| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Yamaha MT-03 vs. Benelli Leoncino 500: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Anspruch
Wer zwischen der Yamaha MT-03 und der Benelli Leoncino 500 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Motorräder richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Bike für den Alltag suchen – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Die MT-03 wirkt eher wie ein klassisches, urbanes Naked Bike mit direktem Ansprechverhalten, während die Leoncino 500 den Charakter stärker über Stil, Sitzposition und ein „entspanntes“ Fahrgefühl transportiert. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede, denn die machen im Alltag oft mehr aus als reine Daten.
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Leoncino-Feeling
Die Yamaha MT-03 ist vom Konzept her auf Agilität und Alltagstauglichkeit getrimmt. Das Bike wirkt leicht zu handeln, vermittelt ein sportliches Grundgefühl und passt besonders gut zu kurzen Strecken, Stadtverkehr und zügiger Landstraßenfahrt. Die Benelli Leoncino 500 dagegen spielt stärker mit dem Retro-/Scrambler-Vibe. Das zeigt sich nicht nur im Look, sondern auch darin, wie sich das Motorrad anfühlt: oft etwas „gemütlicher“ in der Abstimmung, dafür mit einem eigenen Stil, der auf längeren Touren oder bei entspanntem Tempo besonders gut zur Geltung kommt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger darum, wer „auf dem Papier“ die größeren Zahlen hat, sondern wie die Kraft nutzbar wird. Die Yamaha MT-03 setzt auf ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, eingeordnet und wieder abgebremst wird – also genau dort, wo der Alltag stattfindet. Die Benelli Leoncino 500 kann ihre Stärken oft dann ausspielen, wenn gleichmäßiges Fahren gefragt ist. Das Drehmomentgefühl wirkt in vielen Situationen harmonischer, wodurch sich das Motorrad bei konstantem Tempo und flüssigem Vorankommen sehr angenehm fahren lässt.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Wer häufig „Gas geben und sofort reagieren“ möchte, findet in der MT-03 meist den passenderen Charakter. Wer lieber gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad wie ein stimmiges Gesamtpaket erleben will, wird mit der Leoncino 500 oft zufriedener.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Auch beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die Yamaha MT-03 wirkt in der Regel wie ein Bike, das auf Kontrolle und schnelle Richtungswechsel ausgelegt ist. Das hilft besonders in der Stadt, bei engen Kurvenradien oder wenn man im Verkehr flexibel reagieren muss. Die Benelli Leoncino 500 legt den Fokus stärker auf ein ausgewogenes Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Das kann bedeuten, dass sie sich weniger „nervös“ anfühlt, dafür aber in bestimmten Situationen etwas weniger aggressiv wirkt als die MT-03.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die MT-03 punktet häufig mit dem agilen Charakter und dem schnellen „Ansprech-Workflow“ beim Fahren. Die Leoncino 500 punktet eher mit dem ruhigen Gesamtgefühl und dem Komfortgedanken – kann aber bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „spitz“ wirken.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Yamaha MT-03 bietet in der Praxis meist ein sehr berechenbares Bremsverhalten, das sich gut an den eigenen Fahrstil anpassen lässt. Das ist gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger ein Vorteil, weil man sich schnell auf die Dosierung verlassen kann.
Die Benelli Leoncino 500 kann ebenfalls mit einem stimmigen Setup überzeugen. Je nach Fahrprofil zeigt sich aber, dass die MT-03 beim „sofortigen Gefühl“ oft einen Tick näher am sportlichen Anspruch liegt. Die Leoncino 500 ist dafür häufig dann stark, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad in einem flüssigen Rhythmus bewegt.
