| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Yamaha MT-03 vs Indian FTR 1200 Sport: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß
Wer zwischen der Yamaha MT-03 und der Indian FTR 1200 Sport schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die MT-03 steht für ein leichtes, agiles Naked-Bike, das sich schnell in den Alltag einfügt und Fahranfänger wie auch Umsteiger mit unkompliziertem Handling überzeugt. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen ist deutlich „größer gedacht“: mehr Präsenz, mehr Charakter und ein Fahrgefühl, das stark auf sportliche Dynamik und souveräne Kontrolle ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne reine Zahlenlisten, sondern mit Blick darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Hausstrecke bemerkbar machen.
Grundcharakter: Leicht & direkt vs. kraftvoll & markant
Yamaha MT-03: unkompliziert, wendig, nah am Fahrer
Die Yamaha MT-03 wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Touren und das Gefühl, jederzeit „Herr der Lage“ zu sein. Das Bike ist so ausgelegt, dass man schnell Vertrauen fasst: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, das Handling bleibt auch bei wechselndem Tempo stabil, und die Maschine lässt sich in der Stadt angenehm manövrieren. Der Charakter ist dabei eher „smooth“ und kontrolliert – ideal, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit und entspanntem Fahrspaß liegt.
Indian FTR 1200 Sport: sportlich, laut im Auftritt, souverän im Tempo
Die Indian FTR 1200 Sport spielt in einer anderen Liga, zumindest vom Gesamteindruck her. Sie wirkt kraftvoll, hat eine klare sportliche Ausrichtung und vermittelt das Gefühl, dass Reserven für zügiges Fahren vorhanden sind. Gerade auf Landstraßen und bei dynamischer Fahrweise zeigt sich die Stärke: Die Maschine bleibt auch dann ruhig und kontrolliert, wenn das Tempo steigt oder die Strecke anspruchsvoller wird. Wer gern „mehr Motorrad“ möchte, findet hier eine deutlich emotionalere und markantere Option.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistungsentfaltung anfühlt
Beim Vergleich von Yamaha MT-03 und Indian FTR 1200 Sport geht es nicht nur darum, wie stark die Motoren sind, sondern wie die Kraft ankommt. Die MT-03 setzt auf eine gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder wenn das Motorrad vor allem „einfach funktionieren“ soll. Die Indian FTR 1200 Sport liefert dagegen mehr Durchzug und wirkt in höheren Lastzuständen präsenter. Das spürt man vor allem beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder beim Überholen auf Landstraßen: Die FTR wirkt weniger „arbeitsintensiv“, weil sie das Tempo leichter trägt.
Stärken der MT-03
- Leichte Handhabung bei wechselnden Geschwindigkeiten
- Gut dosierbar für entspanntes Fahren und kontrollierte Beschleunigung
- Passt zu Fahrern, die ein unkompliziertes Bike suchen
Schwächen der MT-03
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann der Wunsch nach mehr Reserven entstehen
- Für lange Autobahnabschnitte wirkt die FTR als „komfortableres Tempo-Bike“ meist überlegen
Stärken der FTR 1200 Sport
- Mehr Souveränität bei dynamischem Fahren
- Spürbarer Durchzug für zügige Manöver
- Starker Charakter, der Touren emotionaler macht
Schwächen der FTR 1200 Sport
- Im Stadtverkehr kann das größere Motorradgefühl weniger „spielerisch“ wirken
- Wer vor allem entspannt und niedrigschwellig fahren will, könnte die MT-03 als stressfreier empfinden
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet darüber, wie sich ein Motorrad in Kurven, bei Unebenheiten und beim Bremsen anfühlt. Die Yamaha MT-03 punktet mit einem agilen Grundgefühl. Sie lässt sich leicht einlenken und vermittelt ein sicheres Tempo in der Kurve, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Gerade auf kurvigen Strecken mit wechselndem Untergrund ist das ein Vorteil: Das Bike bleibt handlich und lässt sich intuitiv steuern.
Die Indian FTR 1200 Sport setzt dagegen stärker auf Stabilität und Kontrolle bei höherem Tempo. In schnellen Passagen und bei zügiger Gangart wirkt die Maschine ruhiger und „steht“ mehr auf der Linie. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig neu an das Motorrad „herantasten“ möchte.
MT-03: ideal für Kurven mit viel Gefühl
Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv durch den Kurvenbogen führt, findet an der MT-03 viel Spaß. Sie wirkt dabei eher wie ein leichtes Werkzeug: schnell in Position, schnell wieder raus, ohne großes Trägheitsgefühl.
