| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
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Yamaha MT-03 vs Honda CB 500 Hornet vs KTM 390 Duke vs Triumph Speed 400 – der Vergleich der kompakten Naked Bikes
Wenn es um kompakte Naked Bikes geht, stehen vier Modelle besonders oft auf der Liste: die Yamaha MT-03, die Honda CB 500 Hornet, die KTM 390 Duke und die Triumph Speed 400. Alle vier wirken auf den ersten Blick ähnlich: aufrecht, alltagstauglich, mit Fokus auf Agilität. Doch sobald man genauer hinschaut, wird klar, dass die Motorräder unterschiedliche Schwerpunkte setzen – beim Motorcharakter, beim Fahrwerk, bei der Brems- und Fahrdynamik sowie beim Komfort im Alltag.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet, indem die wichtigsten Eigenschaften der Modelle miteinander gegenübergestellt werden. So lässt sich schneller ein Gefühl dafür entwickeln, welches Bike eher zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Wie sich die vier Modelle im Alltag anfühlen
Yamaha MT-03: der ruhige Einstieg mit klarer Linie
Die Yamaha MT-03 steht für einen unkomplizierten, gutmütigen Charakter. Der Motor wirkt eher linear und lässt sich im Stadtverkehr angenehm dosieren. Gerade wenn häufig gestoppt und angefahren wird, spielt die MT-03 ihre Stärke aus: sie bleibt entspannt, ohne dass man ständig gegensteuern muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn ein Motorrad vor allem alltagstauglich sein soll.
Schwäche: Wer deutlich sportlicher unterwegs sein möchte, wünscht sich manchmal mehr „Biss“ im Antritt. Die MT-03 ist nicht das Bike, das man als erstes auswählt, um maximal dynamisch zu wirken – sie punktet eher durch Souveränität und ein harmonisches Gesamtpaket.
Honda CB 500 Hornet: ausgewogen, reif und auf Alltag getrimmt
Die Honda CB 500 Hornet wirkt wie ein klassischer Allrounder. Der Motor und die Abstimmung sind so gewählt, dass das Motorrad in vielen Situationen zuverlässig funktioniert: vom kurzen Weg in die Stadt bis zur längeren Tour. Die Hornet vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dabei „zu hart“ zu sein. Dadurch entsteht ein rundes Fahrbild, das auch bei wechselndem Tempo nicht aus dem Konzept gerät.
Schwäche: Wer eine besonders aggressive Sportlichkeit erwartet, könnte die Hornet als etwas „konservativer“ empfinden. Das Motorrad ist stark im Ausgleich – aber weniger im maximalen Kick.
KTM 390 Duke: mehr Temperament, mehr Fokus auf Fahrspaß
Die KTM 390 Duke ist deutlich stärker auf Dynamik getrimmt. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, machen schnell Lust auf zügiges Fahren. In Kurven und auf kurvigen Strecken fühlt sich die Duke oft besonders lebendig an. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad spüren möchte, bekommt hier eine klare Ansage.
Schwäche: Dieses Temperament kann im Alltag auch fordernder wirken. Je nach Fahrstil und Streckenprofil kann das Motorrad weniger „entspannt“ wirken als die eher harmonischen Modelle. Außerdem sollte man bei der Wahl der Duke besonders darauf achten, ob das eigene Fahrprofil wirklich von mehr Agilität und direkter Rückmeldung profitiert.
Triumph Speed 400: moderner Charakter mit eigenem Stil
Die Triumph Speed 400 bringt eine Mischung aus modernem Konzept und spürbarem Fahrgefühl. Im Vergleich wirkt sie oft wie ein Bike, das sowohl für den Alltag als auch für sportlichere Ausfahrten gemacht ist. Die Abstimmung zielt darauf ab, dass sich das Motorrad leicht bewegen lässt und dabei nicht beliebig wird. Gerade wer Wert auf eine stimmige Gesamtwirkung legt, findet hier einen spannenden Kandidaten.
