UVP 6.749 €
Baujahr von 2006 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Was kann das "Dark Side of Japan" Naked-Bike mit 42 PS?
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leicht und wendig
  • leicht zu bedienen
  • auch für kleinere Piloten geeignet
  • quirliger Reihentwin
Kontra:
  • einfache Ausstattung
  • untenrum etwas mau
  • Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht168kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.035mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment30 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite367km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartBrücken
Federung vorneUSD 37mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17M/C (54H) Tubeless
Reifen hinten140/70-17M/C (66H) Tubeless
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.
 
Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.249€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.000€
  • Baujahre: 2016-2022
  • Farben: schwarz, blau, cyan

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Yamaha MT-03 vs Brixton Cromwell 1200: Vergleich, Stärken und Schwächen

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha MT-03 und die Brixton Cromwell 1200, lohnt sich ein genauer Blick. Beide Modelle stehen für einen eigenen Charakter: Die MT-03 ist als agiles, modernes Naked Bike bekannt, während die Cromwell 1200 eher den Weg in Richtung klassischer Stil und kräftigerer Auslegung geht. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Frage, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen.

Erster Eindruck: Charakter und Einsatzprofil

Yamaha MT-03 – leicht, direkt, urban

Die Yamaha MT-03 wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt. Das Konzept ist auf Wendigkeit und ein unkompliziertes Handling ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr spielt die MT-03 ihre Stärken aus: schnelle Richtungswechsel, ein handliches Fahrgefühl und eine Motorabstimmung, die sich gut dosieren lässt. Wer ein Bike sucht, das sich nicht „groß“ anfühlt, sondern eher wie ein zuverlässiger Begleiter, ist hier schnell im richtigen Film.

Brixton Cromwell 1200 – klassisch, kräftig, tourentauglich

Die Brixton Cromwell 1200 bringt dagegen eine andere Stimmung mit. Der Fokus liegt stärker auf dem Eindruck von Substanz: mehr Hubraum, ein anderer Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das sich weniger nach „springen“ anfühlt, sondern eher nach „ziehen“. Das macht die Cromwell 1200 besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht nur die Strecke zählt, sondern auch das Tempo und das Gefühl von Drehmoment. Wer gern entspannt fährt und dabei trotzdem Reserven spüren möchte, findet hier eine passende Richtung.

Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag zeigen

Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments wird schnell klar, warum sich beide Motorräder so unterschiedlich anfühlen. Die MT-03 setzt auf ein Konzept, das sich durch ein lebendiges Ansprechverhalten auszeichnet. Dadurch wirkt die Beschleunigung oft „präsent“, auch wenn der Motor nicht auf maximale Durchzugskraft ausgelegt ist. Das ist besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken ein Vorteil: Gas geben, zügig reagieren lassen, weiterdrehen – das passt gut zum Charakter eines Naked Bikes.

Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen ihre Stärke vor allem dann aus, wenn es um Durchzug und entspanntes Fahren geht. Der Motor liefert mehr „Grundzug“, wodurch sich das Motorrad häufig weniger nach Drehzahl und mehr nach Drehmoment steuern lässt. Das kann auf Landstraßen und bei längeren Fahrten den Unterschied machen: weniger hektisches Schalten, mehr gleichmäßiges Vorankommen und ein souveräneres Gefühl bei konstantem Tempo.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität

Beim Fahrgefühl trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha MT-03 ist auf Agilität getrimmt. Das merkt man beim Einlenken, beim Wechsel zwischen Kurven und auch beim Rangieren. Das Motorrad wirkt leicht zu kontrollieren, was gerade für Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer mit Fokus auf Alltagstauglichkeit ein Plus ist.

Die Brixton Cromwell 1200 fühlt sich im Vergleich eher nach Souveränität an. Das Motorrad liegt stabiler im Gefühl, vermittelt mehr „Ruhe“ bei höheren Geschwindigkeiten und unterstützt eine entspannte Fahrweise. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es ist eine Frage des persönlichen Stils. Wer gern dynamisch und schnell um die Ecke fährt, wird die MT-03 als direkter empfinden. Wer lieber gleichmäßig unterwegs ist und dabei Komfort und Stabilität priorisiert, wird mit der Cromwell 1200 glücklicher.

Komfort und Sitzposition: Wie lange macht Spaß?

Komfort ist mehr als nur eine weiche Sitzbank. Entscheidend sind Sitzposition, Ergonomie und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Motorcharakter. Die MT-03 bietet eine aufrechte, alltagstaugliche Haltung, die sich gut für kürzere Wege und auch für längere Strecken eignet, solange das Tempo moderat bleibt. Durch die kompaktere Auslegung wirkt das Motorrad weniger „dominant“, was vielen Fahrern entgegenkommt.