Sitzposition und Ergonomie: Urban bequem oder Retro-orientiert
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Yamaha MT-03 bietet typischerweise eine eher aufrechte, aber sportlich nutzbare Haltung. Dadurch bleibt der Blick frei, die Arme sind nicht zu stark gestreckt und das Bike lässt sich gut kontrollieren – besonders bei häufigem Stop-and-Go.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt ergonomisch oft „entspannter“ und passt damit zu Fahrern, die nicht permanent in einer sportlichen Haltung sitzen möchten. Das kann auf längeren Strecken ein Plus sein. Gleichzeitig kann es bei sehr dynamischer Fahrweise sein, dass die MT-03 durch die direkte Ausrichtung gefühlt einen Vorteil hat.
Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Betrieb zählt
Im Alltag entscheidet die Summe aus Bedienbarkeit, Übersicht und praktischer Ausstattung. Die Yamaha MT-03 ist in der Regel sehr nutzerfreundlich: intuitive Bedienung, klare Übersicht und ein Gesamtpaket, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem als verlässlicher Begleiter dienen soll.
Die Benelli Leoncino 500 punktet häufig mit dem Charakter und dem stimmigen Look, der im Alltag sofort auffällt. Auch die Bedienung ist in der Praxis meist unkompliziert. Als mögliche Schwäche kann sich – je nach persönlicher Erwartung – zeigen, dass die Leoncino 500 stärker über Stil und Fahrgefühl überzeugt als über eine „maximal nüchterne“ Funktionalität.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-03: Typische Stärken
- Direktes Ansprechverhalten beim Beschleunigen – ideal für Stadt und häufige Richtungswechsel.
- Agiles Handling, das sich schnell kontrolliert anfühlt.
- Berechenbarkeit bei Bremsen und Fahrverhalten, was gerade Einsteigern hilft.
Yamaha MT-03: Mögliche Schwächen
- Wer vor allem „Retro-Charakter“ sucht, könnte die MT-03 als weniger eigenständig empfinden.
- Bei sehr entspanntem Langstreckenstil kann der sportlichere Grundcharakter weniger „weich“ wirken.
Benelli Leoncino 500: Typische Stärken
- Stimmiges Gesamtgefühl mit Fokus auf Komfort und harmonisches Fahren.
- Stil und Charakter – das Motorrad wirkt sofort wie ein Statement.
- Angenehme Ergonomie für längere Fahrten und entspanntes Tempo.
Benelli Leoncino 500: Mögliche Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die MT-03 gefühlt „spitzer“ wirken.
- Je nach Erwartung an Ausstattung/„Nüchternheit“ kann die Leoncino 500 stärker über Emotion überzeugen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger von einzelnen Daten ab, sondern davon, wie das Motorrad im Alltag „mitdenkt“. Die Yamaha MT-03 ist besonders passend, wenn häufig in der Stadt gefahren wird, schnelle Reaktionen gefragt sind und ein sehr direktes Fahrgefühl gewünscht ist. Sie eignet sich außerdem gut für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell erlernt und im Alltag zuverlässig bleibt.
Die Benelli Leoncino 500 ist besonders interessant, wenn der Fokus auf Stil, entspanntem Fahrkomfort und einem Motorrad liegt, das sich wie ein stimmiges Gesamtpaket anfühlt. Wer gern gleichmäßig unterwegs ist, längere Strecken mag und das Bike nicht nur als Transportmittel sieht, findet in der Leoncino 500 häufig die passendere Wahl.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die bessere Wahl, wenn ein agiles, direktes und berechenbares Fahrgefühl im Vordergrund steht – besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „greift“, sich leicht kontrollieren lässt und beim Beschleunigen sowie Bremsen ein klares Vertrauen vermittelt, wird mit der MT-03 sehr zufrieden sein.
Die Benelli Leoncino 500 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Charakter, entspannter Komfort und ein harmonisches Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Für längere Fahrten, gleichmäßiges Tempo und alle, die ein Motorrad mit eigenem Stil suchen, ist die Leoncino 500 oft die rundere Entscheidung.
Kurz gesagt: MT-03 für Agilität und Direktheit, Leoncino 500 für Stil und entspanntes Gesamtgefühl.