| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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VOGE R625 vs. Suzuki V-Strom 1000 – der Vergleich für Straße, Tour und Alltag
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren überzeugt, landet schnell in der Kategorie der vielseitigen Reise- und Adventure-Maschinen. Genau hier treffen die VOGE R625 und die Suzuki V-Strom 1000 aufeinander. Beide Modelle sind auf ihren jeweiligen Anspruch zugeschnitten: Die VOGE R625 wirkt wie der pragmatische Einstieg in die Welt der großen Touren, während die Suzuki V-Strom 1000 eher die „große“ Lösung für Fahrer ist, die viel Leistung, Reserven und Komfort auf langen Strecken erwarten.
Im Folgenden geht es darum, die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder sinnvoll gegeneinander zu stellen – und daraus abzuleiten, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse eingehen muss.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass beide Maschinen für unterschiedliche Prioritäten stehen. Die VOGE R625 ist auf ein ausgewogenes, alltagstaugliches Fahrgefühl ausgelegt. Die Suzuki V-Strom 1000 zielt dagegen stärker auf Durchzug und Reserven – besonders dann, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn Gepäck und Mitfahrer den Alltag „schwerer“ machen.
Vergleicht man die Leistungs- und Drehmomentwerte, wird klar: Die V-Strom 1000 spielt ihre Stärke vor allem in Situationen aus, in denen man nicht ständig nachschalten möchte. Das macht Überholvorgänge entspannter und reduziert den „Arbeitsaufwand“ beim Beschleunigen. Die VOGE R625 bleibt dabei nicht hinterher, aber sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man mit etwas mehr Drehzahl und Gefühl für den richtigen Gang „mitnimmt“.
Getriebe und Antrieb: Alltag vs. Langstrecke
Auch die Getriebe-Charakteristik und die Art, wie sich die Motorleistung über das Drehzahlband verteilt, unterscheiden sich im Eindruck. Die VOGE R625 passt gut zu Fahrern, die gerne gleichmäßig fahren und das Motorrad im Alltag unkompliziert bewegen möchten. Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen prädestiniert für lange Abschnitte, in denen gleichmäßiges Tempo und souveräne Beschleunigung wichtiger sind als „sportliches“ Ausdrehen.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder auf der Strecke anfühlen
Ein großer Teil des Unterschieds zeigt sich im Fahrwerk und im Zusammenspiel aus Gewicht, Geometrie und Abstimmung. Die VOGE R625 wirkt in der Praxis oft leichter zu handeln: Das macht sie interessant für kurvige Strecken, für Stadtverkehr und für alle, die das Motorrad auch mal „einfach“ bewegen möchten, ohne dass es sich wie ein großes Gerät anfühlt.
Die Suzuki V-Strom 1000 bringt durch ihre Auslegung als großes Reise-Motorrad mehr „Masse“ und Stabilität mit. Das ist auf Autobahn und bei längeren Etappen ein Vorteil, weil das Motorrad ruhiger steht und weniger nach Korrekturen verlangt. Gleichzeitig kann das Handling bei engen Manövern oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten etwas mehr Kraft und Aufmerksamkeit verlangen.
Stabilität in Kurven und auf wechselndem Untergrund
Vergleicht man die Fahrwerkswerte und die typische Abstimmung, wird deutlich: Die VOGE R625 ist eher die Maschine für „leichtes“ Offroad-Feeling und für Schotterpisten, auf denen man entspannt unterwegs ist. Die V-Strom 1000 ist für gemischte Strecken ebenfalls geeignet, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es schneller wird oder wenn die Strecke länger und anspruchsvoller ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser zusammen?
Bei Reise- und Adventure-Motorrädern entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man nach zwei Stunden noch gerne fährt oder ob man sich schon nach Pausen sehnt. Hier zeigt sich: Die VOGE R625 ist tendenziell die passendere Wahl für Fahrer, die eine kompaktere, leichter zu kontrollierende Sitzposition bevorzugen. Das kann auch für kleinere Staturen oder für alle interessant sein, die das Motorrad im Alltag häufig rangieren.
Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf Komfort und Langstrecken ausgelegt ist. Die Sitzposition ist meist so gestaltet, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Allerdings sollte man bei der Auswahl besonders auf die Sitzhöhe und die eigene Körpergröße achten, damit die Ergonomie wirklich „passt“.
Alltagstauglichkeit: Rangieren, Stop-and-go und Komfort
Im Alltag zählt nicht nur die Sitzposition, sondern auch das Gesamtgefühl beim Anfahren, Rangieren und im Stop-and-go. Die VOGE R625 wirkt hier oft unkomplizierter, weil sie leichter wirkt und sich gefühlt „agiler“ bewegt. Die V-Strom 1000 kann im Stadtverkehr ebenfalls funktionieren, aber sie verlangt eher eine bewusste Fahrweise, besonders wenn viel Gewicht durch Gepäck oder Mitfahrer hinzukommt.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer im Vergleich
Elektronik ist heute ein entscheidender Punkt, gerade bei Motorrädern, die für Touren gedacht sind. Die VOGE R625 bietet moderne Grundlagen, die das Fahren im Alltag sicherer und planbarer machen. Die Suzuki V-Strom 1000 geht in der Regel stärker in Richtung „Reise-Assistenz“: Das zeigt sich daran, wie die Elektronik im Zusammenspiel mit Motorleistung und Fahrmodi wirkt.