Die Cromwell 1200 zielt stärker auf ein Fahrgefühl ab, das auch bei längeren Fahrten angenehm sein kann. Die Sitzposition und die Art, wie der Motor das Motorrad trägt, unterstützen eine entspannte Gangart. Gleichzeitig kann das Motorrad durch seine Auslegung und den Charakter eher zu einer Fahrweise passen, bei der man nicht ständig „arbeitet“, sondern mehr gleiten lässt. Wer häufig in der Stadt stop-and-go fährt, wird den Unterschied im Handling stärker spüren; wer öfter Landstraße oder Autobahn-nahe Strecken fährt, profitiert eher vom souveränen Gesamteindruck.

Bremsen, Fahrassistenz und Alltagstauglichkeit

Im Vergleich der Bremsleistung und der allgemeinen Alltagstauglichkeit zeigt sich: Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag funktionieren. Die MT-03 wirkt dabei oft wie das Bike, das man „einfach“ bewegt – unkompliziert, gut dosierbar und passend für häufige Fahrten. Die Cromwell 1200 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem, wenn man das Motorrad nicht als reines Stadtbike sieht, sondern als vielseitiges Motorrad für verschiedene Strecken.

Bei der Ausstattung und den Features kommt es weniger auf einzelne Details an, sondern darauf, wie stimmig das Gesamtpaket ist. Die MT-03 punktet häufig mit einem modernen, klaren Setup, während die Cromwell 1200 mit ihrem Stil und der kräftigeren Auslegung einen anderen Schwerpunkt setzt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich „leicht“ in den Alltag einfügt, findet in der Yamaha oft den schnelleren Zugang. Wer dagegen ein Bike sucht, das sich auch optisch und vom Motorgefühl her wie ein Statement anfühlt, wird die Brixton eher als passende Wahl sehen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha MT-03: Stärken

  • Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
  • Direktes Ansprechverhalten, das Fahrspaß schnell vermittelt
  • Alltagstaugliche Ergonomie für viele Fahrprofile
  • Einfaches Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Verkehr

Yamaha MT-03: Schwächen

  • Weniger Fokus auf maximalen Durchzug im Vergleich zur größeren Auslegung der Cromwell 1200
  • Für sehr entspannte, drehmomentbetonte Fahrweise kann mehr Hubraum subjektiv „komfortabler“ wirken

Brixton Cromwell 1200: Stärken

  • Mehr Drehmomentgefühl und souveräner Durchzug
  • Stabileres Fahrgefühl für längere Strecken
  • Charakter durch die klassische Ausrichtung und die kräftigere Motorisierung
  • Entspanntes Fahren durch weniger „Arbeit“ am Gas

Brixton Cromwell 1200: Schwächen

  • Im dichten Stadtverkehr kann das Handling im Vergleich zur MT-03 weniger „leicht“ wirken
  • Wer maximale Agilität und sehr dynamisches Kurvenfahren priorisiert, fühlt den Unterschied zur MT-03 stärker

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Yamaha MT-03 und Brixton Cromwell 1200 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die MT-03 ist besonders passend, wenn das Motorrad im Alltag oft genutzt wird, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und kurvige Strecken im Vordergrund stehen und wenn ein leichtes, direktes Handling wichtiger ist als maximale Kraftreserven.

Die Cromwell 1200 ist dagegen die bessere Wahl, wenn ein kräftiger Motorcharakter, souveräner Durchzug und ein eher entspanntes Fahrgefühl im Fokus stehen. Wer häufiger längere Strecken fährt, gern gleichmäßig unterwegs ist und dabei Reserven spüren möchte, wird mit der Brixton oft zufriedener sein.

Fazit:

Die Yamaha MT-03 ist die stimmige Wahl für alle, die ein agiles, unkompliziertes Naked Bike suchen: ideal für Stadt, Alltag und kurvige Strecken, bei denen direktes Ansprechverhalten und leichtes Handling den größten Spaß bringen. Die Brixton Cromwell 1200 passt besser zu Fahrern, die mehr Drehmomentgefühl, souveränen Durchzug und ein entspanntes Gesamtpaket bevorzugen – besonders auf längeren Strecken, wenn gleichmäßiges Vorankommen wichtiger ist als hektische Dynamik. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich schnell „klein“ und kontrollierbar anfühlt, liegt mit der MT-03 vorn. Wer dagegen ein Bike sucht, das sich kräftig anfühlt, Reserven bietet und den Charakter eher klassisch und tourenorientiert ausspielt, trifft mit der Cromwell 1200 die passendere Entscheidung.

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