Schwäche: Je nach Erwartung kann die Speed 400 weniger „extrem“ wirken als die KTM. Wer maximale Schärfe sucht, wird eher bei der Duke fündig. Wer hingegen ein ausgewogenes, modernes Naked Bike möchte, bekommt eine gute Basis.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Bei den vier Modellen ist der Motor nicht nur eine technische Größe, sondern bestimmt das Fahrgefühl. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die MT-03 und die CB 500 Hornet wirken tendenziell harmonischer und leichter zu dosieren. Die KTM 390 Duke setzt stärker auf spürbare Reaktion und einen lebendigeren Charakter. Die Triumph Speed 400 liegt häufig dazwischen: modern und dynamisch, aber mit einem Fokus auf ein stimmiges Gesamtpaket.
In der Praxis bedeutet das: Auf kurzen Strecken und im Stadtverkehr ist die Dosierbarkeit entscheidend. Hier spielen MT-03 und Hornet ihre Stärken aus. Auf der Landstraße, wenn man häufiger beschleunigt, bremst und wieder in den Rhythmus kommt, kann die Duke deutlich mehr „Spaßimpulse“ liefern. Die Speed 400 eignet sich besonders für Fahrer, die sowohl entspannt als auch flott unterwegs sein möchten.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt wie in der Kurve?
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder spürbar in ihrem „Arbeitsstil“. Die KTM 390 Duke wirkt oft besonders agil und direkt. Das macht sie attraktiv, wenn man Kurven aktiv angeht und das Motorrad gern „arbeitet“ sieht. Die Yamaha MT-03 und die Honda CB 500 Hornet vermitteln dagegen häufig mehr Ruhe im Fahrbild. Das kann gerade für Einsteiger oder für längere Fahrten ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger überrascht.
Die Triumph Speed 400 kombiniert häufig eine leichtgängige Bewegung mit einem stabilen Eindruck. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sowohl im Alltag als auch auf kurvigen Strecken Spaß macht, ohne dass man ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten muss.
Bremsen: Sicherheit vs. Gefühl
Auch bei den Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Rückmeldung. Im Vergleich zeigen sich Unterschiede in der Art, wie sich die Bremskraft aufbauen lässt. Die Hornet und die MT-03 wirken oft besonders gut kontrollierbar, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen hilft. Die KTM kann beim sportlichen Fahren besonders überzeugend sein, weil sie schnell anspricht und das Gefühl von Kontrolle beim zügigen Tempo unterstützt. Die Triumph liegt häufig im Bereich „sportlich, aber alltagstauglich“ – also ein guter Kompromiss für viele Fahrer.
Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Streckenwirkung
Gerade bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob man nach 30 Minuten noch genauso motiviert ist wie nach 3 Stunden. Die Yamaha MT-03 und die Honda CB 500 Hornet sind in der Regel auf eine entspannte Nutzung ausgelegt. Das macht sie attraktiv, wenn Pendeln, Stadtverkehr und gelegentliche Ausflüge im Vordergrund stehen.
Die KTM 390 Duke kann je nach Körpergröße und Fahrweise sportlicher wirken. Das ist kein Nachteil, solange die eigene Sitzposition dazu passt. Wer gern dynamisch fährt, wird die aktive Haltung oft sogar als Vorteil empfinden. Wer dagegen viel im Stop-and-Go unterwegs ist, könnte die Duke als etwas „präsenter“ erleben als die eher ruhigen Modelle.
Die Triumph Speed 400 zielt häufig auf einen modernen Komfortansatz ab: genug sportliche Haltung für Kurven, aber nicht so kompromisslos, dass längere Fahrten unangenehm werden. Damit ist sie für viele eine gute Wahl, wenn das Motorrad sowohl für den Alltag als auch für Wochenendtouren dienen soll.
