| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
MotorradTest.de auf YouTube
Voge R625 vs. Triumph Bonneville T100 – Motorradvergleich im Detail
Wer zwischen Voge R625 und Triumph Bonneville T100 schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht die moderne, pragmatische Ausrichtung der Voge R625 – klar im Fokus auf Alltag, Fahrbarkeit und ein stimmiges Gesamtpaket. Auf der anderen Seite bringt die Triumph Bonneville T100 den klassischen Charakter der Bonneville-Reihe mit, kombiniert mit einem sehr kultivierten Auftritt und dem typischen Triumph-Feeling. Beide Motorräder sind für viele Einsatzzwecke interessant, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten.
Im folgenden Vergleich werden die genannten Eigenschaften der beiden Modelle direkt miteinander abgeglichen: Motor und Leistungsentfaltung, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Komfort sowie Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, herauszufinden, welches besser zu den eigenen Prioritäten passt.
Motorcharakter: modern und direkt vs. klassisch und kultiviert
Beim Thema Motor ist der Unterschied spürbar, obwohl beide Motorräder im Alltag überzeugen wollen. Die Voge R625 wirkt in der Abstimmung eher auf „direkte Nutzbarkeit“ getrimmt: Gasannahme und Schub setzen meist so ein, dass man im Stadtverkehr schnell wieder in den passenden Bereich kommt. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und zügiges Durchziehen gefragt sind.
Die Triumph Bonneville T100 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Der Motor fühlt sich häufig „runder“ an: Die Leistungsentfaltung ist oft gleichmäßiger und wirkt weniger hektisch, dafür sehr stimmig über verschiedene Drehzahlbereiche. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn längere Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Erlebnis genutzt wird.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Voge R625: Stärken liegen in der unkomplizierten Alltagstauglichkeit und der spürbar direkten Reaktion. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ wirkt, wenn man genau diesen klassischen Vibe sucht.
- Triumph Bonneville T100: Stärken liegen in der kultivierten Art und dem stimmigen Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass die „klassische“ Abstimmung nicht jedem so gefällt, der maximal spontane Direktheit bevorzugt.
Fahrwerk und Handling: agil im Alltag vs. souverän auf Strecke
Auch beim Fahrwerk zeigt sich eine klare Ausrichtung. Die Voge R625 zielt darauf, das Motorrad leicht beherrschbar zu machen. Das Handling wirkt häufig unkompliziert: Man kann in der Stadt zügig reagieren, enge Situationen sauber anfahren und das Motorrad in Kurven ohne großes Nachdenken bewegen. Gerade wenn Straßen nicht perfekt sind, zählt ein Fahrwerk, das die Situation „mitnimmt“, statt sie hart durchzureichen.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken oft auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk vermittelt meist ein Gefühl von Ruhe und Stabilität. In Kombination mit der Motorcharakteristik entsteht so ein sehr harmonisches Gesamtbild: Man fährt entspannt, bleibt aber jederzeit handlungsfähig, wenn es doch mal zügiger wird.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Wer überwiegend kurze Strecken, Stadtverkehr und häufiges Manövrieren fährt, profitiert meist von der leichteren, alltagstauglichen Abstimmung der Voge R625. Wer dagegen regelmäßig Landstraße oder längere Touren plant, wird an der Triumph Bonneville T100 häufig mehr „Souveränität“ und ein sehr stimmiges Fahrgefühl schätzen.
Bremsen: dosierbar und sicher – aber mit unterschiedlichem Fokus
Bei den Bremsen geht es nicht nur um „Stoppie“-Potenzial, sondern vor allem um Dosierbarkeit, Feedback und Stabilität. Die Voge R625 wirkt in der Regel so, dass man Bremskraft gut dosieren kann. Das ist im Alltag ein echter Vorteil, weil man an Ampeln, im dichten Verkehr und bei wechselnden Belägen schnell die passende Stärke findet.
Die Triumph Bonneville T100 punktet häufig mit einem sehr kontrollierten Bremsgefühl. Gerade wenn man sportlicher fährt oder aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, kann das Gefühl von Sicherheit und Vorhersehbarkeit besonders wertvoll sein.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Voge R625: Stärken: gute Dosierbarkeit und alltagstaugliche Kontrolle. Schwäche: wer maximale „Sportlichkeit“ erwartet, könnte sich mehr Biss wünschen.
- Triumph Bonneville T100: Stärken: sehr kontrolliertes Ansprechverhalten und souveräne Verzögerung. Schwäche: wer vor allem auf maximale Einfachheit im Stadtbetrieb setzt, empfindet die Abstimmung eventuell als „zu fein“.
Komfort und Ergonomie: entspannter Alltag vs. klassischer Langstreckenstil
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Voge R625 ist so gedacht, dass man sich schnell wohlfühlt: Sitzposition und Gesamtergonomie wirken darauf ausgelegt, auch im Alltag nicht zu ermüden. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad regelmäßig für Pendeln, kurze Touren oder spontane Ausfahrten genutzt wird.