Vergleicht man die aufgelisteten Elektronik- und Assistenzwerte, wird klar: Die Suzuki ist oft die Maschine, die bei wechselnden Bedingungen mehr Komfort und Kontrolle liefert. Die VOGE bleibt dabei nicht „alt“ oder unmodern, aber sie ist eher der Ansatz „genug Technik für den Alltag“, während die V-Strom 1000 stärker auf das Gesamtpaket für lange Strecken setzt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aufbauen
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um reine Leistungsdaten, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die VOGE R625 vermittelt in der Regel ein direktes Feedback, das zu ihrem Charakter als alltagstauglicher Reisebegleiter passt. Die Suzuki V-Strom 1000 wirkt häufig „souveräner“, besonders wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Maschine durch Gepäck und Fahrweise stärker belastet wird.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig mit wechselnden Lasten fährt, profitiert eher von der Reserve und dem stabilen Gesamtgefühl der V-Strom 1000. Wer dagegen viel in der Stadt unterwegs ist oder kurze Touren bevorzugt, wird die VOGE R625 als angenehm handlich und gut dosierbar empfinden.
Reichweite, Tank und Tourenplanung
Für Touren zählt die Reichweite und damit die Planbarkeit. Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Suzuki V-Strom 1000 ist typischerweise stärker auf lange Etappen ausgelegt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die weniger Pausen einplanen möchten oder die Strecke lieber „durchziehen“.
Die VOGE R625 ist ebenfalls tourentauglich, aber sie passt besser zu einem Fahrstil, bei dem Tankstopps nicht als Problem empfunden werden. Gerade wenn man gerne spontan fährt oder Touren mit Pausen plant, kann das sogar ein Vorteil sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
VOGE R625 – Stärken
- Leichtes, unkompliziertes Handling für Alltag und kurvige Strecken
- Ausgewogener Motorcharakter, der entspanntes Fahren unterstützt
- Gute Tourenbasis für Fahrer, die nicht zwingend maximale Reserven brauchen
- Moderne Elektronik-Grundlage für sicheres, planbares Fahren
VOGE R625 – Schwächen
- Bei hoher Last oder sportlicher Fahrweise wirkt die Reserve im Vergleich zur 1000er begrenzter
- Für sehr lange Etappen kann die Tourenplanung je nach Fahrstil häufiger Pausen erfordern
Suzuki V-Strom 1000 – Stärken
- Mehr Durchzug und Reserven durch die 1000er Auslegung
- Stabiler Reisecharakter für lange Strecken und Autobahnabschnitte
- Elektronik und Fahrkomfort stärker auf Touren ausgelegt
- Entspanntes Beschleunigen auch mit Gepäck
Suzuki V-Strom 1000 – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das Gesamtgewicht spürbarer sein
- Die Maschine ist eher für Fahrer gemacht, die den Reise-Mehrwert wirklich nutzen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen VOGE R625 und Suzuki V-Strom 1000 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
VOGE R625: die passende Wahl für…
- Alltag, Wochenendtouren und kurvige Strecken
- Fahrer, die ein einfach zu beherrschendes Reise-Setup suchen
- Menschen, die gerne mit Gefühl fahren und nicht ständig maximale Leistung abrufen müssen
- Touren, bei denen Pausen und Planung ohnehin Teil des Erlebnisses sind
Suzuki V-Strom 1000: die passende Wahl für…
- lange Strecken, häufiges Reisen und „durchziehen“
- Fahrer, die Reserven für Überholmanöver und wechselnde Lasten wollen
- Anspruch an Komfort und souveränes Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
- mehr Elektronik- und Fahrkomfort im Gesamtpaket
Fazit:
Die VOGE R625 ist die stimmige Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad für Alltag, Feierabend und Touren gesucht wird, das sich leicht anfühlt und nicht nach „großem Gerät“ verlangt. Ihr Vorteil liegt im unkomplizierten Handling, im ausgewogenen Motorcharakter und darin, dass sie für viele Fahrprofile genau genug Reserven bietet. Wer eher entspannt unterwegs ist, gern kurvige Strecken fährt und Touren mit Pausen plant, wird mit der R625 sehr zufrieden sein.
Die Suzuki V-Strom 1000 gewinnt dagegen dort, wo lange Strecken, Gepäck und zügiges Fahren regelmäßig vorkommen. Die 1000er-Auslegung bringt spürbar mehr Durchzug und ein souveränes Gesamtgefühl, während die Elektronik und der Reisecharakter das Motorrad besonders für Vielfahrer attraktiv machen. Wer Komfort, Stabilität und Reserven priorisiert, bekommt mit der V-Strom 1000 das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: R625 für den pragmatischen Allrounder mit leichtem Handling, V-Strom 1000 für die große Reise, wenn Reserven und Langstreckenkomfort im Mittelpunkt stehen.