Technik, Ausstattung und Charakter: Was man beim Kauf wirklich spürt
Bei der Ausstattung und beim technischen Gesamtkonzept geht es darum, wie „rund“ sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die Honda CB 500 Hornet wirkt oft wie ein Paket, das auf Verlässlichkeit und stimmige Bedienung setzt. Die Yamaha MT-03 ist ebenfalls auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt und wirkt dadurch besonders zugänglich.
Die KTM 390 Duke steht für einen stärker sportorientierten Ansatz: Sie will gefahren werden, nicht nur „mitlaufen“. Die Triumph Speed 400 bringt einen modernen Look und ein Fahrgefühl, das sich oft wie ein zeitgemäßer Allrounder anfühlt. Wer Wert auf einen eigenen Stil legt und trotzdem nicht auf Fahrspaß verzichten möchte, findet hier häufig einen guten Sweet Spot.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Yamaha MT-03: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung, der entspannten Dosierbarkeit und dem gutmütigen Alltagseindruck. Schwäche: weniger „Aggressivität“ im Fahrgefühl, wenn maximal sportliche Dynamik erwartet wird.
- Honda CB 500 Hornet: Stärken liegen in der ausgewogenen Abstimmung, der reifen Allround-Charakteristik und der kontrollierbaren Art beim Fahren. Schwäche: Wer ein besonders extremes Temperament sucht, könnte weniger „Krawall“ erwarten.
- KTM 390 Duke: Stärken liegen in der direkten Reaktion, dem lebendigen Fahrspaß und der sportlichen Kurvendynamik. Schwäche: kann im Alltag je nach Fahrstil etwas fordernder wirken und ist weniger „entspannt“ als die ruhigeren Modelle.
- Triumph Speed 400: Stärken liegen in der modernen Gesamtwirkung, dem ausgewogenen Fahrgefühl und der Mischung aus Alltagstauglichkeit und sportlicher Note. Schwäche: weniger „radikal“ als die KTM, dafür meist harmonischer.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „am besten“ ist, sondern welches am besten zum eigenen Alltag und Fahrstil passt. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und ein leicht zu beherrschendes Motorrad sucht, findet in Yamaha MT-03 oder Honda CB 500 Hornet oft die passendere Basis. Beide wirken in vielen Situationen ruhig und gut kontrollierbar.
Wer dagegen regelmäßig auf Landstraßen unterwegs ist, Kurven mag und das Motorrad spüren möchte, wird mit der KTM 390 Duke sehr wahrscheinlich mehr Fahrspaß erleben. Sie ist die Wahl für aktive Fahrer, die Dynamik nicht nur „wollen“, sondern auch „nutzen“.
Für Fahrer, die ein modernes Naked Bike suchen, das sowohl im Alltag funktioniert als auch am Wochenende Freude macht, ist die Triumph Speed 400 häufig eine sehr stimmige Option. Sie verbindet oft das Beste aus beiden Welten: nicht zu zahm, aber auch nicht so kompromisslos sportlich wie die Duke.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die richtige Wahl, wenn ein unkompliziertes, gutmütiges Naked Bike im Alltag im Vordergrund steht und sportliche Ambitionen eher moderat ausfallen. Die Honda CB 500 Hornet passt besonders gut, wenn ein ausgewogener Allrounder gesucht wird, der kontrolliert wirkt und für viele Einsatzbereiche zuverlässig bleibt. Wer spürbar mehr Temperament will und Kurvenfahrten aktiv genießen möchte, findet in der KTM 390 Duke den klaren Fahrspaß-Fokus. Die Triumph Speed 400 schließlich ist ideal für alle, die ein modernes Gesamtpaket suchen: alltagstauglich, aber mit genug Dynamik für flotte Ausfahrten. Kurz gesagt: MT-03 für entspanntes Ankommen, Hornet für reife Ausgewogenheit, Duke für maximale Agilität und Speed 400 für den stimmigen Mix aus Charakter und Komfort.