UVP 6.749 €
Baujahr von 2006 bis 2026~
UVP 21.599 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Was kann das "Dark Side of Japan" Naked-Bike mit 42 PS?
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Schnell und mühelos viele Kilometer abspulen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Leicht und wendig
  • leicht zu bedienen
  • auch für kleinere Piloten geeignet
  • quirliger Reihentwin
Kontra:
  • einfache Ausstattung
  • untenrum etwas mau
  • Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Pro:
  • reichlich Power
  • üppige Ausstattung
  • gute Bedienbarkeit
  • guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
  • gelungene Deitails
  • reichlich Zubeör verfügbar
Kontra:
  • hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
  • etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
  • für manchen vielleicht etwas Techniküberladen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht168kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.035mm
Gewicht243kg
Radstand1.560mm
Länge2.250mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 849-869 mm
Höhe1.520mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment30 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite367km
Leistung160 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment138 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartBrücken
Federung vorneUSD 37mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17M/C (54H) Tubeless
Reifen hinten140/70-17M/C (66H) Tubeless
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenSemi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenDruckguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR19
Reifen hinten170/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.
 
Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.249€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.000€
  • Baujahre: 2016-2022
  • Farben: schwarz, blau, cyan

Fazit - was bleibt hängen

Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.

Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 18.495 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Yamaha MT-03 vs KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha MT-03 und die KTM 1290 Super Adventure S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das, was man beim Fahren spürt: Motorcharakter, Sitzposition, Fahrdynamik, Komfort und die Art, wie Elektronik und Fahrwerk den Alltag oder die große Tour prägen. Genau darum soll es hier gehen – mit einem klaren Blick auf Stärken und Schwächen beider Modelle.

Grundidee: Naked-Alltag vs große Adventure-Tour

Die Yamaha MT-03 steht für ein leicht zugängliches, agiles Naked-Bike-Konzept. Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad schnell „richtig“ anfühlt: unkompliziert, wendig und ideal für Stadtfahrten, Feierabendrunden und Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das nicht überfordert.

Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen eine ganz andere Mission. Hier geht es um Reichweite, Komfort und souveräne Leistungsentfaltung – besonders dann, wenn die Strecke länger wird und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlen soll. Das „S“ steht dabei für eine Ausrichtung, die stärker auf Ausstattung und Tourenfokus setzt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt

Yamaha MT-03: kontrollierte Dynamik

Die MT-03 ist im Vergleich zur KTM weniger „explosiv“ im Sinne von brachialer Kraftentfaltung. Stattdessen liegt der Fokus auf einem Motor, der sich harmonisch in den Alltag einfügt. Das spürt man besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und beim entspannten Fahren in mittleren Drehzahlbereichen. Die Stärke liegt darin, dass das Motorrad leicht dosierbar bleibt und dadurch ein sehr direktes Fahrgefühl vermittelt.

KTM 1290 Super Adventure S: Durchzug und Reserven

Die KTM 1290 Super Adventure S spielt dagegen in einer anderen Liga. Der Motor liefert deutlich mehr Reserven und sorgt dafür, dass Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder lange Anstiege nicht anstrengend wirken. Im Vergleich zur MT-03 ist das Fahrgefühl weniger „lernfokussiert“ und mehr „reiseorientiert“: Man kann zügig vorankommen, ohne ständig am Gas zu arbeiten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • MT-03 Stärke: angenehme Dosierbarkeit, entspanntes Handling, gut für das Erlernen und für häufiges Fahren im Alltag.
  • MT-03 Schwäche: bei sehr sportlicher Fahrweise oder langen Autobahnstrecken kann die KTM spürbar mehr „Luft“ bieten.
  • KTM 1290 Stärke: kräftiger Durchzug, souveräne Reserven, deutlich mehr Potenzial für lange Touren und zügiges Fahren.
  • KTM 1290 Schwäche: durch Größe und Gewicht wirkt sie im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ als die MT-03.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die Yamaha MT-03 wirkt im Vergleich leichter zu bewegen. Das macht sie attraktiv, wenn häufig enge Kurven, Ampelstopps und wechselnde Fahrbahnen im Spiel sind. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: Das Motorrad bleibt gelassen, federt spürbar komfortabler und unterstützt den Fahrer dabei, auch nach vielen Kilometern konzentriert zu bleiben.

Was das für den Alltag bedeutet

  • MT-03: punktet mit Wendigkeit und einem unkomplizierten Fahrgefühl – ideal für kurze Wege und dynamisches Kurvenfahren.
  • KTM 1290: punktet mit Langstreckenkomfort und Stabilität – ideal, wenn die Tour das Ziel ist und nicht nur der Weg dorthin.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die MT-03 bietet ein direktes, gut dosierbares Bremsgefühl, das im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-Go-Situationen angenehm ist. Die KTM 1290 Super Adventure S bringt dagegen ein Setup mit, das auf höhere Geschwindigkeiten und stärkere Belastung ausgelegt ist. Dadurch fühlt sich das Bremsen bei zügiger Fahrt oft noch souveräner an.