FTR 1200 Sport: ideal für Tempo & Linie
Die FTR 1200 Sport eignet sich besonders, wenn die Fahrweise dynamischer wird und man Stabilität über längere Zeit bevorzugt. Das Motorrad unterstützt eine sportliche Linie und bleibt auch bei wechselnder Last gut berechenbar.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen „Alltag mit sportlichem Anspruch“ und „sportlicher Anspruch mit mehr Reserven“. Die Yamaha MT-03 bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das sich für Stadtverkehr und zügige Landstraßenfahrten eignet. Die Bremsleistung wirkt dabei ausreichend und vor allem kontrollierbar – ein Pluspunkt, wenn man häufig in Situationen kommt, in denen man fein dosieren muss.
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt beim Verzögern souveräner, vor allem dann, wenn das Tempo höher ist oder man öfter aus dynamischen Situationen heraus bremst. Das gibt mehr Sicherheit, wenn man sportlich fährt und nicht jedes Mal neu einschätzen möchte, wie stark man verzögern muss.
Sitzposition & Komfort: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Die Sitzposition beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann und wie schnell man müde wird. Die Yamaha MT-03 ist tendenziell auf eine alltagstaugliche Ergonomie ausgelegt. Das macht sie besonders interessant für Pendler, für kurze Touren und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ wird.
Die Indian FTR 1200 Sport bietet eine sportlichere Ausrichtung. Das ist für viele Fahrer genau richtig, wenn man gern zügig unterwegs ist und die Maschine als „Fahrgerät“ empfindet. Auf längeren Strecken kann das aber je nach Körpergröße und Fahrstil intensiver sein als bei der MT-03. Wer viel Tour fährt, sollte daher besonders auf die persönliche Passform achten.
Alltag & Nutzung: Stadt, Landstraße, Tour
MT-03 im Alltag
Die Yamaha MT-03 spielt ihre Stärken vor allem im täglichen Einsatz aus: leicht zu handeln, schnell im Kopf und angenehm im Handling bei Stop-and-go. Für Fahrten zur Arbeit, kurze Erledigungen und spontane Feierabendrunden ist sie eine sehr stimmige Wahl. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, ist sie oft die „sichere“ Entscheidung.
FTR 1200 Sport auf der Landstraße
Die Indian FTR 1200 Sport fühlt sich besonders auf Landstraßen zu Hause. Dort kommt der Charakter voll zur Geltung: mehr Durchzug, mehr Dynamik und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Ausfahrten motiviert. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder gern schneller unterwegs ist, wird die FTR als deutlich „tourentauglicher“ im sportlichen Sinne empfinden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-03 – die typischen Pluspunkte
- Sehr handlich und leicht zu kontrollieren
- Ideal für Stadtverkehr und entspanntes Landstraßenfahren
- Guter Einstieg in den Naked-Bike-Style ohne Überforderung
Yamaha MT-03 – die typischen Grenzen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann der Wunsch nach mehr Reserven entstehen
- Für Fahrer, die „mehr Motorrad“ suchen, wirkt die FTR oft attraktiver
Indian FTR 1200 Sport – die typischen Pluspunkte
- Mehr Souveränität bei Tempo und dynamischer Fahrweise
- Starker Charakter, der Fahrten emotional macht
- Ruhigeres, stabileres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten
Indian FTR 1200 Sport – die typischen Grenzen
- Im dichten Stadtverkehr kann das größere Motorradgefühl weniger „leicht“ wirken
- Sportlichere Ergonomie kann auf langen Strecken je nach Fahrer anspruchsvoller sein
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Yamaha MT-03 und Indian FTR 1200 Sport hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt, schnell zu beherrschen ist und trotzdem Fahrspaß bietet, wird mit der MT-03 sehr glücklich. Sie ist die Wahl für Menschen, die gern flexibel fahren, häufig in der Stadt unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das nicht ständig „mehr“ fordert.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, auf Landstraßen dynamischer unterwegs ist und ein Motorrad mit deutlich mehr Präsenz und Reserven sucht, trifft mit der FTR 1200 Sport die passendere Entscheidung. Sie ist die Option für Fahrer, die sportliche Dynamik spüren wollen und sich an einem markanten Gesamtpaket erfreuen.
Fazit:
Die Yamaha MT-03 ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu fahrendes, agiles Naked-Bike für den Alltag und für entspannte bis sportliche Landstraßenrunden suchen. Ihr Vorteil liegt in der unkomplizierten Handhabung, der gut dosierbaren Leistungsentfaltung und dem insgesamt stressfreien Fahrgefühl. Die Indian FTR 1200 Sport passt dagegen am besten zu Fahrern, die mehr Motorrad-Charakter, mehr Reserven und ein stabileres Gefühl bei höherem Tempo möchten. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird und die Fahrweise dynamischer ist. Kurz gesagt: Wer „einfach losfahren“ will und dabei viel Spaß sucht, findet in der MT-03 den passenden Begleiter. Wer sportlichere Ambitionen hat und ein souveränes, markantes Gesamtpaket sucht, wird mit der FTR 1200 Sport glücklicher.