilität beim Verzögern. Im Vergleich zeigt sich meist: Die Voge R 625 bietet eine gut kontrollierbare Bremswirkung, die sich für den Alltag und sportlichere Landstraßenfahrten angenehm dosieren lässt. Die BMW R 1200 GS K50 punktet häufig mit einem sehr stabilen Bremsverhalten, das gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Bedingungen Vertrauen schafft.
Ausstattung: Praxisnutzen statt nur „Daten“
Ergonomie und Sitzposition
Die Sitzposition entscheidet darüber, ob man gern fährt oder ob man nach kurzer Zeit „umstellt“. Die Voge R 625 wirkt tendenziell so, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer eine unkomplizierte Ergonomie bietet: aufrechter, tourentauglicher Charakter ohne übertriebene Exotik. Das macht sie interessant, wenn man ein Reiseenduro sucht, das man schnell versteht.
Die BMW R 1200 GS K50 ist in der Regel stärker auf „Touring auf hohem Niveau“ ausgelegt. Das zeigt sich oft in der Gesamthaltung: Sie kann sich so anfühlen, als sei sie für lange Strecken gemacht, bei denen man nicht ständig die Position wechseln möchte. Wer viel fährt, merkt den Unterschied häufig besonders bei Müdigkeit und bei wechselnden Fahrbahnen.
Elektronik und Komfortfunktionen
Bei der Ausstattung ist es sinnvoll, nicht nur auf einzelne Features zu schauen, sondern darauf, wie sie im Alltag helfen. Die Voge R 625 bietet typischerweise eine solide Basis, die das Motorrad alltagstauglich macht und die wichtigsten Funktionen für Touren abdeckt. Die BMW R 1200 GS K50 bringt häufig mehr „Reise-Feeling“ mit: Komfort- und Assistenzaspekte können das Motorrad besonders dann aufwerten, wenn man häufig unterwegs ist und sich weniger mit dem Motorrad beschäftigen möchte.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich
Voge R 625 – Stärken
- Alltagstaugliches Fahrgefühl: unkomplizierte Bedienbarkeit und angenehmes Handling.
- Tourenfreundlicher Charakter: komfortorientiert, ohne sich zu „schwer“ anzufühlen.
- Guter Einstieg ins Reiseenduro-Segment: für viele Fahrerinnen und Fahrer wirkt sie zugänglich.
Voge R 625 – Schwächen
- Grenzen bei maximaler Langstrecken-„Souveränität“: je nach Anspruch kann das Premium-Gefühl fehlen.
- Weniger „Premium-Tiefe“ in der Ausstattung: wer sehr viele Komfortdetails erwartet, muss genau hinschauen.
BMW R 1200 GS K50 – Stärken
- Stabilität und Vertrauen: besonders auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen.
- Reiseorientierte Gesamtwirkung: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen oft sehr stimmig zusammen.
- Komfort- und Ausstattungsniveau: kann das Tourenleben deutlich erleichtern.
BMW R 1200 GS K50 – Schwächen
- Anspruch an das Budget: Anschaffung und mögliche Folgekosten sind häufig höher.
- Gewicht/Charakter: im engen Alltag kann sie weniger „leichtfüßig“ wirken als kleinere Reiseenduros.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer ein Reiseenduro sucht, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt, kurze und mittlere Touren genauso mag wie längere Ausfahrten, findet in der Voge R 625 oft einen sehr passenden Begleiter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – ohne dass jede Fahrt wie ein „Projekt“ wirkt.
Die BMW R 1200 GS K50 ist besonders interessant, wenn Touren einen hohen Stellenwert haben und das Motorrad auch bei längeren Etappen, wechselndem Wetter und unterschiedlichen Straßenverhältnissen möglichst entspannt bleiben soll. Wer viel unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Reiseapparat anfühlt, wird mit der BMW häufig glücklicher.
Fazit:
Die Voge R 625 ist die bessere Wahl, wenn ein Reiseenduro gesucht wird, das unkompliziert zu fahren ist, im Alltag überzeugt und Touren ohne großen Aufwand ermöglicht. Sie punktet vor allem mit einem zugänglichen Fahrgefühl, einer tourentauglichen Grundabstimmung und einer stimmigen Balance aus Komfort und Handlichkeit. Wer eher „regelmäßig fahren“ möchte und dabei ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut, findet hier einen starken Kandidaten.
Die BMW R 1200 GS K50 spielt ihre Stärken aus, wenn lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein hohes Anspruchsniveau an Stabilität und Gesamterlebnis im Vordergrund stehen. Sie wirkt oft besonders souverän, bietet ein reiseorientiertes Gesamtpaket und kann das Gefühl vermitteln, dass das Motorrad für große Touren gemacht ist. Wer bereit ist, mehr in ein Premium-Gesamtgefühl zu investieren und das Motorrad häufig für ausgedehnte Fahrten nutzt, trifft mit der BMW meist die passendere Entscheidung.