| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Yamaha MT-03 vs. Honda CRF 300 L: Vergleich für Alltag, Landstraße und leichtes Gelände
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, ist der Vergleich oft besonders spannend. Die Yamaha MT-03 steht für ein straßennahes, agiles Konzept mit dem typischen MT-Feeling: aufrecht bis sportlich, unkompliziert im Alltag und mit einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Die Honda CRF 300 L dagegen ist klar als leichtes Offroad- und Supermoto-nahe Alternative positioniert. Sie bringt mehr Geländekompetenz mit und fühlt sich dort zu Hause, wo die Straße aufhört oder zumindest weniger perfekt wird.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Fahralltag zählt: Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte bei Fahrgefühl, Komfort, Fahrwerk, Bremsen, Alltagstauglichkeit und den typischen Grenzen? So wird schnell klar, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Straßennähe vs. Offroad-Gen
Die Yamaha MT-03 ist ein Motorrad, das man gern spontan nutzt: für kurze Wege, für Pendelstrecken und für Fahrten, bei denen man einfach zügig durch den Verkehr gleitet. Das Konzept ist straßenorientiert, die Sitzposition wirkt alltagstauglich und die Maschine lässt sich meist intuitiv bewegen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird mit der MT-03 häufig gut bedient.
Die Honda CRF 300 L spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn der Untergrund nicht mehr nur Asphalt ist. Sie wirkt von der Grundidee her wie ein Motorrad, das auch mal über Feldwege, Schotter oder holprige Strecken hinwegkommen soll. Dabei bleibt sie nicht nur ein „Geländebike mit Straßenzulassung“, sondern kann auch auf der Straße Spaß machen – allerdings mit einem anderen Fokus als die MT-03.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind für Einsteiger und Alltagsfahrer interessant, aber der Motorcharakter ist unterschiedlich. Die MT-03 wirkt eher wie ein straßenorientierter Begleiter: Drehzahlen lassen sich gut nutzen, das Ansprechverhalten ist meist angenehm direkt, und das Motorrad lässt sich in vielen Situationen ohne großes „Planen“ fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr oder auf kurzen Landstraßen gefahren wird.
Die CRF 300 L bringt dagegen eine stärkere Offroad-DNA mit. Der Einzylinder fühlt sich oft dann besonders gut an, wenn man ihn im passenden Bereich hält und die Maschine aktiv bewegt. Auf der Straße kann das ebenfalls funktionieren, aber das Fahrgefühl ist stärker „handwerklich“: Man spürt mehr, wie man Gas, Kupplung und Schaltpunkte zusammenspielt. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern aktiv fahren – und eine mögliche Schwäche für alle, die möglichst entspannt und gleichmäßig cruisen möchten.
Fahrwerk & Handling: Agil auf Asphalt, souverän im Gelände
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die Yamaha MT-03 ist auf Straßenkomfort und kontrolliertes Handling ausgelegt. In Kurven fühlt sie sich meist leicht zu bewegen an, die Maschine reagiert zügig auf Lenkimpulse und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße gut ist. Auf holprigen Abschnitten bleibt sie zwar nicht „unberührt“, aber sie ist klar auf Asphalt optimiert.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen dafür gemacht, Unebenheiten zu schlucken und auch auf weniger perfekten Untergründen stabil zu bleiben. Das Fahrwerk wirkt oft so, dass man sich auf Schotter oder Feldwege eher traut. Gleichzeitig kann genau das auf glattem Asphalt als „anders“ empfunden werden: Die CRF wirkt dann weniger wie ein reines Straßenbike, sondern eher wie ein Motorrad, das man auch abseits der Komfortzone nutzt.
Stärken und Schwächen im Handling
Stärke der MT-03: leichtes, straßenorientiertes Handling, das sich besonders in Alltagssituationen bewährt. Schwäche der MT-03: auf sehr grobem Untergrund ist die Offroad-Performance begrenzt – sie ist eher „für gelegentliches Schotter-Feeling“ als für echte Geländetouren gedacht.
Stärke der CRF 300 L: mehr Geländekompetenz und ein Fahrgefühl, das auch auf unebenem Untergrund Sicherheit gibt. Schwäche der CRF 300 L: auf langen, rein straßenorientierten Strecken kann das Konzept weniger „komfortabel entspannt“ wirken als bei einem klaren Straßenmodell.
Bremsen & Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?
Bei beiden Motorrädern ist die Bremsanlage so ausgelegt, dass sie im Alltag zuverlässig funktioniert. Im Vergleich zeigt sich aber: Die MT-03 fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn man vorausschauend bremst und die Maschine sauber in die Kurve bringt. Die CRF 300 L kann ebenfalls sehr gut verzögern, wirkt aber im Fahrgefühl stärker „geländetypisch“: Die Dosierbarkeit und das Verhalten auf unterschiedlichen Untergründen sind ein Thema, das man bei Offroad-Nutzung eher zu schätzen lernt.
Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert meist von einem Motorrad, das sich fein dosieren lässt und schnell auf Fahrbahnsituationen reagiert. Wer dagegen häufiger auf wechselndem Untergrund fährt, wird die CRF-typische Auslegung eher als Vorteil sehen.
Komfort & Sitzposition: Für kurze Wege und lange Tage
Die Yamaha MT-03 ist in der Regel die entspanntere Wahl, wenn es um Alltagskomfort geht. Die Sitzposition wirkt straßenfreundlich, und das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man ständig „gegen“ die Maschine arbeiten muss. Das ist besonders relevant, wenn man häufig stop-and-go fährt oder einfach nicht jedes Mal in einen sportlichen Modus wechseln möchte.
Die Honda CRF 300 L bietet eine Sitzposition, die mehr an Offroad-Motorik erinnert. Das kann auf kurzen Strecken sehr passend sein – vor allem, wenn man aktiv fährt und die Maschine „mitnimmt“. Für lange, rein straßenorientierte Touren kann das Setup jedoch weniger komfortabel wirken als bei einem straßenfokussierten Motorrad wie der MT-03.
Alltagstauglichkeit: Wartung, Nutzung und typische Kostenfaktoren
Beide Modelle sind grundsätzlich so konzipiert, dass sie im Alltag funktionieren. Dennoch unterscheiden sie sich in der Art, wie man sie nutzt. Die MT-03 ist typischerweise die Maschine für regelmäßige Fahrten auf Asphalt: Pendeln, Wochenendtouren, kurze Ausfahrten. Dadurch bleibt der Wartungs- und Pflegeaufwand oft im Rahmen dessen, was man von einem straßenorientierten Motorrad erwartet.
Die CRF 300 L wird häufiger mit „mehr Dreck“ in Verbindung gebracht – selbst wenn es nur Feldwege sind. Das bedeutet in der Praxis: mehr Aufmerksamkeit für Reinigung, Kette/Antrieb und den allgemeinen Zustand nach Fahrten abseits der Straße. Wer das mag und entsprechend plant, bekommt dafür ein Motorrad, das nicht nur „auf dem Papier“ vielseitig ist.
Stärken und Schwächen im Betrieb
MT-03 Vorteil: straßenorientierte Nutzung ist unkompliziert, das Motorrad passt gut in den Alltag. MT-03 Grenze: Offroad-Einsätze sind eher „gelegentlich“ und nicht der Hauptfokus.
CRF 300 L Vorteil: mehr Vielseitigkeit bei wechselndem Untergrund. CRF 300 L Grenze: wer nur Asphalt fährt, merkt den Offroad-Fokus möglicherweise als weniger „zielgenau“ für Komfort und Langstreckenroutine.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Die Yamaha MT-03 ist besonders stark auf Strecken, die überwiegend aus Asphalt bestehen: Stadtverkehr, Landstraße, kurvige Abschnitte mit gutem Grip. Sie eignet sich auch dann, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt und nicht ständig „überredet“ werden muss, um Spaß zu machen.
Die Honda CRF 300 L passt besonders gut, wenn die Route nicht immer perfekt ist: Baustellen, schlechte Straßen, Schotterpassagen, Feldwege oder Strecken, auf denen man gern mal abbiegt, weil es sich anbietet. Sie ist damit oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur ein Fortbewegungsmittel sein soll, sondern auch ein kleines Abenteuer erlaubt.
Typische Kaufentscheidung: Was passt besser zum Fahrstil?
Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, wird mit der MT-03 häufig schneller glücklich. Das Konzept ist klar straßenorientiert, das Handling wirkt direkt und die Maschine vermittelt ein Gefühl von „einfach losfahren“.
Wer dagegen Wert darauf legt, dass das Motorrad auch außerhalb der Komfortzone funktioniert, findet in der CRF 300 L oft die passendere Basis. Das Fahrgefühl ist aktiver, und genau das kann ein großer Pluspunkt sein, wenn man gern mit dem Motorrad arbeitet – statt nur darauf zu sitzen.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Alltag, Asphalt und unkompliziertem Fahrspaß liegt. Sie wirkt straßenfreundlich, lässt sich meist sehr gut dosieren und passt besonders zu Fahrten, bei denen Komfort, leichtes Handling und ein stimmiges Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig pendelt oder vor allem auf Landstraßen unterwegs ist, bekommt mit der MT-03 ein Motorrad, das schnell vertraut wird.
Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken aus, wenn die Strecke öfter wechselt und leichtes Offroad-Feeling dazugehören soll. Sie ist die passendere Option für alle, die auch mal über Schotter oder holprige Wege fahren möchten und dabei ein aktiveres Fahrgefühl schätzen. Wer dagegen fast ausschließlich Asphalt fährt und maximale Langstreckenentspannung sucht, wird die MT-03 meist als zielgenauer empfinden.
Kurz gesagt: MT-03 für straßenorientierte Alltagsfahrer, CRF 300 L für vielseitige Routen und mehr Abenteuer.