Im Vergleich heißt das: Wer viel im urbanen Umfeld unterwegs ist, profitiert von der einfachen Handhabung der MT-03. Wer häufiger schnell fährt oder lange Strecken mit wechselnden Bedingungen plant, wird die KTM als deutlich „tourensicherer“ empfinden.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs Einfachheit

Elektronik ist bei der KTM 1290 Super Adventure S ein zentraler Bestandteil des Gesamtkonzepts. Fahrmodi, Traktionsunterstützung und weitere Helfer sorgen dafür, dass sich die Leistung je nach Situation kontrolliert abrufen lässt. Das ist besonders auf langen Strecken hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren.

Die Yamaha MT-03 ist im Vergleich weniger „überladen“ und wirkt dadurch oft leichter zugänglich. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich auf das Wesentliche konzentrieren möchte: Gas, Blick, Linie. Gleichzeitig bedeutet weniger Elektronik nicht automatisch weniger Sicherheit – es bedeutet eher, dass das Motorrad stärker über das Fahrerfeedback funktioniert.

Stärken und Schwächen

  • MT-03: klare Bedienlogik, weniger Ablenkung, gutes Gefühl für die Basics.
  • KTM 1290: mehr Assistenz, mehr Anpassungsmöglichkeiten, besonders stark bei Touren und wechselnden Bedingungen.

Sitzposition und Komfort: Kurzstrecke vs Langstrecke

Die Sitzposition ist ein weiterer Schlüssel im Vergleich. Die Yamaha MT-03 wirkt eher auf Alltag und Alltagstempo abgestimmt. Dadurch bleibt die Körperhaltung meist angenehm, ohne dass man sich nach kurzer Zeit „verstellt“ fühlt. Für viele Fahrer ist das ein großer Pluspunkt, weil man das Motorrad auch nach einem Arbeitstag gern nutzt.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist auf Komfort ausgelegt, der auch nach Stunden trägt. Windschutz, Ergonomie und die generelle Abstimmung zielen darauf, dass der Fahrer auf langen Strecken weniger ermüdet. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht nur 30 Minuten fährt, sondern eine Tour plant, die sich über den ganzen Tag zieht.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Stadtverkehr

Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die MT-03 ist hier im Vergleich klar im Vorteil: Sie wirkt leichter zu manövrieren, lässt sich einfacher bewegen und passt dadurch gut in den Stadtalltag. Wer häufig zwischen Terminen pendelt oder oft im dichten Verkehr unterwegs ist, wird das schnell zu schätzen wissen.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist im Stadtverkehr nicht „schlecht“, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren. Dafür bekommt man im Gegenzug ein Motorrad, das auf der Landstraße und Autobahn deutlich mehr Komfort und Reserven bietet.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

MT-03: ideal für…

  • Stadtfahrten und Pendeln
  • kurze bis mittlere Touren
  • Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Naked-Bike suchen
  • Menschen, die gern agil fahren und ein direktes Feedback mögen

KTM 1290 Super Adventure S: ideal für…

  • lange Touren und Reiseplanung
  • hohe Geschwindigkeiten und zügiges Fahren
  • wechselnde Bedingungen (Wind, Wetter, Belag)
  • Fahrer, die Komfort und Assistenzsysteme stärker gewichten

Fazit:

Die Yamaha MT-03 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf unkompliziertem Handling, agiler Fahrdynamik und einem Motorrad liegt, das im Alltag schnell Spaß macht. Sie eignet sich besonders für kürzere Strecken, Stadtverkehr und alle, die ein Naked-Bike suchen, das sich leicht dosieren lässt und ein direktes Fahrerlebnis bietet. Ihre Stärke liegt darin, dass sie nicht „zu viel“ ist – sondern genau richtig, um regelmäßig zu fahren und Sicherheit im Umgang aufzubauen.

Die KTM 1290 Super Adventure S passt dagegen besser zu Fahrern, die lange Strecken planen, Komfort und Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten suchen und die Leistung mit klaren Reserven abrufen möchten. Im Vergleich zur MT-03 wirkt sie wie ein Reisewerkzeug: mehr Durchzug, mehr Unterstützung durch Elektronik und ein Setup, das auch nach vielen Kilometern entspannt bleibt. Wer also Touren priorisiert und ein Motorrad möchte, das auch bei Tempo und Distanz souverän bleibt, trifft mit der KTM die passendere Wahl.

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