Die Triumph Bonneville T100 setzt stärker auf den klassischen Stil der Bonneville-Reihe. Dadurch entsteht oft eine Sitzposition, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer sehr natürlich anfühlt – vor allem, wenn man längere Strecken plant. Der Komfort entsteht dabei nicht nur durch die Sitzgeometrie, sondern auch durch das harmonische Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Wind-/Körpergefühl.
Worauf man achten sollte
Da Ergonomie stark von der Körpergröße und dem persönlichen Fahrstil abhängt, lohnt sich eine Probefahrt besonders. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Voge R625 wirkt häufig „universeller“ für den Alltag, während Triumph Bonneville T100 oft besonders dann überzeugt, wenn man den Charakter eines klassischen Motorrads wirklich genießen möchte.
Ausstattung und Alltag: pragmatisch vs. markentypisch
Bei der Ausstattung geht es um mehr als nur um „Features“. Entscheidend ist, wie gut sich ein Motorrad im Alltag nutzen lässt: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit, sinnvolle Details und die Frage, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt.
Die Voge R625 wirkt in der Regel wie ein Paket, das auf Funktion und klare Bedienlogik setzt. Das hilft vor allem dann, wenn man ein Motorrad sucht, das ohne große Einarbeitung funktioniert und bei dem man sich auf das Fahren konzentrieren kann.
Die Triumph Bonneville T100 bringt dagegen eine markentypische Handschrift mit. Das zeigt sich oft in der Art, wie Bedienelemente wirken, wie das Motorrad „zusammengebaut“ erscheint und wie stimmig das Gesamtbild ist. Wer Wert auf Design, Markenidentität und ein Motorrad legt, das auch optisch sofort „Bonneville“ sagt, wird hier besonders glücklich.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Voge R625: Stärken: pragmatische Ausrichtung, schnelle Alltagstauglichkeit. Schwäche: weniger „Sammler-Charme“, wenn man stark auf Marken- und Designkultur setzt.
- Triumph Bonneville T100: Stärken: starker Markencharakter, sehr stimmiges Gesamtpaket. Schwäche: wer vor allem ein möglichst zweckmäßiges Motorrad sucht, könnte den Fokus stärker auf „Feeling“ als auf „Funktion“ wahrnehmen.
Design und Charakter: neutral-modern vs. ikonisch-klassisch
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die Voge R625 wirkt modern und aufgeräumt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht „in den Vordergrund drängt“, sondern einfach gut funktioniert und dabei zeitgemäß aussieht.
Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen ikonisch. Der klassische Look ist Teil des Erlebnisses. Wer gerne mit einem Motorrad unterwegs ist, das sofort Aufmerksamkeit bekommt und bei dem man das Gefühl hat, ein Stück Motorradgeschichte zu fahren, wird hier sehr wahrscheinlich auf seine Kosten kommen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die eigenen Prioritäten entscheiden. Denn beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise.
Voge R625: ideal für den Alltag und vielseitige Nutzung
Die Voge R625 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert ist, schnell in den richtigen Fahrmodus kommt und sich für unterschiedliche Strecken gut eignet. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne spontan fährt und dabei ein stimmiges Gesamtpaket möchte, findet in der R625 häufig den besseren „Allround“-Charakter.
Triumph Bonneville T100: ideal für klassische Fahrfreude und Touren
Die Triumph Bonneville T100 passt besonders gut, wenn der klassische Charakter ein wichtiges Kaufargument ist. Wer längere Strecken mag, das kultivierte Fahrgefühl schätzt und ein Motorrad sucht, das sich nicht nur wie ein Fortbewegungsmittel anfühlt, sondern wie ein Erlebnis, wird mit der T100 sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Voge R625 und die Triumph Bonneville T100 sind beide starke Motorräder, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Voge R625 wirkt besonders dann überzeugend, wenn Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Bedienbarkeit und ein direkt nutzbarer Fahrcharakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich damit hervorragend für Pendeln, Stadtfahrten und vielseitige Touren, bei denen man sich schnell wohlfühlt und nicht ständig „arbeiten“ muss, um das Motorrad passend zu bewegen.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Fahrgefühl, kultivierte Motorwirkung und ein klassischer Gesamteindruck zählen. Wer gerne längere Strecken fährt, den ikonischen Look liebt und ein Motorrad sucht, das sich harmonisch und souverän anfühlt, bekommt mit der T100 genau diese Art von Motorrad-Erlebnis.
Kurz gesagt: R625 für pragmatische Vielseitigkeit und unkomplizierten Alltag – Bonneville T100 für klassisches Flair, Tourenkomfort und ein besonders stimmiges Gesamtpaket.